Abrechnung mit Beijing
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Abrechnung mit Beijing
(In mehreren Teilen arbeite ich meine Erfahrungen mit dem Land, der Stadt und den Menschen auf - den Titel also bitte nicht zu wörtlich nehmen.)
Ab zur Hauptstadt der Chinesen hieß es Anfang Juli. Von Abschiedstrauer keine Spur. Beijing ist mit ca. 15 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Chinas und beherbergt einige Überraschungen.
Einen Sprachkurs mache ich in dieser Stadt. Wohnen bei einer Gastfamilie. Neben den 36 Grad Celsius am Ankunftstag und einem Taxi, dessen Keilriemen lautstarke Geräusche gemacht hat, kam der 1. Schock wenige Minuten später. Angekommen bin ich nicht in dem wundervollen, mit Prunkbauten geschmückten Zentrum Beijings, sondern etwas ausserhalb, einem Viertel mit keinem Ausländer im Umkreis von 5 km, heruntergekommenen Hochhäusern und vielem mehr. Der eigentliche Schock ist aber jener: die Gastfamilie ist eine Gastmutter im Alter von 58 Jahren. Um eines vorne Weg zu nehmen – die Gastmutter ist sehr fürsorglich, hat immer für annähernd westliche Ordnung gesorgt und gut gekocht. Sie spricht aber kein Wort Englisch. Somit kämen wir zum Sprechen. Während des ersten Wochenendes habe mich mit meinem iPad und Google Translator verständigen können. Mit der Zeit ging es aber. Gegen Ende konnte man sich gut unterhalten und sich über die Tagesaktivitätrn austauschen.
Mandarin House ist der Name einer Sprachschule, die zentral (an einer U-Bahn und mehreren Bushaltestellen) liegt. Rund herum sind Geschäftsgebäude sowie ein Luxus Einkaufszentrum. Das Personal ist mehr als freundlich, spricht gutes Englisch und vermittelt das gewünschte Lernmaterial sehr gut. Was mich einzig gestört hat, war, dass keine Schriftzeichen gelehrt wurden. Nur im Intensiv-Kurs am Nachmittag. Vier Wochen sollte man mindestens einplanen um gutes chinesisch sprechen zu können. Diese vier Wochen “Standard-Kurs” vermitteln Chinesisch in 80 Stunden. Man spricht also besser als bei einem Schuljahr Französisch. Schulbücher hat die Schule auch eigene gestaltet und geschrieben. Mal abgesehen von ein paar Logikfehlern in den “Comprehensions” sind auch diese Werke auf gutem Niveau. Ebenfalls auf hohen Niveau ist die Betreuung der Sprachschule. Als mir am 2. Schultag das Portmonee geklaut wurde (dazu später mehr) stand die Sprachschule mir Rat und Tat zur Seite und hat mich insgesamt 45 Minuten internationale Gespräche durch deren Telefon führen lassen. Auch nicht gerade günstig.
Aufstehen um 6 Uhr, dann duschen und frühstücken hieß es Montag morgen, am 1. Schultag. Meine Gastmutter servierte mir Toastbrot mit Marmelade, die seit einem Jahr abgelaufen ist. Na gut, rein damit. Dann ging es zur 10 Minuten entfernten Bushaltestelle. Von allen angestarrt zu werden kannte ich bis dato nicht. Da Bus Linie “31″ zu viele Umwege bis zur Sprachschule fährt, wollte meine Gastmutter lieber mit zwei Bussen fahren. Der erste war leer, der zweite rappelvoll. Nach dem 1. Schultag wurde ich dann wieder abgeholt. Was ich dann ab 13 Uhr mittags mache? Keine Ahnung. Selbes Spielchen am Dienstag, nur wurde mir dann das Portmonee aus der zugeknöpften Hosentasche geklaut. Das ging dann mit der Sperrung von Kreditkarten, erstatten einer Anzeige in einem mehr als erbärmlichen Polizeirevier bis zum Telefonat mit der Familie in Deutschland. Am nächsten Tag fand der Hausmeister der Beijinger Technikuniversität mein Portmonee – vor einem Mülleimer. Dieser gab mir jenes dann wieder und ich war glücklich, denn bis aufs Geld hat nichts gefehlt. Dafür das dann die folgenden Nachmittage alles in Beijing langweilig und “doof” war könnte ich mich selber schlagen… [demnächst geht es weiter]
Ein paar Bilder findet ihr hier: http://www.littleplus.de/2011/09/aller- ... st-schwer/
Ab zur Hauptstadt der Chinesen hieß es Anfang Juli. Von Abschiedstrauer keine Spur. Beijing ist mit ca. 15 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Chinas und beherbergt einige Überraschungen.
Einen Sprachkurs mache ich in dieser Stadt. Wohnen bei einer Gastfamilie. Neben den 36 Grad Celsius am Ankunftstag und einem Taxi, dessen Keilriemen lautstarke Geräusche gemacht hat, kam der 1. Schock wenige Minuten später. Angekommen bin ich nicht in dem wundervollen, mit Prunkbauten geschmückten Zentrum Beijings, sondern etwas ausserhalb, einem Viertel mit keinem Ausländer im Umkreis von 5 km, heruntergekommenen Hochhäusern und vielem mehr. Der eigentliche Schock ist aber jener: die Gastfamilie ist eine Gastmutter im Alter von 58 Jahren. Um eines vorne Weg zu nehmen – die Gastmutter ist sehr fürsorglich, hat immer für annähernd westliche Ordnung gesorgt und gut gekocht. Sie spricht aber kein Wort Englisch. Somit kämen wir zum Sprechen. Während des ersten Wochenendes habe mich mit meinem iPad und Google Translator verständigen können. Mit der Zeit ging es aber. Gegen Ende konnte man sich gut unterhalten und sich über die Tagesaktivitätrn austauschen.
Mandarin House ist der Name einer Sprachschule, die zentral (an einer U-Bahn und mehreren Bushaltestellen) liegt. Rund herum sind Geschäftsgebäude sowie ein Luxus Einkaufszentrum. Das Personal ist mehr als freundlich, spricht gutes Englisch und vermittelt das gewünschte Lernmaterial sehr gut. Was mich einzig gestört hat, war, dass keine Schriftzeichen gelehrt wurden. Nur im Intensiv-Kurs am Nachmittag. Vier Wochen sollte man mindestens einplanen um gutes chinesisch sprechen zu können. Diese vier Wochen “Standard-Kurs” vermitteln Chinesisch in 80 Stunden. Man spricht also besser als bei einem Schuljahr Französisch. Schulbücher hat die Schule auch eigene gestaltet und geschrieben. Mal abgesehen von ein paar Logikfehlern in den “Comprehensions” sind auch diese Werke auf gutem Niveau. Ebenfalls auf hohen Niveau ist die Betreuung der Sprachschule. Als mir am 2. Schultag das Portmonee geklaut wurde (dazu später mehr) stand die Sprachschule mir Rat und Tat zur Seite und hat mich insgesamt 45 Minuten internationale Gespräche durch deren Telefon führen lassen. Auch nicht gerade günstig.
Aufstehen um 6 Uhr, dann duschen und frühstücken hieß es Montag morgen, am 1. Schultag. Meine Gastmutter servierte mir Toastbrot mit Marmelade, die seit einem Jahr abgelaufen ist. Na gut, rein damit. Dann ging es zur 10 Minuten entfernten Bushaltestelle. Von allen angestarrt zu werden kannte ich bis dato nicht. Da Bus Linie “31″ zu viele Umwege bis zur Sprachschule fährt, wollte meine Gastmutter lieber mit zwei Bussen fahren. Der erste war leer, der zweite rappelvoll. Nach dem 1. Schultag wurde ich dann wieder abgeholt. Was ich dann ab 13 Uhr mittags mache? Keine Ahnung. Selbes Spielchen am Dienstag, nur wurde mir dann das Portmonee aus der zugeknöpften Hosentasche geklaut. Das ging dann mit der Sperrung von Kreditkarten, erstatten einer Anzeige in einem mehr als erbärmlichen Polizeirevier bis zum Telefonat mit der Familie in Deutschland. Am nächsten Tag fand der Hausmeister der Beijinger Technikuniversität mein Portmonee – vor einem Mülleimer. Dieser gab mir jenes dann wieder und ich war glücklich, denn bis aufs Geld hat nichts gefehlt. Dafür das dann die folgenden Nachmittage alles in Beijing langweilig und “doof” war könnte ich mich selber schlagen… [demnächst geht es weiter]
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Re: Abrechnung mit Beijing
na besser geht es doch nicht, gleich rein ins kalte Wasser,
haette Deine Gastmutter eng oder deutsch gesprochen wie wuerden dann deine chinesisch Kenntnisse aussehen.
GLUECKWUNSCH
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Re: Abrechnung mit Beijing
Ich finde auch. Warum wolltest Du bei Gastfamilie wohnen? Wenn die Gastmutter englisch sprechen koennte, koenntest Du Chinesisch nicht so schnell gut sprechen. Klar eine riesige Stadt mit voller Menschen ist Dir ungewoehlich.
Eine chinesische alte Aussage: ji4 lai2 zhi1 ze2 an1 zhi1. (bist du hier angekommen, sollst du dich dann daran gewoehnen.)
Viel Erfolg!
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Re: Abrechnung mit Beijing
Hehe, stimmt schon, aber so ein wenig Englisch wäre ja für den Anfang schon gut gewesen. Sie fragte mich ja nach meinem Reisepass und nach 100 Yuan, - da wusste ich erstmal überhaupt nicht wofür und ob ich ihr vertrauen kann.
Aber ich war ja froh, dass ich nicht "gefoltert" wurde, jeden Abend ein paar Stunden fleißig zu lernen.

Das tat ich ja, - darüber aber im 2. Artikel ein wenig mehr.
Aber ich war ja froh, dass ich nicht "gefoltert" wurde, jeden Abend ein paar Stunden fleißig zu lernen.
Wie oben gesagt, für den Anfang wäre es hilfreicher gewesen. Vielleicht konnte die Gastmutter ja Englisch und wollte es einfach nicht mit mir sprechen, wer weißIch finde auch. Warum wolltest Du bei Gastfamilie wohnen? Wenn die Gastmutter englisch sprechen koennte, koenntest Du Chinesisch nicht so schnell gut sprechen. Klar eine riesige Stadt mit voller Menschen ist Dir ungewoehlich.
Eine chinesische alte Aussage: ji4 lai2 zhi1 ze2 an1 zhi1. (bist du hier angekommen, sollst du dich dann daran gewoehnen.)
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Re: Abrechnung mit Beijing
Für solch einen Superfortschritt kann man die Eine oder Andere Unbequemlichkeit akzeptieren!wingtsun hat geschrieben:Sie spricht aber kein Wort Englisch. Somit kämen wir zum Sprechen. Während des ersten Wochenendes habe mich mit meinem iPad und Google Translator verständigen können. Mit der Zeit ging es aber. Gegen Ende konnte man sich gut unterhalten und sich über die Tagesaktivitätrn austauschen.
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Re: Abrechnung mit Beijing
Danke für das FeedbackAndy_yi hat geschrieben:Der Blog ist schön schlicht, gefällt mir sehr gut!
Naja Superfortschritt - so toll ist mein Chinesisch jetzt auch wieder nicht.HK_Yan hat geschrieben:Für solch einen Superfortschritt kann man die Eine oder Andere Unbequemlichkeit akzeptieren!
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Re: Abrechnung mit Beijing
wingtsun hat geschrieben:Hehe, stimmt schon, aber so ein wenig Englisch wäre ja für den Anfang schon gut gewesen. Sie fragte mich ja nach meinem Reisepass und nach 100 Yuan, - da wusste ich erstmal überhaupt nicht wofür und ob ich ihr vertrauen kann.
Aber ich war ja froh, dass ich nicht "gefoltert" wurde, jeden Abend ein paar Stunden fleißig zu lernen.
Wie oben gesagt, für den Anfang wäre es hilfreicher gewesen. Vielleicht konnte die Gastmutter ja Englisch und wollte es einfach nicht mit mir sprechen, wer weiß
Das tat ich ja, - darüber aber im 2. Artikel ein wenig mehr.
Daher habe ich diejenigen immer vorgeschlagen, die Fremdsprache im Ausland lernen wollen, zuerst im eigenen Land einen Sprachgrundkurs zu besuchen. Man lernt am besten die Grammatik mehr mit Muttersprache im Vaterland am Anfang und danach die Aussprache mit der Fremdsprache im Ausland.
Re: Abrechnung mit Beijing
Ich habe die Bilder gerade gesehen... sieht für mich gar nicht aus wie ein Ghetto, oder ich habe die Ironie nicht verstanden 
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Re: Abrechnung mit Beijing
Habe es nur unter dem Namen gespeichert. Das richtige Ghetto folgt noch.incues hat geschrieben:Ich habe die Bilder gerade gesehen... sieht für mich gar nicht aus wie ein Ghetto, oder ich habe die Ironie nicht verstanden
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Re: Abrechnung mit Beijing
Die Bilder sind schon sehr klein. Vielleicht kannst Du in Zukunft die Bilder so breit machen wie auch der Text ist.
.
Re: Abrechnung mit Beijing
Oder zusätzlich verlinken, so das man dann zum originalen Bild kommt beim draufklickenHendrik hat geschrieben:Die Bilder sind schon sehr klein. Vielleicht kannst Du in Zukunft die Bilder so breit machen wie auch der Text ist.
Re: Abrechnung mit Beijing
Ich bin gespannt und erwarte neue Blog einträge mit Freudewingtsun hat geschrieben:Habe es nur unter dem Namen gespeichert. Das richtige Ghetto folgt noch.incues hat geschrieben:Ich habe die Bilder gerade gesehen... sieht für mich gar nicht aus wie ein Ghetto, oder ich habe die Ironie nicht verstanden
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Dein erster Bericht hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt.
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Re: Abrechnung mit Beijing
So habe ich mir das auch vorgestellt.Andy_yi hat geschrieben:Oder zusätzlich verlinken, so das man dann zum originalen Bild kommt beim draufklicken
Danke und schön zu hören, Incues. Vielleicht heute Abend, spätestens morgen gibt es den nächsten Zwischenbericht mit großen Fotos für Hendrik.
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