Die Vorteile der chinesischen Sprache

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
siedenderschnee
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Beitrag von siedenderschnee »

Doch gerade habe ich auch 蓝蓝色的天空 in google gefunden, das klingt mir aber immer komischer. Aber zugegeben, das kan man schreiben, wenn man einen besonderen Stil zeigen will,ist kein Fehler, nur irgendwie 不通顺.
Aber wenn ein Anfaenger so was im Aufsatz schriebe, glaube ich wuerde das 99% als fasch bewertet und korrigiert.
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devurandom
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Beitrag von devurandom »

bossel hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben:Die deutschen, englischen oder französischen (mehr Sprachen kann ich nicht. :-D) Idiome entspringen häufig alten Brauch oder Volksmund (man sagt ja auch "Volksmund").
Da wäre ich nicht so sicher. Viele Redewendungen haben ihre Herkunft in literarischen Werken, sei es religiöser (z.B. die Bibel), dichterischer oder anderer Natur. Das Problem ist, daß man es bei vielen nicht mehr weiß.
Naja, ist sicherlich so. Der Unterschied ist aber der Anteil der literarisch verwurzelte Idiome, hier ein Link zum Thema deutschen Sprichwörtern:
http://de.wikiquote.org/wiki/Deutsche_Sprichw%C3%B6rter Ein durchschnittlich gebildeter Person kann die meisten Sprichwörter dieser Liste zumindest sinngemäß verstehen. Das wäre bei Chinesischen Idiomen wesentlich schwieriger. siehe die Beispiele, die ich im letzten Posting genannt habe.
Das Chinesische kennt aber vom Alter her eine sehr klare Trennung zwischen Schrift- und Umgangssprachen. Die in die chinesischen Umgangssprachen eingeflossenen Floskeln stammen zum größten Teil aus schriftlichen Altchinesisch und damit gehobene Sprache. Sie sind verbunden mit Kenntnissen über Geschichte Literatur.
Auch die europäischen Schriftsprachen waren jahrhunderte(-tausende)lang abgehoben von den Umgangssprachen. Das Bewußtsein dafür ist aber weitgehend verlorengegangen (naja, außerhalb linguistischer Kreise jedenfalls). Viele Leute, die heutzutage etwas Altes lesen, denken, daß die damals wirklich so gesprochen haben.
Ich würde mal sagen, dass ein durchschnittlich gebildeter Deutscher wesentlich weniger Schwierigekeiten beim Lesen von "Faust" als ein durchschnittlich gebildeter Chinese beim Lesen von 诗经 hat. (zugegeben, das zweite ist so um über 1000 Jahre älter als das erste ;))
Übrigens werden bei weitem nicht alle indogermanische Sprachen mit lateinischen Buchstaben geschrieben.
Einiges (s.o.), aber ich will mal nicht so kritisch sein. ;-)
Mist!!! :-D :-D
Habe vermutlich sowieso schon den Ruf eines Korinthenkackers.
Und ich bin schon allgemein als geltungssüchtiger Klugscheisser bekannt. ;-) :-D

Gruß
/dev/urandom
siedenderschnee
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Beitrag von siedenderschnee »

devurandom hat geschrieben: Ich würde mal sagen, dass ein durchschnittlich gebildeter Deutscher wesentlich weniger Schwierigekeiten beim Lesen von "Faust" als ein durchschnittlich gebildeter Chinese beim Lesen von 诗经 hat. (zugegeben, das zweite ist so um über 1000 Jahre älter als das erste ;))
《红楼梦》ist "nur" ueber 300 Jahre alt und sogar in damals gesprochener Sprache geschrieben, und kann ein "durchschnittlich gebildeter Chinese" dieses Werk schon ohne Muehe lesen und alles verstehen? Geschweige denn von 《诗经》.
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Beitrag von Dennis (CDS) »

siedenderschnee hat geschrieben:
Sky Darmos hat geschrieben:
siedenderschnee hat geschrieben:蓝蓝色的天空 klingt doch komisch, 蓝蓝的天 oder 蓝蓝的天空ist hingegen die richtige Form laut der chinesichen Grammatik. Im Chiesischen gibt es doch auch Grammatik, oder? :) :)
Nein, das kann man ruhig schreiben. Ich hab dazu in google 150 Einträge gefunden. Ich denke man hat da recht große Freiheiten seinen eigenen Stil zu schreiben. Meistens ist etwas nur schlecht formuliert aber nicht direkt falsch.
Also meiner Meinung nach ist das entweder 蓝色的天空 oder 蓝蓝的天空,
蓝蓝色的天空 heisst 累赘 und auch aeusserst ungewoehnlich. Was hast du in google gefunden, 蓝蓝色的天空? Wieso finde ich keine(蓝色的天空oder蓝蓝的天空schon recht viel)...die chinesische Grammatik ist nicht wie Mathematik und so deutlich wie die deutsche, aber das Sprachgefuehl habe ich doch, um zu eintscheiden was 通顺 ist und was nicht. (es geht hier nicht um richtig oder falsch,grosse Freiheit hat man ja doch wie du eben erwaehntest) Ja auch wiele Chinesen schreiben 不通顺的句子或文章, das zeugt aber von schlechtem Stil so wie ein Deutscher in der Zeitung Artikel schreibt und grammatische Fehler macht.
Hallo liebe Leute,

dann will ich nach einiger Zeit des Mitlesens auch mal meinen Senf dazugeben. Sky, gib doch mal das wohl nachweislich nicht richtige Wort "Präsäntation" bei Google ein. Ich erhalte dort 205 Treffer, wird es deswegen richtiger? Obwohl es sehr wahrscheinlich noch jeder verstehen kann, würdest du dies in der Schule angestrichen bekommen, oder hab ich bei der Rechtschreibreform schon wieder was verpasst? :lol:

Natürlich kann ich nach zwei Jahren des Chinesischstudiums in Taiwan nicht mit einem richtigen Sprachgefühl wie siedenderschnee daherkommen, aber von 蓝蓝色的天空, 蓝色的天空 oder 蓝蓝的天空 ist Ersteres auch meines Erachtens einfach merkwürdig, weil in der Form noch nie gehört, wobei die beiden anderen Formen doch sehr geläufig sind. Falsch wiederum kann es auch nicht wirklich sein, weil ja die Bedeutung auch so klar wird, wenn auch etwas komisch ausgedrückt,
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Beitrag von Grufti »

Vortarulo hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben:
Übrigens werden bei weitem nicht alle indogermanische Sprachen mit lateinischen Buchstaben geschrieben.
Okok, ich füge noch krylische Buchstaben hinzu...noch was vergessen? ;-) :-D :-D
Ja, und zwar Griechisch, Devanagari, Gurmukhi, Arabisch, Bengali, Armenisch, Gujarati, Oriya, Singhalesisch. Das sind die, die mir noch für die indoeuropäischen Sprachen einfallen...

Passt kaum zum Thema, aber ich hab mich heute erst registriert und wollte wenigstens noch was schreiben. *g*

Liebe Grüße,
- André

Arabisch (wie u.a. auch das Hebräisch) gehört zu den semitischen Sprachen..und somit zur "afro-asiatischen" Sprachen..


Bei den indischen Schriften ist etwas komplizierter als bei den "Normalen" Buchstabenschriften:
Bei vielen indischen Schriften wird der jeweils häufigste Vokal (meist A) nicht geschrieben, sondern im Gegenteil gibt es ein Zeichen für „kein A“. Daher werden in diesen Schriften, die ansonsten Buchstabenschriften sind, manche Zeichen als Silben (etwa B als BA, D als DA etc.) gelesen, wenn weder ein anderer Vokal noch ein „kein A“-Zeichen folgt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Silbenschrift


Bald hätte ich als "indoeuropäische Buchstabenschrift" die Runen und die "Ogam"-Schrift in Irland und Schottland vergessen... aber die existieren ja nur noch als historische Schriften
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Beitrag von bossel »

devurandom hat geschrieben:Ein durchschnittlich gebildeter Person kann die meisten Sprichwörter dieser Liste zumindest sinngemäß verstehen. Das wäre bei Chinesischen Idiomen wesentlich schwieriger. siehe die Beispiele, die ich im letzten Posting genannt habe.
Kann ich natürlich nicht beurteilen, wie es im Chinesischen aussieht. Man muß aber auch immer fragen: Verstehen die Leute (jetzt bezogen auf die Deutschen) die Redewendungen in ihrer ursprünglichen oder in einer modernen Deutung? Es gibt halt im Lauf der Zeit sehr oft einen Bedeutungswandel, & viele wissen weder woher so ein Spruch kommt, noch worauf er sich ursprünglich bezog. Man denke nur an "mit Kind & Kegel": wer weiß denn heute noch, daß mit Kegel uneheliche Kinder gemeint sind?
Ich würde mal sagen, dass ein durchschnittlich gebildeter Deutscher wesentlich weniger Schwierigekeiten beim Lesen von "Faust" als ein durchschnittlich gebildeter Chinese beim Lesen von 诗经 hat. (zugegeben, das zweite ist so um über 1000 Jahre älter als das erste ;))
Versuch Dich mal an Walther von der Vogelweide, ein Stück aus dem Unmutston von 1213:

Ahî, wie kristenlîche nû der bâbest lachet,
swenne er sînen Walhen seit: «ich hânz alsô gemachet!»
(daz er dâ seit, des solt er niemer hân gedâht.)
er gihet: «ich hân zwêne Allamân under eine krône brâht,
daz si daz rîche sulen stœren unde wasten.
ie dar under füllen wir die kasten.
ich hân si an mînen stoc gemenet, ir guot ist allez mîn:
ir tiuschez silber vert in mînen welschen schrîn.
ir pfaffen, ezzent hüenr und trinkent wîn,
unde lânt die tiutschen leien magern unde vasten.»

800 Jahre alt & obschon mittelhochdeutsch für die meisten Deutschen zum größten Teil unverständlich. (Falls Du hier in Deutschland Germanistik studiert hast, ist das natürlich kein Problem für Dich.)
Ganz unabhängig vom Vergleich zum Chinesischen jetzt.

Ich dachte eigentlich, für Chinesen müßte es einfacher sein, so alte Texte zu lesen, da sich die Schriftzeichen eben nicht so stark weiterentwickelt haben wie die Sprache. Aber sowieso eine reine Vermutung, habe mich noch nicht allzusehr mit chinesischer historischer Sprachwissenschaft beschäftigt (habe genug mit der englischen zu tun).
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Beitrag von bossel »

Grufti hat geschrieben:
Vortarulo hat geschrieben:Ja, und zwar Griechisch, Devanagari, Gurmukhi, Arabisch, Bengali, Armenisch, Gujarati, Oriya, Singhalesisch. Das sind die, die mir noch für die indoeuropäischen Sprachen einfallen...
Arabisch (wie u.a. auch das Hebräisch) gehört zu den semitischen Sprachen..und somit zur "afro-asiatischen" Sprachen..
Vortarulo bezog sich nur auf die arabische Schrift, nicht Sprache. Es gibt nunmal indoeuropäische Sprachen mit arabischer Verschriftlichung (z.B. Persisch).
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Beitrag von devurandom »

bossel hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben:Ein durchschnittlich gebildeter Person kann die meisten Sprichwörter dieser Liste zumindest sinngemäß verstehen. Das wäre bei Chinesischen Idiomen wesentlich schwieriger. siehe die Beispiele, die ich im letzten Posting genannt habe.
Kann ich natürlich nicht beurteilen, wie es im Chinesischen aussieht. Man muß aber auch immer fragen: Verstehen die Leute (jetzt bezogen auf die Deutschen) die Redewendungen in ihrer ursprünglichen oder in einer modernen Deutung? Es gibt halt im Lauf der Zeit sehr oft einen Bedeutungswandel, & viele wissen weder woher so ein Spruch kommt, noch worauf er sich ursprünglich bezog. Man denke nur an "mit Kind & Kegel": wer weiß denn heute noch, daß mit Kegel uneheliche Kinder gemeint sind?
hast schon Recht, sicher sind Sprichwörter in meisten Sprachen mehr oder weniger verwurzelt in der jeweiligen alten Sprache. Nur der Unterschied, den ich hier sehe, ist dass bei Chinesischen man eher Gedanken drüber machen würden, ob die Leute eine Sprichwörtersammlung in vergleichbarem Umfang überhaupt verstehen, anstatt nachvollziehen zu können. Hier eine URL mit einer kurzen Liste chinesischen Idiome.
http://www.chinapage.com/main2.html
Es fällt auf, dass sämtliche Einträge dieser Liste im schriftlichen Altchinesisch vorliegen. Die Wörter aus der Liste sind zwar alle in einer gehobenen Sprache, zählen aber zu den "alltäglichen" Sprichwörtern, die auch von "bildungsfernen" Bevölkerungsschicht benutzt werden. Es gibt noch unzählige Solche Sprichwörter, deren Verwendung breites Wissen über Geschichte, Religion und Literatur verlangt.
Ich würde mal sagen, dass en durchschnittlich gebildeter Deutscher wesentlich weniger Schwierigekeiten beim Lesen von "Faust" als ein durchschnittlich gebildeter Chinese beim Lesen von 诗经 hat. (zugegeben, das zweite ist so um über 1000 Jahre älter als das erste ;))
Versuch Dich mal an Walther von der Vogelweide, ein Stück aus dem Unmutston von 1213:
.......
800 Jahre alt & obschon mittelhochdeutsch für die meisten Deutschen zum größten Teil unverständlich. (Falls Du hier in Deutschland Germanistik studiert hast, ist das natürlich kein Problem für Dich.)
Ich habe zwar nicht Germanistik studiert (bin Ingenieur/Informatiker), höre aber viel Gothic/Mittelalter Rock. Daher konnte ich den Text einigermasse entziffern. Irgendwas mit der Kirche und deutsche Kronen. Eine schnelle Suche im Google hat einigermasse meine Übersetzungen bestätigen können. *stolz sein* :-) :-) Vielen Dank fürs Beispiel. Jetzt habe ich auch einen Anhaltspunkt, um nach derartigen Text zu suchen, liest sich super interessant.
Ich dachte eigentlich, für Chinesen müßte es einfacher sein, so alte Texte zu lesen, da sich die Schriftzeichen eben nicht so stark weiterentwickelt haben wie die Sprache. ...
ganz im Gegenteil. Alte Schriften im originalen Form, wie man bei Antiquitäthandler bekommt, können die alle wenigsten Leute noch lesen. Die Langzeichen unterscheiden sich erheblich von den heute auf Mainland gebräuchlichen Kurzzeichen. Die Grammatiken sind quasi aus zwei Welten, unter anderem weil, wie erwähnt, die Schrift- und Umgangssprachen sehr strikt und konsequent getrennt wurden. In den meisten alten Schriften sind nicht einmal Satzzeichen wie Punkte oder Kommas drin. Außerdem werden die Bücher von rechts nach links, von Hinten nach vorne und in Spalte gelesen. :lol: :lol: Daher lassen sie sich nur mit äußerste Mühe lesen. Mit der Grammatik der alten Schriftsprache haben ohnehin die meisten Chinesen Probleme, Die meisten dürfte wohl Bücher wie, sagen wir, 古文观止, nicht ohne Hilfe lesen können. Viele bekommen alleine schon Probleme beim Lesen von alten "Popliteraturen" wie 红楼梦, 三国演义, 封神榜 usw..

