Taxigespräche...wie ich sie vermisst habe! ^^

Hier können Benutzer Fragen rund um die Themen Verhalten in China, angemessene Geschenke und die chinesische Etikette stellen und diskutieren.
Benutzeravatar
corneta
VIP
VIP
Beiträge: 2621
Registriert: 18.02.2009, 19:08
Wohnort: Berlin

Re: Taxigespräche...wie ich sie vermisst habe! ^^

Beitrag von corneta »

beowulf hat geschrieben:Aber frag doch lieber jemanden anderen wie die funktioniert
Zitieren (eine Variante):

- den Text, welchen du zitieren möchtest, schreiben oder kopieren und einfügen
- Text markieren
- das Kästchen mit "Quote" anklicken
-
[color=#FF0000 hat geschrieben:hier den Namen des Originalautors mit "....." einfügen[/color]] Text
- fertig
Ni_hao
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 141
Registriert: 16.12.2009, 19:44

Re: Taxigespräche...wie ich sie vermisst habe! ^^

Beitrag von Ni_hao »

Hi Corneta ! :mrgreen:
Und geht es mit dem geringsten Aufwand, also in nur einem Schritt, drei bis vier verschiedene Posters zu zitieren, mit den Namen gleich dabei ... versteht sich ?
Ich hab schon gesehen, dass Du da Spezialistin bist ... :)
Ni_hao
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 141
Registriert: 16.12.2009, 19:44

Re: Taxigespräche...wie ich sie vermisst habe! ^^

Beitrag von Ni_hao »

:oops:
Schäm. Habe soeben "schon" das Zitier-Knöppeken entdeckt.
Benutzeravatar
corneta
VIP
VIP
Beiträge: 2621
Registriert: 18.02.2009, 19:08
Wohnort: Berlin

Re: Taxigespräche...wie ich sie vermisst habe! ^^

Beitrag von corneta »

Ni_hao hat geschrieben:Ich hab schon gesehen, dass Du da Spezialistin bist ...
Also Expertin würde ich jetzt nicht sagen. Ich hab mich eher langsam rangetastet und auch gefragt. Mir ging es da nicht anders als dir.
Ni_hao hat geschrieben:Und geht es mit dem geringsten Aufwand, also in nur einem Schritt, drei bis vier verschiedene Posters zu zitieren, mit den Namen gleich dabei ... versteht sich ?
Den "zitieren"-Knopf kannst du auch für das Zitieren einzelner Textpassagen nutzen. Einfach die Passage markieren und dann das Knöppeken drücken.

@ all

Es gibt zwar FAQ, aber da ist das auch nicht alles erklärt. Gibt es da noch eine Quelle außer "SuFu" die ich nicht kenne? Ich hab fast ein Jahr gebraucht, um die meisten Antwortfunktionen anwenden zu können.

Edit: Ich hab die 500 geknackt :mrgreen: .
Ni_hao
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 141
Registriert: 16.12.2009, 19:44

Re: Taxigespräche...wie ich sie vermisst habe! ^^

Beitrag von Ni_hao »

RoyalTramp hat geschrieben:
Ni_hao hat geschrieben:Demnach fahren also in China eher weniger Studenten Taxi ... ? Ich bin eben an sehr viele interessante Taxi-Fahrer in Deutschland gewöhnt, fast immer Studenten
Ich bin bisher noch keinem Studenten als Taxifahrer begegnet und bezweifele, dass sie überhaupt die Möglichkeiten dazu hätten, weil sie a) ein heavy Lernpensum haben mit Mo bis Fr 10 Stunden an der Uni von 8 Uhr bis 18 Uhr morgens, b) Prüfungsstress hoch 10, dass sich dagegen unsere heimischen Studenten mit ihren Beschwerden angesichts des Prüfungsdrucks im Rahmen der neuen BA/MA Studiengänge geradezu niedlich ausnehmen, c) die Studenten hier wohl zumeist kein Geld haben, um einen Führerschein zu machen, der für chinesische Verdienstverhältnisse geradezu sündhaft teuer ist und d) wenn sie doch das Geld dazu haben, sie nicht darauf angewiesen sind, abends noch mit dem Taxi umherzufahren, um sich nebenbei etwas zu verdienen.

Aber Ausnahmen mag es immer und überall geben. ;)
okay, das ist wichtig zu wissen.
Ni_hao hat geschrieben:Naja, und wie wäre es jetzt mit chinesischen Menschen, die kein bisschen naiv sind? Also wenn denn keine chinesischen Studenten Taxi fahren, begegnet man ihnen doch wohl anderswo im öffentlichen Leben, meinetwegen in typischen Studentenkneipen - oder gibt es das auch nicht? Oder wo verkehren Chinesen, die weit gereist sind und sich vorher über die Länder, die sie bereisen, mindestens ebenso viele Gedanken machen wie wir? Irgend etwas wehrt sich in mir, alle Chinesen für naiv zu halten.
Na, ALLE sind mit Sicherheit nicht naiv, aber in der Regel bewahrt man sich hier schon einen neutralen Standpunkt in historischen Dingen, nach dem Motto: Alles hat zwei Seiten...eine schlechte und eine gute. Die guten Seiten sind dabei diejenigen, an denen man sich zu orientieren hat, da sie den Weg in die Zukunft weisen. Daher werden die guten Dinge auch in den Schlechten so betont. Es gilt hier: Das Gute bewahren, das Schlechte von sich weisen (was mal zu Zeiten der Kulturrevolution ein wenig anders war, wo Historisches gleich als "schlecht" galt). In dieser Hinsicht sind Chinesen die reinsten Positivisten...wobei aber auch die Kritikfähigkeit ein wenig auf der Strecke liegen bleibt...
Verstehe, oder versuche zu verstehen .... also, der faule Apfel hat ein paar gute Stellen, die man durchaus essen kann - ich sage das völlig wertungsfrei, einfach als Feststellung.
Für mich "durchsäuert ein wenig Sauerteig die ganze Masse", nur so zum Vergleich, ebenfalls, ohne es irgendwie höher zu bewerten .... ich übe schon mal ;-)

Ni_hao hat geschrieben:Woher käme dann ihr viel gerühmtes diplomatisches Verhandlungsgeschick?
Ah? Woher hast du denn das? Diplomatisch sind Chinesen die reinsten "Trampeltiere", jedenfalls aus unserer Perspektive (aus chinesischer Perspektive sind wir die reinsten "Trampeltiere"). Zudem auch noch "kindlich" dazu, nach dem Motto: "So wie du mir, so ich dir" bzw. "Nimm mir meinen Lolli nicht weg!" Nein, die Diplomatie haben die Chinesen wahrlich nicht erfunden, dass sie des öfteren mal bei solchen Gelegenheiten sich selbst eher der Lächerlichkeit preisgeben, wie z.B. zuletzt auch auf der Buchmesse in Frankfurt (aus unserer Sicht...aus chinesischer Sicht freilich nicht...da sind WIR immer diejenigen, die den chinesischen Delegationen Fallen legen und provozieren) Meine subjektive Meinung hierbei und mit Sicherheit nicht auf alle Chinesen verallgemeinbar. Ich spreche hier ausschließlich von Diplomatie auf internationaler Ebene.
Also, ich habe das von einer Seite, auf der sehr viel über den chinesischen Knigge die Rede ist. Irgendwo muß es die Chinesen doch geben, die dort beschrieben wurden !? Aber vielleicht ist die Seite schon alt und es gibt - proportional zum Wirtschaftswachstum - auch krasse Änderungen im Verhalten, wie eben überall ? Und zum Beispiel von Frankfurt: Klar, dass sie die Hardliner zu so einem "Fall" entsenden. Es geht hier schließlich um ihre eindeutige Haltung gegenüber Dissidenten oder was sie als solche bezeichnen, über Ihre Ländergrenzen hinaus und egal welcher Einfärbung. Ich meinte auch gar nicht die Diplomatie, die sie nicht nötig zu haben glauben, sondern die Diplomatie, deren sie an sich fähig sind, wenn sie sie selbst als notwendig oder angeraten empfinden. Da besteht für mich ein großer Unterschied.
Ni_hao hat geschrieben:Du hast an anderer Stelle Beispiele hierzu gegeben, u.a. dass H. ein Visionär gewesen sein soll und viel für die germanische Rasse getan haben soll. Die Bezeichnung "Visionär" würde ich persönlich jetzt nur im positiven Sinn verwenden, will sagen, für einen Menschen, den eine gute Vision antreibt oder angetrieben hat oder eben für einen Menschen, der die Gabe hatte, sowohl Gutes als auch Schlechtes mit bereits erwiesener Treffsicherheit zu prognostizieren.
Ja, das kann natürlich jeder halten, wie er möchte. Für mich impliziert halt Visionär nicht ausschließlich etwas positives, da sich mir die Frage aufdrängt: Aus welcher Motivation heraus? Demnach kann für mich jemand auch Visionär sein, wenn sich hinter den "Visionen" eine negative Motivation verbirgt. In diesem Falle wäre "Visionär" durchaus dann auch negativ gedacht, daher für mich ein neutraler Begriff.
Hm. Für mich impliziert der Begriff auch das achtsame Handeln. Also, ich sehe nicht nur etwas voraus, sondern sehe mich auch entsprechend vor. Beides m.E. bei H. (als Staatsoberhaupt) eher nicht der Fall. Wenn ich ihn daher als Visionär bezeichne, sage ich ihm indirekt (nach meinem Verständnis) achtsames oder adäquates Handeln nach .... aus der Sicht eines Chinesen völlig ok - schon verstanden.
Puh...also an einer Indeep-Diskussion über das dritte Reich bin ich hier in China nie verwickelt worden. Es waren einfach immer nur solche lapidaren Kommentare, wie z.B. bei dem Taxigespräch zitiert, aber wirklich eine tiefschürfende Diskussion, wo eventuell dann zwei Weltansichten aufeinanderprallen, musste ich in diesem Rahmen noch nie führen, dass du dir da auch keine Sorgen zu machen brauchst.
Was ausschließliche Chinesischsprachler angeht, mache ich mir ja auch keine... weil schlichtweg unmöglich ;-). Aber meine Freunde sprechen fließend Englisch und ihre Freunde sicher auch ... und ich ziehe solche Debatten irgendwie magisch an. Und wie schon vorher mal erwähnt: Ich muß mich da wirklich vorbereiten, weil es gegen meine Natur ist.

Definiere "selbstständiges und unabhängiges Denken". Ich bin ja der Meinung, dass man als Mensch determiniert ist: Wirklich unabhängiges Denken gibt es nicht, und wo man meint, dass man unabhängig denkt, muss man schnell merken, dass man doch auch nur in Schablonen denkt. Aber eben in anderen Schablonen als andere... ;)
Das sehe ich schon auch so. Trotzdem spüren wir in der Regel ganz genau, ob wir einen Menschen vor uns haben, der seine Schablonen von Zeit zu Zeit überprüft und an ihnen feilt oder sie schon auch mal ersetzt ... das meinte ich mit unabhängig - es kann natürlich immer nur "relativ" unabhängig bedeuten. So, und jetzt bin ich gespannt, ob ich alle Texte richtig verschachtelt habe... ;-) Ich bin für Verbesserungsvorschläge jederzeit dankbar.
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast