eine Smartphone-Frage

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dev
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von dev »

jadelixx hat geschrieben: Zumindestens kann man damit alles machen, was man so zum Arbeiten auf einem Smartphone braucht und meist auch schneller als mit anderen Geraeten. Ich wuerde eher sagen, das die Beschaeftigung mit Win Telefonen verlorene Zeit ist. Gerade Synchronisation von Daten scheint bei den Nicht-iPhones immer wieder ein Problem zu sein. Ich frage mich, wie man dann damit arbeiten kann, wenn man staendig ueber Synchronisationsprobleme nachdenken muss.
Habs bei meinem iPhone vor 3 Jahren ueber iTunes eingestellt und seither funktioniert das einfach. Freilich muss ich auch kein Outlook mehr nutzen.
Es geht hier ja nicht um Win Telefone, sondern um Android. Und mit Android kannst du alle arbeiten verrichten die du brauchst. Du hast mit Android sowieso weniger Synchronisationsprobleme als mit Apple, da es eben für viele Plattformen ausgelegt ist.
Ich wüsste auch nicht, was oben genannte Futures für einen Kaufgrund eines 500€ teureren Handys gegenüber einem Blackberry oder Android Handy sein sollten.

Aber so ist das mit dem Apple Fanboys.
Einen Imac mit Hardware vom stand 2007 für den Preis eines Supercomputers ( da ja die Hardware mit dem OS abgestimmt sei :lol: :lol: )... Ein Iphone, weils ja so toll ist und nie Probleme gibt (abgesehen von Empfang den man ja eh nicht braucht -und wenn doch gibts ja ne gratis Hülle von Apple :lol:) Einen Ipod der ja nur gekauft wird da die Qualität so gut sei ( den man aber Aufgrund seines Bedienkonzeptes immer aus der Tasche holen muss - am besten noch um den Hals hängen damit ihn ja auch jeder sieht .) Und natürlich Itunes, was ja das nonplus Ultra ist und einfach funktioniert :lol:

Ganz ehrlich? Apple ist Medion im Alu Case. Braucht niemand und im Business Alltag schon garnicht.
Aremonus
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Aremonus »

Also ich find Apple auch cool. Dem Unternehmen ist es endlich gelungen, Technologie "für alle" und nicht nur für Nerds anzubieten. Als Konsumprodukt finde ich Appleprodukte genial und sie sind ein hervorragendes Geschenk für Frauen :lol:
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Jens22
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Jens22 »

Aremonus hat geschrieben:Also ich find Apple auch cool. Dem Unternehmen ist es endlich gelungen, Technologie "für alle" und nicht nur für Nerds anzubieten. Als Konsumprodukt finde ich Appleprodukte genial und sie sind ein hervorragendes Geschenk für Frauen :lol:
Achso, Windows7 & co. , Nokia OS, Blackberry OS, Android... nur was für wahre Nerds :D

Der Prometheus der Technik hat es endlich geschafft ! Hurra Hurra ! Apple Produkte für alle :lol: :mrgreen:
dev hat geschrieben: ...
haha genau !!!

Und erstmal Quicktime! - das ständige Umwandeln von Filmen verbessert doch die Bildqualität! Und in der Zeit in der der Film umgewandelt wird, kann man noch geile Apps kaufen! Oder ein cooles MacBook mit uralt Technik zum Preis eines High End Gaming Notebooks aus der Gegenwart! Außerdem möchte ich mit meinem iPhone 4 sowieso keinen Empfang haben und mit dem gleichen Phone mit Winzbildschirm rumrennen was auch millionen andere Lemminge haben! Deshalb kauf ichs mir!