Gruß
/dev/urandom[/u]
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Beitrag von Grufti »

bossel hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:
Vortarulo hat geschrieben:Ja, und zwar Griechisch, Devanagari, Gurmukhi, Arabisch, Bengali, Armenisch, Gujarati, Oriya, Singhalesisch. Das sind die, die mir noch für die indoeuropäischen Sprachen einfallen...
Arabisch (wie u.a. auch das Hebräisch) gehört zu den semitischen Sprachen..und somit zur "afro-asiatischen" Sprachen..
Vortarulo bezog sich nur auf die arabische Schrift, nicht Sprache. Es gibt nunmal indoeuropäische Sprachen mit arabischer Verschriftlichung (z.B. Persisch).

Woher weißt Du denn , was er gemeint hatte ???

Explizit hatte er es nicht geschrieben !!!


Du mußt wirklich an ALLEM herummeckern....!!!
Hauptsache Du kannst wieder Streit suchen....

Normalerweise hättest Du ihn SELBST zu Wort kommen lassen sollen....um zu sehen, was er wirklich gemeint hatte...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Beitrag von Vortarulo »

Grufti hat geschrieben:
bossel hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben: Arabisch (wie u.a. auch das Hebräisch) gehört zu den semitischen Sprachen..und somit zur "afro-asiatischen" Sprachen..
Vortarulo bezog sich nur auf die arabische Schrift, nicht Sprache. Es gibt nunmal indoeuropäische Sprachen mit arabischer Verschriftlichung (z.B. Persisch).

Woher weißt Du denn , was er gemeint hatte ???

Explizit hatte er es nicht geschrieben !!!
Bossel hatte schon Recht. Natürlich hab ich von den Schriften geredet, ihr doch auch (ich war also explizit genug). Urdu und Farsi werden mit dem arabischen Alphabet geschrieben... aber ich glaub, das ist nicht so wichtig. Ich fand's aber ein bissl seltsam, dass keiner an die indischen Schriften dachte, wo wir doch explizit von indoeuropäischen (bzw. "indogermanischen") Sprachen sprachen.

