Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
und ich sage, dass in mancher Hinsicht man das Rechtssystem Chinas mit dem eines absolutistischen Staates in Europa vergleichen kann: Keine Gewaltenteilung, ungewählte Regierende können jederzeit in einen Prozess eingreifen. Und zwar nicht unter der Hand, sondern ganz offen.
Letzeres ist in einem westlichen Staat heutzutage eben nicht möglich.
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Das hast du sehr schön gesagt!Bernhard hat geschrieben:und ich sage, dass in mancher Hinsicht man das Rechtssystem Chinas mit dem eines absolutistischen Staates in Europa vergleichen kann
Dann ist es um die westlichen Staaten nicht besonders gut bestellt. Sie sollten umdenken und sich ein Beispiel an China nehmen!Bernhard hat geschrieben:Keine Gewaltenteilung, ungewählte Regierende können jederzeit in einen Prozess eingreifen. Und zwar nicht unter der Hand, sondern ganz offen.
Letzeres ist in einem westlichen Staat heutzutage eben nicht möglich.
Vergiss den Konjunktiv, jetzt spielen wir das Historien-Spiel. Wir befinden uns im Jahr 766. In welchem Teil der Welt möchtest du leben?
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
diese Diskussion führt langsam zu nichts.
Dass im Jahr 766 China wesentlich besser gestellt war als Europa, weiß jeder. Aber was das mit den rechtsstaatlichen Strukturen (und ich spreche nur von diesen) in der Gegenwart zu tun hat, ist mir nicht ganz klar...
Manche "Patrioten" mögen die Ansicht vertreten, China war irgendwann einmal "entwickelter", deswegen muss es für immer als "zivilisierter" angesehen werden. Ich teile diese Ansicht nicht, oder nur bedingt...
Dass im Jahr 766 China wesentlich besser gestellt war als Europa, weiß jeder. Aber was das mit den rechtsstaatlichen Strukturen (und ich spreche nur von diesen) in der Gegenwart zu tun hat, ist mir nicht ganz klar...
Manche "Patrioten" mögen die Ansicht vertreten, China war irgendwann einmal "entwickelter", deswegen muss es für immer als "zivilisierter" angesehen werden. Ich teile diese Ansicht nicht, oder nur bedingt...
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
ich bin gewiss kein begeisterter Kommunist. Dennoch möchte ich fragen, ob Rot-China da nicht eine wichtige Errungenschaft aufgibt: Die Trennung von Macht und Geld.Sepel hat geschrieben:Reichster Chinese soll ins Zentralkomitee einziehen
Berichten zufolge plant die Kommunistische Partei, erstmals einen Unternehmer ins mächtige Zentralkomitee zu berufen: den Baumagnaten Liang Wengen.
Die "alten" Führungsfiguren der KP kamen eben nicht aus den vermögenden Klassen. Und in der Volksrepublik war es lange Zeit so (und ist es wohl z.T. immer noch), dass Reichtum nicht automatisch in politische Macht ummünzbar ist, wie es in "kapitalistischen" Systemen Gang und Gäbe ist.
Aber durch die Berufung Superreicher in ihren inneren Führungszirkel scheint die KP selbst dieses Prinzip aufzuweichen...
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
"Rot"-China tstststs......Bernhard hat geschrieben:ich bin gewiss kein begeisterter Kommunist. Dennoch möchte ich fragen, ob Rot-China da nicht eine wichtige Errungenschaft aufgibt: Die Trennung von Macht und Geld.Sepel hat geschrieben:Reichster Chinese soll ins Zentralkomitee einziehen
Berichten zufolge plant die Kommunistische Partei, erstmals einen Unternehmer ins mächtige Zentralkomitee zu berufen: den Baumagnaten Liang Wengen.
Die "alten" Führungsfiguren der KP kamen eben nicht aus den vermögenden Klassen. Und in der Volksrepublik war es lange Zeit so (und ist es wohl z.T. immer noch), dass Reichtum nicht automatisch in politische Macht ummünzbar ist, wie es in "kapitalistischen" Systemen Gang und Gäbe ist.
