chinesisch studieren
Re: chinesisch studieren
Ich geb' dir einen Tipp, der Dein Leben rettet: studier' kein BWL, wenn Du Dich nicht für BWL interessierst. Wenn Dich die chinesische Kultur so fasziniert, go for it! Einen Job bekommst Du, wenn Du Dich im Studium engagierst - und sonst wirste eben Sprachlehrer und eröffnest Deine eigene Sprachschule.
Wenn Du nacher merkst, Du möchtest doch in Richtung Buchhaltung oder was zu 'ner Bank, kannste ja immernoch einen MBA machen.
Es kann ja auch sein, dass es Dich nacher in ganz eine andere Branche verschlägt... für ein Unternehmen ist es wichtiger, dass der neue Mitarbeiter engagiert und smart ist als dass er BWL studiert hat.
Wegen des Geldes... wenn Du das tust, was Du wirklich willst, brauchst Du kaum Geld - Geld ermöglicht bloss Konsum und der Konsum lenkt Dich von Deinem Leben ab, ist eine Fluchtmöglichkeit. Mir persönlich reichen in der Schweiz (!) 1000 Euro im Monat, der Rest landet auf 'nem Bankkonto und wird dann irgendwo investiert. Warum sollte ich mir Konsumgüter kaufen, wenn ich damit nicht glücklicher bin? Ich studiere VWL und mir macht es mehr Spass, mich mit ein paar Theorien auseinander zu setzen als auf einem iPad irgendwelche Apps 'runter zu laden...
Wenn Du nacher merkst, Du möchtest doch in Richtung Buchhaltung oder was zu 'ner Bank, kannste ja immernoch einen MBA machen.
Es kann ja auch sein, dass es Dich nacher in ganz eine andere Branche verschlägt... für ein Unternehmen ist es wichtiger, dass der neue Mitarbeiter engagiert und smart ist als dass er BWL studiert hat.
Wegen des Geldes... wenn Du das tust, was Du wirklich willst, brauchst Du kaum Geld - Geld ermöglicht bloss Konsum und der Konsum lenkt Dich von Deinem Leben ab, ist eine Fluchtmöglichkeit. Mir persönlich reichen in der Schweiz (!) 1000 Euro im Monat, der Rest landet auf 'nem Bankkonto und wird dann irgendwo investiert. Warum sollte ich mir Konsumgüter kaufen, wenn ich damit nicht glücklicher bin? Ich studiere VWL und mir macht es mehr Spass, mich mit ein paar Theorien auseinander zu setzen als auf einem iPad irgendwelche Apps 'runter zu laden...
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: chinesisch studieren
Ich halte es für keinen guten Rat, auf Teufel komm raus dass zu studieren was einem beliebt, im Gegenzug dafür den Rest des Lebens Kompromisse bei der Job Wahl einzugehen. Wenn man keine Sprachschule eröffnen will, sollte man das auch nicht als Option betrachten - meine Meinung. Das Leben geht schließlich länger als 3 Jahre Studium.Aremonus hat geschrieben:Ich geb' dir einen Tipp, der Dein Leben rettet: studier' kein BWL, wenn Du Dich nicht für BWL interessierst. Wenn Dich die chinesische Kultur so fasziniert, go for it! Einen Job bekommst Du, wenn Du Dich im Studium engagierst - und sonst wirste eben Sprachlehrer und eröffnest Deine eigene Sprachschule.
Geld macht nicht glücklicher, führt aber zu einem besseren(angenehmeren) Leben.Aremonus hat geschrieben: Wegen des Geldes... wenn Du das tust, was Du wirklich willst, brauchst Du kaum Geld - Geld ermöglicht bloss Konsum und der Konsum lenkt Dich von Deinem Leben ab, ist eine Fluchtmöglichkeit. Mir persönlich reichen in der Schweiz (!) 1000 Euro im Monat, der Rest landet auf 'nem Bankkonto und wird dann irgendwo investiert. Warum sollte ich mir Konsumgüter kaufen, wenn ich damit nicht glücklicher bin? Ich studiere VWL und mir macht es mehr Spass, mich mit ein paar Theorien auseinander zu setzen als auf einem iPad irgendwelche Apps 'runter zu laden...
