Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

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robbe
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von robbe »

"Das hat mal zu China gehört, dann darf es heute auch zu China gehören"
Sorry, aber was ist das denn für deine dämliche Begründung. Ist völlig irrelevant wann welches Gebiet zu China gehört hat. Entscheidend ist warum es zum "chinesischen" Staat gehört(e).
Und genau das "warum" sollte Tibet unabhängig oder nicht unabhängig sein, sollte man sich stellen. Und am besten sollten sich die Tibeter diese Frage stellen und nicht irgendwelche Außenstehenden.
Huangming

Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Huangming »

aquadraht hat geschrieben:
Huangming hat geschrieben:
So etwas wie "Massenarbeitslosigkeit" gibt es in China grundsätzlich nicht, wenn überhaupt dann vielleicht Massenunterbeschäftigung.
noch ein so ein starkes Wort. :lol: :lol:
ich empfehle dir das Weißbuch des Staatsrates der VR China zur Situation der menschlichen Arbeitsresourcen (2010).Darin steht dass Ende 2009 von den 1,07 Milliarden Chinesen im Arbeitsalter nur 779 Millionen erwerbstätig sind.Das bedeutet, mindestens 27 Prozent der Chinesen im Arbetisalter haben keine Arbeit.Keine Massenarbeitslosigkeit??
Quelle:
http://www.gov.cn/zwgk/2010-09/10/content_1700095.htm
Na und? Laut BLS (Bureau of Labour Statistics) gibt es in den USA 241 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Alter (civilian noninstitutional population). Davon sind im Januar 2012 139,944 Millionen erwerbstätig.

Nach Deiner Zählung haben damit 41,93% der US-Amerikaner keine Arbeit.

Edit: hier nachzulesen: http://www.querschuesse.de/munchhausen-report/

a^2

P.S.: Deine Propaganda ist nicht besonders
Oh man, aquadraht, Lesen ist wohl nicht gerade deine Stärke, wie? Ich lege dir nahe, dir beim nächsten mal zuerst mal deine Quellen genauer anzuschauen. :lol:
Also die "arbeitsfähige Bevölkerung" in deinen Quellen bedeutet alle Amerikaner über 16(keine obere Schranke), während unter Arbeitsresourcen "劳动力资源" in China alle Männer zwischen 16 und 59 und Frauen zwischen 16-54 erfasst wurden.

Also wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :lol: :lol:
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einfach-ich
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von einfach-ich »

robbe hat geschrieben:"Das hat mal zu China gehört, dann darf es heute auch zu China gehören"
Sorry, aber was ist das denn für deine dämliche Begründung. Ist völlig irrelevant wann welches Gebiet zu China gehört hat. Entscheidend ist warum es zum "chinesischen" Staat gehört(e).
Und genau das "warum" sollte Tibet unabhängig oder nicht unabhängig sein, sollte man sich stellen. Und am besten sollten sich die Tibeter diese Frage stellen und nicht irgendwelche Außenstehenden.
Welche Tibeter? Wo leben die denn? Und warum sollte Tibet unabhaegig werden?
Und warum nicht den Indios Mexico zurueck geben bzw mal einen Apachen als US Praesidenten?
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Grufti »

einfach-ich hat geschrieben:
robbe hat geschrieben:"Das hat mal zu China gehört, dann darf es heute auch zu China gehören"
Sorry, aber was ist das denn für deine dämliche Begründung. Ist völlig irrelevant wann welches Gebiet zu China gehört hat. Entscheidend ist warum es zum "chinesischen" Staat gehört(e).
Und genau das "warum" sollte Tibet unabhängig oder nicht unabhängig sein, sollte man sich stellen. Und am besten sollten sich die Tibeter diese Frage stellen und nicht irgendwelche Außenstehenden.
Welche Tibeter? Wo leben die denn? Und warum sollte Tibet unabhaegig werden?
Und warum nicht den Indios Mexico zurueck geben bzw mal einen Apachen als US Praesidenten?
ist wohl eher eine Frage der Bevölkerungszahl--- und auf alle Fälle abhängig vom Willen der Besatzer..


in Afrika zum Beispiel wird das seit Jahrzehnten praktiziert... selbst im früheren Apartheid-Staat Südafrika hat das geklappt....
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von robbe »

einfach-ich hat geschrieben:Welche Tibeter? Wo leben die denn? Und warum sollte Tibet unabhaegig werden?
Und warum nicht den Indios Mexico zurueck geben bzw mal einen Apachen als US Praesidenten?
Die dürfen sich diese Frage sicherlich auch stellen und ihr bestes versuchen. Außerdem habe ich mich nicht dafür ausgesprochen, dass Tibet unabhängig werden soll. Mir fehlt der Bezug, um da eine Entscheidung/Meinung zu bilden.
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von aquadraht »

Huangming hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:
Na und? Laut BLS (Bureau of Labour Statistics) gibt es in den USA 241 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Alter (civilian noninstitutional population). Davon sind im Januar 2012 139,944 Millionen erwerbstätig.

Nach Deiner Zählung haben damit 41,93% der US-Amerikaner keine Arbeit.

Edit: hier nachzulesen: http://www.querschuesse.de/munchhausen-report/

a^2

P.S.: Deine Propaganda ist nicht besonders
Oh man, aquadraht, Lesen ist wohl nicht gerade deine Stärke, wie? Ich lege dir nahe, dir beim nächsten mal zuerst mal deine Quellen genauer anzuschauen. :lol:
Also die "arbeitsfähige Bevölkerung" in deinen Quellen bedeutet alle Amerikaner über 16(keine obere Schranke), während unter Arbeitsresourcen "劳动力资源" in China alle Männer zwischen 16 und 59 und Frauen zwischen 16-54 erfasst wurden.

Also wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :lol: :lol:
Netter Versuch. Aber es geht hier um die Arbeitsbevölkerung, nicht die Bevölkerung insgesamt, das BLS ist nicht das Statistikamt, das die Bevölkerungsstatistik führt. Lern also Du lesen. Dass in den USA spät in den Ruhestand gegangen wird, ist ein anderes Kapitel. Allein die als "Not in Labor Force" gelisteten Arbeitsfähigen (unter 65 Jahren) sind 88 Millionen Menschen, das allein sind 36,5% der Erwerbsfähigen. Die Arbeitslosen kommen obendrauf, und auch die "discouraged jobseekers".

Übrigens ist die Beschäftigungsquote in Deutschland 69,4%, in der EU-27 65,4% (lt. Wikipedia). Auch dagegen sieht eine Beschäftigungsquote von 73% in China eher gut aus.

Gibs auf. Such woanders Dumme zum Verschaukeln.

a^2
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Liberator »

aquadraht hat geschrieben:
Huangming hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:
Na und? Laut BLS (Bureau of Labour Statistics) gibt es in den USA 241 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Alter (civilian noninstitutional population). Davon sind im Januar 2012 139,944 Millionen erwerbstätig.

Nach Deiner Zählung haben damit 41,93% der US-Amerikaner keine Arbeit.

Edit: hier nachzulesen: http://www.querschuesse.de/munchhausen-report/

a^2

P.S.: Deine Propaganda ist nicht besonders
Oh man, aquadraht, Lesen ist wohl nicht gerade deine Stärke, wie? Ich lege dir nahe, dir beim nächsten mal zuerst mal deine Quellen genauer anzuschauen. :lol:
Also die "arbeitsfähige Bevölkerung" in deinen Quellen bedeutet alle Amerikaner über 16(keine obere Schranke), während unter Arbeitsresourcen "劳动力资源" in China alle Männer zwischen 16 und 59 und Frauen zwischen 16-54 erfasst wurden.

