auswirkungen des KOMMUNISMUS auf das tägliche leben der bev.

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bossel
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Beitrag von bossel »

Grufti hat geschrieben:Die von Dir zitierte Definition B. des" Kommunismus" enthält KEINE Aussage zum Privateigentum, nur über die "State owned means of production", und wurde auch von Dir nicht separat angesprochen.
Es gab 2 Punkte in meiner Argumentation: einmal der von mir erwähnte "real existierende" Kommunismus & zum zweiten die Frage einer allgemeingültigen Definition.

Im Übrigen solltest Du Dich--besonders als Webmaster einer eigenen Homepage daran gewöhnen, Dich einer neutraleren Sprache zu befleißigen,..
Die Texte auf meiner Webseite sind durchaus nicht notwendigerweise mit Fäkalausdrücken gepflastert, allerdings lasse ich mir nicht das Recht nehmen, die Dinge beim Namen zu nennen. Hier im Forum hat allerdings jemand anders das Sagen & da sollte ich mich natürlich an die Regeln halten. Ahem.
und Ausdrücke wie "Scheiße" oder "Idioten" aus Deinem Wortschatz zu tilgen... die auch einem "normalen" Forumsteilnehmer -- besonders in einer Diskusion-- nicht besonders zur Ehre gereichen...
Andererseits ist Scheiße nunmal mein absolutes Lieblingswort & solange es in den Zusammenhang paßt...
Was Idioten angeht, nunja, ging vielleicht ein bißchen weit. Es mag durchaus intelligente Gründe geben, in eine Partei einzutreten (etwa, um ein Stipendium zu bekommen). Aber wie soll man Sozialisten, die leugnen, Sozialisten zu sein, nennen? Lügner klingt ein bißchen schwach.



kusti hat geschrieben:Vulgärausdrücke und die Unfähigkeit, sich gesitteter Worte zu bedienen ist vielen Leuten anheim, obschon man mit wenig Aufwand sich anders ausdrücken könnte.
Äh, Unfähigkeit impliziert ziemlich eindeutig, daß man sich eben nicht anders ausdrücken kann.
Deshalb ist genau diese 'Mühelosigkeit'(im wahrsten Sinne des Wortes) der direkte Ausdruck des Charakters.
Mühelosigkeit? Willst Du mich beleidigen? Ich gebe mir immer größte Mühe, mich klar auszudrücken (& mich zwischen alle Stühle zu setzen).
Solche Posts habe ich mir angewöhnt gänzlich zu ignorieren, weil wenn man auf Unartigkeit reagiert, man sich selbst auf diese Stufe herunterlässt.
Ignorieren würde ich sowas nur, wenn jemand mich persönlich provozieren wollte. Du bist nicht zufällig Parteimitglied?
Ansonsten lässt man aber besser die Banane(und das bist Du) krumm sein(auch Du). :lol:
Diese werte Banane hier hat sich sowieso noch nie so ohne weiteres geradebiegen lassen.
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devurandom
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Beitrag von devurandom »

bossel hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben:Merriam-Webster in allen Ehren. Ich halte diese Interpretation des Wortes Communism fuer falsch.
Ist Dein gutes Recht. Allerdings hältst Du Dich doch sehr stark an der (ursprünglichen) Theorie fest & darum geht es hier weder in meiner Argumentation noch in der Definition von M-W.
Was meinst Du nun mit "urspruengliche Theorie"? afaik gelten immer noch "Das kommunistische Manifest" und "Das Kapital" als "roter Bibel", an den Marxistische/Leninistische/Maoistischen Theorien haben sich an sich nichts geaendert. Und die sehen nunmal allesamt die Evolution der Gesellschaft vor und unterscheiden zwischen Sozialismus und Kommunismus.
Meine Argumentation lautet, daß man jedes von einer "kommunistischen" Partei dominierte Staatswesen als kommunistisch betrachten kann & daher der Lehrer mit seiner Fragestellung nicht unbedingt daneben liegen muß. M-W, wie jedes vernünftige Wörterbuch, verfolgt einen deskriptiven Ansatz. Will sagen, es beschreibt das, was von einem bestimmten Anteil der englischsprachigen Bevölkerung unter einem bestimmten Wort verstanden wird.
Was man machen "kann" ist eine Sache. Fakt bleibt aber, dass die betr. Laender sich selbst als "sozialistisch" sehen und Kommunismus als Ziel der Entwicklung vorsehen. Den Lanedern die Muetze des Kommunismuses aufzusetzen ist nunmal nicht korrekt. Die chin. Propaganda bezeichnet das amerikanische System z.B. als "Imperialistismus", Auch wenn dort durchaus was wahres dran ist. Ist es dennoch kein korrekte Bezeichnung, die man in der Schule verwenden kann.
Ich denke mal, der Grund fuer die von Dir zitierte Interpretation liegt zum einem an dem mangelnden Verstaendnis von der Theorie der gesellschaftlichen Evolution im Westen, zum anderem soll wahrscheinlich "Verwechslung" mit sozialistischen Parteien vermieden werden.
Mangelndes Verständnis der Theorie mag sein (habe nie viel für Ideologien & Philosophien übrig gehabt, ist nur was für Leute, die nicht selber denken können oder wollen), aber wie gesagt, um die Theorie geht es gar nicht.
Philosophie ist was fuer Leute, die nicht selbst denken koennen? hmmm, eine gewagte Behauptung, wuerde ich sagen. :lol: Mir geht es hier durchaus um die Theorie. Da es urspruenglich um eine schulische Arbeit geht, sollte man sich um groesst moegliche Genauigkeit bemuehen. Dass der Lehrer den Begriff "Kommunismus" in diesem Kontext gebraucht, zeigt imho die mangelhafte politsische Allgemeinbildung, was fuer einen Lehrer in entspr. Bereich eher peinlich sein sollte.
Auch die Frage, ob die Parteien die ihrer Gründung zugrundeliegenden Ideen als kommunistisch, sozialistisch, nationalsozialistisch oder idiotistisch beschreiben, tut nicht viel zur Sache. (Kleiner Seitenhieb: zu meiner Schulzeit haben die Idioten von der SPD ihr Möglichstes getan, sich von Sozialisten zu distanzieren. Das ging soweit, daß manche [viele ?] Parteimitglieder gar nicht mehr wußten, daß die SPD selbst sozialistisch ist.)
Der Sozialismus, der SPD sich auf der Fahne geschrieben hat, unterscheidet sich von dem Sozialismus ala Karl M.. Ich kann schon verstehen, dass der eine oder ander SPDler nicht einverstanden ist, in die Ecke der Karl M. geschoben zu werden. Daher vielleich dein Eindruck, dass sie leugnen.
Kommunistische Partei herrscht = "real existierender" Kommunismus
Wer sagt das? :lol:

