Obdachlos in Beijing

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Saiber
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Saiber »

Einiges wurde ja schon gesagt.

@Desperate
Ich verstehe deine Reaktion nicht, denn vieles was gesagt wurde treffen eigentlich den Punkt.

So so, China ist der letzte Ausweg? Als ob China die letze Ausfahrt fuer im Leben nicht weiterkommende Individuelle ist. Ok. ist ja eine Tatsache und viele sind hier mittlereweile gelandet und machen sich auch was vor. Nennen sich Expats und von einem Monat zum anderen GM und CEO. Da macht einer mehr oder weniger keinen Unterschied.

Zu deiner Vorstellung obs bei dir mit Englisch Lehrer klappt.
Wie gesagt, von deiner Sorte gibt es aus der ganzen Welt Zigtausende in China und alle wollen sie Englisch unterrichten an Schulen, Privatschulen - weil sie angeblich keine Aufnahmekriterien haben (ein Mythos muss ich sagen), an Unis ... usw. weil die Chinsen ja kein Englisch koennen....bla, bla, bla... Nun vor 5-8 Jahren haettest du vielleicht Recht. Heute? Neben den zigtausenden "Englischlehrer" aus aller Welt hier in China? Und den Millionen lokalen ausgebildeten Fremdsprachen Lehrer, die meist sogar Auslandsstudien hinter sich haben?

BTW, von den zigtausend "Englischlehrer", die hier in China unterrichten wollen sind 80% Muttersprachler (und ein Grossteil hat sogar mehr als ein Bachelor vorzuweisen).
Aber du kannst es ja probieren.
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blur
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von blur »

Was wolltest du denn hören? Solche Geschichten wie "ich hab bei einem Hostel angerufen, die haben mich aber nicht verstanden" zeugen nunmal nicht gerade von Geschick. Wie willst du denn den Schülern Englisch beibringen wenn sie dich auch nicht verstehen? Mit Bildern?
Das was du hier an Englisch geschrieben hast ist unter meinem Niveau und ich würde mir nicht zutrauen, mit meinem schlechten Englisch andere zu unterrichten. Meinst du die Chinesen haben nur auf dich gewartet? In den größeren Städten kannst du einen Job als Englischlehrer denke ich knicken, da haben die genügend andere potentielle Bewerber. Ob du an den Dorfschulen für Kost und Logis unterkommen willst, wie es hier ja bereits geschrieben wurde, darf wohl auch bezweifelt werden.
Warum muss es denn unbedingt ein Job als Englischlehrer sein? Deutsch ist doch auch gefragt und da gibt es sicherlich weniger Konkurrenten.
Shenzhen
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Shenzhen »

Leider ist das der typische Lebenslauf vieler Englisch-"Lehrer" in China, obwohl die wenigstens meist aus englischprachigen Regionen kommen - im Leben nichts gebacken bekommen und dann in China haengen geblieben denn quaseln koennen solche Menschen wenisgtens oft.
Entspr. sehen auch die Loehne und Qualifikationen an den meisten Schulen aus, ist zwar nicht wirklich schlecht bezahlt und fuer die Wochenendlichen Saufgelage incl. dem ueblichen Proletenverhalten und einen auf Dicke Hose machen reicht es gerade. Dann findest du dich auch bald in den entspr. Foren wieder und unterhaelst dich darueber wieviele Frauen du wieder beglueckt hast. Die typische Mischung aus Ueberheblichkeit, eigenem Unvermoegen und Yellow-Fever...
Du brauchst dich nur mal in den groesseren Staedten umschauen wie viele solcher verlorener Seelen es dort gibt. Und 99% der abertausenden traeumen davon, dass sie bald einen Managerposten ergattern oder als GM in einer grossen Firma landen.
Und alle diese sind wenigstens native speaker oder haben zumindest einmal in ihrem Leben was gebacken bekommen und einen TFL-Schein gemacht. Als Leistungskursenglichspeaker mit nicht mal schriftlich vernuenftigen Kenntnissen sieht es ganz uebel aus. Da musst du schon richtig gut im Quaseln sein um unter solchen Voraussetzungen einen Job zu finden - deinem Geschreibsel nach ist dies aber nicht der Fall wenn es schon daran hapert mit einem Taxifahrer, dem Hotel zu kommunizieren oder wenigstens mal jemanden in Peking kennen zu lernen der dir weiterhelfen kann.
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happyfuture
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von happyfuture »

