Avatar-Aufbruch nach Pandorra

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Tenshu
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Tenshu »

corneta hat geschrieben:
Tenshu hat geschrieben: Ich sehe den Film wahrscheinlich eh erst wenn er auf DVD draußen ist. :wink:
Geh ins Kino, du verpasst sonst was. Hat eigentlich dein Avatar-Bild im Forum was mit dem Film zu tun? Das sieht für mich stark danach aus.
Mein Avatarbild ist ein "Nachtelf" der Dunklen Seite aus "Warhammer online".
Also nicht aus dem Game, sondern aus den Storyboard Zeichnungen der Entwickler.
Hat also nichts mit dem Film Avatar zu tun. Wenn ich auch zugeben muss, die Ähnlichkeit ist schon gegeben. :wink: Elfen haben mich schon immer in den Games fasziniert...hm. :wink:
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
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bossel
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von bossel »

RoyalTramp hat geschrieben:Ist nicht meine Zeit...und ein Weltall, in dem es "nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum" gibt, ist mir dann doch eine Spur viel zu gruselig.
Tja, da hast Du vermutlich wiedermal was falsch verstanden: Oder denkst Du tatsächlich, eine geeinte Menschheit ist so gruselig? (Die Art der Einigung & die Existenz politischer Kommissare [ach, nee, war ein "Sicherheitsoffizier"] dagegen ... . Wird aber IIRC auch in der Serie selbst nicht völlig unkritisch reflektiert.)
P.S.: Ist die Neuauflage von Battlestar Galactica wirklich so schlecht?
Kampfstern Galactica im Original ist noch viel schlechter. Kitschiger kann eine SF-Serie kaum noch daher kommen.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Jules »

Hab den Film nicht gesehen, sollte es aber nachholen solange es noch die Chance gibt ihn in 3D im Kino zu sehen...

Das hier ist aber ganz witzig:
http://failblog.org/2010/01/10/avatar-plot-fail/" target="_blank
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punisher2008
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Star Wars vs. Star Trek

Beitrag von punisher2008 »

RoyalTramp hat geschrieben: StarWars hatte wohl nie auch nur im Ansatz diese immer noch anhaltende Wirkung, wie sie StarTrek hat. ;)

Nochmal: Wir reden hier von einer SERIE! Mit einem Budget (früher jedenfalls), da würden die meisten schreiend weglaufen. Wenn man dagegen solche Sachen wie StarWars mit einem gigantischen Budget vergleicht... ;)

StarTrek rulez einfach! *geifer* :P
Wie gesagt, was "besser" ist, ist reine Geschmackssache. Dass Star Wars keine so nachhaltige Wirkung hatte, halte ich für ein Gerücht. Der erste Film war 1977 ein Hit wie kein anderer Film oder Serie zuvor. Charaktere wie Darth Vader, C-3PO, R2 D2 oder Yoda sind in der westlichen Kultur wirklich bei jedem Kind bekannt geworden, und waren sicher bei einem breiteren Publikum beliebt als z.B. Mr Spock. Die Anhänger von ST mögen etwas fanatischer sein, und sich selbst etwas ernster nehmen :wink: , aber man kann nicht grundsätzlich behaupten, dass ST kulturell einflussreicher als SW ist. OK, es mag Lehrstühle für ST-Technologie geben. Dafür hat SW eine eigene Religion hervorgebracht ("Jediismus" ist in einigen Ländern offiziell anerkannt). Nicht dass ich das gut heiße, aber die eingefleischten Trekkies sind sicher kein bisschen weniger fanatisch.
Man darf nicht vergessen, SW sollte ein "modernes" Märchen werden, ST dagegen reiner SF. Bei SW steht die Technik eher im Hintergrund, es geht mehr um die Charaktere, Handlung oder sogar Philosophie. Bei ST gibt es keinen durchgehenden Handlungsfaden, sondern nur einzelne Abenteuer, irgendwie gibt es kein zentrales Thema. Bei SW gibt es eine klare Handlung, die persönliche Geschichte von Anakin Skywalker, vor dem politischen Hintergrund des Aufstiegs und Falls des Imperiums. Außerdem finde ich sogar, SW wirkt "realistischer". Waffen, Raumschiffe, Kleidung, Kämpfe und Technologie orientieren sich näher an der heutigen Welt, und wirken weniger weit entwickelt als bei ST.
Das Budget war beim ersten SW gar nicht so gigantisch. Wenn du dir mal "Empire of Dreams" ansiehst, siehst du, mit welchen Schwierigkeiten und Einschränkungen George Lucas zu kämpfen hatte. Geräte funktionierten nicht, es war nicht genug Geld da, alles ging schief, und die fertigen Filmaufnahmen waren eine Katastrophe. Lucas war extrem unzufrieden mit dem Film, auch die Schauspieler glaubten nicht an einen Erfolg und fanden teilweise ihre Rollen lächerlich. Viel musste improvisiert werden, wie bei ST.
Übrigens erinnerte mich eine der Raumschlachten im neuen Star Trek Film SEHR an die Schlacht am Anfang von "Revenge of the Sith". Da wurde bei den Effekten und dem Stil der Action ganz kräftig bei SW abgekupfert. :lol:
Zu "Avatar", ich hatte noch keine Gelegenheit, ihn zu sehen, aber er hört sich auf jeden Fall interessant an. Ich hoffe, er läuft noch im Kino, wenn ich wieder in Zhongshan bin.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von devurandom »