Gruss
/dev/urandom
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bossel
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Beitrag von bossel »

devurandom hat geschrieben:Was meinst Du nun mit "urspruengliche Theorie"? afaik gelten immer noch "Das kommunistische Manifest" und "Das Kapital" als "roter Bibel",
Genau diese Ideen von Marx & Co. habe ich gemeint mit ursprünglich. Obwohl sie natürlich nicht in dem Sinne ursprünglich sind, aber sie liegen eben den meisten späteren Entwicklungen zugrunde. Sorry, wenn ich mich ein wenig unklar ausgedrückt habe.
Auch wenn die meisten Kommunisten sich darauf berufen, kann man jedoch nicht sagen, daß der Marxsche Kommunismus der alleingültige ist. Der Kommunismus hat sich weiterentwickelt & es gibt inzwischen derart unterschiedliche Spielarten, daß man wohl kaum von dem Kommunismus sprechen kann. Das reicht dann vom Christlichen Kommunismus über den Luxemburgismus bis zum Anarchokommunismus.
an den Marxistische/Leninistische/Maoistischen Theorien haben sich an sich nichts geaendert.

Ähh? Guck Dir nochmal an, was Du geschrieben hast! Allein schon an der Tatsache, daß man einen neuen Begriff hinzugefügt hat (Maoismus), sieht man doch schon, daß es offenbar doch gewisse Änderungen gegeben hat.

Im übrigen haben anscheinend auch Marx & Engels keine größeren theoretischen Unterschiede zwischen K & S gesehen.
Engels: "So war denn 1847 Sozialismus eine Bewegung der Mittelklasse, Kommunismus eine Bewegung der Arbeiterklasse. ... und da wir von allem Anfang der Meinung waren, daß 'die Emanzipation der Arbeiterklasse das Werk der Arbeiterklasse selbst sein muß’, so konnte kein Zweifel darüber bestehen, welchen der beiden Namen wir wählen mußten."

Engels sieht also den Unterschied hauptsächlich darin, daß die eine Variante von der Mittelklasse ausgeht & die andere von den Arbeitern. Eine rein symbolische Unterscheidung, wie's scheint.
Was man machen "kann" ist eine Sache. Fakt bleibt aber, dass die betr. Laender sich selbst als "sozialistisch" sehen und Kommunismus als Ziel der Entwicklung vorsehen. Den Lanedern die Muetze des Kommunismuses aufzusetzen ist nunmal nicht korrekt.
Nur weil sie sich selbst so bezeichnen, ist es noch lange nicht korrekt.
Die chin. Propaganda bezeichnet das amerikanische System z.B. als "Imperialistismus", Auch wenn dort durchaus was wahres dran ist. Ist es dennoch kein korrekte Bezeichnung, die man in der Schule verwenden kann.
Ganz offenbar hattest Du andere Lehrer als ich.
Philosophie ist was fuer Leute, die nicht selbst denken koennen? hmmm, eine gewagte Behauptung, wuerde ich sagen.
Vorsicht! Philosophien, nicht Philosophie, & nicht nur können sondern können oder wollen! Es gibt durchaus Philosophen, deren Gesülze einen intelligenten Hintergrund hat, aber die Leute, die Philosophien hinterherlaufen, sind in der Regel alles andere als eigenständige Denker.
Dass der Lehrer den Begriff "Kommunismus" in diesem Kontext gebraucht, zeigt imho die mangelhafte politsische Allgemeinbildung, was fuer einen Lehrer in entspr. Bereich eher peinlich sein sollte.
Allgemeinbildung? Selbst Kommunisten & Sozialisten sind sich oft nicht sicher, was sie denn sind. Außerdem sind Lehrer in vielen Fällen nunmal Fachidioten. D.h., wenn man Glück hat, wissen sie wenigstens auf ihrem Fachgebiet bescheid (manchmal tun sie auch nur so).
Daher vielleich dein Eindruck, dass sie leugnen.
Nicht nur ein Eindruck, sie haben geleugnet. Das war damals, wie's heute aussieht, weiß ich aber ehrlich gesagt nicht. Die SPD hat zwischenzeitlich ihr Programm umgeschrieben. Weiß nicht, ob Sozialismus überhaupt noch drin vorkommt. Habe mich schon vor langer Zeit von der deutschen Politik verabschiedet.
Wer sagt das? :lol:
Na, ich...
Es ist alles nur eine Frage der Definition. Sprache ist ein äußerst flexibles (& oft ungenaues) Werkzeug. Definition & Verständnis von Worten ändert sich mit der Zeit & seit Marx ist doch tatsächlich schon ein Weilchen vergangen.
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