Den Wiki-Eintrag kennst du sicherlich. Das "Problem" bei Majiang ist jedoch, dass es mindestens so viele Spielvarianten wie Landkreise in China gibt. Eher sogar noch mehr
Von daher bleibt dir fast nur eines: Geselle dich in "deiner Region" zu einer Majiang-Runde, schaue den Zockern eine Weile über die Schulter und in die Steine und frage sie, wenn du etwas nicht verstehst. Auf diese Weise kannst du sogar kostenlos dein Chinesisch aufbessern
laogai hat geschrieben:Den Wiki-Eintrag kennst du sicherlich. Das "Problem" bei Majiang ist jedoch, dass es mindestens so viele Spielvarianten wie Landkreise in China gibt. Eher sogar noch mehr
Von daher bleibt dir fast nur eines: Geselle dich in "deiner Region" zu einer Majiang-Runde, schaue den Zockern eine Weile über die Schulter und in die Steine und frage sie, wenn du etwas nicht verstehst. Auf diese Weise kannst du sogar kostenlos dein Chinesisch aufbessern
Stellst Dich mit dazu und nach ein paar Min. laden die dcih zum Spiel ein.
Da dein Tempo mehr einschlaefernd sein wird solltest du nach 3 bis 5 Runden dankend aufstehen.
Gehste morgen oder in einer Woche da noch einmal vorbei.
Und Du wirdt sehen sie haben Dich nicht vergessen
Als ich's gelernt habe war ich so langsam... und ich hab obwohl wir mit sehr tiefen Beträgen gespielt haben einiges Geld verspielt. Aber das war für mich die Bezahlung der Geduld meiner Mitspieler
Inzwischen steck' ich viele Studenten in meinem Alter in die Tasche - es ist wie Poker
Aber vorsicht, es kann süchtig machen.
In welche Provinz gehst Du dann?
Sichuan ist ja relativ einheitlich, nur kleinere Details variieren.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Hab leider keine Tipps, vielleicht bringen es dir ja deine zukünftigen(?) Verwandten bei
Als ich bei dem Onkel meiner Freundin gewohnt hatte, wurde ich jeden Abend von seiner Frau mit zum Majiang geschleppt. Das sind auch so richtige Majiang suchtis die ihr halbes Monatsgehalt verzocken ( oder gewinnen ^^). Das war in Yichang. Wie viele Varianten es da gibt weiß ich gar nicht, ich kenne nur eine.
Ich wollte es vor Jahren mit meiner Ex, und als ich bei ihrer Familie in Hsinchu war ebenfalls spielen, aber in dieser Familie war es , außer an Guonian, verfehmt, Majiang zu spielen.
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Mahjong und Majiang ist schon das gleiche, aber der Ausdruck beschreibt eigentlich nur die Mittel (also die Steine). Quasi wie der Ausdruck "Kartenspielen".
Die Regeln sind, wie gesagt, sehr unterschiedlich. Man kann ja auch mit Karten viele verschiedene Dinge spielen.
Die von Marki verlinkte Version ist etwas, das man alleine (vorwiegend am Computer) spielen kann - quasi wie Solitär bei den Karten. In China spielen die Leute aber etwas ganz anderes.
@TS: Um es schnell zu lernen, wäre es gut, wenn Deine Freundin es Dir beibringt. Die Regeln (in Sichuan, vielleicht sind sie bei Deiner Freundin anders) sind recht einfach, viel einfacher als z.B. beim Poker.
Man muss am Ende einfach alle Steine sortiert haben (also alles Dreiergruppen und ein Paar haben). Zudem darf man nur zwei der drei Sorten in seinem Portfolio haben.
Immer wenn man dran kommt, zieht man einen Stein und wirft einen weg.
Wenn man ein paar und alles drillinge hat, ist man fertig.
Liefert man jemandem den letzten benötigten Stein (in dem man ihn wegwirft), dann muss man ihm eine Geldeinheit (GE) geben. Zieht jemand den letzten benötigten Stein selber, dann muss jeder am Tisch ihm eine GE geben.
Hat man in seinem Portfolio ein Paar und jemand wirft den gleichen Stein wie die paare Weg, so kann man "Peng" sagen, sich den Stein nehmen, das paar und den Stein niederlegen und einen Stein aus seinem Portfolio werfen. So kann man ein Paar in einen Drilling umwandeln.
Hat man einen Drilling und jemand wirft den vierten Stein weg, so kann man "Gang" sagen und den Stein für sich einholen. Der, der ihn weggeworfen hat, muss einem dann 2 GE geben. Mit jedem Quartett verdoppelt sich zudem der Gewinn, wenn man fertig wird.
Nach einem Gang muss man einen Stein ziehen und einen rauslegen.
Zieht man den vierten Stein selber, so müssen alle einem zwei GE geben.
Dann gibts noch weitere Möglichkeiten, seinen Gewinn zu beeinflussen:
Wenn das gesamte Portfolio aus nur einer Sorte besteht, vervierfacht sich der Gewinn.
Besteht das gesamte Portfolio nur aus Paaren und ge-"Pengt"-ten (also umgewandelten und offen gelegten) Drillingen, verdoppelt er sich.
Besteht es nur aus Paaren, vervierfacht er sich.
Hat man drei Sorten, muss man jedem Mitspieler vier GE (bin mir hier unsicher, das passiert mir doch nie xD) zahlen, zuzüglich zudem, was die anderen sonst noch so gewinnen...
Ich hoffe, das ist eine mehr oder weniger verständliche Anleitung.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!