Online China-Knigge (stern.de)
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Re: Online China-Knigge (stern.de)
Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
Genausowenig wie das hier:
• Bei einer Einladung zum Essen bedient man sich nicht selbst, das ist die Aufgabe des Gastgebers.
Re: Online China-Knigge (stern.de)
Auf dem Tisch stehen oft mehrere Teekannen, mindestens eine davon ist nur heißes Wasser. Das ist in Hong Kong absolut üblich.Phytagoras hat geschrieben:Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
Ich finde den Bericht im Stern recht gut recherchiert.
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Re: Online China-Knigge (stern.de)
Kann dem Bericht nur zu 100% zustimmen
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
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Re: Online China-Knigge (stern.de)
Meinen Erfahrungen nach bekommt man in den nördlicheren Teilen Chinas häufiger heißes Wasser als Tee; auch in Geschäften (nicht im Supermarkt o.ä.), bei längeren Beratungsgesprächen.Phytagoras hat geschrieben:Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
Auch das kenne ich gut. Die schmackhaftesten Stücke werden einem, immer wieder, einfach auf den Teller / in die Schüssel gelegt, begleitet von der Beteuerung wie gut es doch schmecke.Genausowenig wie das hier:• Bei einer Einladung zum Essen bedient man sich nicht selbst, das ist die Aufgabe des Gastgebers.
Fàn Lín
范林
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Re: Online China-Knigge (stern.de)
Das kenne ich auch. Alllerdings kann man sich sehr wohl auch selbst bedienen, ohne das man verhungern mussFan Lin hat geschrieben:Auch das kenne ich gut. Die schmackhaftesten Stücke werden einem, immer wieder, einfach auf den Teller / in die Schüssel gelegt, begleitet von der Beteuerung wie gut es doch schmecke.
Re: Online China-Knigge (stern.de)
Sehr guter Beitrag! Da scheint der Autor mal wirklich vor Ort gewesen zu sein
Oaaaah, das finde ich furchtbar! Jedes Mal in der Kantine springen sie alle wie vom Blitz getroffen auf und gehen.... dabei hab ich noch nicht mal ausgekaut T_TEin gemeinsames Essen im Restaurant endet in der Regel sehr abrupt. Der chinesische Gast verlässt meist nach Beenden der Mahlzeit schnell den Tisch.
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hedong84111
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Re: Online China-Knigge (stern.de)
Wobei das meiste in dem Bericht auf die >30 Generationen zutrifft. Vieles (ca. 50% schaetze ich mal) ist den <30 Generationen vollkommen unbekannt. 
Hinzu kommt, dass man nicht alles fuer voll nehmen kann.
Mal ein paar Bespiele:
Aberglaube ist auch nicht mehr so der Renner in der juengeren Generation. Wie gesagt, bei den alteren Generationen werden die Sachen noch mehr gepflegt, aber zu genau muss man es auch nicht nehmen.
Hinzu kommt, dass man nicht alles fuer voll nehmen kann.
Mal ein paar Bespiele:
Letztens einen Kollegen (24) bei mir in der Firma gefragt. Kennt er nicht. Meine Freundin kennt es ebenfalls nicht.Man steckt niemals die Stäbchen in eine Schale mit Reis, dies ist nur bei den Opfergaben für die Ahnen üblich und soll deshalb Unglück bringen
Stimmt nur halb, sonst muesste man ja die ganze Zeit warten bis man mal was zu essen bekommt. oOBei einer Einladung zum Essen bedient man sich nicht selbst, das ist die Aufgabe des Gastgebers.
Nur wenn man im grossen Stil eingeladen ist. In allen anderen Situationen interessiert es niemanden.Es gilt als unhöflich, alles aufzuessen, da dann angenommen wird, dass man noch Hunger hat. Man lässt einen kleinen Rest übrig, sonst wird nachgelegt.
Aberglaube ist auch nicht mehr so der Renner in der juengeren Generation. Wie gesagt, bei den alteren Generationen werden die Sachen noch mehr gepflegt, aber zu genau muss man es auch nicht nehmen.
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Re: Online China-Knigge (stern.de)
wer trinkt schon gern Wasser?HK_Yan hat geschrieben:Auf dem Tisch stehen oft mehrere Teekannen, mindestens eine davon ist nur heißes Wasser. Das ist in Hong Kong absolut üblich.Phytagoras hat geschrieben:Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
Ich finde den Bericht im Stern recht gut recherchiert.
Die kannen mit warmwasser benutzt man zum reinigen des geschirrs ( in Hk machen das viele leute lieber nochmal selbst am tisch-thx to SARS). Auch wird spaeter das etwas erkaltete wasser zum nachfuellen der Teekanne genommen. Auch wenn der tee zu stark ist kann man das wasser zum **** (forgot the word) benutzen.
Zum nicht alles aufessen: bei Familien zusammenkuenften wird es gern gesehen wenn alles gegessen wird. Dann wissen die Gastgeber das es geschmeckt hat.
(Alle aussagen beziehen sich auf grossraum HK)
btw: bei Tempel eingaengen nicht auf die schwelle zu treten ist immer noch aktuell aber in HK vergessen es auch immer mehr Leute.
Das beste war bisher eine Frau in Guertelhoehe langen miniskirt im Tempel.
Re: Online China-Knigge (stern.de)
Gehört wohl in die Kategorie "Örtlicher Aberglaube". In Wuhan bin ich darauf hingewiesen worden, dass das Unglück bringen soll, aber nicht wie oder warum.Torte hat geschrieben:Letztens einen Kollegen (24) bei mir in der Firma gefragt. Kennt er nicht. Meine Freundin kennt es ebenfalls nicht.Man steckt niemals die Stäbchen in eine Schale mit Reis, dies ist nur bei den Opfergaben für die Ahnen üblich und soll deshalb Unglück bringen
Erinnert mich daran, niemals Zigaretten an Kerzen anzuzünden, weil sonst ein Seemann stirbt.
Disclaimer: Alles, was ich schreibe, widerspiegelt nur meine persönliche Meinung und/oder Erfahrungen. Sollte ich dabei Gefühle verletzt oder jemand beleidigt haben, entschuldige ich mich von ganzem Herzen, denn dies liegt nicht in meiner Absicht.
Re: Online China-Knigge (stern.de)
• Man sollte nicht mit der ausgestreckten Hand oder gar dem Zeigefinger auf Personen deuten. Dies gilt in als grober Verstoß der Höflichkeit.
• Beim Betreten eines Privathauses oder einer religiösen Stätte, lässt man die Schuhe vor der Tür stehen.
Das sind doch aber auch Dinge, die man hier nicht macht - naja vielleicht achtet man da nicht so streng darauf aber ungewöhnlich oder "anders" finde ich das nicht.
Aber danke für all die anderen Tipps und Kommentare, ob es nun wirklich so ist wie im Bericht oder nicht.
• Beim Betreten eines Privathauses oder einer religiösen Stätte, lässt man die Schuhe vor der Tür stehen.
Das sind doch aber auch Dinge, die man hier nicht macht - naja vielleicht achtet man da nicht so streng darauf aber ungewöhnlich oder "anders" finde ich das nicht.
Aber danke für all die anderen Tipps und Kommentare, ob es nun wirklich so ist wie im Bericht oder nicht.
Re: Online China-Knigge (stern.de)
Wir bekamen in Beijing, nachdem eine Freundin für uns Tee zum Essen bestellt hatte, eine Kanne heißes Wasser. Sie fand das normal.blomah hat geschrieben:wer trinkt schon gern Wasser? Die kannen mit warmwasser benutzt man zum reinigen des geschirrs
Ziehst du dir die Schuhe aus wenn du in die Kirche gehst? Kommt wohl eher seltener vor.Conaro hat geschrieben:Beim Betreten eines Privathauses oder einer religiösen Stätte, lässt man die Schuhe vor der Tür stehen.
Das sind doch aber auch Dinge, die man hier nicht macht - naja vielleicht achtet man da nicht so streng darauf aber ungewöhnlich oder "anders" finde ich das nicht.
Re: Online China-Knigge (stern.de)
开水 ist im Freundeskreis meiner Frau nach wie vor ein Standardgetränk!
Den Brauch, die Teetassen vor dem Tee trinken auszuspülen, kenne ich auch.
Dies wird allerdings z. T. auch mit Tee gemacht und ist sicher den hygienischen Rahmenbedingungen geschuldet.
Den Brauch, die Teetassen vor dem Tee trinken auszuspülen, kenne ich auch.
Dies wird allerdings z. T. auch mit Tee gemacht und ist sicher den hygienischen Rahmenbedingungen geschuldet.
xiăo tùzi guāi guāi, ba mén kāi kāi …
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Re: Online China-Knigge (stern.de)
"Örtlich" is gut ...DaWei hat geschrieben:Gehört wohl in die Kategorie "Örtlicher Aberglaube". In Wuhan bin ich darauf hingewiesen worden, dass das Unglück bringen soll, aber nicht wie oder warum.Man steckt niemals die Stäbchen in eine Schale mit Reis, dies ist nur bei den Opfergaben für die Ahnen üblich und soll deshalb Unglück bringen
Ich habs in Beijing, Shanghai und auch Nanning exakt mit o.g. Satz erklärt bekommen.
Mag sein, dass jüngere Chinesen damit nichts anfangen können - ändert aber nichts an der Existenz dieses Aberglaubens.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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