Gruß

Ein Apple Fanboy
jadelixx
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von jadelixx »

Aremonus hat geschrieben:Outlook brauch ich einfach, schon alleine wegen den vielen verschiedenen Projekten und dem Exchange.
Outlook brauch man vor allem fuer Exchange. Mit dem Exchangeserver kannst Du Dich auch mit einem iPhone synchronisieren.
Viele Projekte habe ich auch und da ich nicht mehr Student bin, verdiene ich damit sogar mein Geld.
Aremonus hat geschrieben:Das IPhone kann leider nicht per default beim Einschalten die aktuellen Termine zeigen und es ist auch nicht in der Lage, Aufgaben sauber von Terminen zu trennen und zu verwalten, Journaling ist kaum vorhanden und Notizen werden auch nicht sauber abgelegt.
Termine organisieren, Aufgaben priorisieren, sortieren, Termine von Aufgaben trennen geht damit auch alles. Natuerlich sollte man irgendwann mal daran denken, die Aufgaben auch zu erledigen, statt darueber nachzudenken, wie man sie verwaltet. Es ist vielleicht nur eine andere Herangehensweise.
Aremonus hat geschrieben:Zudem benötigt man iTunes, welches auf virtualisierten Systemen stets Stress macht. Für meine Wurstfinger ist zudem das Fehlen einer echten Tastatur, wie sie Blackberry hat, ein Problem.
Kann sein. Ohne Tastatur ist es erstmal Gewoehnungssache...
Aremonus hat geschrieben:VPN-Anbindungen funktionieren auch nur unzuverlässig, viele Flashinhalte werden nicht wiedergeben, Javaapplikationen scheinen auch nicht zu funktionieren, es verfügt über keine brauchbare Datenbankanbindung, usw.
VPN Verbindungen sollten funktionieren. Frag einfach mal bei Deinem Anbieter nach, was genau Du konfigurieren musst.
Flash wird nicht wiedergegeben, richtig. Aber welche Inhalte werden denn darueber angeboten? Wolltest Du Spiele nicht vermeiden? Business Anwendungen per Flash, welche denn?
Java ist eine Programmiersprache. Auf dem iPhone muss es eben Objective-c sein, nicht zuletzt wegen der Geschwindigkeit ein Vorteil gegenueber Java.
Fuer Datenbankanbindungen brauchst Du einen entsprechenden Client. Den kann man in Java oder Objective-C oder auch in einer anderen Sprache programmieren. Wie gesagt fuers iPhone dann mit Objective-C. Wenn Deine favorisierte Datenbank so wichtig ist, wird sich schon jemand finden, der dafuer einen Client programmiert(ausser es geht um Access2.0). Im Zweifelsfall laesst sich eine Datenbank mit einem Webinterface ansteuern, das sollte nun wirklich kein Argument fuer oder gegen irgendein Smartphone sein. Lediglich der Internetexplorer unterstuetzt z.Z. noch kein HTML5 und ist daher etwas eingeschraenkt nutzbar.
Aremonus hat geschrieben:Deswegen: Privat gerne (hab's auch meiner Freundin geschenkt), im professionellen Kontext lieber nicht - man kann das Gerät ja nicht einmal an einen zentralen Server anbinden, um im ganzen Unternehmen neue Gruppenrichtlinien zu setzen.
Gruppenrichtlinien kenne ich noch aus der Windowswelt, um effizient zu arbeiten brauchst Du sowas nicht, sondern eben nur zum Verwalten.

Das scheint mir auch die Denkfalle fuer Aussenseiter zu sein. Priorität liegt oftmals auf Verwalten statt Gestalten(=umsetzen).
Das man mit dem iPhone nicht arbeiten kann, ist schlicht falsch. Moeglicherweise befriedigt es einfach nicht den Verwaltungsdrang mit dem sich Projekte aufschieben lassen und man trotzdem irgendwie den Eindruck erwecken kann, man sei mit irgendwas Wichtigem beschaeftigt.
Verwaltung sollte ein einmaliger Akt sein. Einmal konfigurieren, gegebenenfalls nachjustieren und fertig.

