Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
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happyfuture
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von happyfuture »

Interessanter "Schlagabtausch" hier ...

Die tatsächlichen Gewinner sind:

Bertelsmann
Axel Springer AG
...
...
Der Spiegel

Letzte Erfolgsmeldung: Axel Springer zahlt Rekorddividende

Da kommen mir neue Gedanken zum Thema "investieren" auf 8)
nurfüreinmal
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von nurfüreinmal »

boah, ich glaub's nicht, der Spiegel Online schafft es inzwischen schon in einem Bericht über Architektur der Botschaften in Berlin zu schreiben, daß eine Ausstellung über frühzeitliche chinsische Kunst im Kulturzentrum so schlecht besucht ist, weil man Ai Weiwei gefangen hält....
also langsam hat auch für mich, der ich gerne Online-Nachrichtenportale lese, Spiegel Online das unterste Stockwerk erreicht. Gleich mal eine Protestmail schreiben. Wird aber wohl eh bestimmt nicht freigegeben...
den Link spar ich mir, den es hat eigentlich eh nix mit China zu tun, Spiegel biegt es sich nur so wieder hin.
forsky
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von forsky »

@tarkan
Bis wann wurden eigentlich die tibetischen Kämpfer per Fallschirm über China abgesetzt? Insgesamt wurden ja etwa 3000 Mann in den USA ausgebildet und im Rahmen von Luftlandeoperation abgesetzt um zu kämpfen. Das zeitliche Ende war ja der Beginn der PingPong-Diplomatie.
Aremonus
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von Aremonus »

Da stellt sich eine weitere Frage: Kann man mit dem Fallschirm in Tibet überhaupt landen? Sind da Spezialschirme erforderlich? Wie hoch ist die Aufsetzgeschwindigkeit?
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Luntan
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von Luntan »

Da sind schon Amerikaner 1944 ohne Spezialfallschirm in Tibet gelandet. Wahrscheinlich war der Aufprall etwas intensiver als auf Meereshöhe :x Siehe dazu:

http://www.curledup.com/lostibet.htm

In den USA wurden gerade einmal 259 Tibeter trainiert. Ein paar weitere noch auf Guam und in Taiwan. Offensichtlich reicht das nicht um gegen China zu gewinnen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Camp_Hale

Im Zweiten Weltkrieg sind auch Piloten und Besatzungsmitglieder über den Alpen abgesprungen und haben keinen Spezialfallschirm benötigt um das zu überleben. Viel wichtiger ist der gute Landeort als die Frage der Fallgeschwindigkeit.
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Sarilas
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von Sarilas »

Ich bin für eine Hetzjaght gegen die Hetzpresse so das wir die Hetzer hetzen und die dann darüber berichten können wie die jetzt aus China gehetzt werden.

sry konnt ich mir nicht verkneifen :/
beowulf
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von beowulf »

Ein paar weitere noch auf Guam und in Taiwan. Offensichtlich reicht das nicht um gegen China zu gewinnen.
War ja auch nie das Ziel. Das Ziel war es in Tibet mithilfe der Guerillas eine Art "Kriegs/Krisengebiet" zu schaffen, um die Chinesen zu nerven und langfristig zu beschäftigen. Eine tatsächliche Unabhängigkeit Tibets war nie das Ziel. Man kann also mit ruhigen Gewissen sagen - und wird auch von damaligen CIA Männern gesagt - das die Exiltibeter benützt wurden.

Hat sich nicht wirklich viel geändert seit damals, oder?
Aremonus
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von Aremonus »

Hat sich nicht wirklich viel geändert seit damals, oder?
Doch. Tibeter sind kein lohnenswertes Ziel mehr, die sind kein Problem für Beijing. Die Jungs bei der CIA haben da wohl zu oft "the bullet-proof monch" geschaut...
Inzwischen bilden die lieber auf Kosten der chinesischen Eltern Studenten in westlichen Unis aus und exportieren so die westliche Denkweise nach China. Und die einheimischen Studenten erhalten gleich dazu noch ein gutes Netzwerk in China, da die Kinder, die an ausländischen Eliteunis studieren, oft nicht gerade von den ärmsten Eltern sind...
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von beowulf »

Doch. Tibeter sind kein lohnenswertes Ziel mehr, die sind kein Problem für Beijing. Die Jungs bei der CIA haben da wohl zu oft "the bullet-proof monch" geschaut...
Nein - der Tibetkonflikt ist ja überhaupt keine Trumpfkarte im Ärmel der USA. Die Lhasa Unruhen 2008 waren ja reiner Zufall. Die Förderung des "Weltuighuren" Kongress ist ja auch nur eingebildet.
Inzwischen bilden die lieber auf Kosten der chinesischen Eltern Studenten in westlichen Unis aus und exportieren so die westliche Denkweise nach China. Und die einheimischen Studenten erhalten gleich dazu noch ein gutes Netzwerk in China, da die Kinder, die an ausländischen Eliteunis studieren, oft nicht gerade von den ärmsten Eltern sind...
Genau! Blöderweise, waren diese Studenten dann die ersten die 2008 im Westen auf die Strasse gegangen sind.