RoyalTramp hat geschrieben: P.S.: Ist die Neuauflage von Battlestar Galactica wirklich so schlecht? Ich habe bisher nur die ersten beiden Staffeln angeschaut,
Nein, ich habe alle Stafeln reingezogen und kann sagen, dass die neue BSG mit Abstand die intelligenteste Serie ist, die ich jemals gesehen habe. Es wird sehr wenig Wert auf "authentische" Sci-Fi gelegt. Dafuer sind die Charakter aber sehr gut ausbalanciert und wirklich mit Fleisch und Blut gefuellt. Das dunkle Unterton, das ueber die Serie zieht und die komlexitaet der Charakter (kein gut, kein Boese, jeder hat seine Leiche im Keller) find ich ausgesprochen gelungen. Streckenweise merkt man allerdings dass das Budget der jeweilige Staffel zur Neige ging und die Regie und Skriptschreiber anfingen zu "improvisieren." ;-)
die ich schon ziemlich spektakulär für eine solche Serie fand. Dagegen können Sci-Fi Produktionen wie Babylon 5 oder *brech* Andromeda echt nicht gegen anstinken.
ist auch ne ganz andere Kategorie.
Wobei mich schon ein wenig dieser religiöse Aspekt zunehmend annervt.
Letztlich projekziert die religoese Konflikt den Kampf zwischen Poly- und Monotheismus, ist eine sehr interessante Idee. Z.T. wird die Darstellung aber ein wenig zu mystisch.
Wird dieser denn in den verbleibenden Staffeln, die ich noch nicht gesehen habe, noch weiter ausgeweitet...oder bekommt die Serie wieder den Dreh Richtung mehr Action und unverbrämter Schwarz-Weiß Malerei...ist nämlich für mich einfacher nachvollziehen, wenn es nicht zu kompliziert wird... :)
Schwarz-weiss ist nicht die Staerke dieser Serie. Die Season 3 ist ein wenig schwach. Season 4 aber umso besser. Und die Schlussdoppelfolge ist..... uuuhuuu. (mehr sage ich an der Stelle nicht, waere ja auch gemein. ;-))

Gruss
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von ingo_001 »

punisher2008 hat geschrieben:Wie gesagt, was "besser" ist, ist reine Geschmackssache.
Star Wars und Star Trek sind beides SciFi - ansonsten aber haben sie wenig miteinander gemein.
Während Star Wars als modernes Märchen (Prinzessinn wird durch Held gerettet ... etc konzipiert wurde), zeigt Star Trek eine fiktiv mögliche Zukunft, in der eine geeinte Menschheit die Missstände unserer Zeit erfolgreich überwunden hat. Das die Handlung hauptsächlich im Weltrum spielt, mag der Tatsache geschuldet sein, das so spannendere Handlungen eingebaut werden konnten.
In der Hauptsache gings dem Erfinder von Star Trek (Gene Roddenberry) darum den Toleranz-Gedanken auf eine einem breiten Publikum zugänglichen Art und Weise näher zu bringen.
Seine Idee oder besser Vision von einem friedlichem Zusammenleben der Menschheit kann gar nicht genug hervorgehoben werden. Muss man sich doch ins Gedächtnis rufen, zu welcher Zeit (Mitte der 1965er) er das verwirklicht hatte: Der kalte Krieg war im vollem Gang, von Gleichbereichtigung von Farbigen konnte keine Rede sein und der 2. Weltkrieg lag gerade mal 20 Jahre zurück.
Und was macht er?
Entgegen dem damaligen politischen Zeitgeist macht er Amis, Russen, Farbige, Japaner und einen Halb-Ausserirdischen zur "Brücken-Crew" und zeigt so augenfällig, wie belanglos die in unserer Realzeit gemachten Unterschiede sind.
Star Trek war (und ist) auch immer ein Stück Sozial-Kritik an bestehenden realen Verhältnissen.
Deshalb ist Star Trek m.E. nicht nur SciFi, sondern mehr noch eine Aufforderung unsere kleinlichen Zänkereien ernsthaft zu hinterfragen.
punisher2008 hat geschrieben:Die Anhänger von ST mögen etwas fanatischer sein, und sich selbst etwas ernster nehmen :wink:
Nicht fanatischer - wohl aber aus o.g. Gründen ernster, weil eine konkrete Botschaft vermittelt wird.
punisher2008 hat geschrieben:aber man kann nicht grundsätzlich behaupten, dass ST kulturell einflussreicher als SW ist.
Doch, kann man, weils bei Star Trek im Kern um die positive Darstellung einer fiktiven Realität geht, die verwirklicht werden könnte.
punisher2008 hat geschrieben:Man darf nicht vergessen, SW sollte ein "modernes" Märchen werden,
Und DAS ist eben der endscheidende Unterschied zu Star Trek.
punisher2008 hat geschrieben:ST dagegen reiner SF. Bei SW steht die Technik eher im Hintergrund, es geht mehr um die Charaktere, Handlung oder sogar Philosophie. Bei ST gibt es keinen durchgehenden Handlungsfaden, sondern nur einzelne Abenteuer, irgendwie gibt es kein zentrales Thema.
Doch das zentrale Thema ist Toleranz.
Und die Handlung bei Star Trek ist ab STNG (u. folgende) auch in sich weitgehend schlüssig. Das trifft umso mehr auf die Star Trek Kinofilme zu.
Nicht vergessen: Star Trek wurde zuerst als Serie konzipiert und erst nach dem unerwarteten Erfolg der Serie (auch) ins Kino-Format gebracht.
Star Trek ist einfach komplexer als Star Wars-
punisher2008 hat geschrieben:Außerdem finde ich sogar, SW wirkt "realistischer". Waffen, Raumschiffe, Kleidung, Kämpfe und Technologie orientieren sich näher an der heutigen Welt, und wirken weniger weit entwickelt als bei ST.
Was aber durch mystische und pseude-relegiöse Inhalte kompensiert wird.
Von der Konzeption her hat Star Wars m.E. mehr mit dem Herrn der Ringe gemeinsam als mit Star Trek.
Wobei die ersten Beiden klar als Märchen gelten, bei denen man mal so richtig schön "abschalten" kann (ist jetzt wirklich nicht negativ gemeint).

Star Wars ist m.E. reines "Popcorn-Kino", welches auch gut gemacht ist, wobei ich die ursprünglichen ersten drei Filme besser finde als die Nachgedrehten. Da wurde für meinen Geschmack zuviel Wert auf Effekte gelegt - zu Ungunsten der Handlung.
Special Effects ersetzen für meinen Geschmack keine Handlung.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Star Wars vs. Star Trek

Beitrag von happyfuture »

punisher2008 hat geschrieben:Zu "Avatar", ich hatte noch keine Gelegenheit, ihn zu sehen, aber er hört sich auf jeden Fall interessant an. Ich hoffe, er läuft noch im Kino, wenn ich wieder in Zhongshan bin.
Noch läuft er hier ...
... lässt sich auch easy per Internet schauen, allerdings ohne 3D :(

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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

bossel hat geschrieben:Tja, da hast Du vermutlich wiedermal was falsch verstanden: Oder denkst Du tatsächlich, eine geeinte Menschheit ist so gruselig? (Die Art der Einigung & die Existenz politischer Kommissare [ach, nee, war ein "Sicherheitsoffizier"] dagegen ... . Wird aber IIRC auch in der Serie selbst nicht völlig unkritisch reflektiert.)
Meine Einlassung war jetzt eher an den hier von Raumpatrouille zitierten Satz aus dem Voice-Over orientiert: "Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum."...ja wenn es NUR noch die Menschheit gibt...wie arm und verlassen muss dann der Weltraum bei Millionen Galaxien sein. Deshalb: Gruselig! ;)

P.S.: Wollte übrigens StarWars auch nicht schlechtreden, aber ist meiner Meinung nach halt eine Kategorie unter ST anzusiedeln, hinsichtlich Komplexität und Tiefe der Story was die Gesamtkonzeption betrifft.