Ich glaube, das da jeder aus seiner eigenen Erfahrungswelt heraus argumentiert. Ist ja auch nicht schlimm. Aber wenn man darueber nicht so genau Bescheid weiss, sollte man sich nicht zu Pauschalurteilen hinreissen lassen.

Hatte mich uebrigens auf die Anfrage von Taiyang bezogen, nur zur Erinnerung nochmal fuer unsere Neuangemeldeten:
Taiyang hat geschrieben:... , aber vielleicht hat ja jemand genau das gleiche (mit iPhone oder so) gemacht & kann mir ein bisschen Erfahrung weiterreichen.
:mrgreen:
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Taiyang »

jadelixx hat geschrieben: Da Du ja auch nach dem iPhone fragst und wenn ich mich recht erinnere hast Du ja auch einen Mac, dann wuerde ich Dir raten ein iPhone zu kaufen. 2G von China Mobil reicht fuer GPS Anwendungen aus, fuer Navigation Kartendaten nachladen oder Aehnliches sollte man lieber China Unicom und 3G nutzen. Hatte letztes Jahr jedenfalls China Mobil.
Das ist richtig, aber ich bin kein Fan von iOS. Mac OSX ist super, das wuerde ich gegen nichts mehr tauschen wollen, aber iPhone ueberzeugt mich wenn, dann nur aus aesthetischen Gruenden :wink:
Dazu finde ich, dass das HTC einfach besser in der Hand liegt, das Display groesser ist und es auch .avi abspielen kann.
Dazu fand ich zumindest beim Testen die Texteingabe auf dem HTC bedeutend angenehmer. Mal generell davon abgesehen, dass ich Apple beim Thema iPhone einfach viel zu geldgierig finde.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von VielUnterwegs »

Android laesst sich ueber Active Sync doch gut an den Exchange Server anbinden. Echtes Push verfahren und Termine verwalten funktioniert. Meine Kontakte werden synchronisiert und das Globale Adressbuch kann auch durchsucht bzw. verwendet werden. Ich wuesste nicht, welches Feature hier fehlt. Fuer den "Standarduser" auf jeden fall ausreichend. Ich habe mich damit auch an den Exchange meines Arbeitgebers angebunden und bin zufrieden.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Aremonus »

Das scheint mir auch die Denkfalle fuer Aussenseiter zu sein. Priorität liegt oftmals auf Verwalten statt Gestalten(=umsetzen).
Ich mache das ja auch für Unternehmen... die bezahlen mich fürs Verwalten, ist so ein Nebenjob. Im Privaten ist die Anforderung natürlich schon anders, da muss man nicht ein komplexes Netzwerk sichern, sondern bloss die WLAN-Verbindung zum Router am Laufen halten und vielleicht noch WPA2 einschalten.
Deswegen supporte ich iPhone grundsätlzlich nicht für Unternehmen - wenn Mitarbeiter ein solches wollen, bitte, aber dann sind sie für den Support selbst verantwortlich.
Ich kann doch nicht jedes mal, wenn ich eine neue Einstellung mache, eine Parade organisieren und die Einstellung an jedem einzelnen iPhone von Hand ändern -.-
Mit dem Exchangeserver kannst Du Dich auch mit einem iPhone synchronisieren.
Theoretisch schon - mein Mitbewohner diente mir da als Testobjekt. Aber es läuft einfach nicht so sauber, nur die Hälft wird gesynct und am meisten stört mich, dass es nicht einen Button "Aufgaben" gibt, wo man dann die Aufgaben und nur die Aufgaben sieht. Ich bin mir sicher da gibt es irgendwelche Apps oder man könnte sowas coden, aber am Ende müsste ich eine neue Programmiersprache lernen, ein Programm schreiben, meinen Exchange anpassen und viel Mühe investieren, nur um dann dasselbe wie mit 'nem frisch gekauften Win7-Phone oder Blackberry zu haben. Android kenn ich wie gesagt noch nicht.

