"Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

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otternase
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von otternase »

1) hier geht es nicht um den regulären Umgang mit Tieren in einer agrarisch geprägten Gesellschaft. Aufgeführt hatte ich explizit Beispiele von ausdrücklicher Tierquälerei. Das ist ein Riesenunterschied. Hast Du Dir die Links angeschaut?

2) so sehr am Thema vorbei ist es allein deshalb nicht, weil Untersuchungen aus den USA existieren, die zeigen, dass fast jeder Serial Killer bereits als Kind mit Tierquälereien begonnen hat. Nicht umsonst werden in vielen Bundesstaaten inzwischen solche Vorkommnisse bei der Polizei speziell geführt mit dem Hintergrund, Menschen, insbesondere Jugendliche, die wegen Tierquälerei aufgefallen sind, besonders zu beobachten.

Mal als Ansatz zum Weiterinformieren dies hier:
The Link Between Animal Abuse and Serial Killers

Ted Bundy, David Berkowitz and Jeffrey Dahmer have more in common than just being serial killers. These three murderers are also connected by the fact that each of them tortured and/or killed animals during their
childhoods. "Researchers as well as FBI and other law enforcement agencies nationwide have linked animal cruelty to domestic violence, child abuse, serial killings and to the recent rash of killings by school age children", says Dr. Randall Lockwood (vice president of training and initiatives for the Humane Society of the United States.

Some children are cruel to and torture animals to impress their peers, but future serial killers usually torture animals purely for their own enjoyment. Animal abuse is a recognized sign of a mental disorder. If a child hurts animals it should be a red flag and immediate action should be taken. While there are many factors that contribute to someone becoming a serial killer, the one constant they share is animal abuse.

Jeffrey Dahmer showed an intense interest in dismembering animals as a child. As an adult he was charged with murdering and dismembering at least sixteen people. Dahmer is just one example of this. As a matter of fact, most people who are on death row for murder admit to abusing animals as children. A study done by North Eastern University and the Massachusetts SPCA found that people who abuse animals are five times more likely to abuse humans than people who do not. Albert Schweitzer said it best when the wrote that "Anyone who has accustomed himself to regard the life of any living creature as worthless is in danger of arriving also at the idea of worthless human lives".

This article is intended to inform but also to help. Any parent who sees this type of behavior in their children should immediately seek out help for the child. These are not isolated incidents, as I said earlier almost
every serial killer has a history of animal abuse. This is a fact, not a coincidence. You can go to this link for a more complete list of serial killers who abused and/or killed animals as children. I can't give you the complete list here as there are too many to name, but I will give a few examples.

Albert Disalvo (better known as the Boston Strangler) used to trap dogs and cats as a child and then shoot them with arrows.

Edward Emil Kemper lll was convicted of killing eight women, one of which was his own mother. When he was thirteen yrs. old he would kill neighborhood cats and put their heads on poles. Kemper killed his own cat, decapitated it and then cut it into small pieces. This is the same thing he did to his own mother!

David Berkowitz was convicted of thirteen murders and attempted murders. He used to abuse the neighborhood dogs. He shot one neighbors dog because according to him, the dog was an "evil force" that compelled him to kill.

Ted Bundy was convicted of two murders though he was suspected of at least forty! Bundy used to watch as his own father tortured animals. Eventually, Bundy did the same.

Andrew Cunanan was the man who killed designer Versace and was suspected in the murders of five other people. Cunanan used to gather crabs and then burn their eyes out with a lighted match. He would watch their eyes sizzle then turn them loose.
aquadraht
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von aquadraht »

Du widerlegst Dich selbst.
1. Behauptung: Es besteht ein Zusammenhang zwischen mörderischer Gewalt und Tierquälerei
2. Faktum: In China ist der Umgang mit Tieren brutaler als in den USA, ausserdem gibt es keine oder schwache Tierschutzbestimmungen.
3. Conclusio: In China gibt es mehr Serienmorde als in den USA.
qed

Also entweder einen neuen Tierschutzthread oder Schluss

a^2
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no1gizmo
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von no1gizmo »

Menschen, die soetwas mit Absicht höheren Lebewesen zufügen, würde ich ohne zu zucken ebenfalls mit ähnlichem Weg das Licht ausblasen, wenn ich die Gelegenheit dazu habe.