Also wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :lol: :lol:
Netter Versuch. Aber es geht hier um die Arbeitsbevölkerung, nicht die Bevölkerung insgesamt, das BLS ist nicht das Statistikamt, das die Bevölkerungsstatistik führt. Lern also Du lesen. Dass in den USA spät in den Ruhestand gegangen wird, ist ein anderes Kapitel. Allein die als "Not in Labor Force" gelisteten Arbeitsfähigen (unter 65 Jahren) sind 88 Millionen Menschen, das allein sind 36,5% der Erwerbsfähigen. Die Arbeitslosen kommen obendrauf, und auch die "discouraged jobseekers".

Übrigens ist die Beschäftigungsquote in Deutschland 69,4%, in der EU-27 65,4% (lt. Wikipedia). Auch dagegen sieht eine Beschäftigungsquote von 73% in China eher gut aus.

Gibs auf. Such woanders Dumme zum Verschaukeln.

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Huangming, wenn du nicht weißt wie Arbeitslosigkeit statistisch/ökonomisch definiert ist, dann lass es lieber. aquadraht hat (in diesem Fall :wink: ) absolut recht. Große Teile der Menschen die unter "China alle Männer zwischen 16 und 59 und Frauen zwischen 16-54" fallen sind weder "erwerbstätig" (im statistischen Sinne) noch arbeitslos, weil sie bspw. studieren, oder weil Frauen freiwillig daheim bleiben um Haus und Kind zu hüten, um mal zwei klassische Beispiele zu nennen.
Huangming

Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Huangming »

Gibs auf, aquadraht.Sonst blamierst du dich doch weiter.. :lol:
Also deine civilian noninstitutional population, die du als die erwerbsfähige Bevölkerung der USA definierst, ist wie gesagt die gesamte amerikanische Bevölkerung über 16 jahre alt.Die durchschnittliche Lebenserwartung der US-Amerikaner liegt bei 78 Jahren, während die meisten US-Amerikaner zwischen 60–64 Jahren schon nicht mehr arbeiten, sondern bereits in den Ruhestand eingetreten sind.Du rechnest quasi diese "Not in Labor Force" dividiert durch die gesamte US-Bevölkerung über 16. Du merkst hoffentlich selber, wie absurd das ist, das noch mit den chinesischen "Arbeitsresourcen-Nichtbeschäftigten" zu vergleichen.
Übrigens ist die Beschäftigungsquote in Deutschland 69,4%, in der EU-27 65,4% (lt. Wikipedia).
Laut Wikipedia, was für ein starkes Wort :lol: Also hier in der Uni würdest du dafür jedes Mal eine glatte 5 bei jeder Hausarbeit bekommen.
Also wahrscheinlich stammt deine Zahl hierfür aus dieser Wikipediaseite:
http://de.wikipedia.org/wiki/Besch%C3%A4ftigungsquote
Was bemerken wir da?
1)
Der Link zu der originellen Quelle geht nicht
2)
Es ist nicht klar, wie die Referenzbevölkerung bei der Berechnung von 69,4% definiert ist.

Noch ein Tipp für dich: Zuerst Lesen, dann schreiben. :lol:
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Liberator »