Wenn die Jungs bei Apple einmal sagen: "Ok, wir unterstützen Active Sync, wir unterstützen Java und wir bringen die Exchange-Anbindung zuverlässig zum Laufen", haben sie auch im Businessbereich mehr Chancen.
Aber das wollen die ja garnicht - darauf ist Apple garnicht ausgerichtet. Ihr Zielmarkt ist ein anderer, die weniger technikliebenden Privatanwender, die ihre Stand-alone Funktionen zuverlässig nutzen wollen - und den bedienen sie sehr gut. Warum sollten sie dasselbe machen wie andere und sich somit dieselben Probleme wie z.B. MS ins Haus holen?
VPN Verbindungen sollten funktionieren. Frag einfach mal bei Deinem Anbieter nach, was genau Du konfigurieren musst.
Der Anbieter bin ich. Und genau hier ist wieder obiges Problem - die gängigen Standards funktionieren nicht wirklich, man müsste Stunden in neue Lösungen investieren, um am Ende dasselbe zu haben. Die iPhone-Fans benutzen daher eigentlich ausschliesslich SSL-Tunnels, was ja auch eine Lösung ist.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von VielUnterwegs »

Aremonus hat geschrieben: Ich kann doch nicht jedes mal, wenn ich eine neue Einstellung mache, eine Parade organisieren und die Einstellung an jedem einzelnen iPhone von Hand ändern -.-
Active Sync kann doch Richtlinien synchronisieren. Zum Beispiel so etwas wie "Telefon muss mit einer vierstelligen PIN gesperrt sein". Und da scheint noch deutlich mehr zu gehen.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Aremonus »

Active Sync kann doch Richtlinien synchronisieren. Zum Beispiel so etwas wie "Telefon muss mit einer vierstelligen PIN gesperrt sein". Und da scheint noch deutlich mehr zu gehen.
Jup, eben - bei Windows kann ich aufm PDC die settings vornehmen und fünf sekunden später sind die auf den Phones der Mitarbeiter rund um die Welt implementiert, sofern sie gerade UMTS-Empfang oder sonst Internet haben.
Beim iPhone scheint das nicht zu funktionieren. Darauf wollte ich ja hinaus.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von jadelixx »

Naja, da Du es nur als Nebenjob machst, hast Du eben auch keine Zeit Dich mit Allem auseinanderzusetzen.

Die Anwort auf die Meisten Deiner Fragen findest Du hier:
http://www.apple.com/iphone/business/integration/" target="_blank
und hier gibts was zu "Business Exchange ActiveSync":
http://images.apple.com/iphone/business ... siness.pdf" target="_blank

Deployment auf mehrere Geraete ist natuerlich auch dabei.

Wenn Du damit Geld verdienen willst, sag Deinem Manager wie es ist. Du brauchst eben Zeit, um Dich erstmal selber damit einzufuchsen und er muss es bezahlen, wenn er iPhone Support haben will.
Aber das wollen die ja garnicht - darauf ist Apple garnicht ausgerichtet. Ihr Zielmarkt ist ein anderer, die weniger technikliebenden Privatanwender, die ihre Stand-alone Funktionen zuverlässig nutzen wollen - und den bedienen sie sehr gut. Warum sollten sie dasselbe machen wie andere und sich somit dieselben Probleme wie z.B. MS ins Haus holen?
Fast alle Programmierer, die ich kenne, verdienen ihr Geld mitlerweile mit einem UNIX und meist ist es ein MacOSX. Als Programmierer brauchst Du nun mal eine verlaessliche Grundlage. Die ist bei einem System, das sich an offenen Standards orientiert eher gegeben.
Jup, eben - bei Windows kann ich aufm PDC die settings vornehmen und fünf sekunden später sind die auf den Phones der Mitarbeiter rund um die Welt implementiert, sofern sie gerade UMTS-Empfang oder sonst Internet haben.
Beim iPhone scheint das nicht zu funktionieren. Darauf wollte ich ja hinaus.
Verteilung von Software und Konfiguration kannst Du fuers iPhone auch zentral organisieren. Du muesstest Dich eben damit beschaeftigen. Die Tools heissen anders und die Vorgaenge sind sicher im Detail verschieden, das Ergebnis ist das Gleiche.
Wie gesagt, lass Dir die Beschaeftigung damit bezahlen, wenns in der Firma gewuenscht wird und dann passt das schon.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Blacky »

