Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Chinas industrielle kultur is so alt wie die japanische...
Na dass macht dass ganze noch viel schlimmer..... oder nicht?
Wie kommts dass die bis heute verpennt haben wie man es richtig macht und wie kommt es dass viele glauben es wuerde sich gerade jetzt oder in 10 jahren aendern?
Und nein, autos vergleichbar zu japanern bauen die auch in 100 jahren nicht.
Wir haben denen ja sogar die kunst des porzelan abgenommen und uebertroffen.
Na dass macht dass ganze noch viel schlimmer..... oder nicht?
Wie kommts dass die bis heute verpennt haben wie man es richtig macht und wie kommt es dass viele glauben es wuerde sich gerade jetzt oder in 10 jahren aendern?
Und nein, autos vergleichbar zu japanern bauen die auch in 100 jahren nicht.
Wir haben denen ja sogar die kunst des porzelan abgenommen und uebertroffen.
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
In China gibt es bereits heute mindestens so viele hochqualifizierte Fachkräfte wie in Deutschland - absolut gesehen, versteht sich.
Wie kommt es dann, dass kaum hochqualitative Produkte in China entwickelt werden? Warum kann ich nicht einmal ein verlässliches 3.1-Zeugnis für meine Stahlkäufe in China bekommen (was wirklich, wirklich nicht viel Fachwissen erfordert)?
Das Bildungswesen kann hier definitiv nicht als Erklärung herhalten - denn Bildung ist ein Anfang, aber nicht einmal 10% der Strecke auf dem Weg zum Erfolg. Wenn Chinesische Schüler besser Integrale berechnen können als Deutsche (was ich übrigens bezweifle, da ich an meiner chinesischen Uni (einer Key-Uni) zahlreiche Engineeringstudenten kennenlernte, die es überhaupt nicht konnten), bedeutet dies nicht, dass sie bessere Produkte entwickeln können.
Den Chinesen mangelnde Kreativität zu unterstellen, greift aber auch zu kurz - Kreativität ist dem Menschen angeboren und ich habe weder hüben noch drüben Leute ohne Kreativität kennen gelernt. Ausser im Zoo.
Also, weswegen sind die Chinesen denn nicht innovativ?
Neben Bildung und Kreativität benötigt Innovativität auch noch Managementfähigkeiten - und hier happert es in China noch ganz gewaltig. Die chinesische Wirtschaft ist extrem intransparent, durch zogen von Korruption und ein unabhängiger Rechtsstaat existiert auch nicht.
Wozu führt das?
Unternehmen haben zunächst einmal keinen Anreiz, in Entwicklungen zu investieren - sie werden ja ohnehin sofort kopiert und man kann sich nicht in nützlicher Frist dagegen wehren. Hinzu kommt, dass Kapital extrem teuer ist - die ineffizienten monopolistischen Staatsbetriebe erhalten quasi alle Bankenkredite und die KMUs müssen nehmen, was übrig bleibt - zu 20 bis 30 % Zinsen. Zudem braucht man für jeden bürokratischen Prozess guanxi, damit der Beamte überhaupt einmal zu arbeiten beginnt.
Dazu kommt dann, dass dem chinesischen Bildungssystem fast keine Verantwortungsträger entwachsen. Wer 24/7 paukt, kann nicht die für einen Manager notwendigen Softskills entwickeln. Zudem kommt nur an eine gute Uni, wer bereit ist, sich mit Leib und Seele dem Staat zu vermachen und es nicht wagt, Inhalte zu hinterfragen - denn wer dies tut, hat Probleme beim Gaokao (vergleichbar mit der Beamtenprüfung vor 100 Jahren). Aktive Unternehmerpersönlichkeiten kommen nicht an die Unis und scheitern dann oft an fehlenden Beziehungen.
Auch im späteren Verlauf der Karriere finden sich nur wenige Managertypen - die meisten davon entstehen in der Partei und die wechseln nicht in die Privatwirtschaft, da sie dank der Korruption sehr viel Geld verdienen können.
China leidet daher an einem akuten Managermangel.