Aber durch die Berufung Superreicher in ihren inneren Führungszirkel scheint die KP selbst dieses Prinzip aufzuweichen...
Übrigens: Im "Schwarz ? Weiß? Gelb?---" (Was ist eigentlich das Gegenteil von "Rot"-China ?????
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
na ja, auf solche Befindlichkeiten nehme ich eher weniger Rücksicht.Grufti hat geschrieben: "Rot"-China tstststs......Wenn der SPIEGEL diese Bezeichnung verwendet, gibts nen halben Aufstand hier.......
![]()
... die oft aber auch nicht gerade mittellos waren. Zumindest nicht die, die den Ton angaben (Offiziere, hohe Beamte und Geschäftsleute).Grufti hat geschrieben: Übrigens: Im "Schwarz ? Weiß? Gelb?---" (Was ist eigentlich das Gegenteil von "Rot"-China ?????) China Taiwan war es unter GMD-Herrschaft ähnlich...die "Reichen".. hauptsächlich (und wenn hier jemand wieder einen Anfall bekommt...) Taiwanesen , hatten zwar Land und/oder Geld, aber die Macht hatten die "Rübergemachten" oder "Zuag´roasten" Guomindang-Leute vom Festland...
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Das befürchte ich auchBernhard hat geschrieben:diese Diskussion führt langsam zu nichts.
Hallo Mister Alzheimer, bemühen Sie mal die Forumssuche zu den Suchbegriffen "Sonnenkönigs" und "absolutistischen Staat Europa"!Bernhard hat geschrieben:Dass im Jahr 766 China wesentlich besser gestellt war als Europa, weiß jeder. Aber was das mit den rechtsstaatlichen Strukturen (und ich spreche nur von diesen) in der Gegenwart zu tun hat, ist mir nicht ganz klar...
Die Bälle, die du abgegeben hat, solltest du auch wieder aufnehmen...
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
du willst doch nicht ernsthaft das Europa von 766 mit dem von 1660 vergleichen. Oder das China von 766 mit dem heutigen...laogai hat geschrieben: Hallo Mister Alzheimer, bemühen Sie mal die Forumssuche zu den Suchbegriffen "Sonnenkönigs" und "absolutistischen Staat Europa"!
Die Bälle, die du abgegeben hat, solltest du auch wieder aufnehmen...
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
was dieses China-bashing jetzt soll, weiß ich nicht so genau...VielUnterwegs hat geschrieben: Es kann wirklich kein Zweifel mehr bestehen, welches Schulsystem das bessere ist. In China sind Strafen noch richtige Strafen, Hausaufgaben noch Hausaufgaben die Stunden dauern, und die Schueler muessen sich Tag und Nacht unter Androhung demuetigender Strafen reinhaengen. Dieses verlotterte Hippiesystem in Deutschland produziert doch nur Versager, die sich keine 10 Minuten mehr zum lernen hinsetzen koennen und keine Disziplin mehr haben!
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
ich weiß ja nicht, wie dieser Automat genau funktioniert. Aber wenn er anonym ist, dann ist er jedenfalls eine gute Sache. Hier in Deutschland muss man doch irgendwie seinen Namen nennen, wenn man Gold kauft...da hai hat geschrieben:Chinas erster Goldautomat Hat den schon mal jemand hier benutzt?
http://www.welt.de/finanzen/article1362 ... tomat.html
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Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
TGH hat geschrieben:262 hurt, some seriously, when 2 trains collide on Metro Line 10
Shanghai Daily hat geschrieben:A total of 262 passengers were reportedly injured when two Metro trains collided in downtown Shanghai this afternoon.
The rear-end collision happened around 2:50pm on Metro Line 10 between Laoximen Station and Yuyuan Garden Station.
Train crew beat passenger to death in midnight fray
Shanghai Daily hat geschrieben:CREW members of a train allegedly beat a passenger to death who was merely trying to stop their quarrel with another passenger.
Das Abschalten der grundlegendsten Sicherungssysteme scheint bei Chinesischen Zuegen wohl nicht nur ein Problem des Bullet Trains zu sein, sondern allgemein praktiziert. Auch in Peking wundere ich mich immer wieder, da die U-Bahn doch oefters mal scharf bremst. Manchmal auch so fuer eine halbe Sekunde dann wird die Bremse geloest und wieder beschleunigt. Sieht fast so aus als ob sich der Fahrer erschrickt, in die Eisen steigt, und ann merkt "oh, zum Glueck ist das doch nichts da vorne". So etwas duerfte mit eingeschaltetem automatischem Notbremssystem eigentlich nicht passieren. Es scheint also fast Standard zu sein die Sicherungssysteme abzuschalten, denn natuerlich kann man ohne dieses System haerter an's Limit gehen, mehr Zuege auf die Schiene pressen und somit dem Verkehrskollaps entgegenwirken. Geht natuerlich, wie man sieht, auf Kosten der Sicherheit.
Auch sehr bedenklich ist, dass diese Methode wohl beibehalten werden soll und man nun auch vertuschen will, dass man so vorgeht. Zuerst hiess es es handelte sich um einen Auffahrunfall, wobei ein bremsender Zug auf einen beschleunigenden Zug auffuhr nachdem Steuerungsanlagen abgeschaltet wurden und aufgrund dessen dieser Streckenabschnitt mit geringerer Geschwindigkeit befahren wurde. Jetzt wird wieder kraeftig versucht zu vertuschen, und es heisst auf einmal ein Zug sei in die falsche Richtung eingebogen, aufgrund eines Signalfehlers.
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Der Titel des Artikels ist irreführend. Er impliziert, dass die kommunistische Partei dem Dalai Lama verweigert, was ihm von Rechts wegen zusteht. Aber so einfach ist die Sache nicht.Xian hat geschrieben:Chinas kommunistische Partei verweigert Dalai Lama Nachfolgeentscheidung
http://www.epochtimes.de/777330_chinas- ... idung.html
Ich bin nun kein Experte für Lamaismus und erst recht nicht für das Prozedere bei der Suche und Inthronisation eines neuen Dalai Lama. Aber meines Wissens war es immer so, dass der Dalai Lama gewisse Hinweise auf seine (von Lamaisten geglaubten) Reinkarnation gegeben hatte, dieser Knabe dann gesucht und schließlich von der chinesischen Regierung bestätigt wurde.
Dass die Reinkarnation nicht von der chin. Regierung bestätigt wird bzw. der Dalai Lama gar nach Belieben einen Nachfolger bestimmen kann, hat es während der ganzen Zeit noch nicht gegeben. Da hat man den Eindruck, der Dalai Lama versucht, die Tradition "wild" und nach Belieben zu verändern.
Andererseits: Peking konnte auch nie "entscheiden", wer der neue Dalai Lama wird. Zwar muss man bei den Zitaten und Formulierungen in der Epochtimes vorsichtig sein. Aber wenn jener Sprecher Hong Lei das wirklich gesagt hat, dann maßt sich die chin. Regierung auch etwas an, was ihr nicht zusteht.
Noch eine Anmerkung: Zwar kenne ich die Strukturen nicht ins Detail, aber meines Wissens ist der Dalai Lama nicht das geistliche Oberhaupt "der Tibeter". Genau so, wie der Papst nicht das Oberhaupt "der Christen" ist. Der Dalai Lama ist das Oberhaupt der einen Hauptschule. Es gibt noch eine andere Hauptschule, sowie ein paar kleinere (und dazu noch die Tibeter, die der Bön-Religion oder anderen Religionen anhängen).
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Also Hintergrundinformation wäre doch mal wie die KP zu ihrem "Mitspracherecht " gekommen ist. Als hätten sie ein Mitspracherecht dem Dalai Lama gewissermaßen zu diktieren wo er reinkarniert.Ob man dabei an Reinkarnation glaubt oder nicht ist ja nochmal ein anderes Bier. Mal davon abgesehen das es doch etwas ironisch ist das die Kommunistische Partei eine Reinkarnation mitbestimmen möchte.laogai hat geschrieben:Gleiches Thema, andere Sichtweise; weniger Bildzeitungsstil, mehr Hintergrundinformationen:Xian hat geschrieben:Chinas kommunistische Partei verweigert Dalai Lama Nachfolgeentscheidung
http://www.epochtimes.de/777330_chinas- ... idung.html
Spiel mit vertauschten Rollenfaz.net hat geschrieben:Verkehrte Welt: Weil China ein Mitspracherecht bei der Wahl eines neuen Dalai Lama hat, will dieser die Reinkarnation abschaffen. Die Kommunistische Partei pocht nun auf die religiöse Tradition.