Soll ja Leute geben die sich was anderes für ihr Leben ausmalen als Bücher zu wälzen und in ihrer Mietwohnung zu hocken.
Auch für oben vorgeschlagene Selbstständigkeit braucht man Geld - es hilft eben doch zur Selbstverwirklichung.
Re: chinesisch studieren
OT
Weil die USA sagen, dass die Europäer zu wenig konsumieren.

Weil die Werbung sagt, das nur ein Kosument ein echter Mensch ist.Aremonus hat geschrieben:Warum sollte ich mir Konsumgüter kaufen, wenn ich damit nicht glücklicher bin?
Weil die USA sagen, dass die Europäer zu wenig konsumieren.
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Re: chinesisch studieren
Welche anderen Nebenfächer hast du denn noch in Betracht gezogen?Morise91 hat geschrieben:oder was auch immer gleichstellen
Nebenbei: Den Kompromiss bei der Berufswahl nimmt man auch dann in Kauf, wenn man etwas studiert, das einen nicht interessiert. Davon abgesehen hoffe ich nicht, dass Morise91 sich blind irgendeinem Vorschlag anschließt oder einen Rat befolgt. Ähnlich wie Studienberatungen es auch tun, kann man hier nur unterschiedliche mögliche und weniger möglich erscheinende Wege aufzeigen - entscheiden muss er selber (und ich glaube das sieht er auch so).Andy_yi hat geschrieben:Ich halte es für keinen guten Rat, auf Teufel komm raus dass zu studieren was einem beliebt, im Gegenzug dafür den Rest des Lebens Kompromisse bei der Job Wahl einzugehen.
Re: chinesisch studieren
Überlege Dir bei der Studienwahl immer zuerst, was zu Dir passt und was Dir gefällt (10 Berufe). Von den 10 such Dir 5 aus, die ein möglich breites Themenspektrum haben und bei der späteren Berufssuche einen großen Handlungsspielraum lassen. Jetzt suchst du dir 3 davon aus, die gute Zukunftschancen haben. Informier Dich jetzt über Zulassungsbedingeungen. Wähle jetzt das Fach, wo es dir zeitlich, räumlich, finanziell und von deinen Noten möglich ist, sich einzuschreiben.
So bin damals vorgegangen.
Mit einer Maurerlehre oder BWL-Studium kann man nichts falsch machen.
So bin damals vorgegangen.
Mit einer Maurerlehre oder BWL-Studium kann man nichts falsch machen.
Vorsicht! Kann Spuren von Ironie enthalten.
Re: chinesisch studieren
Wer sagt dann, dass man sein Leben lang Kompromisse eingehen muss, wenn man das studiert, was man will? Man kann sich, wenn man Interesse für ein anderes Themengebiet entwickelt, durchaus sich weiterbilden. Ich kenne Investmentbanker, die Philosophie oder Osteuropastudien studiert haben, danach ihren MBA machten und dann ins IB kamen.Ich halte es für keinen guten Rat, auf Teufel komm raus dass zu studieren was einem beliebt, im Gegenzug dafür den Rest des Lebens Kompromisse bei der Job Wahl einzugehen.
Der wichtige Punkt ist, dass man lernt, sich in ein Thema zu vertiefen, seine Arbeit zu strukturieren und effizient Informationen darzustellen und zu verarbeiten. Das Studium sollte der persönlichen Entwicklung dienen, das Fach ist die Nebensache. Ich mein, wenn man BWL studiert, lernt man auch nicht wahnsinnig viel darüber, wie man einen Trade abwickelt - ich kenn einige BWLer, die ihren Bachelor beenden, ohne zu wissen, was der Unterschied zwischen Contango und Backwardation ist und trotzdem bei Goldman Sachs landeten.
Aber ich denke, jeder muss selbst wissen, was er in seinem Leben will.