Meinst du das alles nur sarkastisch? Sorry, aber soviel Blödsinn innerhalb von ein paar Zeilen bringt ja nicht einmal Xian zusammen.
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von Aremonus »

Nein - der Tibetkonflikt ist ja überhaupt keine Trumpfkarte im Ärmel der USA.
Naja, es ist eine etwas komplexe Materie - die Weltpolitik der USA richtete und richtet sich stark nach der realistischen Politiktheorie aus (und Mearsheimer hat auch ein paar wichtige Köpfe der chinesischen Politik unter seinen Fittichen gehabt). Die zweite grosse Schule der Politikwissenschaften, die besonders seit den 90ern immer wichtiger wird, die Liberalisten, stammt auch aus den USA - und einer ihrer ganz grossen Verterter, Joseph Nye, hat den Begriff der "Soft Power" definiert:
Die meiste Macht eines Landes geht nicht von seiner militärischen, sondern von seiner weichen Macht aus. Die USA beeinflussen die Welt extrem (ja, auch Europa), auch wenn sie nicht militärisch präsent sind - sie exportieren ihre Kultur.

Hier noch ein Artikel der FAZ, der den Fall Tibet etwas auführlicher erklärt: http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437 ... ntent.html
Meinst du das alles nur sarkastisch? Sorry, aber soviel Blödsinn innerhalb von ein paar Zeilen bringt ja nicht einmal Xian zusammen.
Wenn Du etwas nicht sofort verstehst, frage doch - und tue es nicht im Vorherein als "Blödsinn" ab. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage jeglicher Diskussion und dazu gehört nunmal, dass man auf einander eingeht und versucht, die jeweiligen Argumente zu verstehen.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Topas
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von Topas »

Aremonus hat geschrieben:Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage jeglicher Diskussion und dazu gehört nunmal, dass man auf einander eingeht und versucht, die jeweiligen Argumente zu verstehen.
Das unterschreibe ich :!:
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
sunshine6868
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von sunshine6868 »

incues hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben:Diese scheiss Faschisten wollen nur die Revolution der Arbeiter und Bauern untergraben um sie dann kaptialistisch-imperialistisch auszubeuten! Spiesst sie auf die Bajonette! Errichtet einen antikapitalistischen Internet-Schutzwall gegen diese von der Bourgeoisie betriebene rassistische Beleidigung unserer glorreichen Nation!
Was hast du denn geraucht?
Wahrscheinlich hat er getrockneten Pangasiusfisch geraucht :lol:
Pangasius ist ein Fisch, der ALLES frißt: Fäkalien, Abfälle ...., ein Fisch, der im schlimmsten "Dreck" noch überlebt.
Tja, und weil dieser Fisch so "pflegeleicht" ist, wird er ordentlich in China "produziert" und in den Westen geschafft.
Mit Scheiße Geld verdienen, auch nicht schlecht...
Ich frage mich nur, wer hier ach so kapitalistisch ist :?:

Nun, in Deutschland würde man eine solche Aussage von vielunterwegs als "aszial" bezeichnen.

Wenn die "glorreiche Nation" weiter so wirtschaftet, erledigt sich das Überbevölkerungsproblem ohnehin von alleine.

vielunterwegs, du verstehst das zwar nicht, trotzdem bekommst du noch einen Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Savoir_vivre
Bernhard
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von Bernhard »

sunshine6868 hat geschrieben: Wahrscheinlich hat er getrockneten Pangasiusfisch geraucht :lol:

Nun, in Deutschland würde man eine solche Aussage von vielunterwegs als "aszial" bezeichnen.

vielunterwegs, du verstehst das zwar nicht,
vielleicht solltest du dich ein bisschen mehr in das Forum einlesen, bevor du solche... "emotionalen" Kommentare ablässt.

VielUnterwegs ist Deutscher und steht der chinesischen Regierung sehr kritisch gegenüber. Manchmal zu kritisch, für meinen Geschmack. Sein Kommentar war zu 100% sarkastisch gemeint.
beowulf
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von beowulf »

Ja, netter Artikel der FAZ. Zwar altbekanntes, aber immerhin einmal Infos statt Propaganda. Danke dafür.

Naja, es ist eine etwas komplexe Materie - die Weltpolitik der USA richtete und richtet sich stark nach der realistischen Politiktheorie aus (und Mearsheimer hat auch ein paar wichtige Köpfe der chinesischen Politik unter seinen Fittichen gehabt). Die zweite grosse Schule der Politikwissenschaften, die besonders seit den 90ern immer wichtiger wird, die Liberalisten, stammt auch aus den USA - und einer ihrer ganz grossen Verterter, Joseph Nye, hat den Begriff der "Soft Power" definiert:
Die meiste Macht eines Landes geht nicht von seiner militärischen, sondern von seiner weichen Macht aus. Die USA beeinflussen die Welt extrem (ja, auch Europa), auch wenn sie nicht militärisch präsent sind - sie exportieren ihre Kultur.
Natürlich ist alles komplexer. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Tibet vor allem ein politisches Instrument für den Westen ist. War es damals, ist es heute. Gut, die USA schicken jetzt keine ausgebildete Soldaten nach Tibet, aber mit der Unterstützung von Gruppen wie den tibetischen Jugendkongress, stoßen sie nach wie vor in das selbe Horn. Was sich geändert hat, ist die Intensität und die Schwerpunktsetzung. Terrorismus und Gewalt ist in den Hintergrund gerückt, Aktivismus und Druck durch Diplomatie in den Vordergrund. Ändert nichts daran, dass die Exiltibeter nach wie vor nur ein Spielball der großen Mächte sind. Wird übrigens auch in deinem Artikel betont.

Wenn Du etwas nicht sofort verstehst, frage doch - und tue es nicht im Vorherein als "Blödsinn" ab.


Was gibt es an deiner Aussage nicht zu verstehen? Du schreibst sehr deutlich und einfach. Warum dann nachfragen? Inhaltlich ist dein Posting aber trotzdem ein Blödsinn.

Es stimmt natürlich, dass die USA, als das Imperium/Supermacht des 20 Jahrhunderts, seinen Einfluss auf die Welt hat. Aber das die USA jetzt (sic!) versuchen über chinesische Austauschstudenten Politik zu betreiben, ist lachhaft. Und falls sie es wirklich so tun, dann ist es vor allem ein riesengroßer Reinfall. Das Ziel, nämlich die Unterordnung gegenüber den USA, wie es zum Beispiel bei den Exiltibetern - die extra in die USA zum studieren geholt werden (siehe die neue Marionette aus Harvard) - praktiziert wird, funktioniert bei den Chinesen nämlich nicht. Hat vielleicht in den 80ern teilweise funktioniert, aber inzwischen haben die Chinesen genug Selbstbewusstsein entwickelt und begreifen sich selber als kommende Großmacht. Chinesische Austauschstudenten entwickeln vielleicht eine gewisse Sympathie für ihr Gastland, aber im Zweifelsfall stehen sie ziemlich geschlossen zu ihrem Mutterland. Wie man 2008 gesehen hat. Und diejenige die es nicht tun, haben nicht vor zurückzukehren und ihre Heimat im Sinne der USA zu verändern. Die gehen ins Business und bauen ihr Leben in den USA auf - siehe einen großen Teil der Tiananmen Bewegung. Nein, die USA bedienen sich vor allem gepushter Dissidenten wie Ai WeiWei oder Liu Xiaobo oder Separatisten (Uiguren, Tibeter). Damit erreichen sie aber keinerlei innere Veränderung in China. Sie beschwören eher einen "Abwehrnationalismus" der chinesischen Bevölkerung herauf. Aber das nehmen sie gerne in Kauf, weil sie im Gegenzug China direkt auf der politischen Bühne unter Druck setzen können und indirekt Protektionismus (Don´t buy Chinese)
betreiben können.

Und Europa und vor allem der Musterschüler Deutschland, spielt dabei den Musterschüler.

Sorry, die harte Formulierung, aber Realpolitik ist nun einmal hart.
sunshine6868
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Re: Die Deutsche Hetzpresse im Interview

Beitrag von sunshine6868 »

Bernhard hat geschrieben:
sunshine6868 hat geschrieben: Wahrscheinlich hat er getrockneten Pangasiusfisch geraucht :lol:

Nun, in Deutschland würde man eine solche Aussage von vielunterwegs als "aszial" bezeichnen.

vielunterwegs, du verstehst das zwar nicht,
vielleicht solltest du dich ein bisschen mehr in das Forum einlesen, bevor du solche... "emotionalen" Kommentare ablässt.

VielUnterwegs ist Deutscher und steht der chinesischen Regierung sehr kritisch gegenüber. Manchmal zu kritisch, für meinen Geschmack. Sein Kommentar war zu 100% sarkastisch gemeint.

Oh, sorry :oops: :oops: :oops:

dann ist es eben ein deutscher ASOZIALER, der Pangasiusfisch geraucht hat :D
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