deutsch-chinesisches beziehungsproblem

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cocktailfan
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von cocktailfan » 20.10.2010, 20:28

OlafSt hat geschrieben: genauso undenkbar wie für dich das Auswandern nach China bisher ist.

Da dein Interesse an China - aus ihrer Sicht (!) (und auch aus meiner) - außerdem gegen Null tendiert,
Mental ist das überhaupt nicht undenkbar. Aber ich glaube ohne einen vernünftigen Job hat es kaum sinn. ein bischen ökonomische basis ist doch schon auch notwendig, oder?

Mein Interesse tendiert nicht gegen null, im gegenteil. dies aus der tatsache zu schließen dass ich kaum chinesisch gelernt habe fände ich falsch. aber wenn ihr das so denkt, dann denke ich vielleicht falsch.

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serenita
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von serenita » 20.10.2010, 21:02

@cocktailfan

In Deiner Antwort an Zimmer28 sind einige Dinge zum Vorschein gekommen, die wahrscheinlich sehr stark zum Mißverständnis beigetragen haben, so dass sie die Ernsthaftigkeit Eurer Beziehung sowie Deine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wenn es mal brenzlig wird, bezweifelt. Schade, dass Du nicht die Gelegenheit hattest, ihr das alles so zu erklären, wenn Du es hier uns gegenüber tust.

Habt Ihr gemeinsame Freunde bzw. pflegst Du Kontakte zu diesem englischsprechenden Onkel? So dass Du evtl. durch Dritte sie erreichst?
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von wuseltiger » 21.10.2010, 13:03

serenita hat geschrieben: In Deiner Antwort an Zimmer28 sind einige Dinge zum Vorschein gekommen, die wahrscheinlich sehr stark zum Mißverständnis beigetragen haben, so dass sie die Ernsthaftigkeit Eurer Beziehung sowie Deine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wenn es mal brenzlig wird, bezweifelt.
Naja, weil er nicht als erster aufgesprungen ist und das Abendessen bezahlt hat und weil es ein Missverständnis gab, wer den A2 Kurs bezahlt (warum kann sie den eigentlich nicht selbst bazahlen?) ist er ein unzuverlässiger Schwiegersohn? Also wenn eine Beziehung an solchen Lächerlichkeiten scheitert, wie soll sie dann echte Probleme überstehen?

Viel wichtiger (auch für die Eltern) sind folgende Eckpunkte: Ausbildung, Einkommen und evtl. Aussehen des Schwiegersohns (im Hinblick auf Enkelkinder).
belrain hat geschrieben: Sorry, aber ich kann den Vater sehr gut verstehen.
Entschuldige belrain, dass ich jetzt ausgerechnet dich zitiere um meine Meinung kunzutun, ich hätte auch einige andere Beiträge verwenden können. Aber: Ich kann den Mann nicht verstehen! In unserem Bekanntenkreis gibt es auch einige solcher Eltern, die krank sind oder aus sonstigen Gründen nicht wollen, dass ihre Kinder auch nur eine Reise (!) ins Ausland machen.. Es ist nicht Sache der Eltern, zu entscheiden wen die Tochter/Sohn heiratet. Seine Kinder unter Druck zu setzen, einen anderen Partner zu wählen wird nicht dadurch richtig, dass das in China so üblich ist. Wenn eine 25 oder 30 jährige Frau nicht weiß, welcher Partner für sie der richtige ist, dann ist entweder in der Erziehung etwas schief gelaufen, oder ihr ist einfach nicht mehr zu helfen.

Es gehört eine große Portion Egoismus dazu, den Kindern den Ehepartner vorzuschreiben. Dass dies im Interesse der Kinder geschieht halte ich für abwegig (ausser es geht um pubertierende Mädchen, die den örtlichen Drogendealer cool finden). Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob es darum geht jemanden unbedingt heiraten zu müssen (also den eigenen Cousin in einigen Kulturkreisen. Das würde man dann Zwangsehe nennen) oder ob es darum geht eine Person (z.b. Ausländer) nicht zu heiraten. Beides ist eine Form von innerfamiliärer (psychischer) Gewalt.