Natürlich braucht man eine gewisse Menge an Geld. Aber kann man die nur mit einem BWL-Studium bekommen?Geld macht nicht glücklicher, führt aber zu einem besseren(angenehmeren) Leben.
Soll ja Leute geben die sich was anderes für ihr Leben ausmalen als Bücher zu wälzen und in ihrer Mietwohnung zu hocken.
Auch für oben vorgeschlagene Selbstständigkeit braucht man Geld - es hilft eben doch zur Selbstverwirklichung.Ich halte es für keinen guten Rat, auf Teufel komm raus dass zu studieren was einem beliebt, im Gegenzug dafür den Rest des Lebens Kompromisse bei der Job Wahl einzugehen. Wenn man keine Sprachschule eröffnen will, sollte man das auch nicht als Option betrachten - meine Meinung. Das Leben geht schließlich länger als 3 Jahre Studium.Aremonus hat geschrieben:Ich geb' dir einen Tipp, der Dein Leben rettet: studier' kein BWL, wenn Du Dich nicht für BWL interessierst. Wenn Dich die chinesische Kultur so fasziniert, go for it! Einen Job bekommst Du, wenn Du Dich im Studium engagierst - und sonst wirste eben Sprachlehrer und eröffnest Deine eigene Sprachschule.
Geld macht nicht glücklicher, führt aber zu einem besseren(angenehmeren) Leben.Aremonus hat geschrieben: Wegen des Geldes... wenn Du das tust, was Du wirklich willst, brauchst Du kaum Geld - Geld ermöglicht bloss Konsum und der Konsum lenkt Dich von Deinem Leben ab, ist eine Fluchtmöglichkeit. Mir persönlich reichen in der Schweiz (!) 1000 Euro im Monat, der Rest landet auf 'nem Bankkonto und wird dann irgendwo investiert. Warum sollte ich mir Konsumgüter kaufen, wenn ich damit nicht glücklicher bin? Ich studiere VWL und mir macht es mehr Spass, mich mit ein paar Theorien auseinander zu setzen als auf einem iPad irgendwelche Apps 'runter zu laden...
Soll ja Leute geben die sich was anderes für ihr Leben ausmalen als Bücher zu wälzen und in ihrer Mietwohnung zu hocken.
Auch für oben vorgeschlagene Selbstständigkeit braucht man Geld - es hilft eben doch zur Selbstverwirklichung.
Wir leben in einer Zeit der Kontextvielfalt und Ambiguität, da müssen wir uns spezialisieren. Wer sich spezialisiert, hat etwas zu bieten - wer damit wartet, verpasst sein Leben. Ich denke es ist ein Fehler, sein Leben darauf auszurichten, anderen zu dienen - man sollte sich darauf besinnen, was seine eigenen Ziele sind und sich fragen, welche Arbeitsstelle einem zum Erreichen seiner Ziele dient.
Natürlilch setzt dies Voraus, dass man seine Ziele im Leben kennt - und ob dies mit 20 der Fall ist, ist fraglich. Wenn man sie aber noch nicht kennt, sollte man sich über diese klar werden - am besten, indem man sich überlegt, was einen wirklich interessiert, was man in seiner Frezeit tut wenn man sonst nichts zu tun hat.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: chinesisch studieren
Genau! Am besten ist ein für sich selber ausbaufähiges Fach, das einem spätere persönliche Entwicklungswege offen lässt. Ich würde nie ein Studienfach allein danach wählen wie die beruflichen Zukunftschancen sind oder wieviel Geld man damit verdient, auch wenn das Fach einem selber garnicht gefällt. Man muss sich damit selber identifizieren können. Dann hat man die notwendige Motivation sich selber Ziele zu setzen und an sich selber zu arbeiten. Das Studium ist nicht mit dem Diplom beendet! Lebenslanges Lernen ist wichtiger.
Nimm ein Fach, das nicht so häufig gelehrt wird und überlaufen ist oder wo nicht gerade große Nachfrage ist. Die wird sich in Zukunft ändern.