Ich habe kein Mitleid mit Menschen, die unmenschliches Verhalten an den Tag legen.

Ich darf mir sowas echt nicht ansehen, bin normalerweise sehr friedvoll, aber da kriege ich blanken Hass.

So, mal beruhigen und ins Bett.
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otternase
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von otternase »

aquadraht hat geschrieben:Du widerlegst Dich selbst.
1. Behauptung: Es besteht ein Zusammenhang zwischen mörderischer Gewalt und Tierquälerei
ja, das ist meine Behauptung, dadurch wird Tierquälerei auch automatisch on-topic in diesem Thread
aquadraht hat geschrieben:2. Faktum: In China ist der Umgang mit Tieren brutaler als in den USA, ausserdem gibt es keine oder schwache Tierschutzbestimmungen.
letzteres sicherlich, bei ersterem bin ich mir nicht unbedingt sicher
aquadraht hat geschrieben:3. Conclusio: In China gibt es mehr Serienmorde als in den USA.
keine Ahnung, aber nicht völlig auszuschliessen. Mit Sicherheit ist die Dunkelziffer in China größer als in den USA. Ob sie nun so gross ist, dass die Absolutzahl in China die der USA übersteigt, keine Ahnung.
Wäre mal interessant zu erfahren, ob zB. Yang Xinhua (67 Morde und 23 Vergewaltigungen), Huang Yong (17 Morde), Gong Runbo (6 Morde und eine höhere Zahl von Vergewaltigungen von Kindern), Shen Changyin und Shen Changping (11 Morde) auch mal mit Tierquälerei begonnen haben...?
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von aquadraht »

otternase hat geschrieben:..
Nach allem, was internationale Kriminalstatistiken hergeben, sind die USA das Rekordland der Serienmorde, absolut und relativ. Danach kommt Russland. China rangiert unter ferner liefen.
Das habe ich vor einigen Jahren in einer kriminologischen Untersuchung gelesen. Keine Anekdoten.

Generell sind Serienmorde eine eher seltene Verbrechensform. Es ist einfach inkompetent und pervers, sie mit irgendwelchen gesellschaftlichen Phänomenen, die einen stören, willkürlich zu korrellieren.

a^2
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von beowulf »

Wie war das nochmal mit den Nazis und dem Tierschutz? Was bedeutet, das dann im Umkehrschluss? :lol:
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von arrow »

Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen, ich denke der Wert eines Menschenlebens in China hängt von der gesellschaftlichen Stellung der Person ab. Das mag zwar auch in anderen Ländern so sein, fällt mir aber in China besonders auf.
Tote und sterbende Bettler auf der Strasse werden hier kaum eines Blickes gewürdigt, während dessen 10 Leute im Einsatz sind, um einen Schwerverletzten aus seinem Porsche Cayenne zu zerren...
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null.... und das nennen sie ihren Standpunkt.
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Ting Budong
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von Ting Budong »

a^2[/quote]
aquadraht hat geschrieben:
Ting Budong hat geschrieben:..
Davon abgesehen ist der Umgang mit Tieren zwar nicht ganz das Thema, aber imo auch nicht ganz am Thema vorbei. ..
Doch. Es ist am Thema vorbei, und ich finde es auch etwas dreist, wie das hier aufgedrückt wird.

a^2
Also es wird schon schwierig sich mit dir ernsthaft auseinanderzusetzen, wenn du auf den entscheidenden Teil meiner Aussage nicht eingehst. Das soll sicher kein Tierschutzthread werden, aber dass ein Zusammenhang besteht habe ich nicht nur behauptet, sondern begründet.
Ich kann es auch gerne nochmal erläutern: Wie die Chinesen wortwörtlich zum Tier sagen ist mir ziemlich egal; dass ich in höherentwickelten Säugetieren, bzw. Wirbeltieren eine Leidensfähigkeit erkenne, die der unseren enstspricht, kann ich mir nicht aussuchen. Die Handlungsmuster bei Schmerz, Angst, Panik, Gefahr für die Nachkommen, etc. sind bei Mensch und Tier viel zu ähnlich um dies zu leugnen.
Sehe ich ein Tier leiden, leide ich mit. Sehe ich öfters Tiere leiden, werde ich früher oder später diese Mitleidsgefühle von mir (unbewusst) abspalten und dem Anblick gegenüber abstumpfen. Warum sollte ich nun etwas empfinden wenn ich einen fremden Menschen leiden sehe? Die Äußerungen von Schmerz, etc. unterscheiden sich nicht wesentlich vom höheren Säugetier. Die Saite, die in mir mitschwingen könnte, wurde schon weitestgehend zum Schweigen gebracht. Messe ich also dem Leben eines Tieres außer dem ökonomischen keinen Wert bei, kann ich nur ganz schwer glauben, dass das Menschenleben plötzlich zum Heiligtum erklärt wird.

Mein Eindruck von dieser Gesellschaft ist vielmehr der: hier ist sich jeder selbst der Nächste, kurz dahinter kommen die Verwandten und dann lange nichts. Dann irgendwann die Mitmenschen, dann Autos und dann Tiere.

Mich würde mal der Umgang mit Behinderten interessieren. Man sieht die gar nicht außer hier und da einer mit Down-Syndrom. Wenn man die wörtliche Übersetzung nimmt "Gehirn kaputt", wird mir Angst und Bange. Weiß einer was darüber?
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von otternase »

Ting Budong hat geschrieben: Mich würde mal der Umgang mit Behinderten interessieren. Man sieht die gar nicht außer hier und da einer mit Down-Syndrom. Wenn man die wörtliche Übersetzung nimmt "Gehirn kaputt", wird mir Angst und Bange. Weiß einer was darüber?
mal als Recherche-Startpunkt

http://www.faz.net/s/Rub49028524456C48A ... ntent.html
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von hifi »

Zu dem ursprünglichen Thema "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel Wert!" empfehle ich die ARTE-Sendung Schick aber schädlich mal anzuschauen.
Die Sendung ist zwar bereits gestern Abend um 20:15 gelaufen, aber am Freitag, den 6. August wird sie nochmals bei ARTE wiederholt.
Natürlich kann man sie auch von http://www.onlinetvrecorder.com" target="_blank holen.

Ich würde mal behaupten, dass ein Menschenleben, (nicht allgemein, sondern speziell ein Menschenleben in den armen Ländern), ist in unserer globalisierten profitorientierten Welt grundsätzlich nicht viel Wert und wir stecken alle mit drin, egal wie moralisch korrekt man von sich hält.
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Re: "Ein Menschenleben ist in China nunmal nicht viel wert!"

Beitrag von ingo_001 »

hifi hat geschrieben:Ich würde mal behaupten, dass ein Menschenleben, (nicht allgemein, sondern speziell ein Menschenleben in den armen Ländern), ist in unserer globalisierten profitorientierten Welt grundsätzlich nicht viel Wert und wir stecken alle mit drin, egal wie moralisch korrekt man von sich hält.
Ich gehe da noch weiter und streiche den Konjunktiv in Deiner Aussage.

* Was das amgeblisch unmenschliche Verhalten gegenüber Tieren angeht, sage ich ganz klar:
Dieses Verhalten ist nicht unmenschlich, sondern menschlich. Es ist zwar kein Ruhmesblatt dies bezügl. - aber trotzdem wahr:
Jedes Verhalten von Menschen ist typisch menschlich.
Und wer ernsthaft glaubt, hier wäre dieses oder jenes Verhalten nicht möglich, dem sei gesagt, dass man auch hier in Notzeiten "Rex" und "Mauzi" verspeist hat,

Und noch was: Im Buddhismus wird ja wohl der Respekt vor jedem Tier gepredigt.
Nur vergessen/verdrängen die westl. "Mainstream-Buddhisten", dass da eben auch wirklich jedes Tier gemeint ist. Soll heissen, Ne Ameise platt zu machen is weniger sündhaft als ne Maus oder nen Hund ...

Also: Wer den "Wert" eines Lebewesens von sessen Größe oder Inteligenz abhängig macht, misst m.E. da auch mit zweierlei Mass.
Und auch das ist typisch menschliches Verhalten ...

Da wir alle im Glashaus sitzen, würde ich mir das mit dem Steinewerfen
überlegen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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