1. Chinareise - jede Menge Fragen

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Tenshu
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von Tenshu »

Hi Andrea34,
Willkommen auch von mir im Forum. Ich warte schon gespannt auf dein Feedback nach der Reise. :mrgreen: Bis dahin, wünsche ich dir viel Erfolg.
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
hama
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von hama »

Hallo Andrea34,

bleib zuhause !!!!!
aquadraht
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von aquadraht »

hama hat geschrieben:Hallo Andrea34,

bleib zuhause !!!!!
Multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind (T.Pratchett)

Dass jemand, die/der nie in China war, so fragt, ist ok. Da war nichts überängstliches oder sonst etwas, was auf Reiseunfähigkeit schliessen liess. Tatsächlich ist China moderner und zivilisierter als Nordafrika, wenn jemand - gerade als Frau - damit klargekommen ist, sage ich für China 没问题.

a^2 (aus Beijing)
romeo
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von romeo »

Also mit dem Kaffee von KFC habe ich gute Erfahrungen gemacht. Das Zeug in den Hotels war dunkel und nicht zu heiß, manchmal hat es sogar geschmeckt. Ansonsten habe ich mich problemlos auch an den vielen Tee oder auch Sojamilch gewöhnt.
Mit den Garküchen hatte ich bisher keine Probleme, obwohl selbst Chinesen mir von manchen Straßenständen abgeraten haben.
Mit den Hotels hatte ich auch keine wirklichen Probleme, auch wenn die Bedienung des Wasserknopfes der Toilettenspülung eine gewisse Experimentierfreude erfordert.
Andrea34
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von Andrea34 »

hama hat geschrieben:Hallo Andrea34,

bleib zuhause !!!!!
Ja, solche Leute gibt's leider in jedem Forum, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Schön für Dich, wenn Du überall gewesen bist und Dich daher 100%ig auskennst und niemals Fragen hast, bei mir ist es leider anders, ich muss arbeiten, ich hab nur die 2 Wochen Zeit, es ist meine erste Asienreise, und ich möchte gut vorbereitet sein, um die Zeit bestmöglich zu nutzen.

Glücklicherweise habe ich hier ja jede Menge kompetenter Antworten bekommen.

Daher hätte ich auch noch eine Frage: hab grad gelesen, dass facebook in China gesperrt wird, ist das so? ich hatte eigentlich vorgehabt, über die Plattform mal öfter Grüsse zu schicken etc, das kann ich dann ja knicken..... weiss jemand genaueres? wie ist es mit myspace?
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von jadelixx »

Ja Facebook und andere Seiten sind gesperrt.
Wenn Du einen VPN Dienst nutzt, kannst Du Facebook und Co weiter nutzen. Bei swissvpn.net z.B. kannst Du auch fuer kurze Zeitraeume und wenig Geld frei surfen. Den Dienst einfach eine Woche vor Abreise in Ruhe einrichten. Dann passt das schon.
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robbe
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von robbe »

Kann es sein, dass Seiten wie Facebook etc. immer mal wieder frei zugänglich sind oder der Zugang auch von der Region abhängig ist? Bei meinem Chinaaufenthalt ging Facebook manchmal und manchmal nicht (vor 4-5Monaten) ohne Proxy oder ähnliches zu benutzen.
jadelixx
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von jadelixx »

robbe hat geschrieben:Kann es sein, dass Seiten wie Facebook etc. immer mal wieder frei zugänglich sind oder der Zugang auch von der Region abhängig ist? Bei meinem Chinaaufenthalt ging Facebook manchmal und manchmal nicht (vor 4-5Monaten) ohne Proxy oder ähnliches zu benutzen.
Ja. Wenns gesperrt ist, kriegst du relativ schnell etwas zurueck. Wenns ab und zu mal klappt, weisst es eher darauf hin, das der Server schwer erreichbar ist. Es gibt auf Serverseite einige Parameter die deine Anfrage ebenfalls stoppen. Das haette dann nicht viel mit dem G0ldenen Schild zu tun, sondern eher damit, das die Router Prioritaeten setzen und die Server auf der Gegenseite gerade viel zu tun haben.
Mit VPN ist das kein Problem, anscheinend werden die Anfragen per VPN privilegiert geroutet. Ich konnte letzte Woche mit VPN aus China Facebook schneller laden, als in D. ohne VPN. Pingzeiten waren z.B. zu heise.de aus Shanghai ungefaehr 0,1s langsamer (also nicht wirklich bedeutend).

Schade, das man in China noch darauf verzichtet, eine eindeutige Nachricht zu schicken.
In Dubai sieht das so aus:
Bild.
Da weiss man wenigstens, woran man ist. :mrgreen:
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Haima
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von Haima »

Andrea34 hat geschrieben:
laogai hat geschrieben: Ich glaube kaum, dass Andrea34 auf ihrer zweiwöchigen organisierten(!) Rundreise durch China viel Zeit haben wird kurz mal für ein Tässchen Kaffee zu Starbucks, McDonalds, KFC oder andere Dealer zu hüpfen.
Doch, glücklicherweise schon, das ist eine Reise mit Halbtagsprogramm und somit viel Freizeit - vorausgesetzt, der Reiseleiter erlaubt es dann auch wirklich, dass ich mich aus dem Kollektiv absetze :lol:
Hallo Andrea,

Nur so als Hinweis: Halber Tag ist meist nicht so super. Wenn noch änderbar, würde ich mir ein oder zwei ganze Tage freihalten.

Bei Buchungen von halben Tagen versuchen die Reiseleiter einem dann ständig, noch Zusatzprogramme anzubieten. Das ist ein Teil der Sache. Die andere Problematik ist, dass viele Sehenswürdigkeiten mehr oder weniger einen Tag brauchen.

Ich hab da nicht so gute Erfahrungen gemacht, hoffe, es geht dir dann besser. Ein Tag Reiseleitung und dann wieder individuell ist aber meist einfacher und bequemer.

Gruss

Haima
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von Andrea34 »

Nachdem ich jetzt schon ne weile wieder hier bin, wollte ich doch nochmal Rückmeldung geben, für alle, die vielleicht genau die gleichen fragen haben.

Insgesamt hat mir das Land ganz großartig gefallen, nur ohne Chinesisch-Kenntnisse ist man glaube ich als Individualreisender ziemlich aufgeschmissen, sobald man Shanghai und Peking verlässt, deswegen geht es kaum ohne eine Travel Agency oder Reisegruppe.

Und leider haben chinesische Reiseleiten wohl die Anweisung, 24 Stunden am Tag Programm anzubieten. Ich habe noch nie auf einer Reise so viel in so kurzer Zeit gesehen, aber auch noch nie zwei Wochen am Stück so wenig geschlafen.


1. Auf dem hinflug nach Shanghai: nein. nur über-kopf-monitor in der holzklasse.
Rückflug von Peking: ja. in-seat-Monitor mit brauchbarer Filmasuwahl.

2. das thema ist ja inzwischen durch. Bei uns wurde nichtmal fieber gemessen.

3. nochmal würde ich nicht um die Zeit hinfahren.
Shanghai war höllevoll, besonders am Abend.
Hangzhou-Westsee ein einziges Gedrängel und Geschiebe.
Putuoshan, zu anderen Zeiten sicherlich eine beschauliche und erholsame Insel, ein einziger Rummelplatz.
Also, nix mit beschaulichen Lotusteichen und weihevoller Stimmung in schönen Tempelanlagen – stattdessen überall Massen von Menschen. Und da das meistens Chinesen aus der Provinz waren, die selten einen Ausländer zu Gesicht kriegen, waren wir immer die Attraktion. Lustig, aber auf Dauer auch anstrengend.

4. Hotels waren super. Alle sehr gesichtslos und unspektakulär, aber sauber und gute grosse Zimmer. Zum Frühstück gab es meistens chinesisch und westlich.

5. Hab keine einzige Mücke gesehen.

6. Man glaubt ja gar nicht, an welchen Ecken es Starbucks gibt. Aber auch der Hotelkaffee war immer OK:

7. Die ganz einfachen Garküchen habe ich gelassen. Unser Guide sagte, dass das Essen oft nicht frisch sei. Aber es gibt ja jede Menge kleiner Restaurants, wo man zwischen Chinesen sitzt und sehr gutes Essen zu günstigen Preisen bekommt.

8. Haben vorsichtshalber nur Fußmassagen gemacht, da kann nicht soviel schief gehen. Hatten aber den Eindruck, dass die Damen ihr Handwerk verstanden.

9. Also, verglichen mit Nordafrika ist China um einiges besser. Erstens gibt es ja wirklich an jeder Ecke öffentliche Toiletten, und die sind meist auch OK, wenn man Feuchttücher für die Hände dabeihat. Die schlimme Variante mit ohne Türen bzw diesen halbhohen Türen hatten wir ein paar Mal, da geht frau dann halt zu zweit und eine stellt sich mit dem Rücken davor als Sichtschutz hin, geht auch irgendwie.
Häufig gab es aber auch ganz normale Kabinen, halt meist mit den Hocktoiletten, manchmal aber auch westlichen.
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von incues »