Was nützt Dir ein Studium der Sinologie wenn Du dann nicht als Übersetzer arbeiten kannst? Ein Sprachkurs nebenbei inklusive HSK oder ein einjähriges Auslandsstudium/Praktikum in China bringt Dir meiner Meinung nach viel mehr.
Nimm ein Fach, das nicht so häufig gelehrt wird und überlaufen ist oder wo nicht gerade große Nachfrage ist. Die wird sich in Zukunft ändern.
Was nützt Dir ein Studium der Sinologie wenn Du dann nicht als Übersetzer arbeiten kannst? Ein Sprachkurs nebenbei inklusive HSK oder ein einjähriges Auslandsstudium/Praktikum in China bringt Dir meiner Meinung nach viel mehr.
Vorsicht! Kann Spuren von Ironie enthalten.
Re: chinesisch studieren
@Morise: was fasziniert dich dann genau an der Sinologie? Ist es die Sprache? Die Geschichte? Die Entwicklung? Die Möglichkeit, später in China arbeiten zu können?
Ich denke, Sachse28 hat recht: zuerst müssten wir das genau wissen, damit wir Dir einen Tipp geben können...
Ich denke, Sachse28 hat recht: zuerst müssten wir das genau wissen, damit wir Dir einen Tipp geben können...
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: chinesisch studieren
Als mögliche Nebenfächer habe ich bisher Geographie (Kulturgeographie) und eben BWL/VWL gefunden. Und mit dieser Frage hast du genau ins Schwarze getroffen. Zuerst noch zu einer anderen Frage, wodurch ich hierauf zurückkomme:Linnea hat geschrieben:Morise91 hat geschrieben:
oder was auch immer gleichstellen
Welche anderen Nebenfächer hast du denn noch in Betracht gezogen?
Mir gefällt eigentlich so gut wie alles an China, der chinesischen Sprache und der Chinesischen Kultur. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt mein komplettes Studium in China zu verbringen, doch dann kann man mit dem Abschluss, den man letztendlich bekommt, in der Regel nicht außerhalb Chinas arbeiten, da die Abschlüsse in Europa meistens nicht anerkannt werden. Deshalb möchte ich ein Auslandsjahr oder Semester in China verbringen! Mich begeistern vor allem die Unterschiede der chinesischen Sprache (Schriftzeichen, Aussprache...), wie auch die kulturellen Unterschiede. Somit kann ich wirklich sagen, dass mich so gut wie alles interessiert/fasziniert.Aremonus hat geschrieben:@Morise: was fasziniert dich dann genau an der Sinologie? Ist es die Sprache? Die Geschichte? Die Entwicklung? Die Möglichkeit, später in China arbeiten zu können?
Ich denke, Sachse28 hat recht: zuerst müssten wir das genau wissen, damit wir Dir einen Tipp geben können...
Und damit zurück zu dem oben Angesprochenen. Dadurch, dass ich mich so sehr für diese ganzen Dinge, die China/Chinesisch anbelangen, interessiere, stellt sich mir nicht die grundlegende Frage, was ich studiere, sondern es stellt sich mir viel mehr die Frage, was ich neben Sinologie studiere(n kann). Das ist nicht ganz so einfach, da ich selbst einerseits wenig Leute kenne, die selbst ein solches Studium gewählt haben und andererseits ist die Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten nicht sehr groß (zumindest, was ich bisher gefunden habe).
Geld spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Zwar ist es mir schon wichtig, dass mein späteres Gehalt nicht zu knapp ausfällt, doch das Wichtigste für mich ist der Spaß an der Arbeit/ am Beruf. Bloß weil ich BWL und/oder VWL studiere, kann ich mich nicht auf ein mega Monatsgehalt verlassen, denn Absolventen in diesem Bereich gibt es wie Sand am Meer.Aremonus hat geschrieben: Zitat:
Geld macht nicht glücklicher, führt aber zu einem besseren(angenehmeren) Leben.
Soll ja Leute geben die sich was anderes für ihr Leben ausmalen als Bücher zu wälzen und in ihrer Mietwohnung zu hocken.
