Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Die ersten verlassen das sinkende Schiff
hier 2 grosse deutsche Firmen die Ihr Chinageschaeft aufgeben
http://www.chinanews.ch/2012/01/01/luft ... sst-china/
http://www.chinanews.ch/2012/07/22/adid ... ch-myanmar
und andere werden folgen.
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cocktailfan
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Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
interessant.
aber was ist chinanews denn für eine website? wer steckt da dahinter? ich habe nichts gefunden, was nach impressum aussieht oder das beantworten kann. weiss es jemand von hier?
aber was ist chinanews denn für eine website? wer steckt da dahinter? ich habe nichts gefunden, was nach impressum aussieht oder das beantworten kann. weiss es jemand von hier?
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Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
dafür will sich eine andere deutsche Firma in China weiter vergrößern:
Shanghai: Deutsche Post DHL eröffnet neues Drehkreuz

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Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Viel Fracht wird ja eh mit den Russen geflogen (Air Bridge Cargo) ...blackrice hat geschrieben:schon irgendwie klar dass DHL expandiert, Lufthansa´s Stärke ist ja nun nicht Cargo.
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cocktailfan
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Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Vielen Dank, das hatte ich gesehen.
Aber wer ist Peter Bachmann? Warum macht er das? Wer sponsort ihn?
Das war der eigentliche Sinn meiner Frage
Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Die von Dir zitierten Firmen sind auch solche in der Textilbranche; die suchen wirklich niedrigst Qualifizierte zu billigst möglichen Preisen und nicht unbedingt eine gute Infrastruktur, Stabilität oder halbwegs gebildete Leute. Da China inzwischen nicht mehr so arm ist, dass die normalen Leute am Hungertuch nagen, ist es für manche Firmen eben nicht mehr so attraktiv - da geht man lieber wo anders hin, baut eine Fabrik und hat billige Arbeitskräfte. Und wenn der neue Ort wieder halbwegs entwickelt ist und teurer wird, geht man weiter.und andere werden folgen.
Das ist doch der Sinn der Sache: alle sollen aufsteigen können.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Meine Meinung dazu:blackrice hat geschrieben:u.a ist er wohl involviert hier:
http://www.international-emba.com/2012/ ... china.html
u.a. ein Sponsor ist wohl AHK China (?); und nicht jede info-website benötigt Sponsoren...
aber du kannst ihn ja selbst fragen: [email protected]
Der wird als "Wirtschaftsexperte " schon das eine oder andere mal bei Frau Merkel am Tisch sitzen und seine Weisheiten sich teuer bezahlen lassen.
Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Und jetzt sinkt also das chinesische Schiff. Ich denke aber davor sinkt das Euro Schiff. So funktioniert halt die Wirtschaft. Die einen kommen und die anderen gehen. 
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Es könnte sein. Aber China ist eine Diktatur, die könnte leichter gegen steuern als eine Demokrtie. Beobachten wir das Ganze.blackrice hat geschrieben:das sinkende Euro-Schiff wird einen derart grossen Sog erzeugen dass es das chinesische Schiff mit in den Abgrund reisst?
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Das Problem in Europa und China ist ja, dass die jeweiligen Regierungen zu viel Einfluss auf die Wirtschaft und die Bürger nehmen - denn die Interessen der Regierungen sind hüben wie drüben dieselben: Macht erhalt & Macht ausbau. China könnte beispielsweise viel wohlhabender sein, wenn es die ganzen Staatsbetriebe privatisieren oder zumindest direkte Konkurrenz zu den Staatsbetrieben zulassen würde. Europa hätte schon längst keine Eurokrise mehr, wenn die Politiker der jeweiligen Länder der EU mehr Macht über die Budgets gewähren würden - und die Europäer würden das auch unterstützen, wenn die EU zu einer demokratischeren Institution werden würde. Aber dann verlieren eben die jeweiligen Politiker an Macht - und wer will das schon?Es könnte sein. Aber China ist eine Diktatur, die könnte leichter gegen steuern als eine Demokrtie. Beobachten wir das Ganze.![]()
Meiner Meinung nach fehlt es sowohl hüben wie drüben vor allem an einem: systemischem Denken. Man sucht lieber "den Schuldigen" für jedes Problem, statt dass man es als Ergebnis systemischer Dynamiken sieht und das System so anzupassen versucht, dass Probleme seltener werden (was nur möglich ist, wenn man das System vereinfacht).
