Für das Selbststudium bei Lernenden, die die Beginnerphase bereits abgeschlossen, aber keine Zeit für realen Unterricht haben sicherlich eine gute Hilfe.
Für Anfänger allerdings weniger gut geeignet finde ich. Obwohl die Lernprogramme immer intelligenter werden, würde ich sie trotzdem nicht gegen einen echten Chinesischlehrer eintauschen wollen.
Ich hatte mal ne Software, die meine Tonhöhe gemessen hat und daraus Aussprachefehler graphisch darstellte. Damit die Software das gesprochene Wort als Richtig anerkannte musste man mindestens doppelt so langsam als normal sprechen, Sätze mit mehr als 10 Zeichen klangen damit irgendwie etwas hölzern und einschläfernd. Habe ich den Satz in Normalgeschwindigkeit gesprochen, war die Software mit dem Erkennen ob richtig oder falsch völlig überfordert.
In diesem Fall ist ein muttersprachlicher Lehrer wohl einfach unerläßlich, später, wenn es um Grammatik oder Lesen geht, sind Lernprogramme aber sicherlich eine gute Alternative.
Letzten Endes haben meine Bücher aber immer noch den Vorrang.