jadelixx hat geschrieben: Fast alle Programmierer, die ich kenne, verdienen ihr Geld mitlerweile mit einem UNIX und meist ist es ein MacOSX. Als Programmierer brauchst Du nun mal eine verlaessliche Grundlage. Die ist bei einem System, das sich an offenen Standards orientiert eher gegeben.
Genau, und deswegen lieber Android benutzen, welches nicht nur einen Linux Kernel hat sondern dazu auch noch Quelloffen und an die eigenen Wünsche anpassbar ist. Dasselbe gilt für ein Linux Betriebsystem. Bei MacOSX und iOS ist man nicht nur an die Firmenpolitik gebunden - die, wenn sie es will, auch nicht davor zurückschreckt bestimmte Services einfach auszuschließen obwohl man sie gebrauchen könne, nein... als Programmierer muss man noch spezielle Sprachen lernen und sich mit dem unnützigen Software- Entwicklungskonzept von Apple bei MacOSX herrumplagen.

Übrigens entwickeln viele Programmierer für MacOSX und iOS nicht aus überzeugung , sondern aus dem Hype herraus schnell mal Bare Münze zu machen durch die App-Markets. Am besten noch mit sinnlosen 1€ Apps.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von jadelixx »

... als Programmierer muss man noch spezielle Sprachen lernen und sich mit dem unnützigen Software- Entwicklungskonzept von Apple bei MacOSX herrumplagen.
Spricht ja nichts dagegen Android zu nutzen. Die meisten Argumente gegen ein iPhone und MAcOSX sind jedenfalls Muell. MacOSX ist offener als viele meinen. Die "spezielle Sprache" Objective-C ist uebrigens von C abgeleitet. Da musst Du nicht viel Neues lernen, wenn Du vorher auf einem anderen System gelernt hast.
Übrigens entwickeln viele Programmierer für MacOSX und iOS nicht aus überzeugung , sondern aus dem Hype herraus schnell mal Bare Münze zu machen durch die App-Markets. Am besten noch mit sinnlosen 1€ Apps.
Und bei den nachgehypten "App-Markets" ist das anders? Bisher liest man nur Klagen ueber die ach so strengen Regeln bei Apple ... Davon abgesehen Nokia hatte das Ganze schon vor X Jahren versucht und leider ist kein funktionierendes Business Koncept daraus geworden -> kein Vorteil fuer Niemanden, ausser fuer die Telefongesellschaften -> kein Bedarf -> kein Neid -> kein Blacky :mrgreen:

Willkommen im Forum Blacky!
Und Tschuess, meldest Dich eh nicht wieder, kleiner Schisser Du!
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Aremonus »

Das ist ja genau der Punkt:
Ich: "Hey, haste bock 1000 Euro an Entwicklungsaufwand zu investieren, damit Uwe und Odo ihr iPhone ans Firmennetz anhängen können oder soll ich ihnen kurz für je 500 Euro ein Win6.5 Smartphone bestellen?"
Kunde: "Was für produktivitätsvorteile bringt uns das iPhone?"
Ich: "Es ist cool, hat einen tollen App market und sieht hübsch aus. Da sind eure Mitarbeiter glücklicher. Zudem können wir dann auf allen Computer noch iTunes installieren und ich kann jeden Monat bei Euch vorbei kommen, da es sich nicht über WSUS updaten lässt! Zudem seht ihr mich auch jedes mal, wenn ein Mitarbeiter den PC wechseln soll, da ich sein iTunes migrieren muss."
Kunde: "Tönt verlockend, aber nein danke. Unsere Systeme sollen so einfach wie möglich gehalten werden, bitte keine Zusatzsoftware."