Übrigens mal eingeschoben. Auch ohne Avatar gesehen zu haben, aber irgendwie, weil wir hier gerade so darüber reden, ähnelt doch die Story in gewisser Weise dem StarWars Ableger "Die Ewoks - Kampf um den Waldplaneten" oder so ähnlich. Noch ein bisschen "Dune" reingemixt... ;)
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von bossel »

ingo_001 hat geschrieben:Entgegen dem damaligen politischen Zeitgeist macht er Amis, Russen, Farbige, Japaner und einen Halb-Ausserirdischen zur "Brücken-Crew" und zeigt so augenfällig, wie belanglos die in unserer Realzeit gemachten Unterschiede sind.
Die Frauen nicht zu vergessen. Im Pilotfilm war eine ja sogar 1. Offizier. War den Verantwortlichen aber dann doch zu riskant: lieber ein Spitzohr. :mrgreen:


RoyalTramp hat geschrieben:Meine Einlassung war jetzt eher an den hier von Raumpatrouille zitierten Satz aus dem Voice-Over orientiert: "Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum."...ja wenn es NUR noch die Menschheit gibt...wie arm und verlassen muss dann der Weltraum bei Millionen Galaxien sein. Deshalb: Gruselig! ;)
„Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen: Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. ..."
Ist doch wohl ziemlich eindeutig.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von punisher2008 »

ingo_001 hat geschrieben: Von der Konzeption her hat Star Wars m.E. mehr mit dem Herrn der Ringe gemeinsam als mit Star Trek.
Wobei die ersten Beiden klar als Märchen gelten, bei denen man mal so richtig schön "abschalten" kann (ist jetzt wirjkich nicht negativ gemeint).

Star Wars ist m.E. reines "Popcorn-Kino", welches auch gut gemacht ist
Das alles bestreitet ja auch keiner. Niemals hat je einer behauptet, Star Wars wäre tiefgründig oder anspruchsvoll, aber dafür unterhaltsam und phantasievoll. Auch technisch ist SW keineswegs weniger einfallsreich als ST. Welche Welt man ansprechender findet, ist reine Geschmackssache, da läßt sich nichts belegen oder widerlegen. Ob ein Film (bzw. Fernsehserie) dadurch automatisch besser oder unterhaltsamer ist, nur weil sich die gezeigte Technologie besser nach UNSEREM HEUTIGEN Stand erklären lässt, bezweifle ich jetzt mal. SW ist in sich genauso logisch, nur eben weniger auf die Kultur und Technologie der Erde bezogen. Die Handlung findet ja nicht nur in einer anderen Galaxis statt, sondern auch noch in der Vergangenheit, im Gegensatz zu ST.
Special Effects ersetzen für meinen Geschmack keine Handlung.
Nein, aber inwiefern hat ST mehr Handlung als SW? Leuchtet mir irgendwie nicht ein. Special effects drängen bei SW nie die Handlung in den Hintergrund, sondern unterstützen nur die Handlung, auch bei der neuen Trilogie. Ausserdem gehören SPFX nunmal zu Science Fiction. Das war schon immer so! :wink:
Noch läuft er hier ...
... lässt sich auch easy per Internet schauen, allerdings ohne 3D :(
Dann hoffe ich dass er Mitte Februar auch noch läuft. Filme im Internet sind nicht so mein Ding. Da muss schon die Bild- und Tonqualität stimmen, ansonsten warte ich lieber. 8)
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

Waren es nicht gerade die Special Effects der ersten 3 Episoden, die so spektakulär für ihre Zeit waren und immer im Vordergrund bei der Bewertung des Filmes standen? Die Story war irgendwie nie groß bewertet worden... Und wollte man nicht mit den Prequels eine "digitale Revolution" im Kino herbeiführen? Sorry, mein Eindruck ist, dass bei SW vor allem immer die Special Effects im Vordergrund standen und die Story nur ein Beiwerk, um den Effekten ihre Berechtigung zu geben (um so mehr bei den neuen Prequels, die man der Story nach auch noch in den 80ern hätte produzieren können, aber man wollte wohl nicht, weil man noch die Special Effects besser abpassen wollte...ist wohl dann also klar, was mehr Gewicht bei SW hatte...Story...nur sekundär).

