Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Ob Banken in China dem Staat gehoeren oder nicht ist voellig unerheblich. Sie werden, wie alle grossen Unternehmen, von der Partei kontrolliert. Nicht so wie ein Puppenspieler eine Marionette kontrolliet, sie koennen (jahrelang) ohne Eingriff der Partei operieren. Aber sofern noetig kann die Partei uneingeschraenkt eingreifen und tut das auch.
Ich empfehle (dringend) folgende Lektuere: "The Party: The Secret World of China's Communist Rulers" von Richard McGregor. Bis auf den reisserischen Untertitel (uhhhh "secret world") ist das Buch sehr gelungen und auch neutral. Es ist kaum bis nicht wertend, eher ethnographisch gehalten. Oder ihr greift selber zu Lenin und Stalin, oder geht sogar bis Marx und Engels zurueck. Das erfordert dann aber deutlich mehr Zeit und Energie, aber die hat nicht jeder. Aber "The Party" liest sich recht zuegig und liefert auch ein wenig zugrundeliegende Staatstheorie.
Ich empfehle (dringend) folgende Lektuere: "The Party: The Secret World of China's Communist Rulers" von Richard McGregor. Bis auf den reisserischen Untertitel (uhhhh "secret world") ist das Buch sehr gelungen und auch neutral. Es ist kaum bis nicht wertend, eher ethnographisch gehalten. Oder ihr greift selber zu Lenin und Stalin, oder geht sogar bis Marx und Engels zurueck. Das erfordert dann aber deutlich mehr Zeit und Energie, aber die hat nicht jeder. Aber "The Party" liest sich recht zuegig und liefert auch ein wenig zugrundeliegende Staatstheorie.
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Kanadas Ausstieg ist eine besch...eidene Angelegenheit. Aber dass China sich darüber aufregt, halte ich für einen Witz. Selbst besteht China darauf, als Schwellenland von jeglichen Beschränkungen ausgenommen zu sein. Wenn ein anderes Land nicht mitmachen will, ist das "Pfui".einfach-ich hat geschrieben: Kanadas Kyoto-Wende erzürnt China
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 67,00.html
Steht die chinesische Regierung auf dem Standpunkt "Umweltschutz ist gut, sollen die anderen mal was für uns tun"? Oder ist das Kyoto-Protokoll für sie ein willkommenes Vehikel, um andere Industriestaaten auszubremsen und sich so selbst mehr Profite zu sichern?
(hinzu kommt noch, dass das offizielle China sich je nach Opportunität wahlweise als "Global Player" oder als armes, geschundenes Entwicklungsland präsentiert; aber das ist jetzt ein anderes Thema...)
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Einen entscheidenden Unterschied zu Griechenland gibts, der China zugute kommen wird:Aremonus hat geschrieben:Mit anderen Worten - China droht, zu einem zweiten Griechenland zu verkommen. Nur dass die Leute dort nicht um etwas mehr Geld, sondern ums Überleben kämpfen werden. Und das dürfte die Regierung kaum überleben - daher muss sie jetzt sehr, sehr behende vorgehen und wird sicher nicht die Blase unkontrolliert platzen lassen, wie uns das manche Kommentatoren in manchen Zeitungen glauben machen wollen.
Im Gegensatz zu Griechenland, dass keine wirkliche Industrieproduktion und so gut wie keine (nennswerten) Exporte (gibts noch was ausser Uzo und Schafskäse?) hat, durfte die chin. Wirtschaft durch eigene Industrie und auch Exporte da sehr viel stabiler da stehen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Das Scheitern des Kyoto-Protokolls stellt für mich kein Problem dar - ganz im Gegenteil. Da die Änderung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre nicht die Ursache, sondern die Folgewirkung einer Klimaänderung ist, wird wenn auch aus unlauteren Gedankengängen der größte Betrug in der Wissenschaftsgeschichte ausgebremst. Die dabei nicht verschwendeten Gelder könnten dann für real existierende Umweltschutzprobleme ausgegeben werden. Damit meine ich die Verringerung des Ausstoßes von Luftschadstoffen wie Stick- und Schwefeloxiden, Stäube, Schwermetalle etc., Schutz der Wasserressourcen, die Müllproblematik u.a.Bernhard hat geschrieben:Kanadas Ausstieg ist eine besch...eidene Angelegenheit. Aber dass China sich darüber aufregt, halte ich für einen Witz. Selbst besteht China darauf, als Schwellenland von jeglichen Beschränkungen ausgenommen zu sein. Wenn ein anderes Land nicht mitmachen will, ist das "Pfui".einfach-ich hat geschrieben: Kanadas Kyoto-Wende erzürnt China
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 67,00.html
Steht die chinesische Regierung auf dem Standpunkt "Umweltschutz ist gut, sollen die anderen mal was für uns tun"? Oder ist das Kyoto-Protokoll für sie ein willkommenes Vehikel, um andere Industriestaaten auszubremsen und sich so selbst mehr Profite zu sichern?
(hinzu kommt noch, dass das offizielle China sich je nach Opportunität wahlweise als "Global Player" oder als armes, geschundenes Entwicklungsland präsentiert; aber das ist jetzt ein anderes Thema...)
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
na ja, das ist Glaubenssache. Darauf werde ich hier nicht weiter eingehen.romeo hat geschrieben: Da die Änderung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre nicht die Ursache, sondern die Folgewirkung einer Klimaänderung ist, wird wenn auch aus unlauteren Gedankengängen der größte Betrug in der Wissenschaftsgeschichte ausgebremst.
Mir ging es mehr um die Haltung Chinas. Vormittags Großmacht, nachmittags geschundenes Opfer. Umweltschutz ist gut, solange die anderen ihn bezahlen.
OK, ich provoziere. Aber so kommt mir die Sache echt vor.
(ob der CO2-Ausstoß das Klima nun wirklich verändert oder nicht, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Deslhalb, weil Kanada nicht aus Zweifel an dieser Sache aus der Verpflichtung ausgestiegen ist)
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Das stimmt, China hat da wirklich einen grossen Vorteil gegenueber Laendern wie Griechenland oder anderen, die im Prinzip keine Wertschoepfung mehr betreiben. Ganz schlimm wird es dann bei so "Finanzplaetzen" wie London, wo im Prinzip den ganzen Tag nur heisse Luft in der Fiktivwirtschaft hin- und hergeschoben wird und keinerlei Industrie/Wirtschaft mehr besteht. Zudem gibt es in China noch sehr viel sinnvolles zu tun, es hat laengst nicht jeder den Fernseher, die Moebel, usw. die er sich kaufen wuerde, wenn er sich denn bessere leisten koennte. China ist momentan aber von diesen Fiktivwirtschaften abhaengig, da diese nichts mehr aus China kaufen, sofern sie wirklich vollends an die Wand fahren. Diese Abhaengigkeit wird man als produzierende Exportnation nie ganz loswerden, aber man kann sicher am Binnenmarkt (inbesondere fuer ein paar Jahre, bis die Krise der Fiktivwirtschaften vorbei ist) gegensteuern und ueberbruecken. Ich sehe hier momentan zwei grosse, aber nicht unueberwindbare, Hindernisse:ingo_001 hat geschrieben:Einen entscheidenden Unterschied zu Griechenland gibts, der China zugute kommen wird:Aremonus hat geschrieben:Mit anderen Worten - China droht, zu einem zweiten Griechenland zu verkommen. Nur dass die Leute dort nicht um etwas mehr Geld, sondern ums Überleben kämpfen werden. Und das dürfte die Regierung kaum überleben - daher muss sie jetzt sehr, sehr behende vorgehen und wird sicher nicht die Blase unkontrolliert platzen lassen, wie uns das manche Kommentatoren in manchen Zeitungen glauben machen wollen.
Im Gegensatz zu Griechenland, dass keine wirkliche Industrieproduktion und so gut wie keine (nennswerten) Exporte (gibts noch was ausser Uzo und Schafskäse?) hat, durfte die chin. Wirtschaft durch eigene Industrie und auch Exporte da sehr viel stabiler da stehen.
1. Chinesen, egal ob arm oder gehobene Mittelschicht, haben kein Geld fuer Konsum. Warum? Weil wie wild Wohnungen zu Mondpreisen gekauft werden, erst eine fuer sich selbst und dann eine weitere fuer jedes Kind. Das fuehrt dann dazu, dass jemand der momentan Ende 20 ist und eine Famillie gruendet zeit seines Lebens Immobillienkredite abzahlt und sonst nichts. Aber dieses Problem loest sich wenn die Immobillienblase platzt.
2. Ein Chinese der in China lebt und konsumiert wird mehrfach bestraft. Erstens muss er das zu verkonsumierende Geld erstmal verdienen, dabei zahlt er exorbitante Abgaben, locker 50% vom Lohn und bekommt aber keinerlei wirksame soziale Absicherung als Gegenleistung, muss diese also vom schon versteuerten Geld auch noch bestreiten. Zweitens zahlt er fuer seine Wunschgueter (iPhone, Notebook eines auslaendischen Herstellers, ein kleiner VW, ein Goldring fuer die Frau) exorbitante Preise, auch da diese mit sehr hohen (Luxus)Steuern belegt sind. Stellt Otto Normalchinese beim Blick auf die Preisliste fest, dass er fuer sein iPhone 40% mehr bezahlen soll als sein amerikanischer Freund (der 3-4 mal so viel verdient wie er, bei deutlich geringeren Abgaben) fuehlt er sich zu Recht verarscht. Vor allem wenn im Apple Store das iPad dauerhaft ausverkauft ist und er bei einer "Yellow Cow" nochmal 20% mehr zahlen soll, als es sowieso schon kostet.
Das platzen der Immobillienblase wird die Regierung vermutlich kontrolliert passieren lassen koennen. Solange dabei auch hauptsaechlich die Milliardenvermoegen der Real Estate Developer draufgehen, wird auch die KP hier keine Probleme bekommen, vielleicht sogar als Messiahs aus der Nummer rausgehen. Man kann da sicherlich auch noch demonstrativ 1 oder 2 CEOs von Immobillienfirmen hinrichten, die eben kurz vor dem Knall noch teure Wohnungen an besonders arme Schlucker verkauft haben.
Den zweiten Punkt sehe ich aber problematischer. Zum einen, wuerden sich die Konzerne diese Steuerersparnis goennen, sofern denn z.B. die Steuern auf manche "Luxus"gueter gesenkt wuerden, zum anderen wuerde der Mob sicher auch toben, wenn es in den Microblogs heisst "Regierung macht iPhones billiger". Allerdings laesst sich zumindest das Problem der sozialen Vorsorge angehen, und zwar indem man den Leuten fuer ihre 12% Abgaben fuer soziales auch wirklich etwas bietet. So wuerde ein wenig mehr vom Nettolohn fuer Konsum frei.
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Bernhard hat geschrieben:na ja, das ist Glaubenssache. Darauf werde ich hier nicht weiter eingehen.romeo hat geschrieben: Da die Änderung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre nicht die Ursache, sondern die Folgewirkung einer Klimaänderung ist, wird wenn auch aus unlauteren Gedankengängen der größte Betrug in der Wissenschaftsgeschichte ausgebremst.
Mir ging es mehr um die Haltung Chinas. Vormittags Großmacht, nachmittags geschundenes Opfer. Umweltschutz ist gut, solange die anderen ihn bezahlen.
OK, ich provoziere. Aber so kommt mir die Sache echt vor.
(ob der CO2-Ausstoß das Klima nun wirklich verändert oder nicht, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Deslhalb, weil Kanada nicht aus Zweifel an dieser Sache aus der Verpflichtung ausgestiegen ist)
Bis auf den Punkt Glaubenssache kann ich Dir zustimmen.
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Polizei kesselt chinesische Kleinstadt ein
Google Maps findet den Ort nicht was ist drann? Wukan !
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 31,00.html
Google Maps findet den Ort nicht was ist drann? Wukan !
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 31,00.html
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Bei mir wurde der Ort östlich der Stadt Guangzhou gefunden...Google Maps findet den Ort nicht was ist drann?
Ob an der konkreten Story was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Dass die Kleinstadtfunktionäre jedoch oft ziemlich arrogante Nichtskönner sind, ist mir hingegen auch schon aufgefallen. Die haben keinerlei Sozialkompetenz und die Bauern, die mit ihnen Diskutieren, oft genauso wenig. Da ist es kein Wunder, dass die sich oft in die Haare geraten.
Meist ist es so, dass sie solange ihren Dienst verweigern (und sagen, sie müssten dem ganzen Volk dienen, nicht nur bestimmten Individuen), bis man ihr "Freund" wird, in dem man ihnen einen Hongbao überreicht. Für die Bauern ist dies aber nicht gerade witzig, da diese ja selber zu wenig Geld haben, und so folgen statt einem Hongbao eben wüste Beschimpfungen. Der faule Beamte fühlt sich, nicht gerade überraschend, auf den Schlips getreten und gibt mit gleicher Münze zurück. Wenn es dann eben wieder mal zu viele Bauern werden, rotten die sich zusammen und demonstrieren. Dann kommt der Chef des Kleinstadtfunktionären und ersetzt ihn durch einen Kollegen und das ganze Spiel fängt von vorne an, da dieser Kollege dieselben Aufgaben hat, mit denselben Kriterien gemessen wird und oft genauso unfähig ist.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Na ja , ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht.VielUnterwegs hat geschrieben:Stellt Otto Normalchinese beim Blick auf die Preisliste fest, dass er fuer sein iPhone 40% mehr bezahlen soll als sein amerikanischer Freund......
http://www.focus.de/digital/handy/iphon ... 76946.html
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Hat sich beim iPhone echt gebessert. Hatte ich nicht mitbekommen. Beim MacBook Pro sind's aber immer noch $1000 vs. 9000RMB ($1400).Capt. hat geschrieben:Na ja , ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht.VielUnterwegs hat geschrieben:Stellt Otto Normalchinese beim Blick auf die Preisliste fest, dass er fuer sein iPhone 40% mehr bezahlen soll als sein amerikanischer Freund......
http://www.focus.de/digital/handy/iphon ... 76946.html
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Bestätigt einige Klischees.. Auch wenn ich denke, dass China nur teilweise noch zu diesen Ländern gezählt werden kann. Meine Frau, aber auch viele Frauen anderer (deutscher) Bekannter, sind zwar Chinesinnen, haben aber in den USA / Europa studiert, kommen aus recht wohlsituierten Familien und haben nicht einmal die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen wollen + wollen lieber in China leben, als in den USA / der EU. Absicherung spielte bei ihnen vielleicht (wie eigentlich immer) auch eine Rolle, aber das war eher nebensächlich. Trotzdem erstaunlich, dass die empirische Erhebung eigentliche Klischees als zumindest nicht unwahrscheinliche Tatsachen bestätigen..BeijingGuy hat geschrieben:Mal etwas anderes, für die Herren der Schöpfung mit chinesischem Anhang:
Soziologie Welche deutschen Männer heiraten Frauen aus armen Ländern?
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 57915.html
Zitat: "Deutsche Männer heiraten demnach mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Frau aus dem ärmeren Ausland, wenn sie einen erhöhten Body-Mass-Index haben - mit 30, das ist schon deutlich übergewichtig, wird's dann immer wahrscheinlicher. Der allerstärkste Faktor ist jedoch das Alter des Mannes: Sehr häufig sind Männer vertreten, die so um die vierzig, fünfzig Jahre alt sind."
PS: Mein BMI liegt eher an der Schwelle zur Unterernährung.. aber gut, ich bin ja noch nicht 40
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
China ist vom Wohlstand her etwa mit Thailand zu vergleichen und viel ärmer als Russland oder Brasilien (CN hat nicht einmal die Hälfte von deren BIP pro Kopf...). Daher kann man China durchaus noch zu den Schwellenländern zählenBestätigt einige Klischees.. Auch wenn ich denke, dass China nur teilweise noch zu diesen Ländern gezählt werden kann. Meine Frau, aber auch viele Frauen anderer (deutscher) Bekannter, sind zwar Chinesinnen, haben aber in den USA / Europa studiert, kommen aus recht wohlsituierten Familien und haben nicht einmal die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen wollen + wollen lieber in China leben, als in den USA / der EU. Absicherung spielte bei ihnen vielleicht (wie eigentlich immer) auch eine Rolle, aber das war eher nebensächlich. Trotzdem erstaunlich, dass die empirische Erhebung eigentliche Klischees als zumindest nicht unwahrscheinliche Tatsachen bestätigen..
PS: Mein BMI liegt eher an der Schwelle zur Unterernährung.. aber gut, ich bin ja noch nicht 40![]()
Was ist denn der Vorteil der chinesischen Staatsbürgerschaft? Also ich würde die nie wollen, es sei denn man gäbe mir gleich den Diplopass.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Wenn ich das richtig sehe, bst du Schweizer.. Erstaunlich, dass die Eidgenossen offensichtlich nur in "eigenen Vorteil/Nachteil" einordnen können, aber das kennt man ja aus der PolitikAremonus hat geschrieben:Was ist denn der Vorteil der chinesischen Staatsbürgerschaft? Also ich würde die nie wollen, es sei denn man gäbe mir gleich den Diplopass.Bestätigt einige Klischees.. Auch wenn ich denke, dass China nur teilweise noch zu diesen Ländern gezählt werden kann. Meine Frau, aber auch viele Frauen anderer (deutscher) Bekannter, sind zwar Chinesinnen, haben aber in den USA / Europa studiert, kommen aus recht wohlsituierten Familien und haben nicht einmal die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen wollen + wollen lieber in China leben, als in den USA / der EU. Absicherung spielte bei ihnen vielleicht (wie eigentlich immer) auch eine Rolle, aber das war eher nebensächlich. Trotzdem erstaunlich, dass die empirische Erhebung eigentliche Klischees als zumindest nicht unwahrscheinliche Tatsachen bestätigen..
PS: Mein BMI liegt eher an der Schwelle zur Unterernährung.. aber gut, ich bin ja noch nicht 40![]()
Punkt ist: die Damen (und zwei Herren) haben sich dafür entschieden, die chinesische Staatsangehörigkeit zu behalten, da sie eben "Chinesen" sind. Meine Frau will auch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen, einfach aus Zugehörigkeitsgefühl.
Sollte jetzt aber gar nicht Thema sein - sondern nur ein kleiner Nebenkriegsschauplatz für das wahnsinnig wichtige Studienergebnis: alte, fette Männer suchen keine fetten, studierten Frauen, sondern schlanke, exotische arme Mäusken!
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
China entzieht dir die CN Staatsbürgerschaft, sobald du eine andere annimmst. Das heißt, dass du nie wieder einfach so in China leben kannst. Man denke an Scheidung, Partner stirbt, usw. Da macht es mehr Sinn die Niederlassungserlaubnis für DE im CN Pass zu haben, einfach aus praktischen Gründen.
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