@ElStudente von einem Mann aus China

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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Saiber
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Saiber »

Arenomus hat geschrieben:Was könnten die Chinesen tun, um diesen extrem energieraubenden "Minderwertigkeitskomplex" (sorry für den Ausdruck) loszuwerden?
Huangming moege es "Minderwertigkeitskomplex" nennen, aber legen wir mal die Tatsachen auf die Hand. Wuerden andere Laender keine Visas, die Einreisebeschraenkungen der Chinesen aufheben, dann wuerde erstmal die erste Haelfte der "Loser" ihre beruechtigen huebschen Frauen" verlieren. Wuerde China nochmal 20 Jahre Wachstum und Entwicklung hinter sich haben, wuerden die andere Haelfte dieser Frauen solchen Leuten wie @ElStutende nur auslachen (oder wie ich es mal in Soul erlebt hatte, als ein Ami sich in der Bar einer huebschen Koreanerin genaehert hatte, Schmack einpaar auf die Backen und zu Schluss einen Kniestoss in die Nuts.)

Der "Minderwertigkeitskomplex" besteht darin, dass die Westler den in China bekannten Chinesinnen durch ihr Aussehen immer ueberzeugend weismachen koennen, dass sie daheim die Soehne von Bill Gates sind, also wohlhabend sind. Selbst Hartz4 klingt in den Ohren den bekannten Chinesinnen, ohne dass sie es wissen, wie ein Klimpern in die LV Taschen. Werft mal die Suchfuntkion an und sucht nach Hochzeit und Geld fuer die Familie. Wohnungskauf usw. Die Investitionen muessen sich lohnen hahahaha. Der Vorteil liegt am Geldbeutel und Ausweis und nicht wie einer meint am Kaukasischen.
Und Huangming? Der ist doch ueberhaupt kein Chinese. Was weisst der schon?
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
Huangming

Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Huangming »

Aremonus hat geschrieben:@Huangming: Danke für den bisher geistreichsten Post in diesem Thread.

Was könnten die Chinesen tun, um diesen extrem energieraubenden "Minderwertigkeitskomplex" (sorry für den Ausdruck) loszuwerden?
Wie erlebst Du das Ganze persönlich?
Das Thema ist wirklich sehr komplex.Ich denke, mehrere Faktoren spielen da eine Rolle. Ein Faktor, der zu diesem Minderwertigkeitskomplex geführt hat, ist sicher das öffentliche Erziehungssystem in der Volksrepublik.Dort wird im Rahmen der patriotistischen Erziehung wirklich sehr auf die sogenannte Demütigung und Ohnmacht des Kaiserreiches durch die Kolonialen Mächte des 19. Jh fixiert, als wäre das erst gestern passiert. Die jüngste Geschichte in China dagegen, das heißt, die verschiedenen politischen Bewegungen/Kampagnen und Repressalien der Kommunistischen Partei, liegt weit im Dunkeln und wurde mir erst bewusst, nachdem ich nach Deutschland gekommen war.Chinesen sind von klein auf indoktriniert worden, dass China ein Opfer ausländischer Mächte sei und der Westen eine übermächtige Imperatistische Macht.Dabei wird die Überlegenheit des Westen und die Unterlegenheit des eigenen traditionellen Chinas nicht in Frage gestellt, übrigens sieht sich die KPCh darin auch ihre Legitimation, da den Chinesen gesagt wird, dass der Koreakrieg, in dem China unter kommunistischer Führung angeblich als Sieger hevorging, der erste Krieg überhaupt sei, in dem China zum ersten Mal in der Geschichte über eine westliche Macht gesiegt haben soll. Diese auf die Opferrolle Chinas fixierte Erziehung führt bei den Chinesen schon bei jeder westlichen Kritik reflexartig auf die kolonialen Demütigungen des 19. Jh und macht jede konstruktive Diskussion unmöglich.

Neben diesem Erziehungssystem spielt auch das gesellschaftliche Umgehen der Chinesen miteinander einen entscheidenden Faktor. China ist in Wirklichkeit eine extrem hierarchische Gesellschaft.Wer ein Bauer ist, der bleibt sein Leben lang auf dem Papier ein Bauer, sein Sohn und sein Enkelsohn werden auch ihrerseits ein Bauer auf dem Papier bleiben.Umgekehr gilt es auch für die Stadtbürger.Solidarität und gesamtgesellschaftlicher Zusammenhalt sind kaum existent, Menschen anderer gesellschaftlicher Klassen werden nicht als ebenbürtige Menschen angesehen. Ich behaupte nicht, dass es in anderen Ländern nicht auch so ist, aber in China ist das besonders ausgeprägt. Diese gesellschaftliche Realität spricht der offiziellen Propaganda eines geschlossenen, solidarischen chinesischen Volkes Hohn. Die offizielle patriotistische Erziehung wirkt demnach sehr realitätfern und hölzern angesicht der Wirklichkeit, die in China vorherrscht.
Jeder von euch hat bestimmt mal von Chinesen seufzen hören:"中国人太多了", das wird als die Hauptursache für den derzeitigen Rückstand Chinas gesehen. Menschen, also die eigenen Landsleute werden in erster Linie als Ressorcenverschwender angesehen, aber nicht als wertvolle Angehörige des eigenen Volkes, Mitglieder der eigenen Gesellschaft.Ich habe schon zig mal von Chinesen gehört, dass es China deutliche besser gehen würde, wenn China nur die Hälfte seiner Bevölkerung hätte.Vergessen ist die tatsache, dass der Mensch nicht nur bloss Resourcen verbraucht, sondern auch erfinderisch ist, wenn nur genug Bildung seitens des Staates in ihn investiert würde.
Es herrscht generell eine unglaubliche Menschenverachtung den eigenen Mitbürgern gegenüber. Nachdem die Ideologie des Kommunismus seit den 90er Jahren ihre Glaubwürdigkeit verloren hat, kann ein neues Wertsystem auch nicht hergestellt werden.Es herrscht der Glaube an die Macht des Geldes.Der Materialismus zurzeit ist weltwelt kaum zu übertreffen.
in diesem Sinne, in so einem gesamtgesellschaftlichen Klima, wo die Mitbürger oder Landsleute dermaßen als Abfall abgetan werden, wo einzig allein das Geld den Wert eines Menschen definiert, kann keine normale Selbstachtung der eigenen Kultur und der eigenen Identität aufgebaut werden.
in diesem Sinne ist es nur konsequent, dass Ausländer, vorallem Europäer und Nordamerikaner/Australier, die aus dem sagenhaft materiell reichen und fortschrittlichen Westen stammen, als etwas hochwertigere angesehen werden.
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Saiber
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Saiber »