Huangming hat geschrieben: Oder nach dieser Logik hätte die Mandschurei niemals wieder zu China gehören dürfen, da die Mandschurei unter Japanischer Besatzung zu den entwickelsten, reichsten und industralisiertesten Regionen Asiens wurde(Unter chinesisch-kommunistischer Herrschaft wurde die Mandschurei wieder auf horrende Geschwindigkeit heruntergewirtschaftet.Heute gehört die Mandschurei zu den ärmsten Regionen Ost-Chinas und Ostasiens, bekannt in China für die Massenarbeitslosigkeit und dahergehende Massen-Prostitution).
Huangming hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben: Der Vergleich halte ich für widerum komplett an den Haaren herbeigezogen. [...] Btw. sind die Mandchu ohnehin stark assimiliert, habe vor kurzem gelesen das es bspw. kaum mehr Leute gibt die Mandchu sprechen können.
Dann solltest du dich vielleicht mehr über China informieren, lieber Liberator.
Wenn ich mir sowas lesen muss "Mandchu ohnehin stark assimiliert, habe vor kurzem gelesen das es bspw. kaum mehr Leute gibt die Mandchu sprechen können".
Eine kleine Info für dich: Seit Ende des 19. jahrhunderters wurden die Tore der Mandschurei für han-chinesische Einwanderer geöffnet, weil die Qing-Dynastie gezwungen sah, die dünn besiedelte Mandschurei mit han-chinesen zu fülllen, um weiteres russisches Eindringen zu verhindern.Und nachdem Zusammenbruch der Qing-Dynastie förderten die han-chinesischen Warlords aka Zhang Zuolin die han-chinesische Einwanderung, mehrheitlich aus der Shandong-Provinz.Jemals von 闯关东 gehört?Google mal, wenn du nicht weisst.
Kurz vor der japanischen Eroberung der Mandschrei stellten die Han-Chinesen schon die absolute Mehrheit der Bevölkerung der Mandschurei dar.
Und was die Assimilisierung der ethnischen Mandschuren anging: Die Mandschu wurden nicht erst in den letzten Jahren "assimiliert", sondern bereits im Laufe der dreihundert-jährigen Qing-Dynastie(wobei sie unter anderem auch versucht haben, die Han-Chinesen zu assimilieren, z.B durch zopfgesetz, Übernahme der Mandschu-Tracht Magua, Verbot der han-chinesischen Tracht etc)
Alles in allem: Spätestens nach dem Untergang der Qing-Dynastie vor etwa hundert Jahren änderten die Mandschu mehrheitlich ihre Nachnanmen in han-chinesischen Namen um, um sich vor han-chinesischen Racheakten und Diskriminierung zu schützen.Spätestens schon in der Republikzeit sprachen die meisten ethnischen Mandschu kein Madscnurisch mehr.
(Aber andererseits sprechen die Angehörigen Xibe heute noch einen Dialekt des Mandschurischen, von daher kann man auch nicht pauschal sagen, dass Mandschurisch fast ausgestorben ist).
Außerdem können sich die Mandschuren dadurch getrost geben, dass das moderne Mandarin streng genommen eine chinesische Sprache mandschurischen Mundart ist.
:lol: :lol: :lol: :lol: Ist ja irrsinnig lustig, das du erst meine Argumentation in Zweifel ziehst nur um dann letztlich mit deiner Argumentation genau das bestätigst worauf ich eigentlich hinauswollte bzw. du selbst deiner ursprüngliche These über die Mandschurei widersprichst.
Wenn die Mandschurei bzw. die Mandchuren wie du sagst eh schon chinesisch waren, warum zur Hölle hätten sie sich dann nach 1945 von China lossagen sollen? Btw. habe ich nur geschreiben das die Manchu assimiliert sind, nicht wann das passiert ist. Aber danke für die "Info".

*edit* Deine ursprüngliche Aussage macht schon historisch wenig bis keinen Sinn - Nach dem 2. WK wurde die Mandchurei von der Sowjetunion besetzt (bzw. "befreit"), welche es wiederum den chinesischen Kommunisten überlassen haben. Die Frage, ob die Manchurei zu China gehören soll oder nicht hat sich damals gar nicht gestellt bzw. wurde wohl auch von niemandem ernsthaft gestellt, auch den Mandchu nicht.
Huangming

Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Huangming »

Große Teile der Menschen die unter "China alle Männer zwischen 16 und 59 und Frauen zwischen 16-54" fallen sind weder "erwerbstätig" (im statistischen Sinne) noch arbeitslos, weil sie bspw. studieren, oder weil Frauen freiwillig daheim bleiben um Haus und Kind zu hüten
Beleg mal deine Aussagen, statt hier selbstausgedachte Vermutungen in den Raum zu werfen.Wie sieht es mit dem Anteil chinesischer Hausfrauen aus?China ist doch nicht nicht mehr wie vor 60 Jahren, wo die meisten Frauen nur zuhause blieben.
Apropo Studenten, übrigens waren 2009 etwa 1,5 Millionen chinesische Studienabsolventen bereits arbeitslos.
http://www.eol.cn/kuai_xun_4343/2009021 ... 8711.shtml
Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch höher.Das ist auch ein Grund dafür, warum Beamtenjobs zur Zeit so begehrt sind.Im Übrigen müssen da hunderte, zum teil tausend studienabsolventen um eine Beamtenstelle konkurrieren.
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Liberator »

Huangming hat geschrieben: Beleg mal deine Aussagen, statt hier selbstausgedachte Vermutungen in den Raum zu werfen.
Das sagt der Richtige 8)
Huangming hat geschrieben: Wie sieht es mit dem Anteil chinesischer Hausfrauen aus?China ist doch nicht nicht mehr wie vor 60 Jahren, wo die meisten Frauen nur zuhause blieben.
Apropo Studenten, übrigens waren 2009 etwa 1,5 chinesische Studienabsolventen bereits arbeitslos.
http://www.eol.cn/kuai_xun_4343/2009021 ... 8711.shtml
Die Dunkelziffer liegt vermutlich noch höher.Das ist auch ein Grund dafür, warum Beamtenjobs zur Zeit so begehrt sind.Im Übrigen müssen da hunderte, zum teil tausend studienabsolventen um eine Beamtenstelle konkurrieren.
Aha. Allein "China ist nicht mehr so wie vor 60 Jahren" ist schon ganz großes Kino.
Lies dich mal ein bisschen zu Arbeitslosenstatistik ein - danach richte ich mich. Wenn du einfach davon ausgehst das alles zwischen 16 und 65 (erwerblich) arbeiten kann und will, solltest du dich nicht wundern wenn du bei deinen Berechnungen Mondzahlen für die Arbeitslosigkeit herausbekommst.
Huangming

Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Huangming »

Ist ja irrsinnig lustig, das du erst meine Argumentation in Zweifel ziehst nur um dann letztlich mit deiner Argumentation genau das bestätigst worauf ich eigentlich hinauswollte bzw. du selbst deiner ursprüngliche These über die Mandschurei widersprichst.
finde ich auch irrsinnig lustig von dir, dass du mir weismachen wolltest, dass die Mandschuren assimiliert worden sind, wo jeder Mann in China doch weiss, dass die Mandschu nur eine kleine Minderheit in der Mandschurei sind und breits vor 100 Jahren mehrheitlich muttersprachlich Chinesisch sprachen..Also wenn das nicht witzig ist :lol:
Wenn die Mandschurei bzw. die Mandchuren wie du sagst eh schon chinesisch waren, warum zur Hölle hätten sie sich dann nach 1945 von China lossagen sollen?
2 Anmerkungen dazu:
1) ich habe nie behauptet, dass die Mandschurei sich von China lossagen sollte, sondern nur gesagt habe, dass die mandschurei unter japanischer Herrschaft wirtschaftlich hätte viel besser entwickeln können und nach dem einen Kolonialismus-Denkmuster nie hätte zu China gehören dürfen.Schließlich waren ja Japaner, die die Mandschurei industralisiert haben.
2)Grundsätzlich: Nur weil die mandschurei mehrheitlich von Han-chinesen besiedelt ist, impliziert noch lange nicht, dass die Mandschurei dann zu China gehören muss.Singapurs Bevölkerung ist beispielsweise mehrhetlich han-chinesisch, soll Singapur deshalb zu China gehören?Taiwan ist mehrheitlich han-chinesisch, warum ist dann Taiwan nicht Teil der VR china? Denk mal darüber nach. Chinesischsein impliziert nicht die Zugehörigkeit zur VR China. :lol: :lol:
*edit* Deine ursprüngliche Aussage macht schon historisch wenig bis keinen Sinn - Nach dem 2. WK wurde die Mandchurei von der Sowjetunion besetzt (bzw. "befreit"), welche es wiederum den chinesischen Kommunisten überlassen haben.
Das zeigt nun wieder mal, dass du hier absolut keine Ahnung hast.Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Mandschurei von der Sowjetunion besetzt, der Staat Mandschuko aufgelöst, die Sowjets haben den chinesischen Kommunisten die Mandschurei nicht überlassen, sondern es entstand nach dem Abzug der Russen ein Krieg zwischen der nationalchinesischen Regierung und der KPCh um die Mandschurei, die jeweils wichtige Teile der Mandschurei besetzt hatten.Die chin. Kommunisten haben erst drei jahre nach dem Abzug der Russen die Kontrolle über die gesamte Mandschurei erlangt.
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von aquadraht »

