neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

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Taiyang
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Taiyang »

ingo_001 hat geschrieben: Du siehst, der Mensch ist noch viel mehr Tier, als er selbst es wahrhaben will.
Ja. Aber trotzdem wird bei einem Menschen, der eine Straftat begeht, (so, wie du beschrieben hast) immer noch versucht, den möglichst "human" davon kommen zu lassen. Wohingegend ein Hund, der gemäß seines Instinkts, versucht sich zu verteidigen und dabei jemanden (tödlich oder nicht) verletzt, sehr schnell zum Abschuss freigegeben wird.
Verstehst du, was ich meine?
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ingo_001
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von ingo_001 »

Taiyang hat geschrieben:Verstehst du, was ich meine?
Mir ist schon klar, was Du meinst.
Nur entkräftet es nicht meine Argumentation, gerade was den Punkt Krieg = Revierkampf betrifft.
Sicher, ist der Mensch in vielen Dingen (auch erfolgreich) bemüht, sich durch sein Verhalten vom Tier abzuheben.
Leider gibts aber noch wie vor noch genug Beispiele, dass da noch ein langer Weg zu gehen ist.

Das ist jetzt aber auch OT.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Hendrik
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Hendrik »

Kraken hat geschrieben:Macht es einen Unterschied ob Säugetier oder Tier? Wale sind auch Säugetiere, ergo, ist es ethisch nicht vertretbar sie zu jagen?

Kraken
Abgesehen von seltenen Ausnahmen verspeist keine Säugetier Mitglieder seiner eigenen Art. Das gilt auch für viele andere Tierarten außerhalb des Reiches der Säugetiere, obwohl sich dort leichter Gegenbeispiele finden (Gottesanbeterin,..).

Insofern ist es ethisch in Ordnung Wale zu jagen, solange das auf eine Art und Weise geschieht, die die Population nicht gefähreded und möglichst schmerzfrei für die Wale ist. Die heutig noch exisiterende Walfang hält diese Kriterien aber nur selten ein und ist daher abzulehnen.

Kühe sind auch Säugetiere.
ingo_001 hat geschrieben:der Mensch ist noch viel mehr Tier, als er selbst es wahrhaben will.
Das ist der Punkt, der Mensch will vieles nicht wahrhaben.
.
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DerDirk
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von DerDirk »

Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler
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ingo_001
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von ingo_001 »

Völliges OT - aber ein Vorschlag hat was: Die "Puff-Hausfrau" als öffentlich Bedienstete ... raus aus der Scheinselbstständigkeit mit all den bekannten Risiken.
:shock:
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von corneta »

ingo_001 hat geschrieben: :shock:
So ging es mir auch. Ein Blick auf die Startseite hat das Ganze auch nicht besser gemacht. Wer verbreitet sowas?
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von ingo_001 »

Antwort: Ein Zynist.

Startseite ...
Auf den Gedanken war ich gar nicht gekommen.
Hab das grad mal nachgeholt und überflogen.
Was mich dazu tendieren lässt, dass ich in den letzten Jahren wohl selten Zynischeres gelesen habe.
Ernst kanns m.E. jedenfalls nicht gemeint sein.

Geht in Richtung "Darwin Awards":

http://www.darwinawards.com/darwin/darwin2009-01.html" target="_blank
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von bossel »

Dukat hat geschrieben:"Tier" ist zuallererst einmal nur ein Wort.
Nur ein Wort? Tststs...
im Allgemeinen Sprachgebrauch wird "Tier" aber als Abgrenzung von nichtmenschlichen und nichtpflanzlichen Lebewesen definiert.
Der "allgemeine" Sprachgebrauch macht es noch lange nicht weniger schwachsinnig.
Insofern bin ich ein Mensch und meine Katze ein Tier.
Nein, Deine Katze ist eine Katze. Ein Hund ist ein Hund. Ein Mensch ist ein Mensch.
Katze, Hund & Mensch sind Tiere.
Das hat mit "Glauben" nichts zu tun.
Kommt drauf an.


ingo_001 hat geschrieben:leider ist der Mensch nicht so berechenbar wie das Tier, welches nur tötet um zu überleben.
Schon wieder dieses Gegenüberstellen Mensch - Tier. :roll: & auch hier paßt es nicht so richtig. Auch bei nichtmenschlichen Tieren ist die Motivation, zu töten, vielfältig. Es wird zB auch getötet, um die eigenen Gene besser/schneller/leichter weitergeben zu können.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Hendrik »

Kraken hat geschrieben: Hendrik, ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was Du mir sagen möchtest, zumal ich den Zusammenhang zu meinem Beitrag nicht erkenne. Sorry. :)

Kraken
So im nachhinein betrachtet passt es wirklich nicht zu Deinem Beitrag. Vielleicht sollte ich nicht direkt nach dem Aufstehen am Morgen im Forum schreiben.
.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

...

Abartige Tötungsmethoden gibts leider nicht nur in China

Das Problem ist, das Menschen bei einer Tötung - egal auf welcher Weise - im Grossteil der Welt keine Konsequenzen fürchten brauchen. Sie können quasi machen was sie wollen, und nichts passiert. Und da nichts passiert, haben sich vielerorts die Menschen daran gewöhnt, ihre "Macht" frei nach Willen auszuüben. Da zeigt sich dann, wer wirklich ein ethisches Grundverständnis hat und nicht.