Andrea34 hat geschrieben:Häufig gab es aber auch ganz normale Kabinen, halt meist mit den Hocktoiletten, manchmal aber auch westlichen.
HAHA, ich erinnere mich noch an meinen ersten Toiletten gang in BJ. Ich musste so dringen, und die Toilette war sehr gut besucht. Aus Schamgefühl hab ich mir also eine Kabine geschnappt. Ein kurzer Blick und gedacht "Shit" Hatte ganz vergessen, dass i.d.R. da was anders ist, als in Deutschland :-D Also wieder raus und doch eins von den Urinalbecken benutzt :-P Ich glaube, dass so einige bemerkt hatten, was ich in der Kabine gedacht haben muss. Das nette grinsen der Mitleidenden war bestimmt nicht nur aus Freundlichkeit XD
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von Noah »

Insgesamt hat mir das Land ganz großartig gefallen, nur ohne Chinesisch-Kenntnisse ist man glaube ich als Individualreisender ziemlich aufgeschmissen, sobald man Shanghai und Peking verlässt, deswegen geht es kaum ohne eine Travel Agency oder Reisegruppe.
[quote][/quote]

HI!
Könntest du mit evtl. kurz schildern wie du das meinst mit, ohne chinesisch kenntnisse ist man aufgeschmissen. Gab es zahlreiche probleme oder konntest du dinge nicht unternehmen da dich niemand verstand?

Gehe nämlich diesen Juni für fünf wochen nach china, als individual reisender und kann kein chinesisch, nur englisch!
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von domasla »

Wenn du öfter fragst, wirst du auch Leute finden, die sich mit dir unterhalten wollen. Aber du kannst nicht davon ausgehen, dass alle Englisch sprechen (obwohl sie in der Schule so etwas Ähnliches gelernt haben sollten). Ansonsten... Geduld.

Stadtpläne. Auf chinesische Adressen im Reiseführer zeigen. Oder im Hotel aufschreiben lassen.

D., der sich am Anfang ab und zu in Taschenrechner-Sprache unterhalten musste.
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Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von Laogai »

Noah hat geschrieben:
Andrea34 hat geschrieben:Insgesamt hat mir das Land ganz großartig gefallen, nur ohne Chinesisch-Kenntnisse ist man glaube ich als Individualreisender ziemlich aufgeschmissen, sobald man Shanghai und Peking verlässt, deswegen geht es kaum ohne eine Travel Agency oder Reisegruppe.
Könntest du mit evtl. kurz schildern wie du das meinst mit, ohne chinesisch kenntnisse ist man aufgeschmissen. Gab es zahlreiche probleme oder konntest du dinge nicht unternehmen da dich niemand verstand?
Die Aussage von Andrea34 möchte ich mal ein wenig relativieren. Auf meiner ersten China-Reise konnte ich auch kein Wort Chinesisch und mein Schulenglisch war miserabel. Trotzdem konnte ich mich gut im Land durchschlagen - und das war vor über 20 Jahren, als noch weniger Einheimische so etwas Ähnliches wie Englisch konnten!

Wie domasla schon schrieb, ein guter Reiseführer und dazu noch einen Sprachreiseführer (z.B. der von Langenscheidt) sind Silber wert. Gold wert sind andere Rucksacktouristen! Wenn man in den entsprechenden Absteigen wohnt sind die Leidensgenossen die beste Informationsquelle. Zusammen Essen gehen ist in China eh besser (größere Auswahl an Gerichten), und dabei gleich Erfahrungen austauschen: Wo warst du? Wie bist du dort hingekommen? Wo hast du dort übernachtet? Usw. Eigentlich trifft man fast überall eine Langnase, die schon länger im Land ist.
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
andy

Re: 1. Chinareise - jede Menge Fragen

Beitrag von andy »

gzs hat geschrieben:Hallo Andrea,
kann ich dir sagen dass chinesische Städte von den Europäischen gar nicht so verschieden sind - zumindest habe ich mich auf meiner ersten Chinareise sofort wie Zuhause gefühlt .
Das kommt natürlich darauf an wo und wie man in Deutschland lebt :lol:
domasla hat geschrieben:Wenn du öfter fragst, wirst du auch Leute finden, die sich mit dir unterhalten wollen. Aber du kannst nicht davon ausgehen, dass alle Englisch sprechen (obwohl sie in der Schule so etwas Ähnliches gelernt haben sollten). Ansonsten... Geduld.
.
Viele die es gelernt haben, sind nur im schreiben gut und nicht im sprechen ( da Aussprache eigentlich sogut wie nicht gefördert wird im Schulunterricht ).
Daraus resultiert dann eine Schüchternheit, so das 2/3 der Englisch "sprechenden" den Mund garnicht erst aufmachen.
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