So kommt es, dass Manager in China bei gleicher Qualifikation heute höhere Löhne als in Europa erhalten, während einfache Sachbearbeiter (auch Uniabsolventen) massiv weniger verdienen. Dominante Strategie für den China-interessierten, gut gebildeten und erfahrenen Europäer: ev. chinesisch lernen, MBA machen und sich in China als Expat ein schönes Leben machen. Wer seinen MBA in China an der CEIBS macht, kann beispielsweise mit einem jährlichen Salär von USD 140.000 (gemäss der financial times und deckungsgleich meiner persönlichen Erfahrung) rechnen.
Wie kommt es dann, dass kaum hochqualitative Produkte in China entwickelt werden? Warum kann ich nicht einmal ein verlässliches 3.1-Zeugnis für meine Stahlkäufe in China bekommen (was wirklich, wirklich nicht viel Fachwissen erfordert)?
Das Bildungswesen kann hier definitiv nicht als Erklärung herhalten - denn Bildung ist ein Anfang, aber nicht einmal 10% der Strecke auf dem Weg zum Erfolg. Wenn Chinesische Schüler besser Integrale berechnen können als Deutsche (was ich übrigens bezweifle, da ich an meiner chinesischen Uni (einer Key-Uni) zahlreiche Engineeringstudenten kennenlernte, die es überhaupt nicht konnten), bedeutet dies nicht, dass sie bessere Produkte entwickeln können.
Den Chinesen mangelnde Kreativität zu unterstellen, greift aber auch zu kurz - Kreativität ist dem Menschen angeboren und ich habe weder hüben noch drüben Leute ohne Kreativität kennen gelernt. Ausser im Zoo.
Also, weswegen sind die Chinesen denn nicht innovativ?
Neben Bildung und Kreativität benötigt Innovativität auch noch Managementfähigkeiten - und hier happert es in China noch ganz gewaltig. Die chinesische Wirtschaft ist extrem intransparent, durch zogen von Korruption und ein unabhängiger Rechtsstaat existiert auch nicht.
Wozu führt das?
Unternehmen haben zunächst einmal keinen Anreiz, in Entwicklungen zu investieren - sie werden ja ohnehin sofort kopiert und man kann sich nicht in nützlicher Frist dagegen wehren. Hinzu kommt, dass Kapital extrem teuer ist - die ineffizienten monopolistischen Staatsbetriebe erhalten quasi alle Bankenkredite und die KMUs müssen nehmen, was übrig bleibt - zu 20 bis 30 % Zinsen. Zudem braucht man für jeden bürokratischen Prozess guanxi, damit der Beamte überhaupt einmal zu arbeiten beginnt.
Dazu kommt dann, dass dem chinesischen Bildungssystem fast keine Verantwortungsträger entwachsen. Wer 24/7 paukt, kann nicht die für einen Manager notwendigen Softskills entwickeln. Zudem kommt nur an eine gute Uni, wer bereit ist, sich mit Leib und Seele dem Staat zu vermachen und es nicht wagt, Inhalte zu hinterfragen - denn wer dies tut, hat Probleme beim Gaokao (vergleichbar mit der Beamtenprüfung vor 100 Jahren). Aktive Unternehmerpersönlichkeiten kommen nicht an die Unis und scheitern dann oft an fehlenden Beziehungen.
Auch im späteren Verlauf der Karriere finden sich nur wenige Managertypen - die meisten davon entstehen in der Partei und die wechseln nicht in die Privatwirtschaft, da sie dank der Korruption sehr viel Geld verdienen können.
China leidet daher an einem akuten Managermangel.
So kommt es, dass Manager in China bei gleicher Qualifikation heute höhere Löhne als in Europa erhalten, während einfache Sachbearbeiter (auch Uniabsolventen) massiv weniger verdienen. Dominante Strategie für den China-interessierten, gut gebildeten und erfahrenen Europäer: ev. chinesisch lernen, MBA machen und sich in China als Expat ein schönes Leben machen. Wer seinen MBA in China an der CEIBS macht, kann beispielsweise mit einem jährlichen Salär von USD 140.000 (gemäss der financial times und deckungsgleich meiner persönlichen Erfahrung) rechnen.
