beowulf hat geschrieben:Das wird jetzt seit Jahrzehnten bei uns propagiert - bis jetzt hat sich nicht viel geändert, ausser das sich viele reiche "Westler" auf die Schultern klopfen konnten.
Bis vor 100 Jahren gab es noch Sklaverei und es gab sie sehr, sehr lange. Es hat unglaublich lange gedauert, bis man sie als abgeschafft bezeichnete. Warum? Weil sich keine Gewinnmaximierung mit der Abschaffung erreichen liess, wurde sie natürlich nicht gerade gefördert. Selbes Problem hier.
beowulf hat geschrieben:Lange Rede kurzer Sinn - in China hat die "Kinderarbeit" und "kapitalistische Ausbeutung" von Mensch und Natur der letzten drei Jahrzehnte, zigfach mehr Menschen aus der Armut befreit als alle westlichen noblen "Unterstützungsversuche" weltweit (!) zusammen.
Aus der Armut befreit ... Klingt wie "Ich nehme dein Land und dein Haus, dafür gibts TV und einen Job in meiner Fabrik." Mag sein, dass der Kapitalismus geholfen hat, China reich zu machen, doch der Reichtum ging an der Bevölkerung vorbei und blieb wie immer bei wenigen Mächtigen hängen.
Klar, Standard haben sich gehoben ... denken wir. Was ist mit den Armen Chinas? Die leben immer noch in Standards zu Kaiserzeiten. Betteln zum Überleben.
Es gibt immer viele Möglichkeiten etwas zu ändern, aber niemad will dafür bezahlen, weil es nicht "wirtschaftlich" ist. Der Gier nach Geld würde ich trotzdem nicht einen Orden für das Wachstums Chinas an die Brust heften. Alles gute daran war nur ein Nebenprodukt, das Ziel war nur Gewinn. Dafür jetzt aber Lorbeeren zu kassieren, ist nur dreist.