Die Menschen sind leider oftmals so, dass sie - sobalds keine Regeln/Strafen gibt - die Sau rauslassen.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von bossel »

Topas hat geschrieben:Da zeigt sich dann, wer wirklich ein ethisches Grundverständnis hat und nicht.
Ethik & Moral sind sehr relativ. Du kannst von Leuten, die unter anderen Umständen (zB andere Kultur) aufgewachsen sind, nicht das gleiche "ethische Grundverständnis" erwarten. Das ist schon individuell recht unterschiedlich.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von mistervac »

Ich denke mal, dass es (ausser bei Fischen) bei nicht religiös motivierten Gedanken zur Fleischquelleneingrenzung eher darum geht, ob das betreffende Tier sich vegetsrisch ernährt oder aber ein Raubtier ist.

Die uns Westlern "normal" vorkommenden Fleischlieferanten sind meines Wissens allesamt Vegetarier, was man von Hund Katz und Maus nicht behaupten kann.

Dies reduziert das Ansteckungsrisiko und führt zu einer besseren Ökobilanz.

mistervac, z,Zt gottseidank im Reich der Mitte weilend
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von jjflash »

Zu der Frage, ob der Mensch ein Tier ist oder nicht, würde ich sagen, dass die religiös (zumindest christlich) motivierte Unterscheidung wohl v. a. darauf beruht, dass Tiere nicht die nötige Einsicht haben, Gut und Böse zu unterscheiden, der Mensch dagegen schon, der Unterschied also wohl eher wegen eines unterschiedlichen Intelligenzniveaus von Mensch und Tier gemacht wird. In meinen Augen würde sich hier aber nicht ändern, wenn der Mensch auch zum Oberbegriff "Tiere" gezählt würde, denn dann wäre der Mensch eben als das intelligenteste Tier von Gott privilegiert.

Abgesehen davon ist es natürlich richtig, dass eine so starke Unterscheidung wie zwischen Tier und Pflanze zwischen Tier und Mensch nicht vorhanden ist, sondern sehr viele Gemeinsamkeiten existieren.
Andererseits ist aber auch zu sagen, dass kein höherentwickeltes Lebewesen eine so rasante kulturelle Entwicklung durchgemacht hat wie der Mensch, der sich vom instinktgesteuerten zu einem rational denkenden, vergeistigten Wesen weiterentwickelt hat. Hier könnte man eben auch ansetzen und argumentieren, es sei ebenso wie der Übergang von der Pflanze zum Tier der Beginn einer neuen Art von Lebewesen, die immer unabhängiger von den Gegebenheiten der Natur seien.
Was man letztlich vorzieht, ist wohl Ansichtssache.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

bossel hat geschrieben:
Topas hat geschrieben:Da zeigt sich dann, wer wirklich ein ethisches Grundverständnis hat und nicht.
Ethik & Moral sind sehr relativ. Du kannst von Leuten, die unter anderen Umständen (zB andere Kultur) aufgewachsen sind, nicht das gleiche "ethische Grundverständnis" erwarten. Das ist schon individuell recht unterschiedlich.
Besteht aber dann nicht gerade die Gefahr, dass sich alles mögliche mit kultureller Eigenheit" rechtfertigen lässt ?

Sicher Unterschiede gibts, aber genau so gut sollte bzw muss es einen Rahmen geben, damit nicht jedwede Quälerei legitimiert wird. ( Die Problematik gibts zB im Walfang. Japan ist entsprechenden Walschutzabkommen beigetreten, und nutzt eine Klausel um Wale vorgeblich für die Wissenschaft zu fangen.... )
Wenn schon die kulturelle Eigenheit den - ich nenne es mal Quälheitsgrad - bedingen soll, dann muss dieser Begriff genauestens definiert sein. Und dies ist aber nicht.....
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bossel
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von bossel »

mistervac hat geschrieben:Die uns Westlern "normal" vorkommenden Fleischlieferanten sind meines Wissens allesamt Vegetarier, was man von Hund Katz und Maus nicht behaupten kann.
Nunja, da Hund & Katze in China auch oft vegetarisch gefüttert werden (vornehmlich Reis), gibt es auch in der Hinsicht kaum ein Problem. :mrgreen:



jjflash hat geschrieben:der Mensch, der sich vom instinktgesteuerten zu einem rational denkenden, vergeistigten Wesen weiterentwickelt hat.
Das ist ein Gerücht (oder Wunschdenken, je nachdem). 8)



Topas hat geschrieben:Besteht aber dann nicht gerade die Gefahr, dass sich alles mögliche mit kultureller Eigenheit" rechtfertigen lässt ?
Es gibt Leute, die allen möglichen Schwachsinn benutzen, um irgendwas zu rechtfertigen. Um Rechtfertigung geht's mir mit meiner Bemerkung aber nicht. Wollte nur zum Ausdruck bringen, daß es so etwas wie ein allen Menschen gemeinsames "ethisches Grundverständnis" nicht gibt.
Wenn schon die kulturelle Eigenheit den - ich nenne es mal Quälheitsgrad - bedingen soll, dann muss dieser Begriff genauestens definiert sein. Und dies ist aber nicht.....
Das ist ein Problem. Wird auch noch sehr lange so bleiben. Selbst wenn Du internationale Regeln durchsetzen kannst, wird es wohl immer (aus unterschiedlichen Gründen) diverse Auslegungen geben.

Ich halte sowieso mehr von Aufklärung & Bildung als von Regelwerken. Habe letztens einen Artikel zum Thema Haifischflossen verlinkt. Die Herangehensweise der Autorin halte ich für empfehlenswert.
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