Wenn China eine Demokratie mit Gewaltentrennung und Medienfreiheit entwickelt, die Staatsbetriebe privatisiert und seinen Finanzmarkt liberalisiert, überholt es die Japaner binnen weniger Jahre. Und China ändert sich rasch - es braucht nur einen zweiten Deng Xiaoping und China zieht gleich mit (zumindest Ost- oder Süd-)Europa.Und nein, autos vergleichbar zu japanern bauen die auch in 100 jahren nicht.
Wir haben denen ja sogar die kunst des porzelan abgenommen und uebertroffen.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Ich muss Dir vollkommen recht geben. Ich habe den Aufstieg von den Japaner mit erlebt. Dann kamen die Japaner in die Gänge Sony,Canon, Nikon und wie die Weltfirmen heute alle lauten. Und jetzt noch die Koreaner mit Samsung. Und zu Apple muss ich sagen ohne Steve Jobs sind die doch nur noch die Hälfte wert. Der Konzern war doch ohne Jobs schon mal fast pleite. Und das neue Iphone ist doch auch schon nicht so innovativ. Führende Wirtschaftökonomen haben gesagt Japan brauchte !0 Jahre China vielleicht nur 5 Jahre zur Weltspitze. Schau mer malRichi_Will hat geschrieben:Ich denke auch...
Allerdings nur eins noch: Niall Ferguson hier:
http://soundcloud.com/intelligence2/nia ... on-the-six
Hat mich zum Umdenken gebracht.
Sinngemäß: Wenn Ihr Langnasen glaubt, ihr koennt bis Mittags schlafen und habt dann nach dem gemuetlichen Brunch die geniale Idee fuer ein neues Feature fuer das IPad, dann habt Ihr Euch getaeuscht. Wer frueh aufsteht, lange, hart und zielorientiert arbeitet, der macht das Rennen. Die Warmduscher im Westen? Da ist nicht mehr viel zu erwarten.
Verdammt, ich hab es auch lange genug behauptet, dass die Chinesen nicht kreativ genug sind.
Aber das ist falsch:
1. Mit billigen Kopien wird man heute in China immer noch am schnellsten Millionaer. Warum also die Competition mit Apple. Das bringt zur Zeit eh nix. Noch nicht.
2. Kreativitaet und Genie werden verwechselt. Deutsches Problem. Aber: Schon Goethes Faust war eine Christopher-Marlow-Kopie, wenn auch eine sehr gute.
No, no, no. Das Spiel geht haushoch verloren an die Chinesis. Der Westen hat ja noch nicht einmal im Ansatz verstanden, mir welcher Konkurrenz sie es zu tun haben werden. Und nachher kommt dann das große Geheule.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
robbe hat geschrieben:Klasse!!! Und was machst du, wenn alles kreative kopiert wurde und nichts mehr neues entsteht, das man kopieren könnte?Richi_Will hat geschrieben: 1. Mit billigen Kopien wird man heute in China immer noch am schnellsten Millionaer. Warum also die Competition mit Apple. Das bringt zur Zeit eh nix. Noch nicht.
2. Kreativitaet und Genie werden verwechselt. Deutsches Problem. Aber: Schon Goethes Faust war eine Christopher-Marlow-Kopie, wenn auch eine sehr gute.
Sicher sind alle Westler faul und schlafen bis 12 Uhr und arbeiten auch nicht zielorientiert^^
Scheiße bist du naiv...
Ich glaube nicht dass Rich_Will naiv ist. Die Japaner haben doch früher doch früher auch alles kopiert und später dann eigenen Produkte entwickelt. Deshalb denke ich die Chinesen wirden den gleichen Weg gehen. Es könnte doch sein die kopieren die Methode der Japaner. Also keine Aufregung. Schau mer mal.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Ich glaube das stimmt so nicht. Jedenfalls in Hessen lautet das , der hat was an der Murmel. Also ein Marmel ist mir nicht bekannt. Vielleicht klärt man mich auf.tanzhou hat geschrieben:Ich glaube, wir haben es hier mit einem echtenzu tun, derRichi_Will hat geschrieben:...Rumpelkasper...hat. Aber ganz gewaltig!Richi_Will hat geschrieben:...einen an Marmel...
