Mit Verlaub, was Du hier aufstellst ist eine eine Theorie der Scheinwahrheit. Um Deine These zu verteidigen, müsste man jede Regel brechen, die besteht. Hört sich fast faszinierend an, denn jeder möchte mal der Herr seines eigenen Lebens sein, und vergiß gern dabei, das an diesem Leben sehr wohl andre teilnehmen, die auch direkten Einfluß darauf ausüben. Der Liebe/Liebschaft zugrunde liegt auch eine zwischenmenschliche Beziehung, nachdem wir das ganze Zauber drum herum enthüllt haben. Würdest Du also im zwischenmenschlichen Umgang auch jede bestehende Regel brechen? Selbst wenn Du es behaupten würdest, wäre es aus rein ökonomischer Sicht nicht glaubhaft, also nicht haltbar.RoyalTramp hat geschrieben:Eben, und Schmerz ist Bestandteil der realen Welt, warum ihn also ignorieren und nicht annehmen wollen? Das Leben besteht nicht nur aus Eitelsonnenschein. Oder anders gesagt: Warum nur das Positive aus einer Sache ziehen wollen, wenn es auch noch das Negative gibt? Ist nicht erst dadurch eine Sache "vollkommen", wenn man beide Seiten kennt?serenita hat geschrieben:Ich bin sprachlos! Das hier ist aber das reale Leben und nicht die literarische Welt.
Dennoch gibt es hier zwei Optionen, die man von Anfang an für sich entscheiden kann,
1. ohne Rücksicht auf Verlust. Mit andren Worten, ich weiß, da ist ein Blitzer, ich darf nur 50 fahren, aber ich fahre trotzdem 80, weil es mir danach ist, weil mir diese Erfahrung mit dem Knöllchen gerade noch gefehlt hat.
2. Ich nutze meinen Kopf ein wenig, so verliebt ich auch bin. Ich fahre nicht gegen den Baum, weil ich weiß, dass die Karosserie dem nicht standhält, und ich selbst auch nicht entsprechend bepanzert bin.
Aber, ich sachte bereits. Was ist schon Leiden? Der Mensch ist sehr viel leidensfähiger als er glaubt. Muss man es aber fördern, muss man in diesem Fall von gtvz8 noch fördern bei den doch sehr klaren Anzeichen, die für nichts Gutes sprechen, nur um der "Vollkommenheit" willen?