Auch für oben vorgeschlagene Selbstständigkeit braucht man Geld - es hilft eben doch zur Selbstverwirklichung.
Aremonus hat geschrieben:
Wegen des Geldes... wenn Du das tust, was Du wirklich willst, brauchst Du kaum Geld - Geld ermöglicht bloss Konsum und der Konsum lenkt Dich von Deinem Leben ab, ist eine Fluchtmöglichkeit. Mir persönlich reichen in der Schweiz (!) 1000 Euro im Monat, der Rest landet auf 'nem Bankkonto und wird dann irgendwo investiert. Warum sollte ich mir Konsumgüter kaufen, wenn ich damit nicht glücklicher bin? Ich studiere VWL und mir macht es mehr Spass, mich mit ein paar Theorien auseinander zu setzen als auf einem iPad irgendwelche Apps 'runter zu laden...
Geld macht nicht glücklicher, führt aber zu einem besseren(angenehmeren) Leben.
Soll ja Leute geben die sich was anderes für ihr Leben ausmalen als Bücher zu wälzen und in ihrer Mietwohnung zu hocken.
Auch für oben vorgeschlagene Selbstständigkeit braucht man Geld - es hilft eben doch zur Selbstverwirklichung.
Vielen Dank schon mal an alle, die mir bisher geantwortet haben. Ich konnte sehr viel Nützliches aus euren Beiträgen ziehen. Dementsprechend hoffe ich natürlich auch weiterhin so gute Tipps zu bekommen. Aber auch hier nochmal: Letztendlich kann mir keiner sagen, was ich studieren soll! Das muss ich alleine herausfinden. Doch Erfahrungsberichte sind echt hilfreicher als ich dachte!!!
Gruß Moritz
Don't get lost in troubles and problems. Enjoy your life - every day, every hour and every minute!
Re: chinesisch studieren
Was ich Dir empfehlen würde: mach erstmal ein Sprachjahr in China. Danach kannst du wählen, ob Du in China studieren oder zurück nach Deutschland willst. Falls Du in China studierst, kannste ja in Deutschland noch den Master machen, dann haste viel Zeit in China verbracht und dennoch eine deutsche Qualifikation 
Insgesamt ist es sinnvoll, ein Sprachjahr zu machen, da Du Dich somit 1. einmal intensiv mit der Sprache und der Kultur auseinander setzts, 2. Spass hast und 3. sicher keine Zeit verschwendest - selbst falls Du nacher in Deutschland BWL studieren solltest, hast Du eine sehr gute Zusatzqualifikation und sehr viel Reife erworben.
Insgesamt ist es sinnvoll, ein Sprachjahr zu machen, da Du Dich somit 1. einmal intensiv mit der Sprache und der Kultur auseinander setzts, 2. Spass hast und 3. sicher keine Zeit verschwendest - selbst falls Du nacher in Deutschland BWL studieren solltest, hast Du eine sehr gute Zusatzqualifikation und sehr viel Reife erworben.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: chinesisch studieren
An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich mich zur Zeit in China aufhalte. Ich gehe auf eine Chinesisch-Sprachschule und dafür, dass ich erst vor einem halben Jahr mit dem Erlernen dieser Sprache angefangen habe, so finde ich, dass es sich wirklich gelohnt hat. Von da aus muss ich keinen Auslandsaufenthalt mehr machen, da ich ja schon ein halbes Jahr in China bin und insgesamt ein ganzes Jahr bleibe.
Studieren in China habe ich mir auch schon überlegt, doch das bringt einem gar nichts. man kann mit den Abschlüssen, die man in China erhält auch nur in China arbeiten. In Europa sind die Abschlüsse nicht anerkannt, was auch verständlich ist, da das chinesische Studium für europäische Verhältnisse unübersichtlich und planlos ist. Ich strebe ein Auslandsjahr an. Dann ist man für längere Zeit im Ausland, hat aber einen weltweit anerkannten Abschluss.