Bitte erteilt mir jetzt keine Nachilfestunde in Sachen chinesischer Kultur, ich bin lange genug mit einer Chinesin verheiratet... und finde es trotzdem falsch, wenn (Schwieger-)Eltern sich zu sehr ins Leben ihrer Kinder einmischen, was in meinem Fall -glücklicherweiße- nicht passiert!

Trotz meiner ablehnenden Haltung dazu, ist es natürlich so, dass die Partnerwahl der Kinder eines der Hauptthemen chinesischer Eltern ist, weshalb Cocktailfan sich wohl irgendwie damit arrangieren muss. Aber, lieber cocktailfan, man kann so etwas nicht erzwingen. So hart es auch sein mag, du hast doch einiges getan, um mit ihr in Kontakt zu treten. Wenn sie diesen Kontakt nicht wünscht, spielen deine Gefühle zunächst einmal keine Rolle.. Was sollen wir dir raten? Niemand hier kennt einen Geheimtrick wie man eine Beziehung wiederherstellt, die von der anderen Seite nicht mehr gewünscht ist, aus welchen Gründen auch immer. Es ist verständlich, dass man eine Beziheung nicht aufgeben möchte, an der man hängt, aber so wie du die Situation beschrieben hast, liest sich das recht hoffnungslos. Vielleicht muss erstmal etwas Zeit vergehen, bevor ihr beide wieder vernünftig kommunizieren könnt.

Das ist ein bisschen wie mit dem Vogel im Käfig. Laß ihn frei! Wenn er zu dir zurückkehrt, dann gehört er (zu) dir, andernfalls hat er die Freiheit gewählt, die ihm zusteht...

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von Flieder » 21.10.2010, 14:16

wuseltiger hat geschrieben: Bitte erteilt mir jetzt keine Nachilfestunde in Sachen chinesischer Kultur, ich bin lange genug mit einer Chinesin verheiratet... und finde es trotzdem falsch, wenn (Schwieger-)Eltern sich zu sehr ins Leben ihrer Kinder einmischen, was in meinem Fall -glücklicherweiße- nicht passiert!
:lol: völlig richtig. Aber wir haben nur zu analysieren versucht, was seine Freundin denkt. Deswegen haben wir die hintergrundliche Kultur erklärt.
wuseltiger hat geschrieben: Das ist ein bisschen wie mit dem Vogel im Käfig. Laß ihn frei! Wenn er zu dir zurückkehrt, dann gehört er (zu) dir, andernfalls hat er die Freiheit gewählt, die ihm zusteht...
Du hast recht.
Aber die Antworten von ihm hat uns gezeigt, dass er schwer seine Freundin vergessen kann. Teilweise möchte er auch diese Beziehung retten. Bloß weiss er nicht, wie? Deswegen ist er hier gekommen. Die meisten sind auch entlang dieser Richtung, die er möchte, gegangen.
wuseltiger hat geschrieben: Viel wichtiger (auch für die Eltern) sind folgende Eckpunkte: Ausbildung, Einkommen und evtl. Aussehen des Schwiegersohns (im Hinblick auf Enkelkinder).
Es fehlt noch ein Eckpunkt: VERANTWORTEN. Ich finde, dass das Verantworten viel wichtiger als alle anderen Punkten sind. Ohne dem Verantworten sind alle anderen Punkten nur leere Wörter.

Ich habe sehr auf cocktailfan geachtet. Seine Postings hier zeigt uns, dass er wirklich seine Freundin sehr liebt und ein verantwortlicher Mann ist. Ich weiss nur nicht, was seine Freundin denkt. Wenn sie ihm passt, kann sie wahrscheinlich keinen besseren Mann finden.