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Deine Meinung über die Regierungen in Europa kann ich nicht teilen. In der deutschen Politik hat die Regierung kaum noch Einfluss auf die Wirtschaft. Die Finanzmärkte machen doch was sie wollen. Wir haben hier in Deutschland eine sogenannte Lobbydemokratie. Und das ganze Heil in der Privatisierung zu sehen ist nach meiner Meinung nicht richtig. Und dass wir die Eurokrise haben, hängt damit zusammen, das wir in der Eurozone zu unterschiedliche Volswirtschaften haben. Ich glaube die Chinesen kriegen das schon in Griff. Sie haben ja noch Ihren riesigen Binnenmarkt, den Sie noch ausreichend bedienen können.Aremonus hat geschrieben:Das Problem in Europa und China ist ja, dass die jeweiligen Regierungen zu viel Einfluss auf die Wirtschaft und die Bürger nehmen - denn die Interessen der Regierungen sind hüben wie drüben dieselben: Macht erhalt & Macht ausbau. China könnte beispielsweise viel wohlhabender sein, wenn es die ganzen Staatsbetriebe privatisieren oder zumindest direkte Konkurrenz zu den Staatsbetrieben zulassen würde. Europa hätte schon längst keine Eurokrise mehr, wenn die Politiker der jeweiligen Länder der EU mehr Macht über die Budgets gewähren würden - und die Europäer würden das auch unterstützen, wenn die EU zu einer demokratischeren Institution werden würde. Aber dann verlieren eben die jeweiligen Politiker an Macht - und wer will das schon?Es könnte sein. Aber China ist eine Diktatur, die könnte leichter gegen steuern als eine Demokrtie. Beobachten wir das Ganze.![]()
Meiner Meinung nach fehlt es sowohl hüben wie drüben vor allem an einem: systemischem Denken. Man sucht lieber "den Schuldigen" für jedes Problem, statt dass man es als Ergebnis systemischer Dynamiken sieht und das System so anzupassen versucht, dass Probleme seltener werden (was nur möglich ist, wenn man das System vereinfacht).
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Der Einfluss auf die Wirtschaft ist auch in Deutschland noch immens - der Deutsche Staat erhält fast die Hälfte (46,6 Prozent) der erzeugten Wirtschaftsleistung in Form von Steuern; damit hat er schon ganz schön viel Macht in der Hand. Zudem macht er die ganzen Regulationen und kontrolliert somit so ziemlich alles. Wir müssen natürlich den Begriff "die Wirtschaft" unterscheiden - wenn man damit einfach die internationalen Grosskonzerne meint, hat der Staat natürlich schon nur wenig Einfluss. Wenn man damit aber, wie in der VWL üblich, die Ressourcenallokation innerhalb eines Landes meint, so ist die Politik die bei weitem prädominante Einflussgrösse.Deine Meinung über die Regierungen in Europa kann ich nicht teilen. In der deutschen Politik hat die Regierung kaum noch Einfluss auf die Wirtschaft. Die Finanzmärkte machen doch was sie wollen. Wir haben hier in Deutschland eine sogenannte Lobbydemokratie. Und das ganze Heil in der Privatisierung zu sehen ist nach meiner Meinung nicht richtig. Und dass wir die Eurokrise haben, hängt damit zusammen, das wir in der Eurozone zu unterschiedliche Volswirtschaften haben. Ich glaube die Chinesen kriegen das schon in Griff. Sie haben ja noch Ihren riesigen Binnenmarkt, den Sie noch ausreichend bedienen können.
Da ist es natürlich verlockend zu versuchen, den Staat zu beeinflussen und sich ein Stück des Kuchens zu sichern - daher eben die Lobbydemokratie. Die Privatisierung wirkt dem entgegen - aber es gibt auch andere Möglichkeiten.
