Kommunismus
Bei den Zahlen der Nationalsozialisten zählen sämtliche Opfer des 2. Weltkriegs, egal von welcher Seite.
Aber um noch einmal auf eure Diskussion(oben) zurückzukommen:
Zunächst einmal wären materielle Güter in einer kommunistischen Gesellschaft überreichlich vorhanden. Die Menschen wären von der Mühsal befreit, die ihnen der Kampf um das Lebensnotwendige auferlegt. Es gäbe keine Arbeitsteilung, da "die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.", wie Karl Marx 1845 schrieb. Unter diesen Bedingungen gibt es keine sozialen Klassen.
Das Ziel des Kommunismus ist also eine klassenlose Gesellschaft, in der es keine Unterdrückung mehr gebe, da sich jeder Mensch - entsprechend seiner Fähigkeiten und Bedürfnisse – selbst verwirklichen könnte.
Marx unterscheidet verschiedene Stadien des Kommunismus auf dem Weg zu seiner vollkommenen Entfaltung.
In der Phase seiner Entwicklung, in welcher der Kommunismus sich gerade erst von der kapitalistischen Gesellschaft absetzt, ist zwar das Privateigentum bereits aufgehoben, es gibt aber noch Arbeitsteilung, und die Arbeitenden werden "jeder nach seiner Arbeit" bezahlt. Auf der nächsten Stufe heißt dann das organisierende Prinzip "jeder nach seinen Bedürfnissen".
Aber um noch einmal auf eure Diskussion(oben) zurückzukommen:
Zunächst einmal wären materielle Güter in einer kommunistischen Gesellschaft überreichlich vorhanden. Die Menschen wären von der Mühsal befreit, die ihnen der Kampf um das Lebensnotwendige auferlegt. Es gäbe keine Arbeitsteilung, da "die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.", wie Karl Marx 1845 schrieb. Unter diesen Bedingungen gibt es keine sozialen Klassen.
Das Ziel des Kommunismus ist also eine klassenlose Gesellschaft, in der es keine Unterdrückung mehr gebe, da sich jeder Mensch - entsprechend seiner Fähigkeiten und Bedürfnisse – selbst verwirklichen könnte.
Marx unterscheidet verschiedene Stadien des Kommunismus auf dem Weg zu seiner vollkommenen Entfaltung.
In der Phase seiner Entwicklung, in welcher der Kommunismus sich gerade erst von der kapitalistischen Gesellschaft absetzt, ist zwar das Privateigentum bereits aufgehoben, es gibt aber noch Arbeitsteilung, und die Arbeitenden werden "jeder nach seiner Arbeit" bezahlt. Auf der nächsten Stufe heißt dann das organisierende Prinzip "jeder nach seinen Bedürfnissen".
Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag,
ein letztes Glück und einen letzten Tag.
(Johann Wolfgang von Goethe)
ein letztes Glück und einen letzten Tag.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Ja, wenn du mehr schreibst, dann kann man auch schneller die Meinungsverschiedenheiten ausmachen und darauf reagieren.Shaggy hat geschrieben:Bei den Zahlen der Nationalsozialisten zählen sämtliche Opfer des 2. Weltkriegs, egal von welcher Seite.
Aber um noch einmal auf eure Diskussion(oben) zurückzukommen:
Zunächst einmal wären materielle Güter in einer kommunistischen Gesellschaft überreichlich vorhanden. Die Menschen wären von der Mühsal befreit, die ihnen der Kampf um das Lebensnotwendige auferlegt. Es gäbe keine Arbeitsteilung, da "die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.", wie Karl Marx 1845 schrieb. Unter diesen Bedingungen gibt es keine sozialen Klassen.
Das Ziel des Kommunismus ist also eine klassenlose Gesellschaft, in der es keine Unterdrückung mehr gebe, da sich jeder Mensch - entsprechend seiner Fähigkeiten und Bedürfnisse – selbst verwirklichen könnte.