Bei ST ist es hingegen anders (wenn man vom ersten Kinofilm* und dem neuesten Ableger einmal absieht), aber Special Effects...darum ging es den Machern eher sekundär...oder wo sind da die wahnsinnigen Special Effects bei z.B. "Star Trek - Der Aufstand"? Nur die Schlusssequenz allenfalls...

* Auch ein Grund, warum der erste Film eher enttäuschte, denn wen interessierte ein Special Effects gespickter 40 minütiger "Einflug" in eine ominöse Nebelwolke, während SW kurz zuvor bereits ganz andere Special Effects Maßstäbe gesetzt hatte, dass der erste ST-Kinofilm bereits total veraltet aussah. ;)
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von punisher2008 »

RoyalTramp hat geschrieben:Waren es nicht gerade die Special Effects der ersten 3 Episoden, die so spektakulär für ihre Zeit waren und immer im Vordergrund bei der Bewertung des Filmes standen? Die Story war irgendwie nie groß bewertet worden... Und wollte man nicht mit den Prequels eine "digitale Revolution" im Kino herbeiführen? Sorry, mein Eindruck ist, dass bei SW vor allem immer die Special Effects im Vordergrund standen und die Story nur ein Beiwerk, um den Effekten ihre Berechtigung zu geben (um so mehr bei den neuen Prequels, die man der Story nach auch noch in den 80ern hätte produzieren können, aber man wollte wohl nicht, weil man noch die Special Effects besser abpassen wollte...ist wohl dann also klar, was mehr Gewicht bei SW hatte...Story...nur sekundär).
Ich denke mal, Special FX sind bei den meisten SF-Filmen ein wichtiges Element und stehen immer irgendwie im Vordergrund. Das war bei "2001", "E.T.", "Alien" oder "Blade Runner" nicht anders, nur eben waren es jeweils andere Elemente, die im Vordergrund waren. Ob es jetzt eine realistisch wirkende Puppe wie bei "E.T." oder aufwendige Kulissen bei "Star Wars", "Alien" und "Blade Runner" sind, SF-Filme wollten immer auch visuell beeindrucken, nicht nur durch Handlung. Das bringt die Materie einfach mit sich. Bei den früheren "Star Trek" Folgen war es nicht anders. Auch da bekam man damals sicher Dinge zu sehen, die Fernsehzuschauer vorher noch nie in einer Serie (oder sogar im Kino) zu sehen bekamen. Die Mittel waren eben begrenzter als bei einem Kinofilm, aber auch bei ST wollte man möglichst exotische Welten und Wesen zeigen. Wen hätte ST NUR von der Handlung her interessiert? Ich denke nicht viele.
Du hast schon recht, die Prequels waren zu Zeiten, wo man Filme wie "Terminator 2", "Jurassic Park" oder andere digitale Spektakel gewohnt war, nicht mehr so bahnbrechend wie die alten SW Filme. In der heutigen Zeit ist es für einen Film nicht mehr leicht, die verwöhnten Zuschauer zu beeindrucken. Das ist nicht speziell ein Mangel der Prequels. Eine "digitale Revolution" fand eben schon statt, nur bekommt man das als Zuschauer nicht unbedingt auf der Leinwand mit. Z.B. war "Attack of the Clones" der erste rein digital gedrehte Kinofilm, also ganz ohne Filmmaterial. Auch bei der Bearbeitung konnte dadurch vollständig digital gearbeitet werde. Filmtechnisch war das schon revolutionär, man sieht es nur nicht beim fertigen Film. Ich finde auch, gerade bei den Prequels sind die Special FX nicht mehr so auffällig im Vordergrund. Bei "Episode III" gibt es gerade mal eine einzige kurze Raumschlacht, ganz am Anfang. Ansonsten wird eher die Charakterentwicklung betont, und es wird vielleicht mehr geredet als in früheren SW-Filmen.
Auch ein Grund, warum der erste Film eher enttäuschte, denn wen interessierte ein Special Effects gespickter 40 minütiger "Einflug" in eine ominöse Nebelwolke, während SW kurz zuvor bereits ganz andere Special Effects Maßstäbe gesetzt hatte, dass der erste ST-Kinofilm bereits total veraltet aussah. ;)
Dann vergleiche den mal mit dem neuen "Star Trek". Der Film ist voll von Action und Raumschlachten im Stil von SW :wink:
andy

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von andy »

P.S.: Wollte übrigens StarWars auch nicht schlechtreden, aber ist meiner Meinung nach halt eine Kategorie unter ST anzusiedeln, hinsichtlich Komplexität und Tiefe der Story was die Gesamtkonzeption betrifft.
Findest du ?
Das Starwars Universum bietet doch eine Super Storyline und wenn man mal die Bücher gelesen hat , weiß man das Episode 1-6 eigentlich ( also die Filme ) auch nur eine von sehr vielen Geschichten im Starwars Universum sind.