Liebe Grüße,
Xian
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Ich kann auch nur mit Halbwissen aufwarten, aber sieht man es aus allgemeiner Sicht ist er es wohl da er als höchste Reinkarnation eines Erleuchteten dort gilt.Der zweit höchste ist ja der Karmapa, wo die KP ja auch ihren eigenen hat und der dritte der Panchen Lama, der immer noch als verschwunden gilt. Also der der von Tibetischer Seite als Panchen Lama erkannt wurde. Spricht man konkret von Buddhistischen Schulen wie Gelbmützen, Weißmützen usw. ist er es definitiv nicht. Und der Vergleich mit den Christen find ich nicht ganz stimmig, da Christen sich schon auf eine Religöse Gruppe bezieht, Tibeter sind erstmal ein Volk. Wir haben evangelische Christen und Katholische. Mitglieder der Ortdhoxen Kirche schauen dich schon was komisch an wenn du sie Christ nennst.Bernhard hat geschrieben: Noch eine Anmerkung: Zwar kenne ich die Strukturen nicht ins Detail, aber meines Wissens ist der Dalai Lama nicht das geistliche Oberhaupt "der Tibeter". Genau so, wie der Papst nicht das Oberhaupt "der Christen" ist.
Liebe Grüße,
Xian
Re: Diskussionsordner zum "Interessante Artikel"-Thread
Meines Wissens hat die chinesische Regierung kein Such-Recht, sondern nur ein Bestätigungs-Recht. Und das hat sie schon sehr lange, und es steht ihr tatsächlich zu. Woher das genau kommt, weiß ich nicht. Vermutlich hängt fing das an, als die Qing-Regierung ihre Herrschaft über Tibet etabliert hat.
Die Herrschaft der Lamas in Tibet war immer auch von Machtspielen geprägt, nicht nur vom Grad der "Erleuchtung". Soweit ich weiß, haben die "Gelbmützen" (ich vergesse immer die korrekte Bezeichnung, sorry) ihre Vormachtstellung mittels einer Intrige gegen die "Rotmützen" erschlichen.
Die Tibeter sind ein Volk. Aber der Lamaismus ist eine Religion. Nicht alle Tibeter sind Lamaisten. Es gibt dort auch Bön-Anhänger sowie kleine Minderheiten anderer Religionen.
Übrigens: Orthodoxe sind genaus "Christen" wie Katholiken und Protestanten. Wenn sie mit diesem Begriff nicht viel anfangen können, mag es daran liegen, dass er in ihren Ländern nicht sehr gebräuchlich ist. Aber ihr Glaube gehört per definitionem zum Christentum. Deswegen war mein Vergleich wohl doch nicht so schlecht. (das aber nur am Rande)
Die Herrschaft der Lamas in Tibet war immer auch von Machtspielen geprägt, nicht nur vom Grad der "Erleuchtung". Soweit ich weiß, haben die "Gelbmützen" (ich vergesse immer die korrekte Bezeichnung, sorry) ihre Vormachtstellung mittels einer Intrige gegen die "Rotmützen" erschlichen.
Die Tibeter sind ein Volk. Aber der Lamaismus ist eine Religion. Nicht alle Tibeter sind Lamaisten. Es gibt dort auch Bön-Anhänger sowie kleine Minderheiten anderer Religionen.
Übrigens: Orthodoxe sind genaus "Christen" wie Katholiken und Protestanten. Wenn sie mit diesem Begriff nicht viel anfangen können, mag es daran liegen, dass er in ihren Ländern nicht sehr gebräuchlich ist. Aber ihr Glaube gehört per definitionem zum Christentum. Deswegen war mein Vergleich wohl doch nicht so schlecht. (das aber nur am Rande)
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