@cocktailfan
Obwohl ich denke, dass die Beziehung zwi. euch wahrscheinlich kein Happy Ending hat. Aber ich weiss,dass du wenigstens die euere Beziehung zu retten versuchen möchtest. Ich denke, dass die Methode von serenita die beste ist. Du kannst entweder mit ihren Verwandten oder mit ihren Freunden direkt reden. Aber dann wäre Sprache ein Problem. Die Lösung dazu muss man noch überlegen. Vielleicht kannst du jemand statt dir einen Brief auf Chinesisch schreiben.
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von wuseltiger » 21.10.2010, 14:28

Ich hatte auch den Eindruck, dass cocktailfan so klingt, als sei er ein vorbildlicher zukünftiger Schwiegersohn, der seine Freundin sehr liebt. Gerade deshalb finde ich Einmischung, durch wen auch immer furchtbar.

Verantwortung ist in der Tat ein fehlender und wichtiger Punkt, da hast du Recht Flieder. Fraglich ist nur, wie man diese messen möchte. Es wird sich erst im letzten Moment zeigen, wie viel Verantwortungsbewußtsein ein Mensch hat, nämlich dann wenn konkrete Entscheidungen anstehen. Ob jemand das Abendessen bezahlt ist dabei völlig egal.
Wenn (m)eine im Ausland lebende Frau sich um einen verbleibenden kranken Elterteil kümmern muss, würde ich sie selbstverständlich unterstützen, nach China zu gehen und dort so lange zu bleiben wie es nötig ist. Das halte ich für selbstverständlich. Ich habe aber meine Schwiegereltern noch nie in China im Restaurant zum Essen eingeladen... :D

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von Flieder » 21.10.2010, 14:51

wuseltiger hat geschrieben:Ich hatte auch den Eindruck, dass cocktailfan so klingt, als sei er ein Vorildlicher Schwiegersohn, der seine Freundin sehr liebt. Gerade deshalb finde ich Einmischung, durch wen auch immer furchtbar.

Verantwortung ist in der Tat ein fehlender und wichtiger Punkt, da hast du Recht Flieder. Fraglich ist nur, wie man diese messen möchte. Es wird sich erst im letzten Moment zeigen, wie viel Verantwortungsbewußtsein ein Mensch hat, nämlich dann wenn konkrete Entscheidungen anstehen. Ob jemand das Abendessen bezahlt ist dabei völlig egal.
Wenn (m)eine im Ausland lebende Frau sich um einen verbleibenden kranken Elterteil kümmern muss, würde ich sie selbstverständlich unterstützen, nach China zu gehen und dort so lange zu bleiben wie es nötig ist. Das halte ich für selbstverständlich. Ich habe aber meine Schwiegereltern noch nie in China im Restaurant zum Essen eingeladen... :D
Ich denke, dass dieses Abendessen eine geringere Wirkung hat. Guck mal, er ein Ausländer ist. Er kennt dieses Bezahlungstheater gar nicht. Selbst wenn die Eltern dies nicht vorher gedacht hätten, kann ihre Tochter nachher als Kulturunterschied erklären. Dies können alle Chinesen gut verstehen.

So was müsste er noch in seinem Leben erleben, wenn alles mit seiner Freundin gut gehen würde. z.B: Hochzeitsfeier. hehe, da gibt es so viele versteckten Regeln, dass ich dies als Chinese auch hasse.
Balancepunkt zu finden ist schon schwer.

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von serenita » 21.10.2010, 15:13

wuseltiger hat geschrieben:Ich hatte auch den Eindruck, dass cocktailfan so klingt, als sei er ein Vorildlicher Schwiegersohn, der seine Freundin sehr liebt. Gerade deshalb finde ich Einmischung, durch wen auch immer furchtbar.

Verantwortung ist in der Tat ein fehlender und wichtiger Punkt, da hast du Recht Flieder. Fraglich ist nur, wie man diese messen möchte. Es wird sich erst im letzten Moment zeigen, wie viel Verantwortungsbewußtsein ein Mensch hat, nämlich dann wenn konkrete Entscheidungen anstehen. Ob jemand das Abendessen bezahlt ist dabei völlig egal.
Wenn (m)eine im Ausland lebende Frau sich um einen verbleibenden kranken Elterteil kümmern muss, würde ich sie selbstverständlich unterstützen, nach China zu gehen und dort so lange zu bleiben wie es nötig ist. Das halte ich für selbstverständlich. Ich habe aber meine Schwiegereltern noch nie in China im Restaurant zum Essen eingeladen... :D
Sicherlich hat das nicht viel zu bedeuten (auch für den Vater), ob man einmal die Kosten für das Abendessen übernimmt. Wie aber sollte der "Schwiegervater" sonst ein Bild von diesem "Schwiegersohn" machen, der während der gesamten Beziehung etwa 10 Mal drüben war, wenn nicht anhand solcher "Bagatellen"? Du musst Dir vorstellen, dass es für den Chinesen jetzt nicht gerade sehr einfach ist, weil er eben nicht mit dem künftigen Schwiegersohn reden kann. In solcher Situation wird natürlich mehr Wert darauf gelegt, was er "tut". Eine andre Möglichkeit hat er eh nicht.

Normalerweise muss die Frau hier die aktive Rolle spielen, um Mißverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen. Schließlich ist auch ihr Elternhaus, das hier "Probleme" macht.

Klar ist es manchmal nervig, wenn sich Eltern zu viel einmischen. Andererseits habe ich hierzulande aber auch oft Beschwerde drüber gehört, wenn sich Eltern zu wenig für ihre Kinder interessieren.
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von serenita » 21.10.2010, 15:15

....und, auch wenn man es fast nicht glaubt, chinesische Familien unterscheiden sich gewaltig...
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von aquadraht » 21.10.2010, 16:13

Flieder hat geschrieben:..
Ich denke, dass dieses Abendessen eine geringere Wirkung hat. Guck mal, er ein Ausländer ist. Er kennt dieses Bezahlungstheater gar nicht. Selbst wenn die Eltern dies nicht vorher gedacht hätten, kann ihre Tochter nachher als Kulturunterschied erklären. Dies können alle Chinesen gut verstehen.
Ich glaube auch nicht, dass das mit dem Essen etwas bedeutet. Das Gebalge darum, wer die Rechnung bezahlt, ist so stark in der chinesischen Kultur verankert, dass das "offizielle" Lehrbuch 新实用汉语课本 (New Practical Chinese Reader) dem in Band 3 eine eigene Lektion widmet: 37: 谁 来埋单.

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von serenita » 21.10.2010, 16:35

qpr hat geschrieben: trotzdem wünsch ich dir Glück.
MIR? :mrgreen:
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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von cocktailfan » 21.10.2010, 19:22

wuseltiger hat geschrieben: ...wer den A2 Kurs bezahlt (warum kann sie den eigentlich nicht selbst bazahlen?)
Das Goethe Institut ist ja nicht so ganz billig. und mich schmerzen 400 euro sicher weniger als sie. daher, ich halte das für selbstverständlich

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von cocktailfan » 21.10.2010, 19:31

Flieder hat geschrieben: Die Lösung dazu muss man noch überlegen. Vielleicht kannst du jemand statt dir einen Brief auf Chinesisch schreiben.
Als ich im Juni dort gewesen bin, ihr jeden tag einen brief vor die tür gelegt hatte und dann im cafe auf sie (vergebens) gewartet hatte, da hatte ich schon vor der abreise gedacht, dass dies ja alles auch schief gehen könnte, wie es ja auch kam. ich hatte daher an papa einen brief geschrieben, in dem ich ihm erklärt hatte, wie sehr ich seine tochter liebe, und wie sehr sie ihn liebt. ich habe ihn gebeten nicht böse mit ihr zu sein und gut auf sie aufzupassen. das ganze hat mir ein übersetzungsbüro noch in deutschland in chinesisch transskribiert. ich hoffe sehr, dass die meinen ton getroffen haben.
jetzt kann ich keinen brief schreiben, weil ich nicht weiss wohin. ich weiss ja im augenblick nicht mal in welcher stadt sie wohnt, oder ihre eltern. es gibt auch keine gemeinsamen englischsprachigen verwandten, die ich kontaktieren könnte. höchstens den schwager, der war immer sehr nett. ich habe ihm in den letzten monaten aber zwei mal geschrieben und nie eine antwort erhalten. ich werde es nicht mehr tun. zum einen will ich ihn nicht in verlegenheit bringen, zum anderen weiss ich ja nicht, ob er nicht auch von der beziehung abrät.