Huangming hat geschrieben:Gibs auf, aquadraht.Sonst blamierst du dich doch weiter.. :lol:
Das gebe ich gern zurück. Wer sich blamiert, das bist Du.

Richtig ist allerdings, dass mein Vergleich so nicht richtig ist und Dein Einwand schon, was die civilian noninstitutional population angeht. Das sei Dir geschenkt. Deine Beschwerde über Wikipedia ist hingegen lächerlich. Selbst bist Du zu faul zum Nachschlagen oder zu feige, weil Du weisst, dass Du Unrecht hast.

Nehmen wir als Beleg http://ec.europa.eu/social/BlobServlet? ... &langId=en p. 15:
EU labour market in the years to 2010 from a global perspective

Employment rates continued to fall in 2010 in both the EU and the USA for the working-age population, as a consequence of continuously falling numbers of people in work, but stabilised in Japan (see Chart 16). The decline was less marked in 2010 than in 2009, though, as the rate fell from 64.6 to 64.2% of the working-age population in the EU, down by 0.4 pp, and from 67.6 to 66.7% in the USA, down by 0.9 pp, after falling by 1.3 percentage points (pps) in the EU and 3.3 pps in the USA between 2008 and 2009. In Japan, the employment rate remained virtually unchanged between 2009 and 2010, at 70.1%, up by only 0.1 pp
Und weil Du Wikipedia so magst: http://en.wikipedia.org/wiki/Labor_force Da ist die Entwicklung der US-Beschäftigung in einem Graphen gezeigt.

Was Andere schon sehr zu Recht betont haben, man kann in China sehr wohl von Unterbeschäftigung reden und von extensiver Nutzung der Arbeitskraft (übrigens gilt in den USA als beschäftigt, wer 4 h/mth arbeitet - bei uns geht die Schönung der Beschäftigungsstatistik in eine ähnliche Richtung). Von Massenarbeitslosigkeit zu reden ist hingegen Unfug.

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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Liberator »

Huangming hat geschrieben:
Ist ja irrsinnig lustig, das du erst meine Argumentation in Zweifel ziehst nur um dann letztlich mit deiner Argumentation genau das bestätigst worauf ich eigentlich hinauswollte bzw. du selbst deiner ursprüngliche These über die Mandschurei widersprichst.
finde ich auch irrsinnig lustig von dir, dass du mir weismachen wolltest, dass die Mandschuren assimiliert worden sind, wo jeder Mann in China doch weiss, dass die Mandschu nur eine kleine Minderheit in der Mandschurei sind und breits vor 100 Jahren mehrheitlich muttersprachlich Chinesisch sprachen..Also wenn das nicht witzig ist :lol:
Was du so alles weißt. :lol: Was willst damit jetzt sagen? Wurden die Mandchu jetzt assimiliert oder wurden sie assimiliert? Habe ich recht oder habe ich recht? -Ja.
Ist es für die Zeit nach 1945 von so großer Bedeutung wann genau das passiert sein soll, vor 100 oder 300 Jahren? - Nein.
Huangming hat geschrieben:
Wenn die Mandschurei bzw. die Mandchuren wie du sagst eh schon chinesisch waren, warum zur Hölle hätten sie sich dann nach 1945 von China lossagen sollen?
2 Anmerkungen dazu:
1) ich habe nie behauptet, dass die Mandschurei sich von China lossagen sollte, sondern nur gesagt habe, dass die mandschurei unter japanischer Herrschaft wirtschaftlich hätte viel besser entwickeln können und nach dem einen Kolonialismus-Denkmuster nie hätte zu China gehören dürfen.Schließlich waren ja Japaner, die die Mandschurei industralisiert haben.
2)Grundsätzlich: Nur weil die mandschurei mehrheitlich von Han-chinesen besiedelt ist, impliziert noch lange nicht, dass die Mandschurei dann zu China gehören muss.Singapurs Bevölkerung ist beispielsweise mehrhetlich han-chinesisch, soll Singapur deshalb zu China gehören?Taiwan ist mehrheitlich han-chinesisch, warum ist dann Taiwan nicht Teil der VR china? Denk mal darüber nach. Chinesischsein impliziert nicht die Zugehörigkeit zur VR China. :lol: :lol:
1.) Wahnsinnsaussage. Jeder KP-Funktionär wird dir versichern das sich Tibet unter chineischer Herrschaft wirtschaftlich besser entwickeln wird - Und zumindest damit haben sie momentan wohl sogar recht.
Den spekulativen Teil von "hätte ... können" in der Mandchurei nach 1945 überlasse ich gerne dir.
Ich weiß jetzt nicht was du dir unter dem "Kolonialismus-Denkmuster" vorstellst... da Japan nach dem 2. WK eh nicht in der Lage war die Mandchurei zu halten (bzw. als Kolonialmacht "versagt" hat), spielt es nach kolonialistischer Denkweise auch keine Rolle wie toll die Japaner die Mandchurei vorher industrialisiert haben. Der Kolonialismus kennt so etwas wie "Dankbarkeit" nicht.

2.) Sollte nicht das Volk entscheiden? Und in der Mandchurei wohnten nunmal mehrheitlich HanChinesen plus noch ein paar Minderheiten die (wie die Mandchu) auch nichts großes gegen die chinesische Dominanz einzuwendern hatten.
Wenn eine überwältigende Mehrheit der Singapurer tatsächlich zur VR China gehören wollte (und die Nicht-HanChinesen in Singapur nicht allzuviel dagegen hätten), why not?
Gilt für Taiwan genauso, solange dies nicht so ist aber eben nicht, ganz einfach.
Huangming hat geschrieben:
*edit* Deine ursprüngliche Aussage macht schon historisch wenig bis keinen Sinn - Nach dem 2. WK wurde die Mandchurei von der Sowjetunion besetzt (bzw. "befreit"), welche es wiederum den chinesischen Kommunisten überlassen haben.
Das zeigt nun wieder mal, dass du hier absolut keine Ahnung hast.Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Mandschurei von der Sowjetunion besetzt, der Staat Mandschuko aufgelöst, die Sowjets haben den chinesischen Kommunisten die Mandschurei nicht überlassen, sondern es entstand nach dem Abzug der Russen ein Krieg zwischen der nationalchinesischen Regierung und der KPCh um die Mandschurei, die jeweils wichtige Teile der Mandschurei besetzt hatten.Die chin. Kommunisten haben erst drei jahre nach dem Abzug der Russen die Kontrolle über die gesamte Mandschurei erlangt.
Meine Version ist die Kurzfassung, deine die Langfassung. Ich weiß sehr wohl über den chinesischen Bürgerkrieg Bescheid, und auch deine ausführlichere Version stellt die Zugehörigkeit der Mandchurei zu China nicht in Frage.
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Re: Neuste Entwicklung zu den Tibet-Unruhen

Beitrag von Saiber »

Hach, der Huangming ist wieder da mit seinen Geschichtsverdrehungen und eigenen Projektionen und Interpretationen der Historie.
Singapurs Bevölkerung ist beispielsweise mehrhetlich han-chinesisch, soll Singapur deshalb zu China gehören?
Was hat jetzt Singapur? Ein Stadtstaat auf Malayischen Boden mit China zu tun?
Taiwan ist mehrheitlich han-chinesisch, warum ist dann Taiwan nicht Teil der VR china?
Taiwan gehoert zu China und ist Teil Chinas.

P.S. und warum wurde bei Singapur mit "China" argumentiert und bei Taiwan mit "VR China"???
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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