gringa hat geschrieben:@gringa: wo blieb denn meine pizza heute morgen? ich hatte so sehr auf dich gezählt und bin dann vor hunger gestorben!
haha, lol. deine pizza ist ähhhhh....weg. der vermeer kam am fr nicht und wir sind um 8.25h wieder heim. da hatte ich keine lust wegen deiner pizza dazubleiben
wie war der bericht übers oai? habs total verpeilt. ich hoffe es kam nur gutes..!
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.....hm, das werde ich dir wohl ewig vorhalten, wann immer ich hunger habe: "tina, wo is meine pizza?" (reimt sich sogar

)
den vortrag übers OAI habe ich zwar ansehen wollen am abend, aber er kam wohl irgendwie nicht oder doch zu einer anderen uhrzeit, naja, ich denke der rudolph wird ihn uns sicherlich nochmals zeigen.
zu qin shi huangdi:
nein, er ist nicht der urahn des postkartenmalers aus braunau. (erinnert mich an schröders bezeichnung "der professor aus heidelberg")
und der bericht war auch nicht so sonderlich einseitig. er zeigte, dass der qinni-boy (um ihm mal einen kosenamen zu geben) ein absolut brutaler und größenwahnsinnier tyrann mit einer vision war, ja genauso wie adi oder sonstige spinner, zeigte aber auch auf, dass er die grundlagen für das spätere chinesische reich gebaut hat: vereinheitlichung, effizientes staatssystem, ...
die han, die am längsten währende dynastie chinas, die auf ihn folgte, hat auch viel übernommen, aber zum beispiel den konfuzianismus wieder ausgekramt. der legalismus hat aber weiterhin eine rolle gespielt. im prinzip wurde viele elemente der legalisten bei konfuzius mit eingefügt. ein richtiges revival des legalismus gab es in der dynastie der sui, die auch eine totale schreckensherrschaft waren. sie realisierten auch so total wahnwitzige und menschenfressende projekte, wie den bau des kaiserkanals (wenn ich nicht ganz irre, ire bin ich aber nicht).
QINchen hatte sich vor seinem volk gefürchtet, genauso wie sich sein volk vor ihm gefürchtet hat. also ist so eine staatsform für alle scheisse, weil sie auf gegenseitiger angst beruht.
Niccolo Machiavelli hat das in seinem buch "der fürst" auch ganz gut beschrieben (habe nur die wichtigsten auszüge gelesen), dass der fürst seinen grausamsten general schicken soll um ein land zu erobern und dieses mit aller brutalität ihm untertan machen soll. sobald seine herrschaft gesichert ist solle er den general hinrichten um dem volk genugtuung zu tun. jegliche schuld für verbrechen sollen dem geneal in die schuhe geschoben werden, so würde das volk den fürsten als gerechten herrscher ansehen. (...wie war das mit mao und lin biao?)
das hätte auch QINni so machen sollen.
was QIN aber gemacht hat, was auch Machiavelli forderte: er hat ordnung hergestellt, was in den augen machiavellis viel wichtiger sei als freiheit. er hat china vereint und die ewigen kriege beendet (naja, auch nur für 14 jahre, dann kamen die HAN, die das reich aber über 400 jahre stabil hielten)
Pure unterdrückung funktioniert nicht. und um noch ein tolles zitat von (ich glaube) trotzki zu bringen: revolution ist unmöglich, bis sie unvermeidlich ist!