Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

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Margie
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Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Margie » 26.05.2010, 14:05

Hallo zusammen,

ich bitte heute um Hilfe für meinen Bruder, der eine Chinesin in China geheiratet hat (die Ehe wurde in Deutschland auch registriert) und mit Ihr 2009 Zwillinge (Mädchen) bekam, die in China geboren wurden.

Beide Kinder sind deutsche Staatsbürger, tragen den Nachnamen meines Bruders und haben auch einen deutschen Pass. Auch wurde die Geburt hier in Deutschland eingetragen.

Soweit zur Vorgeschichte. Mein Bruder hat seiner Frau, die allerdings 30 Jahre jünger ist als er und die sich vor Ihrer Beziehung zu meinem Bruder(sie waren schon 3 Jahre vor ihrer Eheschließung zusammen) angeblich als Kellnerin durchschlug, immer gesagt, dass er nur für eine befristet Zeit von seiner deutschen Firma nach China abgeordnet wurde.

Sie beteuerte immer, dass das für sie kein Problem ist und das sie selbstverständlich mit ihm nach Deutschland ziehen wird. Sie war Ende 2005 mal für 4 Wochen mit meinem Bruder in D und hat dort auch unsere Familie kennengelernt.

Nun wurde mein Bruder von seiner Firma nach D zurückberufen, er hat hier schon ein Haus gesucht und ein großes Auto für seine Familie gekauft und nun plötzlich will sie in China bleiben und weigert sich mit ihm nach D zu ziehen.

Sie weiß genau, dass mein Bruder zurück muss, er ist jetzt 57 Jahre alt und seit über 25 Jahren in der Firma in gehobener Position tätig .... das kann er einfach, auch in finanzieller Hinsicht, nicht aufs Spiel setzen.

Jetzt geht es um die Kinder, die gerade mal ein Jahr alt sind.

Hat mein Bruder eine Chance seine Kinder, auch ggf. gegen den Willen der Mutter, nach D zu bringen ? Er hat verständlicher Weise Angst, dass er seine Kinder nie wieder sieht! Er will zwar Unterhalt bezahlen, aber er bezweifelt, dass seine Frau ihm die Chance gibt, wenn er ggf. zweimal im Jahr nach China reist, um die Kinder zu sehen. Seine Frau spricht mit den Kindern nur chinesisch, obwohl sie sich mit meinem Bruder in Englisch unterhält. Nie hat sie auch nur versucht Deutsch zu lernen, immer unter dem Vorwand, es gebe keine gute Schulen dafür, oder sie wäre mit den Kindern (obwohl ein Kindermädchen beschäftigt worden ist) zu beschäftigt - jetzt wissen wir auch warum!

Wie ich es sehe, hatte sie nie vor, mit meinem Bruder nach D zu kommen, hat das gute Leben und den Luxus, den ihr mein Bruder in China bieten konnte genossen und hofft nun, mit den Unterhaltszahlungen, die ihr mein Bruder zahlen will (ca. 600,- €) ein sorgenfreies Leben in China zu haben.

Was kann mein Bruder tun, um wenigstens den Kontakt und eine gewisse Einflußmöglichkeit auf die Entwicklung (Schule ect.), auch nach chinesischem Recht, zu seinen Kindern nicht zu verlieren ?

Um jeden Rat und Tipp wären wir Euch sehr dankbar, mein Bruder ist sehr verzweifelt und muß am 30.06.10 nach D zurückkehren.

Viele Grüße
Margie

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von incues » 26.05.2010, 14:12

Hallo Margie,

ohne viele Worte (ich bin mir sicher, die wird hier jemand anderes finden), würde ich dir raten, den Fall noch einmal bei http://www.info4alien.de" target="_blank zu posten. Ich glaube dort triffst du auf sehr sachkundige Leute.