Ich befürworte die Privatisierung aus einem anderen Grund: es vereinfacht das System, erschwert Korruption und führt zu mehr Übersicht. Man sollte Staat und Wirtschaft sauber trennen, um effiziente Entscheide treffen zu können. Kontrolliert der Staat einen bestimmten Wirtschaftssektor (z.B. die Telekommunikation), so wird dieser Sektor zu 100% besteuert - alle Gewinne fliessen zum Staat. Somit bezahlt das Volk zu viel für die Produkte dieses Sektors - eine versteckte Steuer. Diese wieder zu kompensieren ist extrem schwierig - oft bezahlen am Ende alle einfach mehr für die Produkte, was besonders die ärmeren Schichten trifft. Da ist es effizienter, überall den Wettbewerb spielen zu lassen und die entstehenden Unternehmensgewinne überall gleich zu versteuern - und dann, über die Fiskalpolitik, etwaige Verteilungsziele zu verfolgen. Sonst wird plötzlich ein Wirtschaftssektor über- oder unterbesteuert, was zu einem Wohlfahrtsverlust führt.
In China ist die Situation relativ klar: die Staatsbetriebe werden von einigen wenigen geleitet - und diese kassieren auch massiv ab. Hier würde Privatisierung hauptsächlich die Korruption bekämpfe - und nicht etwa dem Staat Kapital entziehen, das dieser sonst für soziale Zwecken einsetzen würde. Man muss aber verhindern, dass die Chefs der Staatsbetriebe gleich die ganze Firma zum Nulltarif erhalten und dann zu Oligarchen werden (siehe Russland)
Warum sollten die Unterschiede innerhalb eines Währungsraumes zu einer Krise führen? In den USA und in China sind die regionalen Unterschiede mindestens gleich gross - nicht zu vergessen, dass der Yuan noch an den Dollar gekoppelt ist und China somit quasi eine Währungsunion mit den USA hat.
Das Problem der EU besteht darin, dass ihr niemand vertraut - da sie kaum Entscheidungsgewalt hat. Also schauen alle auf die einzelnen Gliedstaaten - und was diese tun können. Wenn, sagen wir, die Provinz Sichuan in China konkurs geht, verliert vielleicht der Gouverneur seinen Job und landet im Gefängnis, aber Sichuan wird auf keinen Fall aus China ausgeschlossen. Die Gläubiger erhalten ihr Geld, solange nicht ganz China bankrott geht. Im Falle Griechenlands sieht die Sache aber anders aus - eventuell wird das Land einfach ausgeschlossen und die Gläubiger geprellt. Daher betrachtet niemand die Kreditwürdigkeit der EU, der grössten Volkswirtschaft der Welt, sondern stehts nur jene der Gliedstaaten - die naturgemäss ja viel schlechter ist. Und die Gliedstaaten wiederum sind, in ihrer Budgetpolitik, extrem unterreguliert...
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Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Das ist kompletter Blödsinn. Deutschland hat eine Steuerquote von 20-22%. Ihr Marktideologen seid sowas an inkompetent.Aremonus hat geschrieben:Der Einfluss auf die Wirtschaft ist auch in Deutschland noch immens - der Deutsche Staat erhält fast die Hälfte (46,6 Prozent) der erzeugten Wirtschaftsleistung in Form von Steuern;...
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Re: Die ersten verlassen das sinkende Schiff
Im Fall der Telekommunikation hast du vollkommen Recht, wenn ich mir aber die Preisentwicklung auf dem Energiesektor, bei der Post oder der Bahn ansehe, ist da eher der gegenteilige Effekt zu beobachten.Aremonus hat geschrieben: Ich befürworte die Privatisierung aus einem anderen Grund: es vereinfacht das System, erschwert Korruption und führt zu mehr Übersicht. Man sollte Staat und Wirtschaft sauber trennen, um effiziente Entscheide treffen zu können. Kontrolliert der Staat einen bestimmten Wirtschaftssektor (z.B. die Telekommunikation), so wird dieser Sektor zu 100% besteuert - alle Gewinne fliessen zum Staat. Somit bezahlt das Volk zu viel für die Produkte dieses Sektors - eine versteckte Steuer. Diese wieder zu kompensieren ist extrem schwierig - oft bezahlen am Ende alle einfach mehr für die Produkte, was besonders die ärmeren Schichten trifft. Da ist es effizienter, überall den Wettbewerb spielen zu lassen und die entstehenden Unternehmensgewinne überall gleich zu versteuern - und dann, über die Fiskalpolitik, etwaige Verteilungsziele zu verfolgen. Sonst wird plötzlich ein Wirtschaftssektor über- oder unterbesteuert, was zu einem Wohlfahrtsverlust führt.
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