Huangming hat geschrieben: Ein Faktor, der zu diesem Minderwertigkeitskomplex geführt hat, ist sicher das öffentliche Erziehungssystem in der Volksrepublik. Dort wird im Rahmen der patriotistischen Erziehung wirklich sehr auf die sogenannte Demütigung und Ohnmacht des Kaiserreiches durch die Kolonialen Mächte des 19. Jh fixiert, als wäre das erst gestern passiert.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: und ich dachte bisher dass den Chinesischen Schueler seither beigebracht bekommen wird, dass durch die KP sie stark sind und sich gegen die imperialistischen Hetzer und Westmaechtebehaupten koennen. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: ...oder ich muss kotzen....
Huangming hat geschrieben:Die jüngste Geschichte in China dagegen, das heißt, die verschiedenen politischen Bewegungen/Kampagnen und Repressalien der Kommunistischen Partei, liegt weit im Dunkeln und wurde mir erst bewusst, nachdem ich nach Deutschland gekommen war.
wenns so stimmt, dann hast du dich von der einen Gehirnwaesche in die andere Gehirnwaesche begeben....rofl.
Huangmin hat geschrieben:.... übrigens sieht sich die KPCh darin auch ihre Legitimation, da den Chinesen gesagt wird, dass der Koreakrieg, in dem China unter kommunistischer Führung angeblich als Sieger hevorging, der erste Krieg überhaupt sei, in dem China zum ersten Mal in der Geschichte über eine westliche Macht gesiegt haben soll.
Und was soll jetzt daran falsch sein?
Huangming hat geschrieben:Diese auf die Opferrolle Chinas fixierte Erziehung führt bei den Chinesen schon bei jeder westlichen Kritik reflexartig auf die kolonialen Demütigungen des 19. Jh und macht jede konstruktive Diskussion unmöglich.
Das ist deine eigene Projektion. Keine Tatsache. Nur weil dein horizont beschraenkt ist, muss deine eigene persoenliche Projektion keine Tatsache darstellen. Die Demuetigung im 19. Jh. hat dafuer gesorgt dass China viel staerker hervortritt und sich nie wieder lumpen laesst und wie sehr auch Merkel oder Clinton laecheln moegen beim Besuch. Einsparungen in den Militaerausgaben? Wir haben gelernt aus der Geschichte und China weisst sich zu wehren sollte wieder einer etwas versuchen....
Neben diesem Erziehungssystem spielt auch das gesellschaftliche Umgehen der Chinesen miteinander ein entscheidender Faktor.
aha...das wird interessant...
China ist in Wirklichkeit eine extreme hierarchische Gesellschaft.Wer ein Bauer ist, der bleibt sein Leben lang auf dem Papier ein Bauer, sein Sohn und sein Enkelsohn werden auch ihrerseits ein Bauer auf dem Papier bleiben.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: aber richtig. auf dem Papier. ich dachte du behauptest hier eine Art Kastensystem....hahahahaha
Umgekehr gilt es auch für die Stadtbürger.
so what? Sowohl Bauer/Wanderarbeiter als auch Stadtbuerger haben die gleichen Chancen aufzusteigen und reich zu werden. What's your point?
Solidarität und gesamtgesellschaftlicher Zusammenhalt sind kaum existent, Menschen anderer gesellschaftlicher Klassen werden nicht als ebenbürtige Menschen angesehen.
Gab es das in der gesellschaftlichen Entwicklung aller Laender der Welt? (oder ich entschuldige, sowas gibts nur in euerer Sektengemeinschaft)
Ich behaupte nicht, dass es in anderen Ländern nicht auch so ist, aber in China ist das besonders ausgeprägt.
Das ist wieder deine eigene persoenliche Projektion. Woher und wie willst du das Leid der unteren Klassen der frueheren und jetzigen Industrienationen beschreiben, erklaeren und vergleichen? Lass dich mal aufklaeren. In den USA in den frueheren Zeiten wurden z.B. Work Union Anfuehrer regelrecht hingerichtet und am laufenden Band ermordert. Streikende mit Hilfe von Polizei niedergeknuepelt. Reich und Arm per Apartheid getrennt. Schwarze galten da nicht mal dazu. Die waren die unterste Klasse. Wo ist da deine Solidaritaet, der Zusammenhalt???? Du laberst nur Scheisse.

Den Rest gebe ich mir erst gar nicht weil ich jetzt wirklich auf Scheissen muss.
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Bernhard
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Bernhard »

@MannAusChina

ich kann dich gut verstehen, aber bitte gehe mal in ein einglischsprachiges Forum, das in China gehostet ist (von Chinadaily, GlobalTimes, o.ä.).

Dort kannst du für Westler Beschimpfungen lesen wie
Barbaren
Affen (bzw. auf der Stufe von Affen stehen geblieben)
Drecks-Anglos ("crap Anglos")
white trash
Untermenschen (sic!)

Desweiteren Aussagen wie, sie seien krankhafte Lügner, krankhafte Räuber (dass sie an allen Problemen Chinas schuld sind, ist sowieso klar).

