Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
@ RoyalTramp
Du musst dich doch nicht entschuldigen, ich hatte meine Zeilen als Ergänzung verstanden. Das Fach verändert sich, doch das liegt nicht nur an der Umstellung der Studiengänge. Was du geschrieben hast, dürfte auf den Großteil aller Sinologen immer noch zutreffen. Da hier allerdings auch immer wieder an einem Sinologiestudium Interessierte mitlesen, wollte ich nochmal auf diese Veränderung hinweisen. Im Vergleich zu einem Studium von vor 20 Jahren, wird heute viel mehr Wert auf die Sprachausbildung des modernen Chinesisch gelegt - das ist auch ein Pluspunkt. Die Nebenfachwahl hat sich stark verändert. Unter den heute 50 bis 60-jährigen Sinologen gibt es noch eine ganze Reihe, die Manjuristik oder Mongoloistik im Nebenfach studiert haben, und wohl weniger mit BWL. Heute ist es eben anders.
Du musst dich doch nicht entschuldigen, ich hatte meine Zeilen als Ergänzung verstanden. Das Fach verändert sich, doch das liegt nicht nur an der Umstellung der Studiengänge. Was du geschrieben hast, dürfte auf den Großteil aller Sinologen immer noch zutreffen. Da hier allerdings auch immer wieder an einem Sinologiestudium Interessierte mitlesen, wollte ich nochmal auf diese Veränderung hinweisen. Im Vergleich zu einem Studium von vor 20 Jahren, wird heute viel mehr Wert auf die Sprachausbildung des modernen Chinesisch gelegt - das ist auch ein Pluspunkt. Die Nebenfachwahl hat sich stark verändert. Unter den heute 50 bis 60-jährigen Sinologen gibt es noch eine ganze Reihe, die Manjuristik oder Mongoloistik im Nebenfach studiert haben, und wohl weniger mit BWL. Heute ist es eben anders.
- Grufti
- Titan

- Beiträge: 24874
- Registriert: 30.09.2004, 22:25
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 53 Mal
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Ich hatte Koreanistik + Japanalogie studiert Zu meiner Zeit war Politologie in Verbindung mit Sinologie sehr stark verbreitet..BWLler hatte ich damals (Mid-70iger) nicht gekannt -... zumindest in München. Einer der jetzigen Profs in München,. den ich als Student damals in Taiwan getroffen hatte, ist Völkerkundler, und hat seither eine Menge wissenschaftlicher Werke verfaßt.Linnea hat geschrieben:. Unter den heute 50 bis 60-jährigen Sinologen gibt es noch eine ganze Reihe, die Manjuristik oder Mongoloistik im Nebenfach studiert haben, und wohl weniger mit BWL. Heute ist es eben anders.
Bei mir war mein Aufenthalt in Taiwan die Grundlage zur Abkehr von der Sinologie, da ich mir damals nicht vorstellen konnte., in einem Institut in D fast nur theroetischen Kontakt mit de chinesischen Kultur zu haben. Ich hatte dann das Dolmetscherdiplom in Bonn gemacht...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Ich denke das beschreibt einen weiteren Wandel ziemlich gut, du warst etwas früher dran als der Trend. Auslandsaufenthalte nehmen zu, sowohl während des Studiums als auch danach. Forschungsvorhaben in China, auch Kooperationen mit chinesischen Hochschulen, werden angestrebt. Die Umsetzung düfte, wie so oft, an der Finanzierung hängen, um die sich Sinologen mit Wissenschaftlern anderer Bereiche streiten.Grufti hat geschrieben:in einem Institut in D fast nur theroetischen Kontakt mit de chinesischen Kultur zu haben.
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Naja, zu erst muss China überhaupt etwas kaufen. Derzeit investiert China ja etwa soviel in ausländische Produktionsfaktoren wie Österreich... das meiste Geld dient dazu, ausländische Staatsschulden zu finanzieren und kann daher nicht verwendet werden, um Macht auszuüben. Derzeit gehören etwa die Hälfte aller chinesischen Produktionsfaktoren Ausländern, deswegen verdienen die Chinesen kaum am Wirtschaftswachstum und lachende Dritte sind Firmen wie Apple.Sinologen?! Na, die werden doch bald gebraucht. Wenn China die ganze Welt bald aufkauft hat, dann ist Deutschland in ein paar Jahren eine kleine Provinz in deren Weltreich. Wer soll uns dann Chinesisch als neue erste Fremdsprache unterrichten nachdem Englisch abgeschafft wurde? Wer bringt uns dann die Lehren von Mao und Deng Xiaoping bei?