Gruß Moritz
Studieren in China habe ich mir auch schon überlegt, doch das bringt einem gar nichts. man kann mit den Abschlüssen, die man in China erhält auch nur in China arbeiten. In Europa sind die Abschlüsse nicht anerkannt, was auch verständlich ist, da das chinesische Studium für europäische Verhältnisse unübersichtlich und planlos ist. Ich strebe ein Auslandsjahr an. Dann ist man für längere Zeit im Ausland, hat aber einen weltweit anerkannten Abschluss.
Gruß Moritz
Don't get lost in troubles and problems. Enjoy your life - every day, every hour and every minute!
Re: chinesisch studieren
Hi,
dann hast Du dieselben Gedanken gehabt wie ich
Wie gesagt, ein Studium in China kann hier in Europa durchaus anerkannt werden, wenn Du nach dem Bachelor in China hier den Master machst. Dazu kannst Du natürlich nicht mit einem Feld-Wald-Wiesen-Bachelor kommen, sondern solltest schon an einer einigermassen renoomiwerten Anstalt studiert haben - gerade die Tsinghua Universität ist hier zu empfehlen.
dann hast Du dieselben Gedanken gehabt wie ich
Wie gesagt, ein Studium in China kann hier in Europa durchaus anerkannt werden, wenn Du nach dem Bachelor in China hier den Master machst. Dazu kannst Du natürlich nicht mit einem Feld-Wald-Wiesen-Bachelor kommen, sondern solltest schon an einer einigermassen renoomiwerten Anstalt studiert haben - gerade die Tsinghua Universität ist hier zu empfehlen.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Re: chinesisch studieren
An dieser Stelle muss ich nun nochmals auf meine anfangs gestellte Frage zurückkommen, ob sich jemand genauer mit dem Studiengang "Wirtschaft und Kultur Chinas" (Bachelor) auskennt. Ich weiß zwar, dass der Studiengang BWL,VWL und Sinologie zu jeweil einem Drittel beinhaltet, doch habe ich keine Ahnung, wie es mit den Jobchancen aussieht. Dadurch, dass man unheimlich viele verschiedene Master später dranhängen kann (Marketing, Finanzmanagement....) gehe ich von guten Chancen aus. Doch kann ich nur spekulieren und nicht von Erfahrung durch Bekannte/Freunde... sprechen.
Und zwischendurch habe ich um Stellungnahme zum Studium, Beruf und den Berufschancen Dolmetscher gebeten. Wird man wirklich zu einer reinen Übersetzungmaschine herangezüchtet, wodurch man schnell den Spaß an seiner Arbeit verlieren kann? Was kann man nach Abschluss dieses Studiums ansonsten beruflich noch anfangen? Auch hier kann ich mich auf keine Erfahrung von Bekannten/Freunden... berufen.
Gruß Moritz
Und zwischendurch habe ich um Stellungnahme zum Studium, Beruf und den Berufschancen Dolmetscher gebeten. Wird man wirklich zu einer reinen Übersetzungmaschine herangezüchtet, wodurch man schnell den Spaß an seiner Arbeit verlieren kann? Was kann man nach Abschluss dieses Studiums ansonsten beruflich noch anfangen? Auch hier kann ich mich auf keine Erfahrung von Bekannten/Freunden... berufen.
Gruß Moritz
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Re: chinesisch studieren
Hallo!
Zum Studium "Übersetzer" kann ich nur das wiedergeben, was eine Freundin von mir sagt. Sie hat russisch studiert und das Studium ist sehr darauf ausgerichtet, "Übersetzermaschinen" zu werden. Außerdem sind klar diejenigen im Vorteil, die zwei/dreisprachig aufgewachsen sind, und von denen gibt es anscheinend viele an den Hochschulen. Ein wenig Frust ist also vorprogrammiert. Aber das kann ja auch anspornen, und wenn Du sehr sprachbegabt bist, wird das schon.
Zu den Berufsmöglichkeiten: zur zeit hangelt sie sich von Auftrag zu Auftrag, und mit ihren Kommilitonen ist es ähnlich. Die Möglichkeiten für Chinesisch sind aber vielleicht besser als mit russisch. Weiß ich aber nicht genau. Es gibt ja auch schon sehr viele Chinesen, die gut deutsch sprechen.