Desperate hat geschrieben:Also,ich bin kein Schwachmat,der nach der ersten Hürde aufgibt.
...
Desperate hat geschrieben:Mnhja,ich seh schon,hier kommt nur noch Schwachsinn rüber,und ich werde mich ganz sicher nicht melden,ob ich ne Wohnung und nen Job gefunden habe,das kann euch egal sein. Die Antworten werden immer loliger,also kann der Thread auch direkt geschlossen werden. Tschüss! Mich seht ihr hier nicht wieder.
"flexibel" is' er ja, irgendwie :P
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Attila
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Attila »

Deutschlehrer (privat) wäre ja auch noch eine Möglichkeit.
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Aber angesichts der Manieren des Thread Starters erspare ich mir weitere Ausführungen. :roll:
"Hallo Leute da bin ich wieder! War nur mal ein paar tausend Jährchen weg, was habt ihr denn inzwischen so... ACH DU SCHEISSE!!!" - Gott

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einfach-ich
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von einfach-ich »

ich kenne in Shenzhen englisch Lehrer aus Polen , der Slowakei, Russland Mexiko, Kolumbien und Italien aber richtig eng können die alle nicht.
Wenn die einen Job gefunden haben kann es nicht so schweeeer sein das Du einen findest
Aremonus
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Aremonus »

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es so schwierig ist, einen Job zu finden - ich habe damals mit ähnlichen Qualifikationen wie der TS (plus Chinesischkenntnisse) mehrere Stellen als Englischlehrer angeboten bekommen, nur wegen meines westlichen Äusseren.
Ob man aber für 8000 Yuan im Monat jeden Tag unterrichten möchten, muss natürlich jeder für sich selber wissen... ich hielt es für sinnvoller, mich auf das Erlernen der chinesischen Sprache zu konzentrieren.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Geist

Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Geist »

Das erinnert mich an die Geschichte eines Bekannten, nur war das Land der Träume hier die USA und ist quasi dem Lockruf "Vom Tellerwäscher bis zum Millionär" verfallen.

Da waren die Umstände ähnlich. Daheim in Deutschland wohl mächtig Stress mit Familie & Co. gehabt und sich entschieden das Land zu verlassen (was ja auch nichts verwerfliches ist), aber eben mit einer "nur" normalen Qualifikation (also beileibe kein dummer Mensch) aber eben keiner qualifizierten Ausbildung und schlechten Englischkenntnissen ab in die USA mit dem Ersparten und sich erstmal einige Wochen lang ein schönes Leben gemacht. Als das Geld dann knapp wurde sich dann mit allen erdenklichen Jobs das tägliche Brot verdient, aber auch das geht nicht immer. Konsequenterweise wurde dann irgendwann in Karton auf Straßen gehaust, völlig verwahrlost bis dieser eines Tages von der deutschen Botschaft aufgepickt und zurück nach Deutschland geschickt wurde.

Man muss den kritischen Stimmen hier leider zustimmen, denn ohne Plan einfach kopflos nach China und ohne einschlägige Ausbildung in der Hoffnung man könne sich den Job mal eben so anschnacken, gelingt vermutlich nur einem verschwindend geringen Anteil und dieser verfügt höchstwahrscheinlich über ein entsprechendes Netzwerk.

Gruß
Geist
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VielUnterwegs
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von VielUnterwegs »

Attila hat geschrieben:Deutschlehrer (privat) wäre ja auch noch eine Möglichkeit.
Stichwort: A1

Aber angesichts der Manieren des Thread Starters erspare ich mir weitere Ausführungen. :roll:
A1. Wer schickt seine Frau denn zu irgendeinem Gelbfieber-Willie, der keinerlei Erfahrung und Qualifikation als Lehrer hat und dann muss man noch pro Stunde ordentlich ablatzen? Beim Göthe Institut bekommt man richtige Lehrer, auch Muttersprachler und zahlt rund 30RMB auf die Stunde gerechnet. Ich glaube kaum, dass er das unterbieten kann...
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von blur »

Geist hat geschrieben:Konsequenterweise wurde dann irgendwann in Karton auf Straßen gehaust, völlig verwahrlost bis dieser eines Tages von der deutschen Botschaft aufgepickt und zurück nach Deutschland geschickt wurde.
Warum hat die Botschaft ihn aufgegriffen? Einfach so laufen die ja nicht durch die Straßen und suchen vermeintliche Deutsche.
VielUnterwegs hat geschrieben:eim Göthe Institut bekommt man richtige Lehrer, auch Muttersprachler und zahlt rund 30RMB auf die Stunde gerechnet. Ich glaube kaum, dass er das unterbieten kann...
Es wohnen aber nicht alle in Beijing 8)
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Attila
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Attila »

VielUnterwegs hat geschrieben:
Attila hat geschrieben:Deutschlehrer (privat) wäre ja auch noch eine Möglichkeit.
Stichwort: A1

Aber angesichts der Manieren des Thread Starters erspare ich mir weitere Ausführungen. :roll:
A1. Wer schickt seine Frau denn zu irgendeinem Gelbfieber-Willie, der keinerlei Erfahrung und Qualifikation als Lehrer hat und dann muss man noch pro Stunde ordentlich ablatzen? Beim Göthe Institut bekommt man richtige Lehrer, auch Muttersprachler und zahlt rund 30RMB auf die Stunde gerechnet. Ich glaube kaum, dass er das unterbieten kann...
20 RMB * 8 Stunden * 20 Tage = 3200 RMB

Davon kann er in einigen 2nd tier cities schon was reissen. Warmwasser beispielsweise.
Wird halt stressig. :twisted:

Und nach unten ist noch Spielraum - Mindestlohn in ChongQing ca. 1000 RMB IMHO
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von VielUnterwegs »

Mit 3200RMB/Monat verdient er dann gleich viel wie eine chinesische Grundschullehrerin. ;-)
Geist

Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Geist »

blur hat geschrieben:Warum hat die Botschaft ihn aufgegriffen? Einfach so laufen die ja nicht durch die Straßen und suchen vermeintliche Deutsche.
Na ja, er war weit und breit der einzige der Deutsch konnte und darüber hinaus gezwungen war, dies auch überwiegend sprechen zu müssen weil die Englischkenntnisse eben nicht gut genug waren, für geschäftliche Gespräche etc.

Aufgepickt wurde er soweit ich weiß von der Polizei oder einem sanitären Dienst und als sich herausstellte das dieser einen deutschen Pass bei sich trug und diese Person sich auch noch in einem katastrophalen Zustand befand, hat man die Botschaft davon in Kontakt gesetzt.

Hab mich da ein wenig falsch ausgedrückt. Sorry. :)

Gruß
Geist
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von blur »

Sorum macht es dann auch Sinn, dann hat also die Polizei ihn aufgegriffen und zur Botschaft gebracht.
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Bazoo
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Re: Obdachlos in Beijing

Beitrag von Bazoo »

VielUnterwegs hat geschrieben:Mit 3200RMB/Monat verdient er dann gleich viel wie eine chinesische Grundschullehrerin. ;-)
Es kommt darauf an wo. Hier arbeiten viele der Lehrer für 2.000 RMB im Monat. Is halt ne kleinere Stadt. Verallgemeinern kann man es in China nicht, da Preise und Gehälter doch extrem schwanken.
Gestern noch zu blöd, den Computer einzuschalten, heute schon die eigene Homepage.
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