Aber unsere Medien übermitteln da eben ein falsches Bild...
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
- Grufti
- Titan

- Beiträge: 24874
- Registriert: 30.09.2004, 22:25
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 53 Mal
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Linnea hat geschrieben:Ich denke das beschreibt einen weiteren Wandel ziemlich gut, du warst etwas früher dran als der Trend. Auslandsaufenthalte nehmen zu, sowohl während des Studiums als auch danach. Forschungsvorhaben in China, auch Kooperationen mit chinesischen Hochschulen, werden angestrebt. Die Umsetzung düfte, wie so oft, an der Finanzierung hängen, um die sich Sinologen mit Wissenschaftlern anderer Bereiche streiten.Grufti hat geschrieben:in einem Institut in D fast nur theroetischen Kontakt mit de chinesischen Kultur zu haben.
Leider war ich zu früh im Trend in Taiwan, nämlich vor dem Computer-Boom.
Der Hsinchu Industrial Park wurde erst am 15.12.1980 eröffnet,zu einem Zeitpunkt, zu dem ich schon über 1,5 Jahre wieder in D war..
Sonst wäre ich auf Gedeih und Verderb unten geblieben...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Jedes Studienfach, das nichts mit Mathematik und Science zu tun hat, ist total überschützt. Wissenschaft und Mathematik sind die einzigen Kriterien, die die Wahrheit überprüfen können. Alles andere ist nur Theater und Hobby und Leute, die sowas nachgehen, sind keine Wissenschaftler. Wenn ich von Sprachwissenschaftler, oder Musikwissenschaftler, oder Politikwissenschaftler höre, wird es mir schlecht. Die Gipfel der Perversion: Religionswissenschaft...Ich muss mich mal übergeben.
On September 17, 1955, Tsien Hsue-shen:
“I plan to do my best to help the Chinese people build up the nation to where they can live with dignity and happiness.”
“I plan to do my best to help the Chinese people build up the nation to where they can live with dignity and happiness.”
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Sorry, aber das sehe ich vollkommen anders. Vor ein paar Jahren hab' ich noch ähnlich gedacht, aber inzwischen hab' ich mir auch Wissen ausserhalb der Naturwissenschaften und der Mathematik angeeignet - und es hat sich sehr gelohnt.Jedes Studienfach, das nichts mit Mathematik und Science zu tun hat, ist total überschützt. Wissenschaft und Mathematik sind die einzigen Kriterien, die die Wahrheit überprüfen können. Alles andere ist nur Theater und Hobby und Leute, die sowas nachgehen, sind keine Wissenschaftler. Wenn ich von Sprachwissenschaftler, oder Musikwissenschaftler, oder Politikwissenschaftler höre, wird es mir schlecht. Die Gipfel der Perversion: Religionswissenschaft...Ich muss mich mal übergeben.
Ohne die chinesische Kultur zu verstehen, kannst Du keine ökonomischen Modelle über das Verhalten der dortigen Leute machen - und ohne ökonomische Modelle keine Quant-Analyse. Und ohne Quantanalys keine Risiko-Evaluation. Und ohne diese widerum haste keine Chance, erfolgreich in den chinesischen Markt zu investieren.
Die Philosophie hilft einem zudem auch, seine Gedanken zu strukturieren und somit stichhaltiger zu argumentieren - die Psychologie unterstützt einem beim Verstehen des Gegenübers. Und unsere Wirtschaft funktioniert nun mal eben durch Menschen.
Nur einmal ein Beispiel aus der Praxis: weil ich mit einer chinesischen Delegation in die Berge fuhr, dort mit ihnen angeregte Gespräche über die chinesische Politik und soziale Entwicklung führte und mit dem CEO, der nicht so gut Englisch konnte, chinesisch Sprach, sicherten wir uns Zugang zu den chinesischen Staatsbetrieben - und die dürften in den nächsten Jahren ganz schön viel von unseren Produkten benötigen. Mit Mathe, Physik und Informatik allein wäre ich da nicht weit gekommen...