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Sehr guter Beitrag. Nur du hast vergessen die Koreaner zu erwähnen. Die haben uns in einigen Produkten längst überholt. Und unsere Konkurenzfähigkeit sieht man daran wie wir noch nicht einmal in der Lage sind so eine kleine Eurokrise zu lösen. Stattdessen fliegen wir mit dem Betteljet nach China und versuchen die Chinesen anzupumpen. Schau mer maRichi_Will hat geschrieben:Hey, wenn hier einer Deng Xiaoping zitiert, dann bin ich das: "You are too young, to simple and sometimes to naive." Immer noch ein Klassiker.robbe hat geschrieben:Richi_Will hat geschrieben: Scheiße bist du naiv...
Und koennte es sein, dass die Chinesis gerade die deutsche Solarindustrie technologisch abhängen, wie ein Windhund einen dreibeinigen Dackel?
Bei Autos haben wir ca. hundert Jahre Vorsprung. Und der schmilzt gerade wie Schnee in der Latrine. Die Deutschen haben am Anfang der Industrialisierung auch nur Schmu gebaut.
Das hat aber nix mit Kreativität zu tun, sondern mit einem Entwicklungsvorsprung.
Die Japaner lernen meines Wissens aehnlich stupid und wenn der Kuchen redet haben die Kruemel auch in Japan aber sowas von Pause.
Aber bitte, nur das da keine Klagen kommen, wenn Ihr in der Rikscha dann bald vorne sitzt. Von wegen keiner hat Euch was gesagt, dass der Westen langfristig ueberhaupt nicht konkurrenzfähig ist.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Interessant nur dass das minni deutschland mit china die weltspitze im export haelt, nur eben De in hightech china mit schrott den jeder liefern koennte und kann und wird. Siehe juengste industrielle abwanderungen nach vietnam da die kosten in china exorbitant anstiegen und dass bei unveraendert schlechter ..produktivitaet.
wir stellen kunstoffteile in china her die groesstenteils automatisch von der maschine fallen, kosten in china beinahe auf deutschem level, weil man hier fuer den selben job dass dreifache an leuten braucht und dass doppelte an ausschuss produziert.
Nein china ist noch weit weit weg vom fenster doch spuckt jetzt schon grosse toene.
Uebermut kommt bekanntlich vor dem fall.
wir stellen kunstoffteile in china her die groesstenteils automatisch von der maschine fallen, kosten in china beinahe auf deutschem level, weil man hier fuer den selben job dass dreifache an leuten braucht und dass doppelte an ausschuss produziert.
Nein china ist noch weit weit weg vom fenster doch spuckt jetzt schon grosse toene.
Uebermut kommt bekanntlich vor dem fall.
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Natürlich ist die Arbeitsproduktivität in China noch nicht so hoch wie in Deutschland, aber sie steigt doch auch deutlich schneller als die Produktivität in Deutschland.
Und auch in Vietnam werden die Kosten mit der Zeit steigen - Die Wirtschaft entwickelt sich ständig weiter, für China ist es kein Problem wenn bspw. ein paar Textilfabriken abwandern, diese sind ab einem gewissen Entwicklungsgrad eh kaum zu halten, da in der Textilindustrie nach wie vor viel Handarbeit vonnöten ist und somit per se auf billige Arbeitskräfte angewiesen ist. In Deutschland gab es nach dem 2. WK auch noch viel Textilindustrie, davon ist heute nicht mehr viel übrig. Geschadet hat uns das nicht.
Und auch in Vietnam werden die Kosten mit der Zeit steigen - Die Wirtschaft entwickelt sich ständig weiter, für China ist es kein Problem wenn bspw. ein paar Textilfabriken abwandern, diese sind ab einem gewissen Entwicklungsgrad eh kaum zu halten, da in der Textilindustrie nach wie vor viel Handarbeit vonnöten ist und somit per se auf billige Arbeitskräfte angewiesen ist. In Deutschland gab es nach dem 2. WK auch noch viel Textilindustrie, davon ist heute nicht mehr viel übrig. Geschadet hat uns das nicht.
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Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Sag mal, was schreibst Du hier eigentlich fuer einen Mist zusammen? Das ist ja nicht zum aushalten.edmund27 hat geschrieben:...Und unsere Konkurenzfähigkeit sieht man daran wie wir noch nicht einmal in der Lage sind so eine kleine Eurokrise zu lösen. Stattdessen fliegen wir mit dem Betteljet nach China und versuchen die Chinesen anzupumpen. Schau mer ma
Kleine Euro-Krise? Die ist so klein, dass die gesamte Weltwirtschaft derzeit in Leidenschaft gezogen wird durch die generelle Verunsicherung, die griechischen Staatsanleihen und deren Unsicherheit bei saemtlichen Banken in dieser Welt, die Diskussion und politischen Auswirkungen um die diese Krise und die Zeit die ins Land geht um Loesungen zu finden, usw. usw.
Dann haben wir nicht nur Griechenland, sondern noch andere EU Staaten, insbesondere Portugal und Irland, welche nicht besonders gut dran sind und alleine nicht mehr weiterkommen. Italien und Spanien haben auch grosse Defizite im Staatshaushalt. Dieses gesamte, hoechst-sensible Problemkonstrukt nennst Du kleine Euro-Krise? Schau doch mal, wer in der Welt alles "noergelt", was dieses Problem angeht.
Als ueberzeugter Europaeer wuenschte ich, es waere eine kleine Kriese, so wie Du das verniedichst. Ist es aber keinesfalls. Wir koennen nur hoffen, dass sich das schnellstmoeglichst und gut loesen laesst. Auf welchen Wege auch immer, und Investoren nach Europe zu holen ist nicht verkehrt (von wegen Betteljet). Auch China hat ein Interesse daran, dass dieses Problem schnell geloest wird.
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Das mit der kleinen Eurokrise war denke ich von Edmund als bewusste Untertreibung gemeint. Man nennt soetwas auch Ironie.tanzhou hat geschrieben:Sag mal, was schreibst Du hier eigentlich fuer einen Mist zusammen? Das ist ja nicht zum aushalten.edmund27 hat geschrieben:...Und unsere Konkurenzfähigkeit sieht man daran wie wir noch nicht einmal in der Lage sind so eine kleine Eurokrise zu lösen. Stattdessen fliegen wir mit dem Betteljet nach China und versuchen die Chinesen anzupumpen. Schau mer ma
Kleine Euro-Krise? Die ist so klein, dass die gesamte Weltwirtschaft derzeit in Leidenschaft gezogen wird durch die generelle Verunsicherung, die griechischen Staatsanleihen und deren Unsicherheit bei saemtlichen Banken in dieser Welt, die Diskussion und politischen Auswirkungen um die diese Krise und die Zeit die ins Land geht um Loesungen zu finden, usw. usw. [...]
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Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Bin mir bei den Beitraegen da teilweise nicht so sicher ...Liberator hat geschrieben:Das mit der kleinen Eurokrise war denke ich von Edmund als bewusste Untertreibung gemeint.
Oh, danke. Wieder etwas dazugelernt.Liberator hat geschrieben:...Man nennt soetwas auch Ironie.
