im übrigen gibt es in deutschland zensur:
http://f50.parsimony.net/forum200755/messages/349.htm
wenn ihr mal unten seht, zum thema holocaust...
der autor hat da einen gewissen wunden punkt erwischt, auch wenn man ihm entgegenhalten kann, dass falsche informationen durchaus verboten werden sollten. jeder staat übt ein gewisses maß an zensur aus, manchmal ist das auch gesellschaftlich erwünscht. die enthauptung von nick berg wollte ich mir ansehen, habe im letzten augenblick das video abgebrochen. ich habe es nicht auf tagesschau gesehen und im nachhinein bin ich da auch froh drüber. damals hatten die medien selbst das thema selbstzensur angesprochen.
thema fehlende informationen:
ich glaube es war anfang dieses jahres, dass die entwicklungshilfe an china in frage gestellt wurde. dabei wirkte es immer so, und das haben die entsprechenden politiker auch so gewollt, als würde die detusche regierung gelder in höhe von 70 mio. euro an die chin. regierung überweisen. keine zeitung die ich gelesen habe und ich habe NICHT jede gelesen, ich gebe es zu, hat dieses missverständnis klargestellt. so entsteht schnell meinungsmache.
nachdem ich mich nun mit doch recht vielen chinesen unterhalten habe ist mir erst wirklich bewusst geworden, was ich schon vorher wusste:
die chinesen hassen die japaner, wirklich aus ganzem herzen! und das liegt an der zensur! und nun komm mal daher und sag ihnen, das sie eben nicht alles wissen, dann wirkst du nämlich wie eben jener fette arogante mensch, als den grufti mich so schön beschrieben hat. was ist also besser? klappe halten, wir studenten oder ausländer im allgemeinen dürfen hier über soetwas eh nicht reden. und wo bleibt dann der vom westen erhoffte wandel durch handel? mehr austausch bringt auch neue ideen ins land, wenn diese auch erzählt werden.
ich weiss noch nichtmal, ob dieses forum nciht von irgendwelchen internetzensor regelmäßig bewacht wird, also kann an sich noch nichtmal sicher sein hier wirklich frei zu schreiben. ...ja ich weiss, ich soll mir mal nichts einbilden
wenn ich mich längere zeit nicht melde, weil mir eine verbindung zu einem bad homburger in peking nachgewiesen wird, der versucht zu missionieren (die religion des alkohol) und mich das gonganju deshalb abholt...warnt die botschaft
zum artikel über den weltkrieg des wohlstandes:
das ist nicht ganz so falsch was er da schreibt, den gegenkommentar finde ich kann man in die tonne schmeissen, obwohl der autor des gegenkommentars eigentlich eher meine grundsätzliche haltung widerspiegelt. es wiederspricht sich nicht den osten als gelegenheit zu nutzen und sich doch innerhalb seines eigenen systems zu stärken. freihandelszonen sind unsinn, wenn, dann muss es schon die nächste stufe sein, nämlich die zollunion, damit wir dadurch einen vorteil und keinen nachteil haben, aber das ist jetzt rumwühlen in begrifflichkeiten, die den normalen wirtschatsstudenten bereits zu weit geht. die ineffektivität von freihandelszonen sehen wir bei den ASEAN staaten. ich würde aber zuerst nochmals die position europas stärken, das halte ich für noch wichtiger als mit nordamerika, wobei die idee nicht zu verwerfen ist. ein größerer binnenmarkt sorgt auch für mehr autarkie innerhalb der zone, was nicht gerade schlecht ist. ich bezweifle aber, dass europa und die USA bereits zu solch einem bündnis bereit sind, wobei es in europa mit noch wesentlich schlechteren ausgangsbedingungen angefangen hat. und das ergebnis lässt sich sehen, wir haben eine währungsunion!
der titel des buches ist halt reisserisch, sorgt für aufmerksamkeit und trifft den nagel überhaupt nicht, solange es hilft, dass die idee verbreitung findet ist das aber nicht schlecht. das schlimme ist aber, dass eben die kontraredner es eben aufgrund des titels missverstehen und denken es sei ein neues werk eines protektionisten. obigen kommentar hatte ich auch geschrieben, ohne den artikel gelesen zu haben, wofür ich mich teilweise entschuldigen möchte. meine obiger post zeigt aber, was ein solcher titel eben bewirken kann. und die meisten leute lesen nur die titel!

