event hat geschrieben:
Mittlerweile hat sie eine recht gute Stelle bei einer Firma die Austellungsstände designed und organisiert, mit geregelten Arbeitszeiten und freien Wochendenden. Bezahlung nicht zu üppig mit 2500RMB aber immerhin Aussicht auf mehr. Ohne mehrjährige Arbeitserfahrung bekommt meiner Erfahrung nach eh jeder chinese erstmal ein minimumgehalt... Bei dieser Firma ist der Chef in Deutschland aufgewachsen und hat auch einen deutschen Pass. Kein Paradies, aber zumindest eine solide Firma, wirklich nicht leicht zu finden in China.
Mhh ich weiß nicht, hat meine Freundin andere Erfahrungen gemacht. In SHZ war sie nach ihren Studium bislang in 3 chinesischen Firmen für import/export, die alle 'solide' waren. Bei der ersten gabs noch Aufgrund von keinerlei Arbeitserfahrung ca. 2500 RMB Grundgehalt. Inzwischen sind es 4000 RMB + Gewinnbeteiligung (sind dann noch mal jeden Monat ca. 3000-5000 RMB zusätzlich).
Die Arbeitszeiten sind geregelt, generell keine Überstunden. Jeden Sonntag frei, jeden zweiten Samstag ebenfalls. Es gibt auch regelmäßig Aktivitäten die vom Chef organisiert und bezahlt werden. Das war in allen 3 Firmen so. Kommt sicherlich auch darauf an, wo, was und wie erfolgreich man studiert hat ( ? ).
@ de guo xiong, ist deine Frau jetzt erst fertig mit ihrem Studium? Ich dachte sie wäre schon etwas älter als 21-25 ? Wundert mich jetzt...
de guo xiong hat geschrieben:
nicht nur, sondern auch ..... meine Frau hat momentan um die 50 Bewerbungen losgeschickt - leider nicht viel Rücklau
Mal so generell in die Runde geworfen. Liegt das an der Branche oder am Standort Shanghai?
Meine Freundin sucht sich die Jobs immer über das Internet, da gibts wohl so Jobportale. Manchmal schreibt sie Firmen an, oft melden sich Firmen aber auch so. Sind dann i.d.R jeden Tag 1-2 Vorstellungsgespräche. Rückmeldungen dementsprechend mehr.
event hat geschrieben:
Meiner Ansicht nach ist einfach durch die anerzogene Obrigkeitsgehörigkeit der Chinesen und die Situation am Arbeitsmarkt (schmeiß ich heut wen raus find ich morgen 10 neue) für ausnutzende Arbeitgeber Tür und Tor geöffnet. Solange der Arbeitsmarkt so bleibt und Gewerkschaften nicht erlaubt sind wird sich dass auch nicht so schnell ändern.
Das gibt es aber auch genau andersrum. Aufgrund von Jobüberfluss kein Zugehörigkeits- und Verantwortungsgefühl seitens der Arbeitnehmer. "Passt mir heute was nicht, such ich mir halt nen neuen Job - und tschüss". Freundinnen meiner Freundin sind jetzt rund 1 1/2 Jahre fertig mit dem Studium, waren aber schon teilweise in 8 verschiedenen Firmen. Das scheint auch gar nicht so unüblich zu sein. Sind nicht immer nur die bösen Arbeitgeber

!
Bei so einer Einstellungen glaube ich auch nicht das Gewerkschaften wirklich Sinn machen.
Ich weiß inzwischen von mehreren (internationalen ) Arbeitgebern die mir erzählten, wie schwierig es ist Chinesen bei der Stange zu halten. Heute sind sie noch fröhlich ( oder tun so ), und morgen kommen sie einfach nicht mehr zu Arbeit. Was soll man da als Arbeitgeber schon machen, wenn man keine Chance hat zu erfahren wo der Schuh drückt ?!