Marx unterscheidet verschiedene Stadien des Kommunismus auf dem Weg zu seiner vollkommenen Entfaltung.
In der Phase seiner Entwicklung, in welcher der Kommunismus sich gerade erst von der kapitalistischen Gesellschaft absetzt, ist zwar das Privateigentum bereits aufgehoben, es gibt aber noch Arbeitsteilung, und die Arbeitenden werden "jeder nach seiner Arbeit" bezahlt. Auf der nächsten Stufe heißt dann das organisierende Prinzip "jeder nach seinen Bedürfnissen".
Eine Gesellschaft ohne Arbeitsteilung gibt es wohl nicht, oder zumindest ist das eine sehr einfache Gesellschaft. Marx hat viel erzählt. Wer seine Standardwerke gelesen hat stellt fest, dass es mehrheitlich ein wildes Brainstorming darstellt, ein wilder Wust aus chaotischen Informationen und Darstellungen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich ihm sogar eine bestimmte Form der Schizophrenie andichten. Es gibt keinen einzigen Faden durch seine Werke, ausser eben, dass er dauernd gegen die bestehende Ordnung gewettert hat. Die Arbeiter und tatsächlich Unterdrückten haben ihn einfach für ihre Absichten und Zwecke missbraucht. Und er war ein dankbares Opfer für sie.
Die klassenlose Gesellschaft ist ein schöner Traum. Sie kann weder politisch, noch wirtschaftlich, noch juristisch, noch gesellschaftlich jemals realisiert werden. Die 'klassenlose Gesellschaft' ist wohl eher eine philosophische Betrachtung, dass wir uns bewusst sein sollten, dass alle Menschen mit den gleichen Rechten auf die Welt gekommen sind, dass alle die gleichen Chancen haben sollten(was auch immer das heisst). Dabei geht es meiner Meinung nach mehr um eine Betrachtung, nicht um einen Leitsatz oder sogar um eine Ausführungsmethode.
Der Kommunismus, wie auch der Kapitalismus, sind Zeitaufnahmen in der Weltgeschichte. Eine stabile Regierungsform gibt es nicht, die eine Form wird immer von der nächsten abgelöst, je nachdem, in was für einem Stadium die Gesellschaft sich gerade befindet, welche Auswüchse gerade vorherrschen und den Zeitgeist bestimmen.
Tut mir leid, der Logik kann ich nicht folgen. Damit ignorierst Du nur die Morde anderer Nationen (z.B. UdSSR, Japan).Shaggy hat geschrieben:Bei den Zahlen der Nationalsozialisten zählen sämtliche Opfer des 2. Weltkriegs, egal von welcher Seite.
Außerdem sind die Zusammenhänge wesentlich komplexer, als Du das anscheinend siehst.
Diese klassenlose Gesellschaft, die sowieso nur theoretisch möglich ist, ist wahrscheinlich das größte Hindernis für den Kommunismus. Menschen sind evolutionär nunmal auf Hierarchien ausgerichtet.Das Ziel des Kommunismus ist also eine klassenlose Gesellschaft, in der es keine Unterdrückung mehr gebe, da sich jeder Mensch - entsprechend seiner Fähigkeiten und Bedürfnisse – selbst verwirklichen könnte.
[/quote]Nach neuesten Zahlen Rummels ("Demozid") sind die Nazis für ca. 21mio Tote verantwortlich, die Sowjetunion über den Zeitraum 1917-87 für ca. 62mio, & Mao alleine für ca. 77mio.
Gesamtsumme für alle Demozide im 20. Jh. wäre demnach 212mio, davon sind Kommunisten der einen oder anderen Variante für 148mio verantwortlich.
Gesamtsumme für alle Demozide im 20. Jh. wäre demnach 212mio, davon sind Kommunisten der einen oder anderen Variante für 148mio verantwortlich.
