Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Hier kann über alle sonstigen Themen diskutiert werden.
Benutzeravatar
Topas
VIP
VIP
Beiträge: 2833
Registriert: 19.09.2007, 11:11
Wohnort: Jülich & Wuhan
Danksagung erhalten: 4 Mal

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Topas »

Es ist zwar nicht die tiefste Story, aber sie ist immer noch tief genug,um die Geschichte interessant zu machen. Auch wenn Geschichten solcher machart bekannt sind, sagt dies noch lange nichts über die Seh-Qualität des Films aus - genau so wenig, wie alleine die Technik dies bestimmt. Piratenfilme gabs auch en mass - trotzdem schlug Pirates of carribean ein.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Benutzeravatar
Tenshu
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 900
Registriert: 26.08.2009, 13:56
Wohnort: Pirmasens / Rheinland-Pfalz

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Tenshu »

Topas hat geschrieben:Es ist zwar nicht die tiefste Story, aber sie ist immer noch tief genug,um die Geschichte interessant zu machen. Auch wenn Geschichten solcher machart bekannt sind, sagt dies noch lange nichts über die Seh-Qualität des Films aus - genau so wenig, wie alleine die Technik dies bestimmt. Piratenfilme gabs auch en mass - trotzdem schlug Pirates of carribean ein.
Na dann bin ich einigermaßen beruhigt. Ich sehe den Film wahrscheinlich eh erst wenn er auf DVD draußen ist. :wink:
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
Benutzeravatar
Hendrik
VIP
VIP
Beiträge: 1346
Registriert: 25.10.2007, 14:22

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Hendrik »

Ich denke eine der größten Stärken von Avatar ist, dass es versucht eine möglichst realistische Welt aufzubauen. Nur an wenigen Stellen gibt es Vorgänge, die nicht (nach heutigem Stand) wissenschaftlich erklärbar sind. In der Tat begegnet man sehr viel Technologie die heute bereits existiert.

Das ist ein krasser Gegensatz zu Sci-Fi Filme wie Star Trek, für die eine komplett eigene Physik erfunden wurde.

Hendrik, der ein großer Fan von realistischem Sci-Fi ist.
.
Benutzeravatar
corneta
VIP
VIP
Beiträge: 2621
Registriert: 18.02.2009, 19:08
Wohnort: Berlin

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von corneta »

Tenshu hat geschrieben: Ich sehe den Film wahrscheinlich eh erst wenn er auf DVD draußen ist. :wink:
Geh ins Kino, du verpasst sonst was. Hat eigentlich dein Avatar-Bild im Forum was mit dem Film zu tun? Das sieht für mich stark danach aus.
Benutzeravatar
devurandom
VIP
VIP
Beiträge: 1147
Registriert: 14.02.2006, 16:05
Wohnort: Baeeeeerlin

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von devurandom »

Hendrik hat geschrieben:Ich denke eine der größten Stärken von Avatar ist, dass es versucht eine möglichst realistische Welt aufzubauen. Nur an wenigen Stellen gibt es Vorgänge, die nicht (nach heutigem Stand) wissenschaftlich erklärbar sind. In der Tat begegnet man sehr viel Technologie die heute bereits existiert.
hmm, da hast aber eine sehr seltsame Definition von "realistisch". Eine Welt bevoelkert mit kohlenstoffbasierten (genau wie die Erde) Wesen, die obenrein ihre Erbinformation auch in DNAstrukturen speichern, die mit denen aus der irdischen Biosphaeren kompatibel sind. Das Planet besitzt ausser unerklaerbare Gravitationsanormalien auch noch einen zentralen bioelektrischen Speicherkern, auf die all die Lebewesen ueber ein gemeinsames Interface zugreifen koennen..... Phantasievoll, ja. In vielen Details schluessig und durchdacht, ja (z.B. die Groesse der der hexgonaler Grundaufbau erklaert durch geringe Gravitation). Aber realistisch?? LOL.
Das ist ein krasser Gegensatz zu Sci-Fi Filme wie Star Trek, für die eine komplett eigene Physik erfunden wurde.
Prozentual beinhaltet Star Trek nicht mehr Humbug als Avatar. Abgesehen von den voellig ueberzogenen Weltraumkaempfen sind viele Details dank dem Wissenschaftleranteil unter den Skriptschreibern sogar ausgesprochen praezise.

Gruss
/dev/urandom
Yet Another Boring Blog
If you are what you eat, what are the vegetarians?
Benutzeravatar
Hendrik
VIP
VIP
Beiträge: 1346
Registriert: 25.10.2007, 14:22

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Hendrik »

devurandom hat geschrieben: hmm, da hast aber eine sehr seltsame Definition von "realistisch".
Okay, gehen wir mal durch die Punkte durch ;)
devurandom hat geschrieben:Eine Welt bevoelkert mit kohlenstoffbasierten (genau wie die Erde) Wesen,
Kohlenstoff ist ein relativ häufiges Element im Universum, es ist geradezu wahrscheinlich auf ein Lebewesen zu treffen, dass die gleichen Elemente als Grundlage hat wie wir auf der Erde (sofern sich Lebewesen außerhalb der Erde entwickelt haben)
devurandom hat geschrieben:die obenrein ihre Erbinformation auch in DNAstrukturen speichern, die mit denen aus der irdischen Biosphaeren kompatibel sind.
Dass die einfach so kompatibel sind, das ist wohl unwahrscheinlich, aber es wurde im Film gesagt, das die Wesen etwas Vergleichbares zu unserer DNA haben. Wenn man sich dann noch klar macht, dass DNA ein Trägermedium für eine Information ist, dann wird es klarer. Ich kann zb die Infromation die in einer Menschen DNA drinn ist auf einen Computerchip übertragen. Die Pandora-Bewohner werden wohl auch irgendein Medium zum halten der Erbinformationen verwenden, das zwar keine DNA ist, aber eine gleichartige Rolle übernimmt. Das Rückübertragen vom Speicher eines PCs in den Pandorawesen-Erbinformationsträger ist dann sicher auch machbar. Das jedes Lebewesen in irgendeiner Weise Erbinformationen tragen muss ist Vorraussetzung für eine Fortpflanzung.
devurandom hat geschrieben:Das Planet besitzt ausser unerklaerbare Gravitationsanormalien
Der Schwebeeffekt soll wohl auf Magnetismus basieren, was ihn nicht besser macht. Hier stimme ich zu, das gibts wohl nicht.
devurandom hat geschrieben:auch noch einen zentralen bioelektrischen Speicherkern,
Nicht der Planet, sondern die Bäume, die als Netzwerk den ganzen Planeten umspannen. Ehrlich gesagt bin ich fasziniert von dieser Idee, sie ist geradezu genial. Warum sollte ein Baum kein Gehirn entwickeln können? Nur weil er sich im Gegensatz zu Tieren nicht fortbewegen kann, schließt das nicht die evolutionäre Entwicklung eines Gehirns aus. Ein solches vernetztes Gehirn muss in der Tat eine unglaubliche Leistung haben.
Als nächstes folgt die Baum-Baum Kommunikatiosnfrage, aber ich denke das ist leicht gelöst mit langsam zusammenwachsenden Wurzeln.
devurandom hat geschrieben:auf die all die Lebewesen ueber ein gemeinsames Interface zugreifen koennen.....
Die Baum-Tier Kommunikation ist wesentlich Interesannter. Hier ist die Frage, ob sich soetwas evolutionär Entwickeln kann. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, unmöglich sollte es nicht sein.
devurandom hat geschrieben:
Hendrik hat geschrieben:Das ist ein krasser Gegensatz zu Sci-Fi Filme wie Star Trek, für die eine komplett eigene Physik erfunden wurde.
Prozentual beinhaltet Star Trek nicht mehr Humbug als Avatar. Abgesehen von den voellig ueberzogenen Weltraumkaempfen sind viele Details dank dem Wissenschaftleranteil unter den Skriptschreibern sogar ausgesprochen praezise.

Gruss
/dev/urandom
Beispiele wie schlecht das Star Treck Universum durchdacht ist gibt es zahlreich. In einer Folge dauert es von der Erde bis zum Romulanischen Imperium drei Wochen. Ein paar Staffeln später, wenn man ein langsameres Schiff verwendet, dann dauer es nur noch 2 Tage. Ich habe mal ne Webseite gefunden in der alle Missgriffe dieser Art in Star Trek zusammen getragen wurden, leider habe ich den Link nicht mehr. Aber es war ne lange Liste.

Daneben dann noch überlichtschnelle Raumschiffe, Exotische Subraum Dimensionen(was immer das sein soll), Reisen in die Vergangenheit,....

edit: Das war mein Beiitrag Nummer 666 :twisted:
.
Benutzeravatar
devurandom
VIP
VIP
Beiträge: 1147
Registriert: 14.02.2006, 16:05
Wohnort: Baeeeeerlin

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von devurandom »

Hendrik hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben: hmm, da hast aber eine sehr seltsame Definition von "realistisch".
Okay, gehen wir mal durch die Punkte durch ;)
An sich ist solche "was waere wenn" Diskussion sinnlos. Wo ich aber gerade eh keine Motivation habe, was sinnvolles zu tun.. ;-)
devurandom hat geschrieben:Eine Welt bevoelkert mit kohlenstoffbasierten (genau wie die Erde) Wesen,
Kohlenstoff ist ein relativ häufiges Element im Universum, es ist geradezu wahrscheinlich auf ein Lebewesen zu treffen, dass die gleichen Elemente als Grundlage hat wie wir auf der Erde (sofern sich Lebewesen außerhalb der Erde entwickelt haben)
Kohlenstoff ist eine Moeglichkeit von Vielen. Sillizium z.B. weise auf einigen Hinsichten aehnliche Faehigkeiten auf wie der Kohlenstoff, u.a. lange, komplexe Kette bilden. (war immer schlecht in Chemie, mag mich da auch taeuschen.)
devurandom hat geschrieben:die obenrein ihre Erbinformation auch in DNAstrukturen speichern, die mit denen aus der irdischen Biosphaeren kompatibel sind.
Dass die einfach so kompatibel sind, das ist wohl unwahrscheinlich, aber es wurde im Film gesagt, das die Wesen etwas Vergleichbares zu unserer DNA haben. Wenn man sich dann noch klar macht, dass DNA ein Trägermedium für eine Information ist, dann wird es klarer. Ich kann zb die Infromation die in einer Menschen DNA drinn ist auf einen Computerchip übertragen. Die Pandora-Bewohner werden wohl auch irgendein Medium zum halten der Erbinformationen verwenden, das zwar keine DNA ist, aber eine gleichartige Rolle übernimmt.
DNA ordnet Eisweissmolekuele, Eisweisse sind wiederum riesige Kohlenstoffhaltige organische Verbindungen. Da sind wir bei Henne/Ei.
devurandom hat geschrieben:auch noch einen zentralen bioelektrischen Speicherkern,
Nicht der Planet, sondern die Bäume, die als Netzwerk den ganzen Planeten umspannen. Ehrlich gesagt bin ich fasziniert von dieser Idee, sie ist geradezu genial. Warum sollte ein Baum kein Gehirn entwickeln können? Nur weil er sich im Gegensatz zu Tieren nicht fortbewegen kann, schließt das nicht die evolutionäre Entwicklung eines Gehirns aus. Ein solches vernetztes Gehirn muss in der Tat eine unglaubliche Leistung haben.
devurandom hat geschrieben:auf die all die Lebewesen ueber ein gemeinsames Interface zugreifen koennen.....
Die Baum-Tier Kommunikation ist wesentlich Interesannter. Hier ist die Frage, ob sich soetwas evolutionär Entwickeln kann. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, unmöglich sollte es nicht sein.
Nehmen wir mal an, dass Ziele der Evolution ueberall gleich sind, stellt sich hier die Frage: Warum? Wozu soll die Vegetation Energie und Nahstoff in ein Netzwerk reinpumpen, das fuer die Pflanzen selbst kaum vom Nutzen sein kann?
devurandom hat geschrieben:
Hendrik hat geschrieben:Das ist ein krasser Gegensatz zu Sci-Fi Filme wie Star Trek, für die eine komplett eigene Physik erfunden wurde.
Prozentual beinhaltet Star Trek nicht mehr Humbug als Avatar. Abgesehen von den voellig ueberzogenen Weltraumkaempfen sind viele Details dank dem Wissenschaftleranteil unter den Skriptschreibern sogar ausgesprochen praezise.
Beispiele wie schlecht das Star Treck Universum durchdacht ist gibt es zahlreich. In einer Folge dauert es von der Erde bis zum Romulanischen Imperium drei Wochen. Ein paar Staffeln später, wenn man ein langsameres Schiff verwendet, dann dauer es nur noch 2 Tage. Ich habe mal ne Webseite gefunden in der alle Missgriffe dieser Art in Star Trek zusammen getragen wurden, leider habe ich den Link nicht mehr. Aber es war ne lange Liste.

Daneben dann noch überlichtschnelle Raumschiffe, Exotische Subraum Dimensionen(was immer das sein soll), Reisen in die Vergangenheit,....
Diskontinuitaet im Skript ist kein Problem der wissenschaftlichen Basis. Gerade das mit dem Ueberlichtgeschwindigkeit (Wurmloch) ist eine ausgesprochen interssante Theorie, die mit der allgemeinen Relativitaetstheorie nicht mal bricht. Zu WARP gibt es auch (halbwegs) ernsthaftgemeint Auseinandersetzung von Physikern, die sogar mehr oder weniger schluessig sind. ST ist vor allem am Anfang letzlich eine billige Produktion, da sind so manche haarstraeubende Fehler nicht zu vermeiden. Aber wie gesagt, letzlich nicht mehr als wo anders. Besser als Star Wars ist das allermal. ;-)

Gruss
/dev/urandom
Yet Another Boring Blog
If you are what you eat, what are the vegetarians?
Benutzeravatar
Hendrik
VIP
VIP
Beiträge: 1346
Registriert: 25.10.2007, 14:22

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Hendrik »

devurandom hat geschrieben: Kohlenstoff ist eine Moeglichkeit von Vielen. Sillizium z.B. weise auf einigen Hinsichten aehnliche Faehigkeiten auf wie der Kohlenstoff, u.a. lange, komplexe Kette bilden. (war immer schlecht in Chemie, mag mich da auch taeuschen.)
Die Pandoraner könnten auch auf Silizium basieren, soweit ich mich erinnere wurde da nichts dazu gesagt.
devurandom hat geschrieben: DNA ordnet Eisweissmolekuele, Eisweisse sind wiederum riesige Kohlenstoffhaltige organische Verbindungen. Da sind wir bei Henne/Ei.
DNA trägt Informationen. Die Information ist das Entscheidende, denn sie ist der Bauplan für ein Lebewesen. Und möglicherweise gibt es ausser DNA noch eine andere Art von Molekülen, die genau die ähnliche Eigenschaften besitzt, also Informationsspeicher. Damit sollte die Inkompatiblität überbrückt sein.
devurandom hat geschrieben: Nehmen wir mal an, dass Ziele der Evolution ueberall gleich sind, stellt sich hier die Frage: Warum? Wozu soll die Vegetation Energie und Nahstoff in ein Netzwerk reinpumpen, das fuer die Pflanzen selbst kaum vom Nutzen sein kann?
Ja, das is ne gute Frage ;)
Aber die gleiche Frage kann man auch stellen, wenn man gewisse Tiere wie den Pfau sieht. Die riesigen Schmuckfedern sind sicher nicht zum Beutefang gemacht.
"The Red Queen: Sex and the Evolution of Human Nature" von Matt Ridley, gibt sehr interesannte Einblicke in die Evolution und erklärt unsinnig erscheinende Entwicklungen (löst auch das Rätsel mit dem Pfau auf ;) ). Ein hochgradig lesenswertes Buch.
devurandom hat geschrieben: Diskontinuitaet im Skript ist kein Problem der wissenschaftlichen Basis. Gerade das mit dem Ueberlichtgeschwindigkeit (Wurmloch) ist eine ausgesprochen interssante Theorie, die mit der allgemeinen Relativitaetstheorie nicht mal bricht. Zu WARP gibt es auch (halbwegs) ernsthaftgemeint Auseinandersetzung von Physikern, die sogar mehr oder weniger schluessig sind. ST ist vor allem am Anfang letzlich eine billige Produktion, da sind so manche haarstraeubende Fehler nicht zu vermeiden. Aber wie gesagt, letzlich nicht mehr als wo anders. Besser als Star Wars ist das allermal. ;-)

Gruss
/dev/urandom
Richtig, Diskontinuitaet im Skript ist kein Problem der wissenschaftlichen Basis, aber von Leuten mit wissenschaftlichen Anspruch hätte ich solche einfachen Unstimmigkeiten in riesiger Menge nicht unbedingt erwartet.

Die Erklärung zum Warp Antrieb ist in der Tat schlüssig. Was unschlüssig ist, woher soll denn die ganze Energie kommen, die da verwendet wird? Das ist nur noch exotisch.

Tja, das gute alte Wurmloch. Ich hab jetzt nochmal kurz bei Wiki nachgeschaut. Es hängt wohl von exotischer Materie ab, ob es sowas gibt? Darüber können wir jetzt noch diskutieren. Ich bin beim Wurmloch erstmal ratlos. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen intelligenten Bäumen und Wurmlöchern, dann geht meine Stimme an die intelligenten Bäume.
.
Benutzeravatar
ingo_001
Titan
Titan
Beiträge: 12205
Registriert: 02.09.2008, 14:41
Wohnort: Berlin
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von ingo_001 »

corneta hat geschrieben:
Tenshu hat geschrieben: Ich sehe den Film wahrscheinlich eh erst wenn er auf DVD draußen ist. :wink:
Geh ins Kino, du verpasst sonst was. Hat eigentlich dein Avatar-Bild im Forum was mit dem Film zu tun? Das sieht für mich stark danach aus.
Glaub ich nicht, denn Tenshu "erschien" vorher :wink:
In einer STNG-Folge war etwas auf dem Bidschirm der Enterprise-D zu sehen, was seinem Avatar jedenfalls verdammt ähnlich sieht :wink:
Diese Ähnlichkeit kann aber auch Zufall sein.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
jadelixx
Old China Hand
Old China Hand
Beiträge: 944
Registriert: 07.04.2009, 11:49
Wohnort: HK
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von jadelixx »

Besser als Star Wars ist das allermal. ;-)
Monster im Plueschkostuem sind wahrscheinlicher als religioese Ritter mit Laserschwert? ... hmm
Nothing in life is to be feared, it is only to be understood. Now is the time to understand more, so that we may fear less. - Marie Curie
The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem. - Jack Sparrow
Benutzeravatar
HK_Yan
VIP
VIP
Beiträge: 4529
Registriert: 21.07.2007, 06:31
Wohnort: Hong Kong

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von HK_Yan »

Besser als Star Wars ist das allermal.
Man kann die Filme nicht vergleichen. Star Wars ist schon supergut gemacht und von der Story her IMHO interessanter, denk auch mal dran das der Film 30 Jahre alt ist.
Online deutsches TV aufnehmen mit dem Online Videorecorder! 40 Sender und kostenlos!

www.onlinetvrecorder.com
Benutzeravatar
RoyalTramp
VIP
VIP
Beiträge: 2008
Registriert: 13.10.2009, 08:37
Wohnort: China / Shanghai

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

Kann man schon: StarTrek war bereits lange vor StarWars! ;)

Das Konzept hinter StarTrek ist weitaus interessanter, eine tatsächlich mögliche Zukunft zu kreieren, als in StarWars, wo es von Anfang an nicht um Realismus geht.

Was den wissenschaftlichen Anspruch betrifft, stimme ich zu, wenn es denn immer der gleiche Scriptwriter wäre, dem solche Fehler unterlaufen...das wäre nicht wirklich "gut". Aber wenn man bedenkt, dass ein ganzer Stab von wechselnden, unabhängigen Scriptwritern schon seit nun fast 40 Jahren an der Serie (muss man noch einmal betonen: SERIE!) werkelt, die alle mitunter auch ihre eigenen Ideen haben, wie Zukunft aussehen kann, bin ich begeistert, wie wenige Diskontinuitäten bei StarTrek auftauchen und nehme sie daher als kleine "Marotten" hin. Ich wage mal zu behaupten, dass sich in den 6 Spielfilmen zu StarWars wesentlich mehr Diskontinuitäten finden lassen, als z.B. in den 10 Spielfilmen zu StarTrek.

Von daher: StarTrek ist für mich der Standard im Sci-Fi Sektor...dicht gefolgt von der Neuauflage von "Battlestar Galactica". ;)

*oh yeah* 8)
Thank you for your contribution to China's flourishing and prosperity! 感谢你为祖国繁荣昌盛作出的贡献!
Benutzeravatar
devurandom
VIP
VIP
Beiträge: 1147
Registriert: 14.02.2006, 16:05
Wohnort: Baeeeeerlin

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von devurandom »

Hendrik hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben: DNA ordnet Eisweissmolekuele, Eisweisse sind wiederum riesige Kohlenstoffhaltige organische Verbindungen. Da sind wir bei Henne/Ei.
DNA trägt Informationen. Die Information ist das Entscheidende, denn sie ist der Bauplan für ein Lebewesen. Und möglicherweise gibt es ausser DNA noch eine andere Art von Molekülen, die genau die ähnliche Eigenschaften besitzt, also Informationsspeicher. Damit sollte die Inkompatiblität überbrückt sein.
Die "Erbinformation", wie wir sie verstehen, ist eine bestimmte Anordnung (oder besser gesagt "Gegenanordnung", da DNA nur Andockstellen bilden) von Eiweissen, die wiederum alle unserer Zellen bilden. Wenn das Grundgeruest schon anders ist, ist schwer auszumalen, ob die Weise der Informationsspeicherung ueberhaupt relevant ist.
devurandom hat geschrieben: Nehmen wir mal an, dass Ziele der Evolution ueberall gleich sind, stellt sich hier die Frage: Warum? Wozu soll die Vegetation Energie und Nahstoff in ein Netzwerk reinpumpen, das fuer die Pflanzen selbst kaum vom Nutzen sein kann?
Ja, das is ne gute Frage ;)
Aber die gleiche Frage kann man auch stellen, wenn man gewisse Tiere wie den Pfau sieht. Die riesigen Schmuckfedern sind sicher nicht zum Beutefang gemacht.
Davon gibt's ne Menge Beispiele, z.B. die Loewenmaennchen, die in der Regel nur kurze Strecke sprinten koennen und damit ganz und gar nicht zur Jagd geeignet sind, oder Paradisvoegel, deren lange Federschmuck den Traegern oft zu Verhaengnis wird. Die Erklaerung hat aber glaube ich Darwin schon geliefert, man demonstriert eigene genetische Ueberlegenheit indem man mit unnoetigen Peripherien prahlt. (gar nicht unaehnlich wie bei Menschen). Dass aber eine ganze Art solches Verhalten entwickelt, ist aber nach irdische Evolutionsmuster unwahrscheinlich. Das hier setzt natuerlich die universelle Gueltigkeit der irdischen Evolution voraus.
Richtig, Diskontinuitaet im Skript ist kein Problem der wissenschaftlichen Basis, aber von Leuten mit wissenschaftlichen Anspruch hätte ich solche einfachen Unstimmigkeiten in riesiger Menge nicht unbedingt erwartet.

Die Erklärung zum Warp Antrieb ist in der Tat schlüssig. Was unschlüssig ist, woher soll denn die ganze Energie kommen, die da verwendet wird? Das ist nur noch exotisch.

Tja, das gute alte Wurmloch. Ich hab jetzt nochmal kurz bei Wiki nachgeschaut. Es hängt wohl von exotischer Materie ab, ob es sowas gibt? Darüber können wir jetzt noch diskutieren. Ich bin beim Wurmloch erstmal ratlos. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen intelligenten Bäumen und Wurmlöchern, dann geht meine Stimme an die intelligenten Bäume.
ST, genauso wie diverse Sci-Fi Filme erwaehnt die Verwendung von Antimaterie als Antrieb, damit hat man bei e=mc^2 ne Menge Energie zur Verfuegung. Die Gewinnung und die Aufbewahrung ist natuerlich ne andere Frage. "Unwissenschaftlich" ist die Energiebilanz an sich aber nicht.
Wurmloecher sind keine Erfindung von Sci-Fi, sondern urspr. hypothetische Rechenergebnisse. Mangels Beobachtungsfund (was letzlich auch fuer div. andere theoretische Konstruktion wie z.B. schwarze Loecher, Antimaterie, Singularitaet, Gravitationswellen usw. gilt) bleibt es an sich nur ein Kopfspiel. Dinge wie exotic matter sind da weiteres Spin-offs, um die Theoriekonstruk zu vervollstaendigen. Auch wenn das ganze nur Rechenspiele sind, interessant und in sich "wissenschaftlich fundiert" sind sie trotzdem, jedenfalls mehr als die Jedis. ;-)

Gruss
/dev/urandom
Yet Another Boring Blog
If you are what you eat, what are the vegetarians?
Benutzeravatar
ingo_001
Titan
Titan
Beiträge: 12205
Registriert: 02.09.2008, 14:41
Wohnort: Berlin
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von ingo_001 »

RoyalTramp hat geschrieben:Von daher: StarTrek ist für mich der Standard im Sci-Fi Sektor...dicht gefolgt von der Neuauflage von "Battlestar Galactica". ;)

*oh yeah* 8)
Was Star Trek betrifft, sehe ich das genau so.
Es gibt m.E. Nichts (Verfilmtes), was auch nur annährend dieses Niveau erreicht. Die Konzeption von Gene Roddenberry (dem Schöpfer von Star Trek) war für die damalige Zeit (Mitte der 1960er Jahre) revolutionär - ja visionär. Die Idee, die hinter dem Konzept steht, ist m.E. nach wie vor hoch aktuell und wird es auch Bleiben. Viele NASA Astronauten gaben z.B. an, dass Star Trek (schon in ihrer Kindheit) der Auslöser ihre Berufswunschs war - Gleiches gilt auch für mehrere Wissenschaftler (quer durch alle Naturwissenschaften.
Und mit der ISS existiert ja (im Kleinen) schon so etwas wie der Vorläufer zur Enterprise.
Cie NASA hatte übrigens ihr erstes Space Shuttle auf den Namen Enterprise getauft.

Von der Neuauflage von "Battlestar Galactica" hingegen halte ich absolut nichts.
Da war das Original (aus den späten 1970ern) ja bei Weitem innovatiever.
Da gabs keine Raketen, Telefone etc.
Und auch, was die Medizin betrifft, scheint da ne Menge Wissen verloren gegangen zu sein (Ich hab damals jedenfalls keine Brillenträger gesehen).
Am Auffälligsten und Abstossensten ist für mich aber die "Amerikanisierung: Das geht bei den platten Dialogen los und mündet in Marines ... :roll: .
Sorry: Aber die Neuauflage war und ist m.E. so unnötig wie nur Irgendwas.

* Eine adäquate Verfilmung von Perry Rhodan wäre noch ganz interessant, wenn sie denn originalgetreu umgesetzt würde (nicht wie das stümperhafte Machwerkt von 1967, das schlechter kaum realisiert werden hätte können).
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Benutzeravatar
Hendrik
VIP
VIP
Beiträge: 1346
Registriert: 25.10.2007, 14:22

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Hendrik »

devurandom hat geschrieben: ST, genauso wie diverse Sci-Fi Filme erwaehnt die Verwendung von Antimaterie als Antrieb, damit hat man bei e=mc^2 ne Menge Energie zur Verfuegung.
Das ist eine schöne Formel, aber nur für ein ruhendes Objekt. Hier für ein bewegtes Objekt:

E(v) = mc^2 / ( ( 1 - (v^2 / c^2) )^1/2 )

Entscheidend an dieser Formel ist der Ausdruck (v^2 / c^2) im Nenner. Geht v -> c so wird dieser Bruch 1. Dh. der Nenner ( ( 1 - (v^2 / c^2) )^1/2 ) geht gegen 0.
Dadurch kann man leicht ausrechnen, dass man unendlich Energie braucht irgendwas mit Masse auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Aber selbst Geschwindigkeiten in der Nähe von c bräuchten sehr viel Energie. Selbst mit Antimaterie als Energiespeicher ist fraglich wie schnell man werden kann.

The reaction of 1 kg of antimatter with 1 kg of matter would produce 1.8×1017 J (180 petajoules) of energy
http://en.wikipedia.org/wiki/Antimatter" target="_blank

Betrachtet vom Standpunkt der Fortbewegung, besteht ein Raumschiff aus Treibstoff und nicht-treibstoff. Nehmen wir an, die Rate sei 50% Treibstoff und 50% nicht-Treibstoff, (0.5 kg Treibstofmaterie, 0.5kg Treibstoffantimaterie, 1kg Raumschiff), dann ergibt sich das nächste Problem, dass der Treibstoff langsam abnimmt. Nehmen wir aber an, der gesamte Treibstoff wird auf einen Schlag verwendet, so dass nur das Raumschiff beschelnigt werden muss, so ergibt sich als Maximale Geschwindigkeit von rund 260 000 km/s, also 0,87 c. Real aber weniger, da eine instant-Beschleunigung höchstens das Raumschiff zerlegen würde. Und zweitens brauchen wir nochmals Treibstoff um abzubremsen. Auch hier nehmen wir wieder 50% der Raumschiffmasse an.
Im Ergebnis hätten wir ein Raumschiff aus rund 50% Beschleunigungs-Treibstoff, 25% Abbremstreibstoff und 25% echte Raumschiffmasse und erreichen doch nur knapp 0,87 c. 100% Wirkungsgrad vorrausgesetzt. (ich hoffe ich habe jetzt alles richtig in den Taschenrechner eingetippt, freue mich über Korrekturen)

-> Antimaterie bietet zu wenig Energie. Abgesehen davon sind die Treibstofftanks immer recht klein in den bekannten Sci-Fi Filmen.

update: Diese 25% Raumschiffmasse setzen sich zusammen aus
- Treibstofftanks* zum halten des Treibstoffs
- Antriebseinheit, die die ENergie des Treibstoffs in eine Vorwärtsbewegung kanalisiert
- Lebenserhaltungssysteme
- Strukturelemente des Raumschiffs (damit es nicht auseinanderbricht
- einem dicken Schutzschild* an der Vorderseite, denn selbst kleineste Objekte wie ein Sandkorn könnten es zerlegen bei den hohen Geschwindgkeiten.
- echter Nutzlast, also ein paar Menschen.

*Diese müssen nicht aus Materie bestehen, denkbar wäre ein Laser zum wegräumen von Objekten aus dem Weg, und einem Magnetfeld, dass den Treibstoff festhält. Es wäre noch ein dicker Radar nötig, um die Objekte im Weg zu finden. Aber auch die Geräte zum erzeugen jenes Magnetfelds oder Lasers bestehen aus massebehafteter Materie und brauchen selber Energie zum Betrieb.
.
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste