laogai hat geschrieben:Etwas am Rande, aber wer plant als Expat mit Kids nach Beijing zu ziehen, dem empfehle ich die Lektüre des Blogs der Drachenreiter. Elliausberlin ist mit gesunder Vorsicht und erfrischender Unvoreingenommenheit mit ihren drei Kindern (und Mann natürlich) nach Beijing gegangen und berichtet über ihre Erlebnisse. Sie leben übrigens [immer] noch [dort].
Umzug nach Peking mit familie
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Elliausberlin
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Re: Umzug nach Peking mit familie
Re: Umzug nach Peking mit familie
Ich schließe mich an, auch wir gehen zu 99% noch dieses Jahr nach China. Peking oder Tianjin. Ich bleibe diesem Forum bis auf weiteres treu! Es ist unheimlich beruhigend, wenn man Menschen mit Chinaerfahrung trifft.
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Elliausberlin
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Re: Umzug nach Peking mit familie
Hallo Ihr Lieben,
mir fällt gerade meine deutsche Telefonnummer ein.
Wir haben über Internet eine deutsche Telefonnummer und eine Fritzbox "sortiert" für uns was nach Deutschland geht und was nach China. Ist mit der Fritzbox etwas tricki, aber es klappt. Viele nehmen Skype, wir haben Sipgate, beides kann man über entsprechende Apps mit dem I-Phone verknüpfen. Es gibt sicher verschiedene Boxen und oder Telefone, die man mit dem Internet/Computer usw verbinden kann und preiswert nach Europa telefonieren kann.
So kostet ein Anruf nichts (ist ja schon mit den monatlichen Flatrate von 9 Euro beglichen) und wir sind auch preisgünstig zu erreichen. Nur die Zeitverschiebung muss man bedenken
mir fällt gerade meine deutsche Telefonnummer ein.
Wir haben über Internet eine deutsche Telefonnummer und eine Fritzbox "sortiert" für uns was nach Deutschland geht und was nach China. Ist mit der Fritzbox etwas tricki, aber es klappt. Viele nehmen Skype, wir haben Sipgate, beides kann man über entsprechende Apps mit dem I-Phone verknüpfen. Es gibt sicher verschiedene Boxen und oder Telefone, die man mit dem Internet/Computer usw verbinden kann und preiswert nach Europa telefonieren kann.
So kostet ein Anruf nichts (ist ja schon mit den monatlichen Flatrate von 9 Euro beglichen) und wir sind auch preisgünstig zu erreichen. Nur die Zeitverschiebung muss man bedenken
Re: Umzug nach Peking mit familie
Bzgl. Asthma empfehle ich auch den Gang zum Arzt fuer ein Gespraech. Ich selbst habe allergisch bedingtes Asthma und muss bei Erkaeltungen immer sehr aufpassen, damit ich nicht mit einer Lungenentzuendung ende. ABER: hier in China habe ich keine allergisch bedingten Probleme, mir geht es daher weitaus besser als in Deutschland!
Und bei Erkaeltungen halfen mir chin. Kraeutermixturen bisher immer sehr schnell - die sollte man Kindern natuerlich nicht so unvoreingenommen verabreichen wie ich sie mir selbst verordne, aber Beijing bietet inzwischen viele Krankenhaeuser mit westlichem Standard (inkl. auslaend. Aerzten oder frei zur Verfuegung gestellten Dolmetschern) sodass du umgehend Hilfe finden kannst.
Und bei Erkaeltungen halfen mir chin. Kraeutermixturen bisher immer sehr schnell - die sollte man Kindern natuerlich nicht so unvoreingenommen verabreichen wie ich sie mir selbst verordne, aber Beijing bietet inzwischen viele Krankenhaeuser mit westlichem Standard (inkl. auslaend. Aerzten oder frei zur Verfuegung gestellten Dolmetschern) sodass du umgehend Hilfe finden kannst.
Eine Dose Schweppes Soda Water und der Tag ist gerettet
Re: Umzug nach Peking mit familie
Ich lebe jetzt auch schon länger hier in Beijing und möchte nicht zu negativ berichten, aber was die gesundheitliche Lebensqualität angeht, kann ich euch nur abraten hierher bzw. überhaupt nach China zu ziehen.
Die schlechte Luft ist das eine, aber die Qualität des Essen kann man einfach nicht kontrollieren. Und ich meine nicht einmal die hygienischen Mängel, sondern eher das man niemals wissen kann mit welchen Mitteln all das ganze Obst, Gemüse, Fleisch, Milch und Joghurt behandelt wurde. Kurzfristig mag das alles kein Problem sein, aber langfristig und in Bezug auf deine Kinder im Wachstumsalter eben schon.
Die schlechte Luft ist das eine, aber die Qualität des Essen kann man einfach nicht kontrollieren. Und ich meine nicht einmal die hygienischen Mängel, sondern eher das man niemals wissen kann mit welchen Mitteln all das ganze Obst, Gemüse, Fleisch, Milch und Joghurt behandelt wurde. Kurzfristig mag das alles kein Problem sein, aber langfristig und in Bezug auf deine Kinder im Wachstumsalter eben schon.
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TomTom
Re: Umzug nach Peking mit familie
nobinob hat geschrieben:Bzgl. ABER: hier in China habe ich keine allergisch bedingten Probleme, mir geht es daher weitaus besser als in Deutschland!
Und bei Erkaeltungen halfen mir chin. Kraeutermixturen bisher immer sehr schnell
Bei mir ist es standardmäßig immer so, wenn ich in China gewesen bin, werde ich paar Tage später direkt krank und liege erstmal 2-3 Tage flach.. leider helfen die ganzen Pillen rein gar nichts, da die alle nur pflanzlich sind, ich aber "chemische" Produkte lieber bevorzuge, die helfen wenigstens. Dafür müsste ich aber ins Krankenhaus gehen und dann erstmal löhnen und später von der Auslands-KV wieder zurückholen
Re: Umzug nach Peking mit familie
Hallo,
Peking hat durchaus sein für und wieder.
Abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine große internationale Stadt handelt, in der kulturell so ziemlich alles möglich ist (klassische Sehenswürdigkeiten, Subkulturen, bspw. gibt es hier sogar eine kleine eigene Punkszene) hat es natürlich die typischen Laster einer Großstadt. Und diese sind in China bekannterweise oft noch stärker ausgeprägt.
Bspw. ist Peking mit knapp 17.000 Quadratkilometern so groß wie ganz Schleswig-Holstein (ca. 16.000 qkm) und Hamburg (ca. 750 qkm) zusammen. Da gibt es wohntechnisch natürlich jede Menge Ausweichmöglichkeiten in die äußeren Ringe. Allerdings ist es mit seinen knapp 19,5 Mio Einwohnern auch in den entlegenen Stadtgebieten gut bevölkert. Wenn man täglich zur Arbeit, bzw. ins Zentrum (wo liegt die Schule) muss, sollte man schauen, dass man daher nicht allzu weit entfernt wohnt. Glücklicherweise sind die Metro-Verbindung in den letzten Jahren ausgebaut worden, sodass man ohne Auto schnell von einem Punkt an den anderen kommt.
Was jedoch die Luftqualität anbelangt, so Sind Deine Sorgen durchaus berechtigt. Je nach Quelle sterben in den chinesischen Großstädten jährlich über 750.000 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung, Lungenkrebs ist in vielen Städten die häufigste Todesursache, was für einen Astmathiker sicherlich nicht gut ist. Allerdings verteilen sich diese Zahlen auf die Städte des ganzen Landes, worunter zum Teil Smog-Städte wie Chongqing oder Linfen fallen, die wesentlich schlimmer sind.
Ich an Eurer Stelle würde mal für einen kurzen Sommer- bzw. Sprachkursaufenthalt rüberfliegen und Euch vor Ort einen eigenen Eindruck zu machen und mögliche Wohngegenden vergleichen. Die örtlichen Makleragenturen bieten hierfür einen guten Service für wenig Geld an. Auch sollte Euch die Tourismus-Abteilung, bzw. die Abteilung "Kultur und Bildung" der Deutschen Botschaft Auskunft über Familientaugiche Stadtviertel mit einer akzeptablen Lebensqualität geben.
Apropros Lebensqualität, Peking ist in vielerlei Hinsicht (kulturell, kulinarisch, geschichtlich, sportlich) eine der faszinierensten Städte der Welt (meiner Meinung nach). Vielleicht ein kleiner Faktor, der Eure Entscheidung beeinflussen mag.
Hoffe, ich konnte Dir helfen.
LG, Lihai
Peking hat durchaus sein für und wieder.
Abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine große internationale Stadt handelt, in der kulturell so ziemlich alles möglich ist (klassische Sehenswürdigkeiten, Subkulturen, bspw. gibt es hier sogar eine kleine eigene Punkszene) hat es natürlich die typischen Laster einer Großstadt. Und diese sind in China bekannterweise oft noch stärker ausgeprägt.
Bspw. ist Peking mit knapp 17.000 Quadratkilometern so groß wie ganz Schleswig-Holstein (ca. 16.000 qkm) und Hamburg (ca. 750 qkm) zusammen. Da gibt es wohntechnisch natürlich jede Menge Ausweichmöglichkeiten in die äußeren Ringe. Allerdings ist es mit seinen knapp 19,5 Mio Einwohnern auch in den entlegenen Stadtgebieten gut bevölkert. Wenn man täglich zur Arbeit, bzw. ins Zentrum (wo liegt die Schule) muss, sollte man schauen, dass man daher nicht allzu weit entfernt wohnt. Glücklicherweise sind die Metro-Verbindung in den letzten Jahren ausgebaut worden, sodass man ohne Auto schnell von einem Punkt an den anderen kommt.
Was jedoch die Luftqualität anbelangt, so Sind Deine Sorgen durchaus berechtigt. Je nach Quelle sterben in den chinesischen Großstädten jährlich über 750.000 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung, Lungenkrebs ist in vielen Städten die häufigste Todesursache, was für einen Astmathiker sicherlich nicht gut ist. Allerdings verteilen sich diese Zahlen auf die Städte des ganzen Landes, worunter zum Teil Smog-Städte wie Chongqing oder Linfen fallen, die wesentlich schlimmer sind.
Ich an Eurer Stelle würde mal für einen kurzen Sommer- bzw. Sprachkursaufenthalt rüberfliegen und Euch vor Ort einen eigenen Eindruck zu machen und mögliche Wohngegenden vergleichen. Die örtlichen Makleragenturen bieten hierfür einen guten Service für wenig Geld an. Auch sollte Euch die Tourismus-Abteilung, bzw. die Abteilung "Kultur und Bildung" der Deutschen Botschaft Auskunft über Familientaugiche Stadtviertel mit einer akzeptablen Lebensqualität geben.
Apropros Lebensqualität, Peking ist in vielerlei Hinsicht (kulturell, kulinarisch, geschichtlich, sportlich) eine der faszinierensten Städte der Welt (meiner Meinung nach). Vielleicht ein kleiner Faktor, der Eure Entscheidung beeinflussen mag.
Hoffe, ich konnte Dir helfen.
LG, Lihai
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