Klar gibt es ein paar Banken und Grossunternehmen, die es inzwischen unterstützen - aber meine Kunden haben alle weniger als 100 Mitarbeiter.

Ich kann den Vorteil dieses Gerätes gegenüber anderen Geräten immer noch nicht erkennen und sehe nur Nachteile, die umgangen werden müssen. Deswegen werde ich es nicht einfach so empfehlen können.

Aber danke für die Links - ich wusste nicht, dass LDAP inzwischen unterstützt wird. Das macht das Gerät schon sehr viel brauchbarer. Falls sich einmal jemand für iPhones im Businesskontext interessieren sollte, wäre somit eine Integration nun möglich. AUch erste Ansätze von Gruppenrichtlinien wurden implementiert.
Leider zwingt einen das Teil noch immer dazu, iTunes zu installieren, was mich und die meisten Unternehmen abschreckt. Das System ist auch zu wenig offen, um sensible Daten sicher darauf zu halten oder um Applikationen wie Steuerungen oder so darauf laufen zu lassen (da kann man wie vor 5 Jahren aber über RDP aufn Server, dann geht's schon, wenn man feine Finger hat). Aber ich hoffe, dass Apple vielleicht mit dem iPhone 5 oder 6 diese Mängel beseitigt- dann würde das Teil zu einer echten Alternative.
Ich kann ja keinem Unternehmen einen Jailbreak empfehlen :)
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von jadelixx »

Aremonus hat geschrieben:Das ist ja genau der Punkt:
Ich: "Hey, haste bock 1000 Euro an Entwicklungsaufwand zu investieren, damit Uwe und Odo ihr iPhone ans Firmennetz anhängen können oder soll ich ihnen kurz für je 500 Euro ein Win6.5 Smartphone bestellen?"
Ob 1000 Euro investiert werden muessen, haengt ja von Dir ab. 2 mal 500 Euro rauszuwerfen fuer Telefone die bei Anruf abstuerzen, halte ich fuer keine gesunde Alternative. Verlange aber trotzdem das Doppelte :)
Aremonus hat geschrieben:Kunde: "Was für produktivitätsvorteile bringt uns das iPhone?"
Wenn Du einen Administrationsjob hast, brauchst Du niemandem Telefone zu verkaufen. Die Entscheidung was gekauft wird und was nicht, trifft der Chef.
Ich: "Es ist cool, hat einen tollen App market und sieht hübsch aus. Da sind eure Mitarbeiter glücklicher.
Es hat einen Appstore und macht gluecklich, so ist es richtiger.
Zudem können wir dann auf allen Computer noch iTunes installieren und ich kann jeden Monat bei Euch vorbei kommen, da es sich nicht über WSUS updaten lässt! Zudem seht ihr mich auch jedes mal, wenn ein Mitarbeiter den PC wechseln soll, da ich sein iTunes migrieren muss."
Kunde: "Tönt verlockend, aber nein danke. Unsere Systeme sollen so einfach wie möglich gehalten werden, bitte keine Zusatzsoftware."
Wieso iTunes ist doch schon vorinstalliert oder arbeiten die da noch mit Windows? ... dann muessten die Rechner eben alle gegen Macs getauscht werden. Kostet auch nicht soviel. Die Windows Lizenzkosten entfallen ja. :) ... Exchangeserver Lizenz fuer 100 Leute gibts auch nicht fuer umsonst.
Ich kann den Vorteil dieses Gerätes gegenüber anderen Geräten immer noch nicht erkennen und sehe nur Nachteile, die umgangen werden müssen. Deswegen werde ich es nicht einfach so empfehlen können.
Es kommt drauf an, was da in der Firma gemacht wird. Wenn man in der Firma nicht immer erreichbar sein will, sind abstuerzende Windowstelefone ja ein Vorteil. Die ewige Angst vorm drohenden Versagen des MS Exchange "Postmasters" ist dann auch eher eine Unterstuetzung.
In kreativen Unternehmen gelten solche xyz-(troll :D )-Services eher als Sabotage.
Aber danke für die Links - ich wusste nicht, dass LDAP inzwischen unterstützt wird. Das macht das Gerät schon sehr viel brauchbarer. Falls sich einmal jemand für iPhones im Businesskontext interessieren sollte, wäre somit eine Integration nun möglich. AUch erste Ansätze von Gruppenrichtlinien wurden implementiert.
Microsoft, IBM, Apple oder Google definieren nicht, was business faehig ist und was nicht. Eine von deren Erfindungen nicht zu unterstuetzen, muss nicht immer gleich ein Mangel sein.
Besonders wenn Du es mit Firmen zu tun hast, die auf unabhaengig agierende Projektteams setzen, werden die sich wohl kein Windowstelefon aufschwatzen lassen. Ob's sich nun bequem mit Gruppenrichtlinien beschiessen laesst oder nicht.
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Re: eine Smartphone-Frage