Daher lerne ich jetzt auch neben meinem VWL-Studium weiterhin chinesisch. Und die Uni verlangt von mir ohnehin, dass ich diverse Kurse in den Fächern, die du nicht magst, besuche. Heute sage ich: zum Glück!
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
xyz678 hat geschrieben:Jedes Studienfach, das nichts mit Mathematik und Science zu tun hat, ist total überschützt. Wissenschaft und Mathematik sind die einzigen Kriterien, die die Wahrheit überprüfen können. Alles andere ist nur Theater und Hobby und Leute, die sowas nachgehen, sind keine Wissenschaftler. Wenn ich von Sprachwissenschaftler, oder Musikwissenschaftler, oder Politikwissenschaftler höre, wird es mir schlecht. Die Gipfel der Perversion: Religionswissenschaft...Ich muss mich mal übergeben.
Ganz kurz gefasst: Was für ein irrsinniger Schwachsinn.
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Naja, vielleicht lebt xyz678 in dem von Edwin a. Abott beschriebenen Flatlandbeowulf hat geschrieben:xyz678 hat geschrieben:Jedes Studienfach, das nichts mit Mathematik und Science zu tun hat, ist total überschützt. Wissenschaft und Mathematik sind die einzigen Kriterien, die die Wahrheit überprüfen können. Alles andere ist nur Theater und Hobby und Leute, die sowas nachgehen, sind keine Wissenschaftler. Wenn ich von Sprachwissenschaftler, oder Musikwissenschaftler, oder Politikwissenschaftler höre, wird es mir schlecht. Die Gipfel der Perversion: Religionswissenschaft...Ich muss mich mal übergeben.
Ganz kurz gefasst: Was für ein irrsinniger Schwachsinn.
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Mag ja sein, aber nenne doch bitte Argumente...Ganz kurz gefasst: Was für ein irrsinniger Schwachsinn.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Hat schon mal jemand daran gedacht, dass Chinesen eher in Zukunft Englisch lernen anstatt der Rest der Welt Chinesisch? Auch wenn es so viele Chinesen gibt, es kommt nicht nur auf die reine Anzahl der Leute an, die Chinesisch sprechen. Wird sicherlich in Zukunft mehr Nicht-Chinesen geben, die Chinesisch lernen. Gleichzeitg aber auch mehr Chinesen, die auch Englisch lernen.
Und nochmal speziell zu Sinologie: Wird es für Nicht-Chinesen in Zukunft wichtig sein, irgendwelche speziellen Texte etc. zu analysieren, nur weil China in der Welt an Einfluss dazugewinnt? Wird sich wohl auf wenige beschränken.
zur Qualität der Studiengänge: Wenn an einer Universität Sinologie angeboten wird, viele Chinesen ans Institut nach Deutschland kommen, das Institut es aber nicht schafft ein Austausch für die deutschen Studenten zu organisieren... puh das ist schon echt arm.. Jeder der eine Kulturwissenschaft studiert, sollte ein Semester oder mind. ein Praktikum im Ausland/diesen Kulturkreis absolvieren.
Das beste ist dann noch, wenn sich das Institut nicht einigen kann bzw. aussortieren kann, was für den Bachelorstudiengang sinnvoll ist und dann einfach alles vollgepackt wird^^
Und nochmal speziell zu Sinologie: Wird es für Nicht-Chinesen in Zukunft wichtig sein, irgendwelche speziellen Texte etc. zu analysieren, nur weil China in der Welt an Einfluss dazugewinnt? Wird sich wohl auf wenige beschränken.
zur Qualität der Studiengänge: Wenn an einer Universität Sinologie angeboten wird, viele Chinesen ans Institut nach Deutschland kommen, das Institut es aber nicht schafft ein Austausch für die deutschen Studenten zu organisieren... puh das ist schon echt arm.. Jeder der eine Kulturwissenschaft studiert, sollte ein Semester oder mind. ein Praktikum im Ausland/diesen Kulturkreis absolvieren.