Es gibt sogar so viele Bücher aus dem Starwars Universium, das man ganze Generationen abhandelt.
Daher sollte man schon von Startrek und Starwars alle Bücher gelesen haben um "Komplexität und Tiefe der Story" zu überblicken, zu begreifen und um einen Vergleichsschluss ziehen zu können.
Ich glaube das haben aber die wenigsten, allein von Starwars gibts ca. 120 Taschenbücher

Persönlich fehlt mir in StarTrek die Epische Handlung und die Tiefgründigkeit mit der man sich als Leser Identifizieren könnte. Wahrscheinlich auch ein Grund warum Starwars im Gegensatz zu Startrek auch heute noch die Jugendlichen in Ihren Bann zieht ( Siehe auch Spielzeug wie Lego, Actionfiguren, Computer Spiele ! ) wobei nach Startrek schon lange kein Hahn mehr kräht.

Vorallem wird das auch deutlich an dem neuen Spiel "Startrek Online", was kaum Vorbestellungen hat oder eine sonderlich große Community.
Hingegen Starwars Online von allen heiß erwartet wird und in der letzten Zeit auf jeder Spielemesse das Thema Nr1 war.

Startrek lebt doch heutzutage fast nurnoch von seinen alt eingesessen Fans, wenn die Generation mal stirbt wird auch Irgendwann das Startrek Universum sterben.
Aus meiner Generation kenne ich keinen, der sich noch für Startrek interessiert.

punisher2008 hat geschrieben: Dann vergleiche den mal mit dem neuen "Star Trek". Der Film ist voll von Action und Raumschlachten im Stil von SW :wink:
Stimmt, der Film war aber dennoch gut gemacht.
Leider hat dieser aber auch wieder keinen nachhaltigen Eindruck, so das Ich Ihn sicher kein zweites mal schauen werde.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

In den StarWars-Filmen ist die Story völlig unilinear. Es gibt quasi nur eine Handlung und der wird von Anfang bis Ende nachgespürt, was du dann auch zurecht als "episch" auffasst. Aber es ist nun wirklich keine Kunst, eine Geschichte von Anfang bis zum Ende zu erzählen.

Der Witz an StarTrek ist: Es gibt keine lineare Handlung. Es sind zwar immer die gleichen bzw. ähnlichen Voraussetzungen gegeben, wie die Story zwischen den 3 "Alpha-Quadrant-Mächten" Sternflotte, Klingonen und Romulaner und noch einige mehr, aber innerhalb dieser Parameter werden unzählige unterschiedliche Geschichten erzählt, dass immer Abwechslung geboten ist (ohne Frage wiederholen sich auch viele, aber das "Neue" überwiegt). Der Clue vor allem ist dabei, dass man immer wieder mal auch auf andere Geschichten von vorher zurückgreift und sie wiederaufleben lässt, oder auch weiter erzählt...nehmen wir z.B. die Borg...schnippseln wir mal alle Borg-Folgen und den Film dazu noch zusammen und dann hast du auch schon eine Story mit epischen Ausmaße...

Und das noch genialere: Es gelingt den Autoren immer und immer wieder trotz solcher Rückgriffe die Kohärenz des ganzen "Universum" kaum oder gar nicht zu verletzen...alles fügt sich ineinander. Und das macht ST halt zu was besonderem im Sci-Fi Segment.

Der ewige Kampf von Gut und Böse wie bei SW ist nunmal irgendwann so total ausgelutscht... ;)
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von no1gizmo »

Ich find ST sowie SW doof. Bei SW haben wenigstens die Episoden I-III Action und so ein Jedi würde kurzen Prozess mit Klingonen und Borg machen :wink:

Ich lese mir lieber Wissen über Astronomie an, als Wert auf solch Filme zu legen. Und wenn, dann schon eher Filme aus dem Alien-Universum (welches aber Fehler ohne Ende hat).
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