Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

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no1gizmo
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Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von no1gizmo »

Genau meine Meinung:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955159.html" target="_blank
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ingo_001
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von ingo_001 »

Und wenn man das Datum der Veröffentlichung sieht ... 1973 ... trauert man den damaligen Verhältnisse richtig gehend nach.
Heute kann - besser muss - man da noch einige zusätzliche Missstände hinzu addieren ...
Zum Positiven, was die Integrationsbereitschaft grosser Teile der Türken (mehr noch der arabischen) Zuwanderer angeht, hat sich da eher weniger verbessert, mitunter eher noch verschlimmert, was den Punkt betrifft - traurig aber wahr.
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von no1gizmo »

Ja, wenn die Kultur nun mal sehr verschieden zu unserer ist (schlecht integrierte Franzosen und Engländer fallen kaum auf, allerdings müssen die sich auch wenig anpassen, bei Türken sieht es nunmal anders aus), dann dürfen es eben nicht zu viele werden, sonst fehlt der Anreiz zur Integration.
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TaugeNix

Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von TaugeNix »

Nur kurz: auch ich bin mittlerweile von meiner allzu gutmenschlichen Sichtweise abgerückt - aber eine Frage stellt sich mir trotzdem: Ist es wirklich notwendig, PI zu lesen?

Gruss,
TaugeNix^kann über PI nur den Kopf schütteln - das ist Unterschichtenaufwiegelung par excellence!
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ingo_001
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von ingo_001 »

@ no1gizmo

Stimmt - mur um mal kurz das Beispiel Schule zu nehmen:
zu meiner Schulzeit, gab es i.d.R. 1 - 2 türkische Klassenkammeraden, die aber bedeutend besser deutsch sprachen, als die jetzige Schülergeneration gleicher Herkunft.
Da standen aber die Eltern auch dafür, dass aus ihren Kindern hier mal was werden soll. Bildung (auch und gerade das Erlernen der deutschen Sprache) wurde als nötig anerkannt und von den Eltern auch ihren Kindern gegenüber eingefordert.
Kenne ich aus eigenem ERleben. Da wurde zuhause darauf geachtet, das die Hausaufgaben erledigt wurden, der Kontakt auch zu uns deutschen Mitschülern gepflegt wurde etc.

Heute hat sich das in weiten Teilen leider ins Gegenteil verkehrt. Da wird Bildung und Integration als unnötig oder gar Teufelswerk gesehen. Dem entsprechend siehts heute an den Schulen aus - extrem in den Klassen, wo der türkische Anteil der Grundschüler über 90 % beträgt, von denen auch nach nicht Wenige der deutschen Sprache nicht bzw. so gut wie nicht mächtig sind.

Es ist halt wie überall: Das Verhalten der Kinder ist in erster Linie abhängig von der Erziehung (Wertevermittlung) des jeweiligen Elternhauses.

Mein Kommentar dazu: Ey Alder, voll krass ... :roll:
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von aquadraht »

TaugeNix hat geschrieben:Nur kurz: auch ich bin mittlerweile von meiner allzu gutmenschlichen Sichtweise abgerückt - aber eine Frage stellt sich mir trotzdem: Ist es wirklich notwendig, PI zu lesen?
Gruss,
TaugeNix^kann über PI nur den Kopf schütteln - das ist Unterschichtenaufwiegelung par excellence!
Zum Spiegel: Der hat auch schon in den sechzigern Hetzkampagnen gegen italienische Migranten gestartet und war immer Wortführer von "Überfremdungs"-Kampagnen. Man sollte nicht vergessen, dass im Spiegel nach 1945 auch viele alte SS- und Propagandaministeriumsleute Unterschlupf gefunden haben. PI riecht eh bräunlich, das tut sich keiner an, der etwas im Kopf hat.

Ich wohne seit langer Zeit Wand an Wand mit Türken und finde da nichts zu bejammern. Das sind keine Engelchen, aber schlimmer als Deutsche sind sie auch nicht.

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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von ingo_001 »

TaugeNix hat geschrieben:Nur kurz: auch ich bin mittlerweile von meiner allzu gutmenschlichen Sichtweise abgerückt - aber eine Frage stellt sich mir trotzdem: Ist es wirklich notwendig, PI zu lesen?
Wer oder was ist PI?
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von no1gizmo »

aquadraht hat geschrieben: das tut sich keiner an, der etwas im Kopf hat.
Dieses Argument nervt. Es gibt Nazis (nein nicht nur einfach mitte-rechts, so wie ich, sondern richtige Hardcore-Nazis), die sind Physiker, Juristen, Ärzte usw. Sie haben eine ausländerfeindliche Haltung, aber sind keinesfalls nur deswegen dumm, nur weil braunes Gedankengut hinter ihre Meinung steckt.

Auch wenn das Gesagte bezüglich Spiegel-Online zutreffen mag, aber alles zu verteufeln, nur weil da eine unliebsame Meinung drin steht, kann ich auch nicht unbedingt gut heißen.

Viele aktuelle Geschehnisse stehen auch in der Bildzeitung, ist es nun nur deswegen nicht passiert? :wink:
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von aquadraht »

no1gizmo hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben: das tut sich keiner an, der etwas im Kopf hat.
Dieses Argument nervt. Es gibt Nazis (nein nicht nur einfach mitte-rechts, so wie ich, sondern richtige Hardcore-Nazis), die sind Physiker, Juristen, Ärzte usw. Sie haben eine ausländerfeindliche Haltung, aber sind keinesfalls nur deswegen dumm, nur weil braunes Gedankengut hinter ihre Meinung steckt.
Man kann auch selektiv dumm sein. Davon abgesehen ist es mir egal. Solange Nazis an dem gehindert sind, was sie tun, wenn sie nicht gehindert werden, nämliche andere Menschen zu unterdrücken, zu verletzen oder zu töten, sind sie mir egal. Sie können ihr Bett einnässen, an ihrem Erbrochenen ersticken oder auch hundert Jahre alt werden, solange ich mit ihnen nichts zu tun habe. Ich muss nicht an jedem Klo riechen, um zu wissen, was 大便 ist.

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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von devurandom »

no1gizmo hat geschrieben:Ja, wenn die Kultur nun mal sehr verschieden zu unserer ist (schlecht integrierte Franzosen und Engländer fallen kaum auf, allerdings müssen die sich auch wenig anpassen, bei Türken sieht es nunmal anders aus), dann dürfen es eben nicht zu viele werden, sonst fehlt der Anreiz zur Integration.
Das hat wohl weniger mit der Kultur zu tun, sondern imo die herstammende Schicht der Migranten. Tuerkischstaemmige Migranten sind z.B. in Kanada und auch den USA wesentlich erfolgreicher als in Deutschland dank der selektiven Einwanderungspolitik. Wuerde Grossbritainien und Frankreich das jeweilige Sozialnetz einstampfen und deren Whitetrash-Schicht bei uns abladen (oder umgekehrt), gaebe es genau solche "Integrations"probleme. Deutschland hat jahrzehntelange Einwanderungspolitik aus Gutmenschentum vom Links und Ignoranz vom Rechts verpennt. Wie man sieht, dieselben Probleme bestehen nicht seit dem ersten Tag.

Bzgl. Akademiker mit braunen Gedankengut, da stimme ich a^2 zu: Der Mensch kann selektiv daemlich sein. S. den nicht geringen Anteil der Akademiker unter den FLG Anhaengern.

Gruss
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von no1gizmo »

devurandom hat geschrieben: Das hat wohl weniger mit der Kultur zu tun, sondern imo die herstammende Schicht der Migranten. Tuerkischstaemmige Migranten sind z.B. in Kanada und auch den USA wesentlich erfolgreicher als in Deutschland dank der selektiven Einwanderungspolitik. Wuerde Grossbritainien und Frankreich das jeweilige Sozialnetz einstampfen und deren Whitetrash-Schicht bei uns abladen (oder umgekehrt), gaebe es genau solche "Integrations"probleme. Deutschland hat jahrzehntelange Einwanderungspolitik aus Gutmenschentum vom Links und Ignoranz vom Rechts verpennt. Wie man sieht, dieselben Probleme bestehen nicht seit dem ersten Tag.
Da stimmt ich zu, es fehlte die Selektion (danke an die Linken :roll: ).
Die Kultur darf man aber dennoch nicht gänzlich außer Acht lassen. denn es potenziert sich das Ausmaß der Problematik mit der Fremdheit der Kultur.
Unterschichten aus Frankreich (weiße Franzosen) würden hier wohl weniger auffallen, als die Unterschichten aus arabischen Ländern.

In Kanada und den USA kommt abgesehen von der Selektion hinzu, dass dort auch sehr viele andere Kulturen in ungefähr gleicher Anzahl vorkommen.
Hier in Deutschland sind die (auffallenden) Ausländer vor allem aus der Türkei, dann aus weiteren Ländern des nahen Ostens.
In Kanada/USA ist das mehr durchwachsen.
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von NHR »

Naja, in Deutschland scheint man ja langsam aufzuwachen aus dem linken Traum der political correctness.

Zeit wirds, denn ich habe keine Lust auf Zustände wie in GB.

Das größte Problem war und ist noch immer, dass einem in Deutschland der Mund verboten wird, wenn man über solche Probleme spricht. Vor allem in den Medien.
Man schaue sich nur Sarrazin an und wie medial auf ihn eingeprügelt wurde.
Dabei hat er Wahrheiten ausgesprochen, die hierzulande gerne ignoriert wird.
Wenn man das alles ignoriert, tut man den Einwanderern aber auch keinen Gefallen. Es gibt ja quasi 0 Anreize, die deutsche Sprache zu lernen. Anträge beim Sozialamt gibt es zB auf Türkisch, das Geld gibts vom Staat auch ohne Staatsbürgerschaft und somit ohne die Deutschprüfung des Einbürgerungstests.
Betreuung für Einwandererkinder ist auch nicht wirklich vorhanden, oder total überfordert. Aber wie soll man auch einen derartigen Einwandererstrom richtig betreuen können. Um gute Betreuung zu gewährleisten, müsste man erstmal eine vernünftige Einwanderungspolitik haben.

PS:
Seit ich in Wien wohne, haben mir nicht wenige Österreicher gesagt, sie würden Sarrazin 100%ig zustimmen. In Österreich darf man sowas ja auch sagen, ohne gleich ein Nazi zu sein.


PPS:
Kurios finde ich, dass die Mehrheit der "Gutmenschen", die ich kenne und die das Problem schönreden, keine Freunde ausländischer Herkunft haben.
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von robbe »

Gute Worte reichen meist nie als Anreiz... wann das die Politik mal versteht. Aber eine "zwanghafte" Integration, ganz einfach z.B. durch nicht vorhandene Anträge in ausländischer Sprache, sind dann wieder ausgrenzend, asozial etc.... eher political correctness oder eher mehr erfolgreiche Ergebnisse... hmmm
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von HK_Yan »

ingo_001 hat geschrieben:Zum Positiven, was die Integrationsbereitschaft grosser Teile der Türken (mehr noch der arabischen) Zuwanderer angeht, hat sich da eher weniger verbessert, mitunter eher noch verschlimmert, was den Punkt betrifft - traurig aber wahr.
Mir fallen dazu zwei Punkte ein:

1. Vermeintlich nicht gelungene Integration ist immer ein Zerrbild, weil eben nur die auffallen die in das eigene Gedankenbild passen. Türken die integriert sind fallen nämlich gar nicht auf, oder erst wenn man deren Namen hört.

2. Warum soll man sich integrieren? Warum soll es mich stören wen Türken zu hause keine Schuhe tragen? Ich werde mich hier auch nicht integrieren und billigste Nudelsuppen gut finden.

3. Mich würde es schon stören wenn plötzlich in Deutschland die "Türkenläden" verschwinden und man wieder den abgepackten Schafkäse im Supermarkt unprobiert kaufen müsste.

Durch diese Nichtintegration entstehen eben auch viele Vorteile.
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Re: Spiegel-Artikel zu "Die Türken kommen - rette sich wer kann"

Beitrag von robbe »

Die Vorteile verschwinden nicht unbedingt, wenn man gewisse Probleme der nicht vorhandenen Integration löst. Ein Türke, der deutsch spricht, Gesetze anerkennt etc. kann immer noch seinen Gemüseladen oder sonst was betreiben. Der Schafskäse schmeckt dann immer noch gleich.
Ausübung versch. kultureller Dinge und Integration müssen ja nicht im Widerspruch zueinander stehen. Es muss nur einen gemeinsamen Nenner geben, wie groß der ist muss man definieren. Aber dieser schließt sicherlich nicht ein, dass jeder in Deutschland das gleiche essen muss/soll...
Es geht ja eher darum, dass gewisse Gruppen unter sich bleiben, sich isolieren. Ziel ist aber eher, dass alle miteinander leben und da ist es dann wohl selbstverständlich, dass jede Gruppe einen gewissen Teil Kultur mitbringt. Wenn dann von misslungener Integration gesprochen wird und irgendein Viertel gezeigt wird, in dem hauptsächlich Ausländer leben, die sich selbst versorgen, findet kein Austausch statt und das wird dann kritisiert.
Wenn jemand sagt, dass Ausländer "deutsch" werden sollen, kann ich das auch nicht verstehen. Solche Leute wissen wahrscheinlich selbst nicht wie "deutsch" sie sind, was "deutsch" überhaupt ist... Ist ja auch nichts neues, dass sich "deutsche" Kultur im Alltag auch ohne vorhandensein von Ausländern verändert.
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