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von sowa » 26.05.2010, 17:51

Hallo,

wie lange muß dein Bruder überhaupt noch bis zur Rente schafen?
Er ist immer hin schon 57! Da kann er schon mal gedanken an die Frührente machen
und in China bleiben.
Er soll doch platz machen für jüngere in seinen Geschäft!
Nicht immer egoistisch sein und an seine Karriere denken.
Wie gut kann er Chinesisch?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von wuseltiger » 26.05.2010, 19:39

Das ist doch ganz einfach: Nach D zurück gehen und keinen (!) Unterhalt zahlen (oder das zumindest androhen). Den müsste sie dann in D einklagen. Viel Spaß. Männer die ihren Unterhaltsverpflichtungen nicht nach kommen sind zwar Schweine, aber Unterhalt für Kinder zu bezahlen, die ich nicht sehen darf würde mir im Traum nicht einfallen.. Ich würde hier knallhart bluffen und sagen: Ich muss zurück, komm mit und habe ein schönes Leben, oder bleibe hier. Geld schicke ich keins ;) Wenn es ihr hauptsächlich ums Geld geht, wird sie wohl mit kommen. Solange sie keine Grundkenntnisse der D Sprache nachweisen kann, wird sie sowieso kein Visum erhalten.

600 Euro Unterhalt im Monat, bei einem "guten Gehalt" erscheint mir aber etwas wenig. Und dann noch 2 Kinder.. Das kommt doch nie und nimmer hin. Davon kann man auch in China keine 2 Kinder großziehen..
sowa hat geschrieben: Er soll doch platz machen für jüngere in seinen Geschäft!
Nicht immer egoistisch sein und an seine Karriere denken.
:shock: Also mit 57 schon in Rente geschickt zu werden, v.a. wenn man einen guten Job hat ist ja wohl absurd. Manche Leute haben zu dieser Zeit erst 25 Jahre gearbeitet...

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von corneta » 26.05.2010, 19:45

Einen Ehevertrag gibt es wahrscheinlich nicht, oder?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Linnea » 26.05.2010, 19:58

Margie hat geschrieben:Hat mein Bruder eine Chance seine Kinder, auch ggf. gegen den Willen der Mutter, nach D zu bringen ? Er hat verständlicher Weise Angst, dass er seine Kinder nie wieder sieht!
Moralisch gesehen finde ich den Gedanken genauso verwerflich wie den die Kinder einfach in China zu behalten und den Vater ziehen zu lassen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie und wann man als Familie wieder zusammen kommt. Rechtlich gesehen dürfte er als Vater mit Sorgerecht keinerlei Probleme bekommen die Kinder mit deutschem Pass einfach mit zu nehmen - damit wären Tatsachen geschaffen und die Mutter müsste sich überlegen, ob sie nicht doch noch nachkommt.
Margie hat geschrieben:Seine Frau spricht mit den Kindern nur chinesisch
Was ich für die normalste Sache der Welt halte. Wie, wenn nicht in der eigenen Muttersprache, soll man denn mit seinen Kindern sprechen?
Margie hat geschrieben:Nie hat sie auch nur versucht Deutsch zu lernen, immer unter dem Vorwand, es gebe keine gute Schulen dafür, oder sie wäre mit den Kindern (obwohl ein Kindermädchen beschäftigt worden ist) zu beschäftigt - jetzt wissen wir auch warum!
Wie sieht es denn mit den Chinesischkenntnissen deines Bruders aus? Sind sie gut (wahrscheinlich eher nicht, sonst würde er sich mit seiner Frau nicht auf englisch unterhalten), oder hat er die Sprache auch nie/kaum gelernt - kann man seiner Frau da denn Vorwürfe machen?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von wuseltiger » 26.05.2010, 20:24

Linnea hat geschrieben: Wie sieht es denn mit den Chinesischkenntnissen deines Bruders aus?
:lol: Wobei er ja in China lebt :lol:
Margie hat geschrieben:hat das gute Leben und den Luxus, den ihr mein Bruder in China bieten konnte genossen
Aber von solchen Beziehungen haben doch immer beide was: Sie erhält materielle Sicherheit und Er eine junge, knackige Frau, die er anders wohl nicht bekommen würde. Ganz so einseitig würde ich die Schuld also nicht auf eine Seite schieben :roll:

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Grufti » 26.05.2010, 20:40

Hallo Margie


erst einmal herzlich willkommen in unserem Forum ! :wink:

Ich habe kurz mal Google benutzt, und Sites gefunden, die evtl besser geeignet sind, Deine Frage(n) ein wenig zu beantworten:


1. Frag-einen-Anwalt.de
2. http://www.123recht.net/Unterhalt-wenn- ... 35636.html" target="_blank
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von ingo_001 » 28.05.2010, 00:10

Auch von mir erstmal: Herzlich willkommen in unserem Forum.
Margie hat geschrieben:Was kann mein Bruder tun, um wenigstens den Kontakt und eine gewisse Einflußmöglichkeit auf die Entwicklung (Schule ect.), auch nach chinesischem Recht, zu seinen Kindern nicht zu verlieren ?
Ein wichtiger Punkt:
Bei einer evtl. Scheidung gilt das Ehe/Scheidungsrecht des Landes in welchem das Ehepaar die meiste Zeit gelebt hat.
Im Fall Deines Bruders ist es also das chinesische Recht, was zur Anwendung kommt.
Daraus ergibt sich, dass sämtliche Streitigkeiten bezgl. der Kinder vor chinesischen Gerichten ausgetragen werden müssten.
Die Chancen, dass chinesische Gerichte da zu Ungunsten der Mutter urteilen, halte ich für gering. Eher würde ich davon ausgehen, dass (bei wahrheitsgemässer Offenlegung der Einkommensverhältnisse Deines Bruders) eine stattliche Unterhaltszahlung festgelegt wird.
Ob Dein Bruder unter den Umständen den Unterhalt auch tatsächlich zahlt, steht auf einem anderen Blatt. Denn den müsste seine Frau dann ggfs. ihrerseits vor Gericht einklagen.
Um einen versierten Anwalt, der sich in der Materie auskennt, wird Dein Bruder m.E. nicht herum kommen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von Grufti » 28.05.2010, 02:38

ingo_001 hat geschrieben: Im Fall Deines Bruders ist es also das chinesische Recht, was zur Anwendung kommt.
Daraus ergibt sich, dass sämtliche Streitigkeiten bezgl. der Kinder vor chinesischen Gerichten ausgetragen werden müssten.
Die Chancen, dass chinesische Gerichte da zu Ungunsten der Mutter urteilen, halte ich für gering. Eher würde ich davon ausgehen, dass (bei wahrheitsgemässer Offenlegung der Einkommensverhältnisse Deines Bruders) eine stattliche Unterhaltszahlung festgelegt wird.
Ob Dein Bruder unter den Umständen den Unterhalt auch tatsächlich zahlt, steht auf einem anderen Blatt. Denn den müsste seine Frau dann ggfs. ihrerseits vor Gericht einklagen.
.
Ich finde es fragwürdig , den Unterhalt im Falle eine entsprechenden Anordnung eines chinesischen Gerichtes nicht zu zahlen, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, daß die Daten des "付亲" in den unendlichen Weiten der chinesischen EDV säuberst abgespeichert werden, um beim nächsten Antrag auf ein Visum wieder abgerufen zu werden. Er brauch sich dann nicht wundern, wenn er bei der Einreise kurz nach der Grenzkontrolle plötzlich ein kaltes Gefühl um die Handgelenke spührt...

Im Übrigen gebe ich den Rat, daß er eine Selbsthilfe-Organisation wie dem "Väteraufbruch für Kinder" aufsucht, die ihm nicht nur weitere Tipps für das Gerichtsverfahren, sondern auch seelische Aufarbeitung und Stütze geben kann.
Ich weiß, wovon ich schreibe, denn mir selbst hatte eine solche Organisation sehr geholfen...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !


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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von ingo_001 » 28.05.2010, 11:57

Grufti hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben: Ob Dein Bruder unter den Umständen den Unterhalt auch tatsächlich zahlt, steht auf einem anderen Blatt. Denn den müsste seine Frau dann ggfs. ihrerseits vor Gericht einklagen.
.
Ich finde es fragwürdig , den Unterhalt im Falle eine entsprechenden Anordnung eines chinesischen Gerichtes nicht zu zahlen, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, daß die Daten des "付亲" in den unendlichen Weiten der chinesischen EDV säuberst abgespeichert werden, um beim nächsten Antrag auf ein Visum wieder abgerufen zu werden. Er brauch sich dann nicht wundern, wenn er bei der Einreise kurz nach der Grenzkontrolle plötzlich ein kaltes Gefühl um die Handgelenke spührt...
Ich habe ihn keinesfalls dazu aufgefordert den Unterhalt nicht zu zahlen.
Nur ist es doch so, dass er sich - trotz vorherig gegenteiliger Beteuerungen seiner Frau - jetzt vor die Wahl gestellt sieht:
1. Unterhalt zu zahlen, ohne seine Kinder wieder zu sehen (worst case).
2. Seine Zelte in Deutschland abzubrechen, um bei seiner Familie zu bleiben.

Wie Du schon richtig sagst: Verweigert er die Unterhaltszahlung, durfte sein nächster Chinaaufenthalt wenig erfreulich für ihn verlaufen - schon von Amts wegen.

Dass sich Beide über all die Jahre anscheinend nicht die Mühe gemacht haben die Sprache des jeweils Anderen zu lernen, finde ich ehrlich gesagt suspekt.
Wenn ich schon für mehrere Jahre in einem anderen Land arbeite, halte ich es für schlecht nicht die Sprache des Landes (hier chinesisch) zu erlernen - wenigstens so weit, dass man im Alltagsleben einigermaassen über die Runden kommt.
Und was seine "Götter-Gattin" angeht: Wer trotz Beteuerungen nie Anstalten gemacht hat deutsch zu erlernen, dem ist auch nicht zu glauben, dass er (korrekt sie) jemals wirklich die Absicht hatte dauerhaft nach Deutschland zu kommen.
Da hätten bei ihm eigentlich schon früher die Alarmglocken klingeln müssen ...
Auch wenns jetzt hart klingt:
Bei diesem Background ist es doch offensichtlich dass
1. Er eine junge hübsche Frau gesucht (und gefunden) hat, die sein Ego aufpolliert und die er evtl. als "Statussymbol" gesehen und genutzt hat.
2. Sie genau so einen Mann gesucht (und gefunden) hat, der ihr ein Leben im Luxus geboten hat.
Für dauerhafte und glückliche Beziehungen sind beide Punkte denkbar ungeeignet ...
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von beowulf » 28.05.2010, 12:16

denkt den keiner an die Kinder?

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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von incues » 28.05.2010, 12:30

beowulf hat geschrieben:denkt den keiner an die Kinder?
Ich denke Ingo tut's, weshalb er auch so strickt in der Sache argumentiert.
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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von RoyalTramp » 28.05.2010, 12:33

Man müsste das Ganze auch aus der Sicht der Frau einmal erfahren. Denn so wie es hier beschrieben wird, wurde der Mann ganz schön über den Tisch gelatzt. Aber ist das auch das ganze Bild? Vielleicht hat sich der Mann auch eine Schuld aufgeladen...vielleicht sogar eine größere Schuld? Dann würde ich es befürworten, dass die Kinder bei der Mutter in China blieben.
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Re: Trennung in China - Kinder deutsch, Mutter Chinesin

Beitrag von incues » 28.05.2010, 12:45

RoyalTramp hat geschrieben:Man müsste das Ganze auch aus der Sicht der Frau einmal erfahren. Denn so wie es hier beschrieben wird, wurde der Mann ganz schön über den Tisch gelatzt. Aber ist das auch das ganze Bild? Vielleicht hat sich der Mann auch eine Schuld aufgeladen...vielleicht sogar eine größere Schuld? Dann würde ich es befürworten, dass die Kinder bei der Mutter in China blieben.
Natürlich gibt es immer zwei Seiten. Und jede Geschichte, bzw. jeder Partner wird die Kinder gern für sich beanspruchen wollen. Vielleicht nicht nur wegen dem finanziellen Aspekt.

Man kann also viel interpretieren, z. B. das die Frau wirklich Geld geil ist und die Kinder nur deshalb so gern hat und das alles im Vorfeld berechnet war. Alles aber nicht haltbar, solange (wie du schon sagtest) man nur die halbe Wahrheit kennt. Das ist das schöne an diesen Themen, dass jeder eigene Fantasien hat und seine ganz eigenen Theorien aufstellen kann.

Ich würde meine Kinder wohl auch nie hergeben oder ohne sie aufwachsen wollen. Bei meiner Verlobten dasselbe. Letztendlich, wenn beide Elternteile die Kinder bei sich haben wollen, gibt es hierfür keine sinnvollen Ratschläge, weil es nur über den rechtlichen Prozess entschieden werden kann.

Folglich wird Margie hier nicht unbedingt an der richtigen Adresse sein.

//edit: Und ich schließe absolut nicht aus, das auch die Frau die Gute von den beiden sein kann :)
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