Autodidaktisch lernen

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
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Linnea
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Re: Autodidaktisch lernen

Beitrag von Linnea »

Direkt unter dem großen, grauen Zeichen.
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GunsNRoses
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Re: Autodidaktisch lernen

Beitrag von GunsNRoses »

Steht bei mir nichts.
Sieht aber auch so aus, als würde er die Seite nicht vollständig laden.. :?
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Linnea
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Re: Autodidaktisch lernen

Beitrag von Linnea »

Hmm, blöd :(

Dann probier mal das Learning Program for Stroke Order of Frequently Used Chinese Characters. Da gibt es auch ein nettes Übungsprogramm :mrgreen:
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OlafSt
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Re: Autodidaktisch lernen

Beitrag von OlafSt »

Alternativ kann man auch ne aktuelle Java-Engine installieren bzw. das Ausführen von Java zulassen. Dann hast auch nen Button ;)
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GunsNRoses
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Re: Autodidaktisch lernen

Beitrag von GunsNRoses »

Nope Jave ist installiert.
Da gibt's auch son tool, wo man die Zeichen selber zeichnen kann. Dafür brauchts auch Java. Generell für vieles. Also keine Sorge ich habe Java installiert.
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Re: Autodidaktisch lernen

Beitrag von sarkast »

Gerade zum autodidaktischen Lernen von Japanisch gibt es im Netz eine Fülle an Material, an erster Stelle die Website "All Japanese All The Time" (http://www.ajatt.com), deren Autor eine ziemlich ausgefuchste Strategie zum vollständig autodidaktischen Meistern von Japanisch entwickelt hat. Das Zauberwort ist "Immersion", also sich der Zielsprache im Alltag so viel und umfassend wie nur irgend möglich auszusetzen (Filme, Musik, Radio, Poster, Comics usw. usf, und natürlich am besten direkte Kommunikation mit Muttersprachlern über Foren, Chat, persönliches Kennenlernen).
Viele der Strategien von ajatt.com lassen sich auch auf jede andere Zielsprache und besonders auf Chinesisch übertragen.
Die Website ist sehr empfehlenswert, um sich über autodidaktisches Lernen zu informieren, allerdings gibt es sie nur auf Englisch und man sollte sowieso aufpassen, dass man die Zeit, in der man eigentlich schon lernen könnte, nicht mit der Suche nach der idealen Strategie vollständig füllt :D.

Als Abfolge empfiehlt ajatt übrigens, sich zunächst die paar tausend wichtigsten Zeichen einzuverleiben und danach mit Hilfe von Unmengen an originalen (also nicht speziell generierten) Beispielsätzen zu lernen.
Um sich das Zeichenlernen einfacher zu machen, sind die Bücher von Heisig, die es sowohl für Chinesisch, als auch Japanisch gibt, zu empfehlen. Sie erleichtern einem mit kleinen Geschichten, in denen jeweils die einzelnen Bestandteile eines Zeichens vorkommen, das Merken sehr. Für Chinesisch würde ich persönlich aber das Buch "Learning Chinese Characters" (http://www.amazon.de/gp/product/080483816X/) empfehlen. Es arbeitet auch mit Geschichten, die aber im Gegensatz zu Heisig auch noch Aussprache und Ton der einzelnen Zeichen enthalten. Damit habe ich ohne arg zu leiden meinen Frieden mit den Tönen geschlossen :)

Das nächste Problem ist es, die gelernten Zeichen und später die Beispielsätze auf Dauer zu behalten. Hierfür gibt es "Spaced-Repetition". Das ist eine Methode, bei der man nach dem Lernen jeder Vokabel eine Bewertung abgibt, z.B. "zu leicht", "genau richtig", "ein bisschen schwer", "vergessen". Abhängig davon wird einem die entsprechende Vokabel von sofort bis seeehr viel später nach einem bestimmten Zeitraum wieder vorgesetzt. Eigentlich ein bisschen so, wie wenn man früher in der Schule so einen Lernkasten mit verschiedenen Fächern hatte, in welche die Vokabeln dann wandern, nur eben automatisch und mit einem effizienten Algorithmus.
Das ganze gibt es als Open-Source Software, zum Beispiel "Anki" oder "Mnemosyne". Speziell fürs Lernen von chinesischen und japanischen Zeichen empfehle ich die Website Skritter (http://www.skritter.com), die auch mit Spaced-Repetition arbeitet, die Zeichen aller gängigen Lehrbücher aber schon integriert hat und einen die Zeichen vorallem auch schreiben lässt. Sie ist leider kostenpflichtig, meiner Meinung nach aber jeden Cent wert. Gerade erst entdeckt habe ich Memrise (http://www.memrise.com), was nach dem gleichen System zu funktionieren scheint, kostenlos ist und sehr viele Sprachen anbietet.

Was ich trotz aller Autodidaktik immer noch gut finde, ist ein Volkshochschulkurs oder so. Ich habe zwar ähnliche Erfahrungen wie rainer14 gemacht, also einen sehr lahmen Kurs, der sich nach einem Semester vollständig aufgelöst hat :D, aber wenn man einen einigermaßen konsistenten Kurs findet, dann gibt das einen Rahmen, der sehr hilfreich ist.
Wenn in deiner Nähe eine Uni ist, empfiehlt es sich auch, da mal im Sprachlernzentrum oder so vorbeizugucken, die bieten oft auch Kurse an, oder haben eine Tandempartnervermittlung, über die sich Muttersprachler finden lassen.
hb059
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Re: Autodidaktisch lernen

Beitrag von hb059 »

Ich habe vor etwa anderthalb Jahren mit dem chinesisch Lernen angefangen. In meiner Firma gibt es viele chinesische Praktikanten, die zwar alle hervorragend Deutsch sprechen, aber wenn sie unter sich sind, immer in ihre Sprache zurückfallen. Also habe ich mich entschlossen chinesisch zu lernen.

Zuerst habe ich mich an einem Kurs von sprachenlernen24 versucht. Der war aber nicht so toll. Die Lesetexte waren für den Anfänger zu schwer, die Grammatik wurde nur so ein bisschen erklärt, die Vokabeln waren irgendwie wild durcheinander gewürfelt und hatten nicht immer etwas mit dem Text zu tun. Zudem wird dort nicht wirklich Wert auf das Lernen der chinesischen Zeichen gelegt.

Aus dieser Erfahrung heraus habe ich mich nach Alternativen umgesehen. So bin ich dann bei dem Kurs "Unvergessliches Chinesisch" gelandet. Dieser Kurs ist didaktisch hervorragend aufgebaut. Er hat mir als als nicht gerade Sprachbegabten sehr geholfen. Die die Verwendung der Wörter und die Grammatik sind völlig klar erklärt und mit vielen Beispielen hinterlegt. Dieser Kurs setzt von Anfang an nur auf chinesische Schriftzeichen. Pinyin wird in den Teilen A und B gar nicht eingeführt. Erst bei Teil C kommt Pinyin hinzu. Dann wird auch der Umgang mit einem chinesischen Wörterbuch erklärt. Sehr gut sind das Übungsbuch, das zu jeder Lektion reichlich Trainingsmaterial beinhaltet. Besonders viel Spaß haben mir die mitgelieferten CDs gemacht. Der Schlüssel hier liegt in der Animation zum Sprechen. Der Text kommt erst auf deutsch, dann hat man Zeit den Satz auf chinesisch zu sprechen, dann kommt die korrekte Übersetzung von CD gefolgt von einer weiteren Pause zum Nachsprechen. Der Trainingseffekt ist enorm hoch. Inzwischen gibt es auch einen Teil D, der dann bis über HSK 2 hinaus reicht. Da es diesen Teil damals noch nicht zu kaufen gab, habe ich ihn per Fernstudium gemacht. Die HSK2-Prüfung habe ich damit problemlos bestanden. Nach Abschluss der vier Teile kann man ungefähr 500 Zeichen und 800 Vokabeln. Ich habe für alle vier Teile mit täglichem Üben etwas weniger als ein Jahr gebraucht. Danach war ich bereits in der Lage auf chinesisch Emails zu schreiben und zu lesen, auch wenn ich einige Vokabeln nachschlagen musste. Für jemanden, der wirklich alles allein lernen will ist dieser Kurs sehr zu empfehlen. Allerdings sollte man sich am Anfang von einem Muttersprachler die richtige Aussprache der Laute beibringen lassen. Wenn man dies am Anfang falsch lernt, bekommt man es ganz schlecht wieder weg. Das gleiche gilt für die Töne. Dies bekommt man aber auch allein hin. Ich empfehle die Töne am Anfang stark zu übertreiben. So lernt man es richtig. Das schwächt sich später beim schnellen Sprechen eh automatisch ab.

Nach diesem Kurs habe ich dann durch einen Kollegen http://www.chinesepod.com gefunden. Wer des Englischen halbwegs mächtig ist, findet dort extrem viele gut gemachte Lektionen. Mit meinem Kenntnisstand konnte ich dort problemlos in den Intermediate Level einsteigen. Leider ist der Grammatikanteil dort etwas niedriger. Es ist nicht immer klar, wann welche Konstruktion wirklich eingesetzt werden kann. Von den Vokabeln her ist ist diese Webseite sehr gut. Leider verführen die kurzen Lektionen dazu, zu viele Vokabeln auf einmal zu lernen. Da ich immer versuche die Vokabeln zusammen mit den dazugehörigen Zeichen zu lernen, funktioniert das nicht so gut.

Zum Lernen der Schriftzeichen verwende ich Karteikarten. Nach meiner Erfahrung behält man die Zeichen nur durch ständiges Wiederholen. Zudem sollte man täglich Texte lesen und mit der Hand Sätze schreiben.
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