Ich will niemandes Aussagen in diesem Forum relativieren. Möchte aber anmerken, dass die Beschimpfungen von der "anderen Seite" oft mindestens so schlimm sind. Hier im Forum hatten wir auch schon zwei solcher Exemplare (und einen dritten, aber der ist nicht so schlimm wie die anderen).
Geist

Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Geist »

Bernhard hat geschrieben:Desweiteren Aussagen wie, sie seien krankhafte Lügner, krankhafte Räuber (dass sie an allen Problemen Chinas schuld sind, ist sowieso klar).
Was genau meinten diese mit "Problemen"? Das China nun eine quasi-kapitalistischer Staat ist mit Konsumwahn und verlorenem Werteraster? Das wäre nämlich so eine recht gängige Aussage (allerdings auch eher in gewissen pol. Kreisen).
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von edmund27 »

Saiber hat geschrieben:
Huangming hat geschrieben: Ein Faktor, der zu diesem Minderwertigkeitskomplex geführt hat, ist sicher das öffentliche Erziehungssystem in der Volksrepublik. Dort wird im Rahmen der patriotistischen Erziehung wirklich sehr auf die sogenannte Demütigung und Ohnmacht des Kaiserreiches durch die Kolonialen Mächte des 19. Jh fixiert, als wäre das erst gestern passiert.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: und ich dachte bisher dass den Chinesischen Schueler seither beigebracht bekommen wird, dass durch die KP sie stark sind und sich gegen die imperialistischen Hetzer und Westmaechtebehaupten koennen. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: ...oder ich muss kotzen....
Huangming hat geschrieben:Die jüngste Geschichte in China dagegen, das heißt, die verschiedenen politischen Bewegungen/Kampagnen und Repressalien der Kommunistischen Partei, liegt weit im Dunkeln und wurde mir erst bewusst, nachdem ich nach Deutschland gekommen war.
wenns so stimmt, dann hast du dich von der einen Gehirnwaesche in die andere Gehirnwaesche begeben....rofl.
Huangmin hat geschrieben:.... übrigens sieht sich die KPCh darin auch ihre Legitimation, da den Chinesen gesagt wird, dass der Koreakrieg, in dem China unter kommunistischer Führung angeblich als Sieger hevorging, der erste Krieg überhaupt sei, in dem China zum ersten Mal in der Geschichte über eine westliche Macht gesiegt haben soll.
Und was soll jetzt daran falsch sein?
Huangming hat geschrieben:Diese auf die Opferrolle Chinas fixierte Erziehung führt bei den Chinesen schon bei jeder westlichen Kritik reflexartig auf die kolonialen Demütigungen des 19. Jh und macht jede konstruktive Diskussion unmöglich.
Das ist deine eigene Projektion. Keine Tatsache. Nur weil dein horizont beschraenkt ist, muss deine eigene persoenliche Projektion keine Tatsache darstellen. Die Demuetigung im 19. Jh. hat dafuer gesorgt dass China viel staerker hervortritt und sich nie wieder lumpen laesst und wie sehr auch Merkel oder Clinton laecheln moegen beim Besuch. Einsparungen in den Militaerausgaben? Wir haben gelernt aus der Geschichte und China weisst sich zu wehren sollte wieder einer etwas versuchen....
Neben diesem Erziehungssystem spielt auch das gesellschaftliche Umgehen der Chinesen miteinander ein entscheidender Faktor.
aha...das wird interessant...
China ist in Wirklichkeit eine extreme hierarchische Gesellschaft.Wer ein Bauer ist, der bleibt sein Leben lang auf dem Papier ein Bauer, sein Sohn und sein Enkelsohn werden auch ihrerseits ein Bauer auf dem Papier bleiben.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: aber richtig. auf dem Papier. ich dachte du behauptest hier eine Art Kastensystem....hahahahaha
Umgekehr gilt es auch für die Stadtbürger.
so what? Sowohl Bauer/Wanderarbeiter als auch Stadtbuerger haben die gleichen Chancen aufzusteigen und reich zu werden. What's your point?
Solidarität und gesamtgesellschaftlicher Zusammenhalt sind kaum existent, Menschen anderer gesellschaftlicher Klassen werden nicht als ebenbürtige Menschen angesehen.
Gab es das in der gesellschaftlichen Entwicklung aller Laender der Welt? (oder ich entschuldige, sowas gibts nur in euerer Sektengemeinschaft)
Ich behaupte nicht, dass es in anderen Ländern nicht auch so ist, aber in China ist das besonders ausgeprägt.
Das ist wieder deine eigene persoenliche Projektion. Woher und wie willst du das Leid der unteren Klassen der frueheren und jetzigen Industrienationen beschreiben, erklaeren und vergleichen? Lass dich mal aufklaeren. In den USA in den frueheren Zeiten wurden z.B. Work Union Anfuehrer regelrecht hingerichtet und am laufenden Band ermordert. Streikende mit Hilfe von Polizei niedergeknuepelt. Reich und Arm per Apartheid getrennt. Schwarze galten da nicht mal dazu. Die waren die unterste Klasse. Wo ist da deine Solidaritaet, der Zusammenhalt???? Du laberst nur Scheisse.

Den Rest gebe ich mir erst gar nicht weil ich jetzt wirklich auf Scheissen muss.
Da brauch ich gar nicht zu antworten. Du hast eine sehr gut Analyse getroffen. Weiter so
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Bernhard
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Bernhard »

Geist hat geschrieben:
Bernhard hat geschrieben:Desweiteren Aussagen wie, sie seien krankhafte Lügner, krankhafte Räuber (dass sie an allen Problemen Chinas schuld sind, ist sowieso klar).
Was genau meinten diese mit "Problemen"? Das China nun eine quasi-kapitalistischer Staat ist mit Konsumwahn und verlorenem Werteraster? Das wäre nämlich so eine recht gängige Aussage (allerdings auch eher in gewissen pol. Kreisen).
an allen Problemen, gegenwärtigen und vergangenen (d.h. seit ca. 1850), sind die westlichen Länder schuld (nach dem Dafürhalten mancher Leute)
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Lauffeuer »

Die kryptische Botschaft dieses Beitrags will sich mir nicht so recht erschließen, egal ob ich ihn vorwärts oder rückwärts lese. Was wolltest du damit sagen?
Vorhin wurde geschrieben, dass es in dem oder jenem Land bestimmte Menschen gibt, dann aber wurde geschrieben, dass es auf jeweilige Orte innerhalb eines Landes ankommt, in denen eine bestimmte Gruppe von Menschen sein soll. Die zweite Begründung gab es für mich keinen Unterschied zur vorigen von Elstudente, deswegen meinte ich, dass es doch auf die individuelle Erziehung ankommt, die einen Charakter formt und eine Richtung bestimmt (falls man überhaupt eine Begründung finden will). Ich habe die Beiträge nicht genau gelesen, das so jedenfalls mitbekommen und so verstanden…
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Saiber
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Saiber »

Huangming hat geschrieben:China ist in Wirklichkeit eine extrem hierarchische Gesellschaft.Wer ein Bauer ist, der bleibt sein Leben lang auf dem Papier ein Bauer, sein Sohn und sein Enkelsohn werden auch ihrerseits ein Bauer auf dem Papier bleiben.Umgekehr gilt es auch für die Stadtbürger.
Ich revidiere. Das ist eigentlich der groesste Unsinn den ich ueberhaupt gelesen habe. Ich kenne genuegend reiche Chinesen, die in der High Society Chinas unterwegs sind. Anerkannt under Enterpreneuren Shanghais, die noch vor 15 Jahren Wanderarbeiter waren und spaeter sich selbstaendig gemacht haben. Sie sind Fabrikbesitzer. Ich kenne etliche die vorher Gemuese angepflanzt haben und heute in Luxuskarroserien rumfahren und erst vor einpaar Tagen in XinTianDi diniert haben. Der Milliardaer und ehemaliger Besitzer von der GOME, der jetzt im Knast sitzt, hatte als einfacher armer Schlucker angefangen in einer Ladengarage. Hast du Ahnung? Nein. Das ist schon mehr Luegen verbreiten. Wieder so ein Luegner.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von punisher2008 »

MannAusChina hat geschrieben:Sicherlich gibt's Frauen, die so sehr auf Westler stehen. Aber sie sind überhaupt nicht so repräsentativ für alle chinesische Frauen. Viele Chinesen, nicht nur Frauen, sind vom Leben in entwickelten westlichen Länder sehr bewundert, aber dass heißt überhaupt nicht, dass sie unbedingt auf Westler stehen. Meines Erachtens bleiben die meinsten chinesichen Frauen bei Beziehung/Eheschließung mit Ausländer ehr zurückhaltend. Es gibt eine sehr bekannte Dating-Show in China mit dem Name "非诚勿扰". Meine Frau ist eine große Fan davon und ich bin zwangläufig auch :wink: . Da sieht man, dass die Erfolgsquote der ausländischen Kandidaten sehr niedrig ist. Die Chinesen, die in Ausland leben oder gelebt haben, haben viel bessere Chance.
Solche nationalistischen und rassistischen Aussagen kannst du dir in diesem Forum gerne sparen! Auch deine chinesischen Macho-Überlegenheitsgefühle gegenüber Europäern kommen hier sicher nicht gut an. Ich selbst kenne viele chinesische Frauen die die besseren Manieren, weiteren Horizont und aufgeschlossenere Einstellung der Westler durchaus schätzen. Wenn du glaubst dass bei ALLEN chinesischen Frauen nur Protzerei mit Geld beeindruckt und auf gutes Benehmen kein Wert gelegt wird bist du ganz gewaltig auf dem Holzweg. Aber ihr Chinesen hättet das wohl gerne dass ihr die Krone der Schöpfung seid und alles nur mit Geld lösen könnt. Träum mal weiter! Der Trend der letzten Jahre zeigt wohl eher, dass chinesisch-westliche Ehen und Beziehungen eher zunehmen. Also kannst du dir dein nationalistisch-rassistisches Weltbild gerne in den A**** stecken, alles klar? :lol:
Huangming

Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Huangming »

Saiber hat geschrieben:
Huangming hat geschrieben:China ist in Wirklichkeit eine extrem hierarchische Gesellschaft.Wer ein Bauer ist, der bleibt sein Leben lang auf dem Papier ein Bauer, sein Sohn und sein Enkelsohn werden auch ihrerseits ein Bauer auf dem Papier bleiben.Umgekehr gilt es auch für die Stadtbürger.
Ich revidiere. Das ist eigentlich der groesste Unsinn den ich ueberhaupt gelesen habe. Ich kenne genuegend reiche Chinesen, die in der High Society Chinas unterwegs sind. Anerkannt under Enterpreneuren Shanghais, die noch vor 15 Jahren Wanderarbeiter waren und spaeter sich selbstaendig gemacht haben. Sie sind Fabrikbesitzer. Ich kenne etliche die vorher Gemuese angepflanzt haben und heute in Luxuskarroserien rumfahren und erst vor einpaar Tagen in XinTianDi diniert haben. Der Milliardaer und ehemaliger Besitzer von der GOME, der jetzt im Knast sitzt, hatte als einfacher armer Schlucker angefangen in einer Ladengarage. Hast du Ahnung? Nein. Das ist schon mehr Luegen verbreiten. Wieder so ein Luegner.
Ich muss dir jetzt das duale Hukou-System, das einen Bauern sein lebenlang als Bauern brandmarkt, selbst wenn er später mal in einer Stadt als Wanderarbeiter sein Brot verdient, und seine Kinder auch, selbst wenn seine Kinder in der Stadt geboren sind, nicht erklären, oder? Einzelfälle, wo Bauern zu Reichtum gekommen sind, gibt es immer. Auch zu Hukou gibt es jetzt in einigen Großstädten Regelungen, zum beispiel in Schanghai können Wanderarbeiter die dortige Hukou erhalten, wenn sie so und so viele Jahre in die Sozialkassen gezahllt haben, so und so viel Qualifikationen erreichen haben, etc.Aber die Hürden sind hoch.Die Mehrheit der Bauern bleibt auf diese Weise von den Sozialsystemen und den Rechten der Städtler ausgeschlossen und kann einen sozialen Aufstieg nicht erreichen.Wer schon behauptet, dass Bauern und Städtler dieselben Chancen auf sozialen Aufstieg hätten, hat keine Ahnung von der sozialen Wirklichkeit in China. Allein schon die Qualität der Lehre in den Landschulen unterscheidet sich gewaltig von der Qualität der Stadtschulen.Den meisten Landkindern ist es bis auf weiteres nicht möglich, den Zugang zu den öffentlichen stadtschulen zu erhalten, selbst wenn deren Eltern in der Stadt arbeiten.Lebst du wirklich in China?Ich bezweifele es, wenn du das grundlegende Hukou-system nicht mal kennst.
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von VielUnterwegs »