Mhm, dann gelten bei Mao aber auch sämtliche Opfer des grossen Sprungs nach vorne, oder? Wobei der meiner Meinung nach nicht ein Demozid war. Sondern Dummheit, Unfähigkeit und Ignoranz, was schlimm genug ist. Aber ich kenne mich weder mit Demozid noch mit Mao und dem grossen Sprung besonders gut aus.
Shaggy hat geschrieben:Zum Thema Kommunismus:
Die ARD zeigt heute Abend um23.45 den ersten Teil einer 3-teiligen Dokureihe mit dem Titel "Der Kommunismus: Die Geschichte einer Illusion"
Das ist sicher interessant. Aber ich denke wir sollten uns nicht zu sehr auf den Kommunismus versteiffen, denn auch alle anderen Systeme funktionieren ohne dauernde Regulierung von aussen nicht. Selbst die Demokratie weist gravierende Mängel auf, erst recht, wenn sie im allgemeinen Wettbewerb um Marktpositionen, strategische Erfolgspositionen, günstige Betriebsstandorte, weltweites Lohngefälle, etc., steht. Wenn das mit der Marktbeherrschung über die nächsten 50 Jahre so weitergeht, dann haben wir in unserer Zukunft nurnoch irgendwelche Fascho-Staaten, welche sich gegenseitig per Marktdekret und Absatzzahlen bekriegen.
Ich würde mal soweit gehen und folgendes Aussagen:
DIE DEMOKRATIE IST MITUNTER EINER DER VIELEN VERLIERER DER GLOBALISIERUNG.
Das ist vielleicht heute noch nicht so offensichtlich, aber in Zukunft wird dieses Thema sicherlich noch an Aktualität gewinnen.
i will Kommunismus nicht hundertprozentig Zum Abschaum der Geschichte verurteilen,zumindest war der Ausgangspunkt Marx nicht verkehrt,reine Form des Kommunismus ist die höchstideale Staatsform in der Menschheit überhaupt,wenn sie eines Tages wirklich zustandkommen koennte,das Problem liegt aber bei operativer Ebene, die Kommunisten haben wohl ihre Fähigkeit überschätzt ,und sich darüber hinweggesetzt,dass die menschen allein mit ihren von natur angeborenen
persönlichen schwächen und Unvollkommenheit nicht das Ideale in Gang zu setzen vermögen, aso die Menschen sind Egotier,mangelnde Beaufsichtigungsorgane hat zufolge,dass der Staatswillkür und Missbrauch
jedes Land zugrund richtet,wenn der Kommunismus tatsächlich zustandkäme,nämlich ohne Ausbeutung,Klassenlosigkeit,absolute Gleichbereichtigung,alle Völker friedlich miteinander unter einem Dach leben,Arbeit niemehr Belastung,sonder aus Freude,dann unter einem Bedingung,dass die Menschen vollkommen sein Müssen.Paradis auf der Erde ist in Sicht.erwähnenswert hat sich der Marx damals bei Verfassen
seiner Werke reichlich von der Bibel inspirieren lassen.
persönlichen schwächen und Unvollkommenheit nicht das Ideale in Gang zu setzen vermögen, aso die Menschen sind Egotier,mangelnde Beaufsichtigungsorgane hat zufolge,dass der Staatswillkür und Missbrauch
jedes Land zugrund richtet,wenn der Kommunismus tatsächlich zustandkäme,nämlich ohne Ausbeutung,Klassenlosigkeit,absolute Gleichbereichtigung,alle Völker friedlich miteinander unter einem Dach leben,Arbeit niemehr Belastung,sonder aus Freude,dann unter einem Bedingung,dass die Menschen vollkommen sein Müssen.Paradis auf der Erde ist in Sicht.erwähnenswert hat sich der Marx damals bei Verfassen
seiner Werke reichlich von der Bibel inspirieren lassen.
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast



