Werft mal einen Blick auf das Foto. Ist zwar unscharf, aber dennoch zu erkennen. Als ich am späten Abend das Expo-Gelände verlassen wollte, fuhren da zwei Rollstuhlfahrer die Straße lang. Wäre ansich nichts ungewöhnliches, würden die zwei nicht plötzlich mal aus dem Rollstuhl aufstehen, sich dann wieder hinsetzen und wie auf dem Foto zu sehen statt mit den Händen die Füße zum Bewegen des Rollstuhls zu benutzen.

Erstmal gerätselt, warum. Wachsen Nervenbahnen in der Wirbelsäule so schnell wieder zusammen? Ach nein, ist ja Expo! Wollten wohl schneller in die Pavillons.
Tja, viel gibt es nicht zu sagen: Puxi einigermaßen leer, Pudong-Seite dagegen voller Menschen. Weiß nicht genau, ob am Wochenende mehr los ist. Bestimmt. Vor deutschem Pavillon kilometerlange Schlangen. Gut, dass man mit deutschen Paß VIP-Zugang hat. Gutes Gefühl.
Wieso entwirft man einen Pavillon, der so enge Räume hat, wenn man weiß, dass den in China mehrere tausend Menschen täglich besuchen werden? Andere Pavillons waren dagegen besser auf die Menschenmassen angepasst worden. Total schlechte Raumaufteilung. Die spinnen die Architekten! Sonst war die Ausstellung ja ganz ok. Deutschland hat sich ja wenigstens mal mit dem Rahmenthema der Expo beschäftigt.
Fazit: Einmal reicht! Die kleinen Pavillons sind manchmal viel interessanter als man denkt. Nicht nur auf Pudong konzentrieren. Auch ein Abstecher auf die andere Flußseite lohnt sich.
Vorsicht! Kann Spuren von Ironie enthalten.