Beitrag von Aremonus »

Telefone die bei Anruf abstuerzen
Das hab' ich jetzt witzigerweise erst beim iPhone 4 meiner Freundin erlebt... aber ich weiss was Du meinst.
Die Entscheidung was gekauft wird und was nicht, trifft der Chef.
Ich berate... die Chefs sitzen nicht hin und vergleichen stundenlang telefone und Netzwerkfunktionen. Wie gesagt, ich arbeite nicht für Grosskonzerne mit eigener IT-Abteilung und so, sondern für KMUs.
Wieso iTunes ist doch schon vorinstalliert oder arbeiten die da noch mit Windows? ... dann muessten die Rechner eben alle gegen Macs getauscht werden. Kostet auch nicht soviel. Die Windows Lizenzkosten entfallen ja. :) ... Exchangeserver Lizenz fuer 100 Leute gibts auch nicht fuer umsonst.
Nur leider laufen unter Mac nicht die ERP-Systeme der Unternehmen, auch die meisten CAD-Programme funktionieren nicht, Simatic oder ähnliche Steuerungen für Maschinen kannste vergessen, Messprogramme, Osziloskope, überwachungsprogramme verabschieden sich, Exchange und Office brauchste sowieso (sonst musste auch die Serverlandschaft umbauen)... und sorry, wenn ich ernsthaft Vorschlag', alle Computer des Unternehmens auszutauschen, damit iTunes per Push-Installation verwaltet werden kann, damit ein paar Leute ihre iPhones anhängen können, muss ich schnell rennen können.

In einem kleinen Architekturbüro ist das ja möglich... die machen das Accounting über SAAS-Lösungen, verwalten die Daten über FDP-Server oder so, rufen ihre paar Mails täglich über ein Webinterface ab und können wunderbar mit Mac arbeiten, da die ganzen Grafikapplikationen dies unterstützen. Für Technikfirmen (oder auch im Finanzwesen) ist Mac aber einfach keine Alternative... das fängt bei den Arbeitern an, geht über die verwendeten Programme und hört bei den hierfür notwendigen Investitionen auf.

Du musst einfach die Geschäftsprozesse sauber definieren und dann richtig abbilden können. Mac hat viel weniger Interfaces; das ist Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil man vieles nicht damit machen oder nur über Umwege darin abbilden kann. Segen, weil so das System viel Stabiler wird. Ein Programm, welches auf eine Hand voll festgelegten Ressourcen in einem klar definierten Umfeld zugreift, ist viel Stabiler als eines, welches in einem dynamischen Umfeld arbeiten muss.
Kommt man mit dem Funktionsumfang des statischen Umfelds klar, ist gut - wenn nicht, muss man eben zum dynamischen wechseln.
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