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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Saiber »

Huangming hat geschrieben:Ich muss dir jetzt das duale Hukou-System, .....bla bla blabla....Hukou-system nicht mal kennst.
Deinen Einheitsbrei werde ich nicht wieder zerpfluecken und kommentieren und hier Seiten schreiben. Schon in einen Drittel deines eigentlichen Unsinns gepickt mit einpaar Tatsachen aus dem Regularienbuch widersprichst du dich selber mit dem was du vorher behauptet hast.
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von no1gizmo »

punisher2008 hat geschrieben:Ich selbst kenne viele chinesische Frauen die die besseren Manieren, weiteren Horizont und aufgeschlossenere Einstellung der Westler durchaus schätzen. Wenn du glaubst dass bei ALLEN chinesischen Frauen nur Protzerei mit Geld beeindruckt und auf gutes Benehmen kein Wert gelegt wird bist du ganz gewaltig auf dem Holzweg.
Jetzt mal ohne Sche**, ich glaube, dass ist wirklich die wahre Hauptmotivation für viele Chinesinen für einen westlichen Mann.
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Re: @ElStudente von einem Mann aus China

Beitrag von Aremonus »

Ich glaube ein wichtiger Grund, weswegen sich viele Chinesinnen für Ausländer interessieren, ist, dass Ausländer eben exotisch sind. Dies dürfte auch umgekehrt der Fall sein. Ich habe ehrlich gesagt noch keine Chinesin persönlich kennengelernt, die nur wegen dem Visum oder dem Geld einen ausländischen Mann geholt hat. Bei ausnahmslos allen mir Bekannten war da Liebe im Spiel.

Das Klassendenken konnte ich persönlich in China noch nicht so drastisch feststellen - mir ist das in Deutschland viel stärker aufgefallen. In China ist es eher so, dass man den anderen Chinesen nicht vertraut - im Westen vertraut man einander viel mehr. Das dürfte wohl daran liegen, dass man in China öfter über den Tisch gezogen wird...

Natürlich ist das politökonomische System in China ziemlich ungerecht. Aber alle wohlhabenden Chinesen haben auch arme Freunde - da fällt ihnen kein Zacken aus der Krone. Da hatte ich nie das Gefühl, dass da jetzt eine extreme gesellschaftliche Hierarchie vorherrscht. Es ist eher ein Insider/Outsider denken "Meine Freunde - Fremde".

Bezüglich der Migration der Chinesen, hat es eine chinesische Studienkollegin mal ziemlich treffend dargelegt: "Ich vermisse China und mir gefiel es immer gut dort. Aber seit ich Europa kenne, Fallen mir die Probleme in China viel mehr auf".
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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