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von cocktailfan » 21.10.2010, 19:44

An alle

Noch einmal vielen dank an alle, die hier ihre meinung kund getan haben. natürlich solltet ihr euch einmischen, sonst hätte ich ja nicht gepostet. meine freunde helfen mir zwar sehr, aber das sind nun einmal alles deutsche - und auch wenn ich nicht behaupten möchte viel von der chinesischen kultur zu verstehen, sie tun es noch weniger. daher wollte ich hier ein paar denkanregungen von menschen, die sich besser auskennen.
vieles von dem was ihr gesagt habt hatte ich zwar erahnt, aber es ist noch einmal etwas anderes wenn man es in einem zusammenhang lesen kann. natürlich hatte ich nie erwartet, dass jemand mit einem geheimrezept um die ecke kommt, ich weiss auch, dass es das nicht gibt.
ich weiss nicht, was ich weiter machen soll. den ratschlag sie zu vergessen kann ich nicht beherzigen, auch wenn mir mein umfeld das selbe rät weil die leute sehen, wie ich vor die hunde gehe. ich glaube auch nicht an ein happy end, aber wahrscheinlich werde ich ihr weiter schreiben, in der hoffnung, dass sie erkennt wie ernst es mir ist. das ist es nämlich immer noch. ob das was bringt weiss ich auch nicht. wie mehrfach gesagt: hinfliegen geht nicht, ich weiss nicht mal genau in welcher stadt sie nun wohnt.

ich wünsche euch allen in euren beziehungen mehr glück, seien sie deutsch-deutsch, deutsch-chinesisch, chinesisch-chinesisch oder sonst wie.

danke nochmals

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von sammakko » 21.10.2010, 20:28

Hallo liebe Leute, ich hab mal ein bißchen mitgelesen.

Mir ist aufgefallen, dass die (Ex-) Freundin ja nun keineswegs das letzte noch verbleibende Kind ist. Es scheint ja außer der gestorbenen noch zwei andere Schwestern zu geben! 孝ist ja sehr wichtig, aber genauso könnten sich die anderen beiden Schwestern ihren Anteil nehmen... meistens übernimmt doch ein Kind den Hauptanteil ... deshalb verstehe ich nicht ganz, wieso die Frau alles aufgeben muss, wo es doch andere Möglichkeiten gäbe. Oder ist sie die Älteste?

Und dann kann es durchaus sein, dass ein einziger Eindruck (vom Abendessen) das Denken der Eltern sehr beeinflusst. Ich stelle mir vor, gut konservative deutsche Eltern würden als Schwiegersohn einen netten höflichen gut verdienenden Chinesen präsentiert bekommen, der dann beim Essen "leckere Geräusche" macht... ihr wisst schon... um den daraus entstehen den Eindruck wieder zu relativieren, würde es vermutlich Jahre brauchen...

Also wer weiß, in welches Fettnäpfchen Cocktailfan getappt ist... :?

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Re: deutsch-chinesisches beziehungsproblem

Beitrag von sammakko » 21.10.2010, 20:33

Bist Du Dir wirklich sicher, dass sie mit der ganzen Familie umgezogen ist? Und nicht nur vorübergehend wegen des Krankenhauses?

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