Das beste ist dann noch, wenn sich das Institut nicht einigen kann bzw. aussortieren kann, was für den Bachelorstudiengang sinnvoll ist und dann einfach alles vollgepackt wird^^
Was ich auch nicht verstehen kann: Wenn jemand eine recht fremde Kultur studieren will und diese nur aus Büchern oder Filmen kennt.ingo_001 hat geschrieben: Und wenn ich höre, dass ein Sinologe (nach einem längeren Aufenthalt) nach seiner Rückkehr aus China, sagt, dass sein Sinologie Studium ihn absolut unzureichend vorbereitet hat, schwant mir nichts Gutes.
- Laogai
- Titan

- Beiträge: 17644
- Registriert: 05.08.2007, 22:36
- Wohnort: N52 29.217 E13 25.482 附近
- Danksagung erhalten: 160 Mal
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Auch wenn es ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen ist, aber man darf in Bezug auf Sinologie nicht vergessen, dass China auf Grund politischer Wirren (bis 1945) und der Abschottung gegenüber dem Ausland (bis Ende der 1970er Jahre) nicht gerade die besten Voraussetzungen bot, um das Land vor Ort zu studieren. Die meisten Professoren, die bis Mitte/Ende der 1980er Jahre in Deutschland Sinologie unterrichteten, waren davon "betroffen" und kannten das Land überwiegend nur aus Büchern.robbe hat geschrieben:Was ich auch nicht verstehen kann: Wenn jemand eine recht fremde Kultur studieren will und diese nur aus Büchern oder Filmen kennt.
Und nochmal (wiederum nicht an robbe gerichtet): Sinologie ist KEIN Sprachstudium! Im Idealfall lernt man dabei auch die Sprache, aber Übersetzen oder gar Dolmetschen für eine berufliche Verwendung ist nicht Teil des Studienganges.
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Meiner Erfahrung nach, denken aber die meisten, dass die Sprache der Mittelpunkt ist, wenn sie ihr Studium beginnen. Was ich auch nicht besonders verwunderlich ist, wenn sich jemand nicht absolut das Studienprofil studiert hat. Im 1. Jahr wird hauptsächlich die Sprache gelernt (dort wo ich studiere).laogai hat geschrieben: Und nochmal (wiederum nicht an robbe gerichtet): Sinologie ist KEIN Sprachstudium! Im Idealfall lernt man dabei auch die Sprache, aber Übersetzen oder gar Dolmetschen für eine berufliche Verwendung ist nicht Teil des Studienganges.
Das mit der chinesischen Vergangenheit (Einreise etc.) ist sehr interessant, daran habe ich noch gar nicht gedacht (bezüglich der Professoren). Das habe ich jetzt eher aus meiner Perspektive gesehen (sprich die letzen 10-15 Jahre). Heutzutage sollte ein Professor sich allerdings in der Hinsicht weitergebildet haben.
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Was natürlich auch sehr traurig ist... wie kann man den etwas studieren wollen ohne zu wissen, was es eigentlich ist. Ein Studium ist doch keine Wundertüte...robbe hat geschrieben: Meiner Erfahrung nach, denken aber die meisten, dass die Sprache der Mittelpunkt ist, wenn sie ihr Studium beginnen. Was ich auch nicht besonders verwunderlich ist, wenn sich jemand nicht absolut das Studienprofil studiert hat. Im 1. Jahr wird hauptsächlich die Sprache gelernt (dort wo ich studiere).
Wenn die Leute sich mit den Inhalt beschäftigen würden wäre auch schnell klar warum der Fokus am Anfang bei der Sprach liegt. Wie soll man denn sonst originale Quellen konsultieren können wenn man sie aufgrund von Defiziten in der Sprache nicht lesen kann.
Ich glaube das Problem gibt es aber auch bei Japanologen, vorallem sehr amüsant bei denen, die eigentlich nur originale Manga aus Japan lesen wollen
Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Und genau das meine ich damit, wenn Studenten die Kultur nur aus den Medien kennen und dann meistens dann nur einen recht kleinen Umfang abdecken (größtenteils das für sie Positive). Sicherlich nicht bei allen, aber ausreichend viele. Gut das passiert wohl auch fast nur denen, die mal auf gut Glück was studieren (davon gibt es einige, auch wenn sie nicht fertig studierenAndy_yi hat geschrieben: Ich glaube das Problem gibt es aber auch bei Japanologen, vorallem sehr amüsant bei denen, die eigentlich nur originale Manga aus Japan lesen wollen!
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