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Ich schreibe hier keinen Mist. Der würde stinken. Scheinbar fehlt Dir jegliches Hintergrundwissen. Schulden von Griechenland sind höher wie vor einem Jahr. Und die Rettungsschirme werden immer größer. Du solltest mal Literatur von angesehenen Ökonomen lesen, was die zu dem Thema sagen. Ich befasse mich schon seit Jahren mit Finanzen und handele mit Aktien und optionsscheinen mit guten Gewinnen. Aber ich bin nicht gierig, die Lernphase habe ich hinter mir. Also urteile nicht immer vorschnell über Menschen, wenn du nicht weißt, über welches Wissen Sie verfügen. Führende Ökonomen sagen, dass es nur eine Lösung für Griechenland gibt und zwar die gleiche wie die Türkei es vor Jahren gemacht hat. Die Türkei war pleite, hat Ihre Währung abgewertet und Ihre Wirtschaft dadurch wieder in Gang gebracht. Und heute boomt dieses Land. Ich bin auch Europäer und Europa wird nicht zerbrechen , wenn der Euro kaputt geht. Und mit hoffen ist es nicht getan.tanzhou hat geschrieben:Sag mal, was schreibst Du hier eigentlich fuer einen Mist zusammen? Das ist ja nicht zum aushalten.edmund27 hat geschrieben:...Und unsere Konkurenzfähigkeit sieht man daran wie wir noch nicht einmal in der Lage sind so eine kleine Eurokrise zu lösen. Stattdessen fliegen wir mit dem Betteljet nach China und versuchen die Chinesen anzupumpen. Schau mer ma
Kleine Euro-Krise? Die ist so klein, dass die gesamte Weltwirtschaft derzeit in Leidenschaft gezogen wird durch die generelle Verunsicherung, die griechischen Staatsanleihen und deren Unsicherheit bei saemtlichen Banken in dieser Welt, die Diskussion und politischen Auswirkungen um die diese Krise und die Zeit die ins Land geht um Loesungen zu finden, usw. usw.
Dann haben wir nicht nur Griechenland, sondern noch andere EU Staaten, insbesondere Portugal und Irland, welche nicht besonders gut dran sind und alleine nicht mehr weiterkommen. Italien und Spanien haben auch grosse Defizite im Staatshaushalt. Dieses gesamte, hoechst-sensible Problemkonstrukt nennst Du kleine Euro-Krise? Schau doch mal, wer in der Welt alles "noergelt", was dieses Problem angeht.
Als ueberzeugter Europaeer wuenschte ich, es waere eine kleine Kriese, so wie Du das verniedichst. Ist es aber keinesfalls. Wir koennen nur hoffen, dass sich das schnellstmoeglichst und gut loesen laesst. Auf welchen Wege auch immer, und Investoren nach Europe zu holen ist nicht verkehrt (von wegen Betteljet). Auch China hat ein Interesse daran, dass dieses Problem schnell geloest wird.
Ich halte es lieber mit Fachleuten wie Dirk Müller, diese Bücher solltest du mal lesen. Der sagt Griechenland ist pleite und was wir hier sehen ist einfach eine Konkursverschleppung. Ich ver mute dass du CDU Wähler bist und dadurch diesem Missmanagment zustimmst. Lese heute mal Spiegel Online über die Abstimmung zum neuen Rettungsschirm. Die Kanzlerin hat keine Mehrheit bekommen. Dies ist der Anfang vom Ende. Aber es ist doch kein Wunder, was kann ich von einer ehemaligen FDJler erwarten. Ich bin gerne bereit weiter mit dir zu diskutieren über unser Finanzsystem. Ich lerne nämlich jeden Tag Neues hinzu. Weil ich demnächst Mit Forex handele. Zum Schluss sei in Zukunft auf der Hut mit wem Du Dich einläst. Übrigends die Aktie BAIDU ist ein sehr gute Aktie mit sehr guten Fundmentalzahlen.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
An deinen Beirträgen kann man sehr gut dein gutes Gespür und hohes Niveu erkennen. Man muss manchmal etwas überspitzt formulieren. Das machen viele Jornalisten doch auch so. Und dann ist die Eurokrise im Vergleich zur amerikanischen Schuldenkrise an Hand den Zahlen viel kleiner. Wenn ich was schreibe über die Finanzkrise weiß ich von was ich rede. Seit dem Börsengang der Telkom handele ich mit Aktien und Optionsscheinen. Und seit neustem handele ich mit Forex. Bin hier aber erst in der Ausbildungsphase. Aber ich muss sagen Dass du sehr sachliche und fundierte Beiträge schreibst. Immer gut zu lesen. Weiter so. schau mer maLiberator hat geschrieben:Das mit der kleinen Eurokrise war denke ich von Edmund als bewusste Untertreibung gemeint. Man nennt soetwas auch Ironie.tanzhou hat geschrieben:Sag mal, was schreibst Du hier eigentlich fuer einen Mist zusammen? Das ist ja nicht zum aushalten.edmund27 hat geschrieben:...Und unsere Konkurenzfähigkeit sieht man daran wie wir noch nicht einmal in der Lage sind so eine kleine Eurokrise zu lösen. Stattdessen fliegen wir mit dem Betteljet nach China und versuchen die Chinesen anzupumpen. Schau mer ma
Kleine Euro-Krise? Die ist so klein, dass die gesamte Weltwirtschaft derzeit in Leidenschaft gezogen wird durch die generelle Verunsicherung, die griechischen Staatsanleihen und deren Unsicherheit bei saemtlichen Banken in dieser Welt, die Diskussion und politischen Auswirkungen um die diese Krise und die Zeit die ins Land geht um Loesungen zu finden, usw. usw. [...]
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Äpfel und Birnen-Vergleich - erkennt nicht jeder sofort
nix für ungut - genau daher mein Einwand bezüglich PISArpm-U hat geschrieben:Ja wer lesen kann ist klar im Vorteil (kleiner Scherzhappyfuture hat geschrieben: Ehrlich gesagt, verstehe ich diese Äpfel mit Birnen Vergleiche nicht, schon gar nicht den eingestellten Link zum Thema "Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und ...")
Der Zusammenhang zwischen den von Dir genannten Aepfeln und Birnen ist in dem Artikel (link in meinem Ausgangs-Statement) eindeutig beschrieben, sogar auf Seite 1, halt ein bischen weiter unten.
meine Links mal studiert
Re: Pisa, Shanghais Schulen auf Platz eins und...?
Die Euro-Krise ist, objektiv betrachtet, in der Tat eher klein. Sie dreht sich um einen Betrag von knapp vierhundert Milliarden Euro oder rund 2,5 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung. Deutschland profitiert extrem von der Eurokrise und wächst durch sie sehr rasch, während andere Unionsstaaten leiden.Sag mal, was schreibst Du hier eigentlich fuer einen Mist zusammen? Das ist ja nicht zum aushalten.
Kleine Euro-Krise? Die ist so klein, dass die gesamte Weltwirtschaft derzeit in Leidenschaft gezogen wird durch die generelle Verunsicherung, die griechischen Staatsanleihen und deren Unsicherheit bei saemtlichen Banken in dieser Welt, die Diskussion und politischen Auswirkungen um die diese Krise und die Zeit die ins Land geht um Loesungen zu finden, usw. usw.
Dann haben wir nicht nur Griechenland, sondern noch andere EU Staaten, insbesondere Portugal und Irland, welche nicht besonders gut dran sind und alleine nicht mehr weiterkommen. Italien und Spanien haben auch grosse Defizite im Staatshaushalt. Dieses gesamte, hoechst-sensible Problemkonstrukt nennst Du kleine Euro-Krise? Schau doch mal, wer in der Welt alles "noergelt", was dieses Problem angeht.
Als ueberzeugter Europaeer wuenschte ich, es waere eine kleine Kriese, so wie Du das verniedichst. Ist es aber keinesfalls. Wir koennen nur hoffen, dass sich das schnellstmoeglichst und gut loesen laesst. Auf welchen Wege auch immer, und Investoren nach Europe zu holen ist nicht verkehrt (von wegen Betteljet). Auch China hat ein Interesse daran, dass dieses Problem schnell geloest wird.
Das Problem wäre dermassen simpel zu lösen (EU-Finanzministerium), dass man als Beobachter fast schon den Eindruck bekommt, dass diese "Krise" gewollt ist - besonders von Deutschland. Denn ohne die Eurokrise wäre es für Deutschland viel schwieriger gewesen, rasch aus der Rezession zu kommen - dank der Krise (und dem dadurch tiefen Euro) lohnt es sich, in Europa zu produzieren und v.a. die chinesische Wirtschaft (so wie die PIGS) leiden. Hätte man den Euro durch Dollarkäufe gleich stark abwerten wollen, wären die Kosten wohl viel höher ausgefallen und die USA hätten vornehmlich profitiert.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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