BWL: ich würde ja sagen, probier es aus als Nebenfach. Wenn Dich schon am Tag vor jeder Vorlesung der Ekel überkommt, hör wieder auf damit (war bei mir so). Wenn Du denkst, hm ist irgendwie doch interessant, mach weiter.
Ich weiß aber nicht, ob es mit den Bachelor-Systemen noch möglich ist, so einfach ein Nebenfach zu wechseln. Beim Magister früher konnte man da ziemlich frei wählen und tauschen.
Zum Studium "Übersetzer" kann ich nur das wiedergeben, was eine Freundin von mir sagt. Sie hat russisch studiert und das Studium ist sehr darauf ausgerichtet, "Übersetzermaschinen" zu werden. Außerdem sind klar diejenigen im Vorteil, die zwei/dreisprachig aufgewachsen sind, und von denen gibt es anscheinend viele an den Hochschulen. Ein wenig Frust ist also vorprogrammiert. Aber das kann ja auch anspornen, und wenn Du sehr sprachbegabt bist, wird das schon.
Zu den Berufsmöglichkeiten: zur zeit hangelt sie sich von Auftrag zu Auftrag, und mit ihren Kommilitonen ist es ähnlich. Die Möglichkeiten für Chinesisch sind aber vielleicht besser als mit russisch. Weiß ich aber nicht genau. Es gibt ja auch schon sehr viele Chinesen, die gut deutsch sprechen.
BWL: ich würde ja sagen, probier es aus als Nebenfach. Wenn Dich schon am Tag vor jeder Vorlesung der Ekel überkommt, hör wieder auf damit (war bei mir so). Wenn Du denkst, hm ist irgendwie doch interessant, mach weiter.
Ich weiß aber nicht, ob es mit den Bachelor-Systemen noch möglich ist, so einfach ein Nebenfach zu wechseln. Beim Magister früher konnte man da ziemlich frei wählen und tauschen.
Cool. Seh ich ja auch so. Ich halte mein Leben für sehr erfolgreich, obwohl ich gerade so viel verdiene, um mich über Wasser zu halten. Aber erstens geht es langsam aufwärts, und zweitens liebe ich meinen Job, weil es genau das ist, was ich machen will.Aremonus hat geschrieben: Wegen des Geldes... wenn Du das tust, was Du wirklich willst, brauchst Du kaum Geld - Geld ermöglicht bloss Konsum und der Konsum lenkt Dich von Deinem Leben ab, ist eine Fluchtmöglichkeit. Mir persönlich reichen in der Schweiz (!) 1000 Euro im Monat, der Rest landet auf 'nem Bankkonto und wird dann irgendwo investiert. Warum sollte ich mir Konsumgüter kaufen, wenn ich damit nicht glücklicher bin?
Re: chinesisch studieren
Das interessiert mich doch sehr, ob man wirklich willkürlich Nebenfächer ausprobieren und zur Not tauschen kann. Dann bleibt nur die Frage, was Plan B wäre, wenn Plan A (also BWL) so überhaupt nicht das ist, was ich mir erhofft habe. Wenn ich nämlich das Nebenfach abgeben würde, was wären dann die Alternativen? Denn, wie ich schon anfangs gesagt habe, finde ich es nicht sinnvoll sich nur auf eine Sprache, in meinem Fall nur auf Chinesisch zu konzentrieren. Ich brauche etwas Handfestes als zweites Fach.sammakko hat geschrieben:BWL: ich würde ja sagen, probier es aus als Nebenfach. Wenn Dich schon am Tag vor jeder Vorlesung der Ekel überkommt, hör wieder auf damit (war bei mir so). Wenn Du denkst, hm ist irgendwie doch interessant, mach weiter.
Ich weiß aber nicht, ob es mit den Bachelor-Systemen noch möglich ist, so einfach ein Nebenfach zu wechseln. Beim Magister früher konnte man da ziemlich frei wählen und tauschen.
Gruß Moritz
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