Grüße,
- André
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Beitrag von bossel »

devurandom hat geschrieben:Alte Schriften im originalen Form, wie man bei Antiquitäthandler bekommt, können die alle wenigsten Leute noch lesen. Die Langzeichen unterscheiden sich erheblich von den heute auf Mainland gebräuchlichen Kurzzeichen. Die Grammatiken sind quasi aus zwei Welten, unter anderem weil, wie erwähnt, die Schrift- und Umgangssprachen sehr strikt und konsequent getrennt wurden. In den meisten alten Schriften sind nicht einmal Satzzeichen wie Punkte oder Kommas drin. Außerdem werden die Bücher von rechts nach links, von Hinten nach vorne und in Spalte gelesen. :lol: :lol: Daher lassen sie sich nur mit äußerste Mühe lesen. Mit der Grammatik der alten Schriftsprache haben ohnehin die meisten Chinesen Probleme, Die meisten dürfte wohl Bücher wie, sagen wir, 古文观止, nicht ohne Hilfe lesen können. Viele bekommen alleine schon Probleme beim Lesen von alten "Popliteraturen" wie 红楼梦, 三国演义, 封神榜 usw..
Danke für die Info. So kann man sich täuschen.
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Beitrag von bossel »

Grufti hat geschrieben:Woher weißt Du denn , was er gemeint hatte ???
Die beiden großen C: Context & Content (Zusammenhang & Inhalt).
Explizit hatte er es nicht geschrieben !!!
Der Kontext waren nunmal Schriften, & was den Inhalt angeht:
Vortarulo hat geschrieben:Ja, und zwar Griechisch, Devanagari, Gurmukhi, Arabisch, Bengali, Armenisch, Gujarati, Oriya, Singhalesisch. Das sind die, die mir noch für die indoeuropäischen Sprachen einfallen...
Man beachte die Benutzung des Wortes für. Scheint mir ziemlich eindeutig, daß es nicht um die Sprachen selber geht, sondern um etwas im Zusammenhang mit diesen Sprachen.

Grufti hat geschrieben:Du mußt wirklich an ALLEM herummeckern....!!!
Hauptsache Du kannst wieder Streit suchen....
Meine Güte! Wie lang ist Dein Schlips denn? Muß schon gewaltige Ausmaße haben, daß mein Beitrag genügt, um draufzutreten. Könntest Du mich vielleicht auf jene Worte hinweisen, die Dir so streitlustig vorkommen?
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Beitrag von yuxian »

花了几个小时,才看了一半。。。我的德语水平需要继续提高哈。对于汉语和德语的比较我有很多心得,无奈德语水平限制,不能很好地表达,先看几天,想好了再来探讨。

habe mehrere Stunden verwendet, nur eine Hälfte gelesen ... Meine Deutschsprachfertigkeit soll noch verbessern werden. Für den Vergleich zum Chinesischen und Deutschen habe ich viel zu sprechen, aber wegen meines schlechten Deutsch kann ich es nicht so gut ausdrücken. In einigen Tegen werde ich nach dem Durchlesen an diese Diskussion teilnehmen.
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

Wir freuen uns bereits darauf :D
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"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy
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Beitrag von yuxian »

kusti hat geschrieben:Keine Sprache ist so erfinderisch wie das Deutsche.
Du kannst einfach neue Wortkreationen machen, welche niemand jemals gehört hat, ohne dass es falsch ist. Das ist genau die Art, wie man Sprache und Schrift benutzen sollte.
Wenn du ein chinesisches Zeichen abänderst, dann ist es schlichtweg nurnoch falsch und wird nicht mehr verstanden.
Man kann nicht so sagen. Das chinesisches Zeichen, das wir " Zi 字" nennen, hat keinen gleichen Status eines "Wortes" oder eines " Buchstaben", sondern eines "Affixes" oder einer "Wortwurzel".

Du kannst einfach die Wortwurzel mit Affixe verbinden, um ein ganz neues Wort zu "kreatieren", aber du kannst doch keine neue Wortwurzel oder Affixe erfinden, sonst kann niemand dich verstehen. Also chinesisch auch.

Natürlich gibt es auch einige Ausnahmen. Ich“ kann den fogenden Text nicht übersetzen, kannst das verstehen?( [丿虫] ist ein Zeichen, das kann ich nicht tippen) ;)

上世纪50年代末期,有几位日本学者来中国登泰山,沿途的风景令他们流连忘返,赞叹不已。穿红门,过万仙楼,北行一段,自然风光绝佳,盘路西侧的石壁上镌刻有“[丿虫]二”两字,引起日本学者的很大兴趣,他们向陪同的中国学者询问,这两个古怪的字意思是什么?还真把在场的人都难住了。

  游山归来,日本学者仍追问“[丿虫]二”的读法和意思。于是,我国学者们便翻书查卷,多方请教专家教授,可就是得不到满意结果。后有人带着临写的这两个字找到中国科学院,请教郭沫若。郭看了这两个字,沉思片刻,提笔在“[丿虫]二”两个字外边各加两笔,“[丿虫]二”变成了“風月”。郭沫若笑道:“这两个字应读作‘風月无边’,不过是古代名士的文字游戏罢了。”
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