Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

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Patti-Paletti
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Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von Patti-Paletti »

Hallo an alle,
ich bin hier in China in eine für mich neue Situation geraten und hätte da gern mal Meinungen von Aussenstehenden gehört die sich auch mit dem Thema beschäftigen mussten. Ich weiß ja, dass Beziehungen schon hoch und runter gekaut wurden in dem Forum aber für Einzelfälle muss ja noch irgendwie Platz auf dem Board sein ;-). Also erstmal Infos zu mir, ich bin 29 Jahre alt und beruflich seit über einem jahr in China. Hab so ziemlich jede Ecke in China bereist und auch meine Sprachkenntnisse werden immer besser (nicht dass es für ein richtiges Gespräch ausreichen würde, aber ich kann mich verständigen). Ich hatte einige Eskapaden mit Damen in China und war mir eigentlich sicher dass es mich in China nicht erwischen würde... Dann kam es... In Suzhou hab ich meine jetzige Freundin getroffen und wir haben es beide gleich gemerkt dass da was zwischen uns ist. Ich hatte da noch meine Beziehung in Deutschland (5 Jahre). Da ich wusste dass ich eine Entscheidung treffen musste, habe ich mich von meiner deutschen Freundin getrennt und die Beziehung in China gestartet. Jetzt bin ich heimatlos (hab in Deutschland bei meiner Ex-Freundin gelebt) und Unabhängig. Die Kulturunterschiede kamen bei mir und meiner Freundin sehr schnell ans Tageslicht, wir sind jetzt 5 Monate zusammen und es klappt immer besser, da wir uns beide gut damit arrangieren können. Wir sind jetzt an einem Punkt, (oder besser gesagt ich) dass ich mich fest binden und eine Familie gründen möchte. Ich habe bereits einen Teil ihrer Familie kennen gelernt und die mögen mich auch. Mit Ihren Eltern gab es am Anfang riesige Probleme, Ihr Vater konnte es überhaupt nicht akzeptieren dass ein Louwei in seine Familie kommt und hat alles getan um das zu verhindern. Mittlerweile hat er etwas eingelenkt da der Druck vom Rest der Familie immer größer wird. Ihre Onkels haben für mich gesprochen und auf Ihren Vater 4 Stunden eingeredet. Jetzt kam natürlich der chinesische Wunsch nach Eigentum auf mich zu... Es muss ja unbedingt eine Eigentumswohnung sein. Ich hab da kein Problem mit, da ich gut verdiene und sowieso irgendwann was passieren muss in der Richtung. Mit meiner Freundin gibt es die Einigung dass wir nur kaufen wenn ich als Besitzer drin stehe. So weit, so gut. Ich habe mir ein Z-Visum besorgt und kann so min. ein weiteres Jahr in China arbeiten und leben. Wohnort wird Wuxi werden. Urlaub habe ich Chinese new year und wir wollen dann in ihren Heimatort um den Rest der Sippe kennen zu lernen. Ihr Vater feiert da auch seinen 50ten Geburtstag und ich bin eingeladen worden. Jetzt steht mir also eine Woche Chinese training camp bevor.

Wie sind die Gebräuche bei einem solchen Zusammenkommen? Geschenke ist klar, das erledigt meine Freundin... aber was wird von mir erwartet? Welche Situationen könnten auf mich zu kommen? Meine Freundin hat auch keine Ahnung davon, da sie nicht so richtig traditionell ist.
Was sollte ich auf keinen Fall vergessen? Es macht mich doch etwas unruhig beim Gedanken daran(Das ist ein Dorf und ich werde der erste Louwei sein der da überhaupt jemals gesichtet wurde)...
Wie komm ich da jetzt unbeschadet aus der ganzen Sache raus?

Sorry erstmal für den langen Text, ich hab das ganze jetzt schon in kurzversion gehalten ;-)
berki60
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von berki60 »

... Es macht mich doch etwas unruhig beim Gedanken daran(Das ist ein Dorf und ich werde der erste Louwei sein der da überhaupt jemals gesichtet wurde)...

Freu Dich drauf ... es wird Dir ein unvergessliches Erlebnis bereiten wenn Dich die Einheimischen wie einen Ausserirdischen ansehen, auf Dich deuten werden, fotografieren wollen. Ich habe diese Erfahrung bereits gemacht. Das war zwar kein Dorf sondern eine Stadt mit gut 800000 Einwohnern im Nordosten von China.

Viele Grüße

Christian
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happyfuture
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von happyfuture »

Patti-Paletti hat geschrieben:Hab so ziemlich jede Ecke in China bereist und auch meine Sprachkenntnisse werden immer besser ...
Respekt! :wink:
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VielUnterwegs
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von VielUnterwegs »

Patti-Paletti hat geschrieben:Jetzt kam natürlich der chinesische Wunsch nach Eigentum auf mich zu... Es muss ja unbedingt eine Eigentumswohnung sein. Ich hab da kein Problem mit, da ich gut verdiene und sowieso irgendwann was passieren muss in der Richtung. Mit meiner Freundin gibt es die Einigung dass wir nur kaufen wenn ich als Besitzer drin stehe. So weit, so gut. Ich habe mir ein Z-Visum besorgt und kann so min. ein weiteres Jahr in China arbeiten und leben.
Vor einem Wohnungskauf in China kann man momentan nur sehr warnen, meiner Meinung nach. Schau mal was du in Deutschland fuer den gleichen Preis bekommen kannst. Auch jetzt zu kaufen und dann in 2 Jahren verkaufen, wenn die Blase vielleicht (endlich) geplatzt ist?
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von ingo_001 »

happyfuture hat geschrieben:
Patti-Paletti hat geschrieben:Hab so ziemlich jede Ecke in China bereist und auch meine Sprachkenntnisse werden immer besser ...
Respekt! :wink:
Das ging mir beim Lesen dieses Satzes auch durch den Kopf :wink:
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von ingo_001 »

Erstmal herzlich willkommen in unserem Forum.
Patti-Paletti hat geschrieben:Wie sind die Gebräuche bei einem solchen Zusammenkommen? Geschenke ist klar, das erledigt meine Freundin... aber was wird von mir erwartet? Welche Situationen könnten auf mich zu kommen? Meine Freundin hat auch keine Ahnung davon, da sie nicht so richtig traditionell ist.
Du solltest einigermaassen trinkfest sein :mrgreen: :wink:
Patti-Paletti hat geschrieben:Was sollte ich auf keinen Fall vergessen?
Trotzdem immer eine gute Haltung zu bewahren :wink:
Patti-Paletti hat geschrieben:Wie komm ich da jetzt unbeschadet aus der ganzen Sache raus?
Wie meinen ... ?
Ich dachte Du willst unbeschadet rein kommen?
Zum Rauskommen dürfte es (wie es aussieht) zu spät sein :wink:
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von sanctus »

Patti-Paletti hat geschrieben:...und auch meine Sprachkenntnisse werden immer besser...
Patti-Paletti hat geschrieben:...dass ein Louwei in seine Familie kommt....
Dann solltest du eigentlich auch wissen, dass es LAOWAI (老外) heisst.

Was du nun machen solltest? Sei einfach du selber und lass dich von deiner Freundin aufklaeren, welche kulturellen Besonderheiten zu beachten sind. Sie ist hier die beste Adresse fuer solche Anfragen.

Am Besten fragst du sie noch, was von dir bei solchen Festlichkeiten wahrscheinlich erwartet wird, und uebertrumpfe das ganze einfach. Vielleicht musst du besonders trinkfest sein, da alle sehr gern mal mit einem Laowai trinken wollen. Oder du studierst ein kleines chin. Liedchen ein...das kommt immer gut an. Vor allem solltest du Allen zeigen, dass du die chin. Kultur sehr achtest und dich auch mit ihr beschaeftigst. Das heisst, dass du vor allem noch ein bisschen Sprache pauken solltest.

Ein Bericht darueber, wie es insgesamt gelaufen ist, waere hier sehr willkommen!!!
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von RoyalTramp »

Ja, also trinkfest solltest du sein, aber man würde es auch akzeptieren, wenn du ablehnen solltest, aber am besten dann strikt von Anfang an. Wenn du erst einmal 3 kleine Schlucke gekostet hast, und dann weiteren Baijiu ablehnst, mit der Begründung, dass du keinen Alk trinkst, dann glaubt dir das keine Sau mehr. Also: Entweder Augen zu und durch...aber dann auch mit jedem einzelnen der 40 männlichen Verwandten anstoßen, oder aber von Anfang an nur O-Saft. ;)

Ansonsten genieße das Erlebnis. Ich habe etwas ähnliches zum Neujahrsfest vor 7 Jahren gemacht, wenn auch nicht unter den Vorzeichen einer Liebesbeziehung, sondern als Bekannte - Bekannter (...leider...) und bin wirklich auf dem Dorf gewesen...also nix mit 20.000 Einwohnern, sondern wirklich Gehöft an Gehöft und das inmitten von vielen Reisfeldern. Es war genial und wenn auch eisig kalt, aber eine sehr intensiv positive Erfahrung. Auch der Kontakt mit den Leuten vor Ort...selbst mit meinem Mandarin keine Chance auf goßartige Kommunikation, da alle nur ihren Dialekt sprachen, aber trotzdem gaben mir die Leute, denen ich begegnete, ein unglaublich warmes Gefühl, dass ich mich in keinster Weise fremde fühlte.

Mein Tipp noch zum Schluss: Bleib natürlich, verrenke dich nicht. Versuche dich nicht irgendwie Chinesisch zu geben, was du nicht bist. Du bist Ausländer und man erwartet von dir schlicht, dass du die Gepflogenheiten (die übrigens von Dorf zu Dorf höchst unterschiedlich sein können) einfach nicht kennen kannst. Du wirst möglicherweise in ein zwei Fettnäpfchen treten, aber die Leute werden es dir nachsehen und im Gegenteil, es sogar als merkwürdig ansehen, sollte dem nicht passieren...zumindest würden sie dir gegenüber sehr misstrauisch werden, wenn du die Gepflogenheiten ad hoc perfekt beherrschen würdest. Also...alles fließt demnach...lass es auf dich zukommen...keinen Kopf machen...und das Maximum aus dem Erlebten mitnehmen.

P.S.: Noch ein guter Tipp - markiere nicht den spendablen Ausländer, selbst wenn du es dir erlauben könntest, das schürt nur Erwartungen, die sich ins Unermessliche steigern können und könnte andere in ihrer Würde kränken. Ich sach mal: In D würdest du wahrscheinlich auch niemanden spontan einen 10.000 Euro-Scheck ausstellen. Mache es also auch in China nicht, was zugegeben manchmal nicht so einfach ist, wenn man das Leben auf dem Land sieht und man denkt: Ach, scheiße...ein bißchen Geld kann doch nicht schaden...aber es kann.
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von ingo_001 »

RoyalTramp hat geschrieben:Ich sach mal: In D würdest du wahrscheinlich auch niemanden spontan einen 10.000 Euro-Scheck ausstellen.
Und falls doch ... meine Kontonummer gibts per PN :mrgreen:
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von Aremonus »

Bring 'ne Flasche guten Wein mit (aber "gut" auf chinesisch, nicht auf europäisch -also etwas süsses, keinen 2003er Barolo oder so - Schnaps ist meist eine gute Wahl :) ) Damit werden Dich die männlichen Familienmitglieder gleich mögen - und die weiblichen.. naja, die sind sich's schon gewohnt.

Übermässig Geld geben würde ich nicht. Verliere lieber beim Majiang - das dürfte Dir als relativ jungem Ausländer ohnehin nicht schwer fallen, wenn die Mitspieler um die 50 sind (die sind oft sehr erfahren und strategisch gut). Und verliere nicht extrem viel auf einmal - spiele lieber öfter^^

Ansonsten... wenn der Vater etwas gegen Ausländer hat, dann nur solange, bis er Dich kennt. Der Vater meiner Freundin hatte auch ein etwas komisches Gefühl, aber seit ich ihn getroffen habe findet er's super. Angst vor dem Fremden ist menschlich - und wenn man etwas (oder jemanden) kennt, ist es nicht mehr fremd.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von Torte »

Es gibt nicht so viel zu beachten. Wie schon erwaehnt solltest du einfach freundlich und zurückhaltend sein. Du hast das Glück, dass der Großteil der Familie dich schon akzeptiert, von daher kann da nicht mehr viel schief laufen. Falls du in dir unangenehme Situationen kommen solltest, versuche dich mit Freundlichkeit rauszuwinden. Ist mir schon passiert, dass ich in einer solchen Situation versucht habe relativ stur zu sein und das ist dann entsprechend hinten losgegangen.
VielUnterwegs hat geschrieben: Vor einem Wohnungskauf in China kann man momentan nur sehr warnen, meiner Meinung nach. Schau mal was du in Deutschland fuer den gleichen Preis bekommen kannst. Auch jetzt zu kaufen und dann in 2 Jahren verkaufen, wenn die Blase vielleicht (endlich) geplatzt ist?
Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die Blase überhaupt platzt. Schau dir andere ost-asiatische Länder an. Japan zum Beispiel hatte vor ca. 20 Jahren eine Immobilienkrise. Heute sind die Immobilienpreise höher als irgendwo anders in der Welt. Südkorea hatte vor 10 Jahren schon horrende Wohnungspreise.....heute sind sie noch höher. Das Ding ist, dass China (und somit die Chinesen) immer reicher wird und das mit einem unglaublichen Tempo, demnach steigen auch die Wohnungspreise entsprechend.
Vielleicht ist ein Kauf in Beijing, Shanghai, Shenzhen oder Hangzhou nicht so ratsam. Die Qualität der Wohnungen ist meiner Meinung nach den Preisen nicht angemessen. Auch weil sich das kaum noch einer leisten kann. In anderen Städten sieht es da schon anders aus.
Glaube mir, es ist noch viel Platz in der Blase (leider).
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von VielUnterwegs »

Torte hat geschrieben:Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die Blase überhaupt platzt. Schau dir andere ost-asiatische Länder an. Japan zum Beispiel hatte vor ca. 20 Jahren eine Immobilienkrise. Heute sind die Immobilienpreise höher als irgendwo anders in der Welt. Südkorea hatte vor 10 Jahren schon horrende Wohnungspreise.....heute sind sie noch höher. Das Ding ist, dass China (und somit die Chinesen) immer reicher wird und das mit einem unglaublichen Tempo, demnach steigen auch die Wohnungspreise entsprechend.
Vielleicht ist ein Kauf in Beijing, Shanghai, Shenzhen oder Hangzhou nicht so ratsam. Die Qualität der Wohnungen ist meiner Meinung nach den Preisen nicht angemessen. Auch weil sich das kaum noch einer leisten kann. In anderen Städten sieht es da schon anders aus.
Glaube mir, es ist noch viel Platz in der Blase (leider).
Ok, also ich bezog mich hauptsaechlich auf Peking und Shanghai. Und hier muss ich schon sagen, dass die Preise einfach in keiner Relation zu den Wohnungen und deren Groesse oder Qualitaet stehen. Ich hatte letztens erst wieder einen interessanten Artikel gelesen, dass der Durchschnittsdeutsche in der Stadt 5-7 Jahresgehaelter fuer eine Wohnung zahlt. In China sind dies 100 Jahresgehaelter. Die Jungen die jetzt kaufen werden dabei massiv von den Eltern unterstuetzt. Aber wie unterstuetzen die mal ihre Kinder? Vor allem da die Lebenshaltungskosten ja auch in die Hoehe schiessen. Ich gebe dir recht, es kann noch dauern, aber es ist meiner Meinung nach definitiv eine Blase vorhanden.

Nebenbei finde ich den Erwerb von Eigentum in China auch aufgrund des mangelnden Schutzes von Privateigentum nicht ratsam. Von allem teurer als ein Auto wuerde ich definitiv abstand nehmen.
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von RoyalTramp »

In Shanghai außerdem noch ein anderer gewichtiger Grund: Angeblich soll Shanghai in 70 Jahren aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels weitflächig überschwemmt werden. Eine sichere Investition in Shanghai gibt es für die Zukunft einfach nicht. Hinzukommen die bereits angesprochenen Probs, allen voran der crazy Preis hier. Ich verfolge immer die Meldungen auf german.china.org und es vergeht kaum ein Tag, an dem dort nicht die Immobilienpreise ein Thema sind. Dazu gab es dann vor knapp einem Jahr mal eine Reportage im chinesischen Fernsehen tatsächlich, um das Ungleichgewicht anzusprechen, dass zwar Wohnraum in Tokio am aller teuersten sei, aber die Tokioter angesichts ihres Jahresgehalts sich sowas noch gut leisten können, während es in China für Familien mit Chinesengehälter bereits jetzt fast unmöglich ist und sie deswegen wahnsinnige Schulden auftürmen.
Ein weiterer Aspekt ist die relative Rechtslosigkeit. Alles Bauland gehört, soweit mir mal jemand gesagt hatte, dem Staat. Und wenn es dem gefällt, dann klebt der einfach einen Aufkleber an eure Immobilie, man bekommt eine wirklich mickrige Abfindung wenn überhaupt und ab dafür. Daher kann auch ich von einem Immobilienerwerb in Shanghai nur dringendst abraten, es sei denn man ist wirklicher Zocker. Ansonsten eher im Binnenland schauen, da macht sowas vielleicht noch eher Sinn...
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von Muck »

Willkommen in Wuxi! Sobald die Metro gebaut wurde ist die Stadt sehr gut zu erkunden!
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Re: Und wieder Kulturunterschieds-Probleme

Beitrag von RoyalTramp »

Sollte ich mir sowas überlegen, dann wird es bei mir wohl eher Changsha werden. =)
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