corneta hat geschrieben:Es waren jetzt aber schon mehrere Flieger in der Luft und es gab keine Schäden.
Diese Flüge fanden aber "auf Sicht" in einer Höhe von 8.000 Metern statt und dienten nur zur Überführung der Passagier-Jets.
Das hat Nichts mit dem normalen Flugbetrieb zu tun, der sich zwischen 9.000 - 10.000 Metern abwickelt, um dort den "Jet Stream" zu nutzen.
corneta hat geschrieben:Was Lufthansa und Co. fordern, ist die Überprüfung der Fakten.
Wir hatten am WE eine Doku über einen BA Flug gesehen, der 1982 in so eine Aschewolke geraten war - hochinteressant.
Die Highlights: Zuerst sahen die Piloten so Etwas wie Elmsfeuer dann verwandelten sich die Cockpit-Scheiben - bis auf einen wenige cm breiten Teil - in "Milchglas". Aus den Triebwerken kamen meterlange Feuerschweife. Schlieslich versagten alle vier Triebwerke.
Nach weiterem Sturzflug aus einer Höhe von 10.000 Metern gelang es den Piloten schliesslich die Triebwerke wieder neu zu starten, so dass letztlich niemand zu Schaden kam.
Nach der Landung wurden die Triebwerke in die Einzelteile zerlegt, um die Ursache des Ausfalls zu finden.
Sämtliche Teile sahen so aus, als wären sie mit einem Sandstrahlgebläse behandelt worden.
Die Aussenhat des Jets war auch sandgestrahlt und bar jedlicher Farbe.
Ergeblis: Es war reines Glück, dass der Jet nicht abgestürzt war.
Beim Flug in die (nicht sichtbare) Aschewolke, wurde diese von den Triebwerken eingesogen und vestopfte diese mehr und mehr. Durch die Reibungsheitze in den Treibwerken schmolz die Asche, so dass die Triebwerke sich abschalteten.
Durch den langen Sturzflug kühlten die Aschebrocken wieder ab und brachen in kleine Stücke, weche aus den Triebwerken fielen. Dass die Triebwerke wieder anspaangen war pures Glück.
corneta hat geschrieben:Im Moment besteht ein Flugverbot aufgrund von Simulationen. Das ist in den ersten zwei akuten Tagen auch ok gewesen, aber inzwischen sollte man doch genug Zeit gehabt haben, um da mal zu messen
Die betreffenden Geräte wurden erst übers WE in die Maschine eingebaut. Man hat in Europa mit so einer Situation schlicht nie gerechnet.
Es ist wie so oft: Es muss immer erst etwas passieren ...
corneta hat geschrieben:bzw. die Erkenntnisse der Airlines in die Einschätzung der Lage einfließen zu lassen.
Was für Erkenntnisse - die haben keine (s. Überführungsflüge).