Reisebericht aus Hong Kong, Nov 09
Reisebericht aus Hong Kong, Nov 09
Unsere Reise, 14.11. bis 29.11, nach Hong Kong, Macao und Taipei war vor allem geprägt durch persönliche Kontakte, Wiedersehen mit Freunden und unerwarteten Begegnungen – also nicht so sehr touristisch. Vielleicht sind trotzdem ein paar interessante Details dabei.
Sonntag, 15.11.: Als erstes in der MTR-Station eine Octopuskarte gekauft, ein MUSS, später mehr dazu. 14.30 Uhr vom Central Pier #4, MTR Central, mit der Fähre nach Yung Shue Wan auf Lamma Island. Leichter 1,5stündiger Spaziergang nach Sok Kwu Wan mit unserem ersten chinesischen Essen seit langem im Fu Kee Sea Food Restaurant. Sehr empfehlenswert, mir wurde bewusst, wie ich das chinesische Essen vermisst habe – das wird sich durch den ganzen Bericht ziehen. Rückfahrt um 19.35 von Sok Kwu Wan aus.
Das Wetter war bis zum 24.11. nicht subtropisch, meist nieselig mit Temperaturen zwischen 13° und 19°. Trotzdem erträglich und für vieles touristische eher angenehm.
Montag, 16.11.: Wir wohnen bei Freunden in Sai Kung, mit der MTR und dem Bus ca. 45 Minuten von den MTR-Station Central oder Tsim Sha Tsui (TST) entfernt. Es ist ein hübschen kleines Städtchen mit altem, winkligem Zentrum und schöner Waterfront. Es gibt dort alles, was man so braucht, vom Haus unserer Freunde sind wir sofort im Grünen. Am Nachmittag mit Bus und MTR nach Central und dort auf die Aussichtsplattform des Bank of China Towers hinaufgefahren (Pass nicht vergessen für die Security!). Anschließend eine weitere Bekannte an ihrem Arbeitsplatz bei der German Swiss International School (GSIS) besucht und die einzigartige Aussicht genossen. Da wir schon auf halben Weg zum Peak waren, haben wir den besucht, um die Abendaussicht auf Hong Kong zu erleben von unserem Platz im DECO Restaurant aus. Wir hatten Glück, normalerweise sind Fensterplätze ausgebucht. Runter ging es mit der Peakbahn. Es war ein rechtes Gedränge mit Schubsen und Stoßen, vor uns gingen drei würdige ältere Damen, wie sich im Gespräch bei der Talfahrt herausstellte aus Singapore, die ihre drängelnden Landsleute verächtlich „country pumpkins“, etwa „Landeier“, nannten.
Dienstag, 17.11.: Den Tag über verbrachten wir in Sai Kung. Um 16.00 trafen wir uns mit Vincent Chai, dem Fremdenführer mit dem ich über Sepp (noch mal vielen Dank) Verbindung aufgenommen hatte, im Hotel Kowloon, MTR TST. Er hatte in der Zeit, in der wir in Hong Kong waren, viel mit deutschen Reisegruppen zu tun und deshalb leider keine Zeit für uns, gab uns aber einige wertvolle praktische Tipps, z.B. eine direkte Buslinie von Sai Kung nach Mong Kok, die Endstation mitten in Kowloon, ein paar Schritte von DER Einkaufsstraße Nathan Road entfernt.
Mittwoch 18.11.: Morgens haben wir in Sai Kung den Markt und den Hafen erkundet. Am frühen Nachmittag sind wir nach Mong Kok gefahren und haben uns dort den großen Tin Hau Tempel, den Blumen- und den Jademarkt angeschaut, die sich dort alle in fußläufiger Reichweite befinden. Ohne Souvenirs kommt man aus dem Jademarkt natürlich nicht heraus. Wieder erfreulich die freundliche und höfliche Art der Verkäufer. Anschließend gings zum Treffen mit drei ehemaligen Schülern aus unserer Moskauer Zeit in der Knutsford Terrace mit ihren vielen Restaurants von Thai bis russisch, in einer Seitenstraße zur Nathan Rd. Die hatten wir 15 Jahre nicht gesehen, es wurde ein sehr fröhlicher Abend, der dort im „Heaven on Earth“ begann. Wir legten einen Zwischenstopp ein in einem Apartment im 26. Stockwerk eines Hauses nahe The Masterpiece, eines neue Gebäudes der Superlative. Von dort hatten wir eine atemberaubende Sicht hinüber auf das nächtlich erleuchtete Hong Kong Island, der Abend wurde feucht-fröhlich in der Aqua Bar im Philippe Starck – Hochhaus in der Peking Rd. beendet. Die Aussicht von dort ist noch unglaublicher, falls das möglich ist.
Donnerstag, 19.11.: Lazy day mit Einkaufen und Kochen. Leider kann der Swimming Pool der Siedlung immer noch nicht genutzt werden.
Freitag 20.11. – Montag 23.11.: Besuch bei Freunden in Taipei.
Dienstag, 24.11.: Endlich wurde es subtropisch und wir konnten Sonne tanken für die Rückkehr ins winterliche Lübeck. Das haben wir ausgenutzt und uns im Hafen einen Sampan gemietet: 1 Stunde Rundfahrt durch die Bucht vor Sai Kung mit ihrer malerischen Inselwelt kostet 200 HK$ also ca. 20€. Gefahren und die Gegend erklärt hat uns ein altes Mütterchen. Anschließend haben wir auf dem Fischmarkt, der sich direkt im Hafen befindet, die Fische in Bottichen in Booten, um unser Abendessen gefeilscht. Es macht immer wieder Spaß!
Eine Abschweifung zum öffentlichen Verkehr: Unsere Busse von Sai Kung nach Kowloon oder zur nächsten MTR-Station Hang Hau fuhren im 3 Minutentakt, 16 Sitzer ohne Stehplatz, man stellt sich an (!), sicher ein Erbe der Briten. Die MTR fuhr ebenso oft, alles sehr sauber, kaum Grafitti zu sehen und durch die Octopuskarte genial einfach zu befahren. Warum vergleichbare Städte wie Hamburg, Berlin oder München dieses System der Bezahlung nicht einführen ist mir ein Rätsel. Die Karte gilt für Busse, U-Bahn, Fähren ebenso wie für Parkplätze und Einkäufe. Der Einstiegsort wird berührungslos eingelesen, ebenso die Ausstiegshaltestelle, der Fahrpreis dann automatisch abgezogen. In allen MTR-Stationen und 7-11 Läden kann man Geld nachladen.
Wer viel in der Region telefonieren muss sollte sich eine pre-paid SIM-Karte kaufen, ca. 80 HK$, und damit die Umleitung über Deutschland umgehen. Mit meinem (nicht-geknackten) iphone ging das leider nicht. Unbedingt Daten-Roaming ausschalten, sonst kann es teuer werden!
Mittwoch, 25.11.: um 13.00 besuchten wir das College, an dem unser Freund Schulleiter ist, in Sha Tin. Eine von 20 Schulen der English School Foundation (EFS) in Hong Kong, rund 1200 Schülerinnen und Schüler, englisches Curriculum, 80% der SuS kommen aus Hong Kong, der Rest sind Ausländer, meist Chinesen mit britischem oder amerikanischen Pass, einige wenige Europäer. Wir wohnten einem schulinternen Musikwettbewerb bei in dem wir unglaublich begabte Kinder sahen und hörten. Am Abend trafen wir uns um 18.00 am Clock Tower in Kowloon, ehemals Teil des südlichen Endbahnhofes, mit unserer deutschen Freundin, machten einen Streifzug durch nahegelegene Geschäfte, unbedingt empfehlenswert das Chinese Art and Craft Center und für den gefüllten Geldbeutel das Shanghai Tang mit Kleidung vom Feinsten. Dann ging es über die Promenade of Stars, um uns eine guten Platz für die abendliche Lightshow zu ergattern, ziemlich am Anfang der Promenade ist ok. Wir genossen noch ein bißchen das Treiben auf der Promenade und dann ging es zurück nach Sai Kung.
Donnerstag, 26.11.: Mit Bus, MTR, Ferry und Shuttlebus nach Macao ins Venetian, wo wir bis Samstag bleiben wollten. Es ist das größte Casino der Welt und das größte Hotel, 3000 Suiten(!), in SO-Asien. Rialtobrücke und Canale Grande befinden sich im 3. Stock mit Gondeln und was dazugehört. Alle Nobelmarken dieser Welt sind in der Mall zu treffen. Das Casino ist ununterbrochen in Betrieb, ich fand es eher deprimierend, kein Hauch von Casino Royal. An den Tischen spielten die Menschen elektronisch Roulette, Würfelspiele, an einarmigem Banditen, kaum ein Tisch mit Croupiers. Mit dem Shuttlebus in die Stadt und ein bisschen herumgelaufen, das Hotel erkundet und für den nächsten Tag eine Stadtführung gebucht.
Freitag, 27.11.: Zusammen mit 21 anderen Gästen aus 17 Nationen haben wir mit einer sehr erfrischend kommentierenden Führerin eine Stadtrundfahrt gemacht. Dabei wurde mir klar, dass Macao gar keine Insel ist, sondern Teil des Festlandes. Samstagfrüh zurück, door-to-door nur 2,5 std.
Einmal nach Macao, wenn man in der Gegend ist, lohnt sich. Öfter würden wir nicht hinfahren außer zu besonderen Gelegenheiten wie dem Grand Prix. Auf alle Fälle sollte man versuchen, in der Stadt unterzukommen, nicht wie wir außerhalb. Vom Wynn oder MGM kann man bequem zu Fuß in die Stadt gehen und sich dort umsehen.
Samstag, 28.11. und Sonntag, 29.11.: Unternehmungen mit unseren Freunden, u.a. nach Lantau und ein ausgedehnter Sunday brunch im Shangri-La – der beste meines Lebens und das erste nicht-chinesische Restaurant seit unserer Ankunft. Noch ein langer Spaziergang in den Bergen um Sai Kung und dann wurde es Zeit für den Rückflug.
Zum Essen: In den letzten Tagen unseres Aufenthaltes kam der neue Guide Michelin für Hong Kong heraus:. es gab zwei 3-Sterne Restaurants (beide im Four Seasons), ca. 15 mit 2 Sternen und knapp 35 mit einem Stern. Unter diesen, und deswegen schreibe ich darüber, sind drei mit solchen Preisen, dass man für 100 HK$ ein Festessen bekommt! Es geht allerdings chinesisch zu, der signature dish eines der Restaurants ist „Hühnersehnen mit Senf“. Der Wirt hat so lange herumprobiert, bis auch der Teil des Hühnerbeins delikat wurde. Mir fehlt dieses Essen in Lübeck sehr, ich kenne auch nur ein Restaurant in Hamburg, das authentisch chinesisch kocht – welche Region auch immer.
Ich hoffe, es war ein bisschen interessant für euch, Nachfragen beantworte ich gerne.
Sonntag, 15.11.: Als erstes in der MTR-Station eine Octopuskarte gekauft, ein MUSS, später mehr dazu. 14.30 Uhr vom Central Pier #4, MTR Central, mit der Fähre nach Yung Shue Wan auf Lamma Island. Leichter 1,5stündiger Spaziergang nach Sok Kwu Wan mit unserem ersten chinesischen Essen seit langem im Fu Kee Sea Food Restaurant. Sehr empfehlenswert, mir wurde bewusst, wie ich das chinesische Essen vermisst habe – das wird sich durch den ganzen Bericht ziehen. Rückfahrt um 19.35 von Sok Kwu Wan aus.
Das Wetter war bis zum 24.11. nicht subtropisch, meist nieselig mit Temperaturen zwischen 13° und 19°. Trotzdem erträglich und für vieles touristische eher angenehm.
Montag, 16.11.: Wir wohnen bei Freunden in Sai Kung, mit der MTR und dem Bus ca. 45 Minuten von den MTR-Station Central oder Tsim Sha Tsui (TST) entfernt. Es ist ein hübschen kleines Städtchen mit altem, winkligem Zentrum und schöner Waterfront. Es gibt dort alles, was man so braucht, vom Haus unserer Freunde sind wir sofort im Grünen. Am Nachmittag mit Bus und MTR nach Central und dort auf die Aussichtsplattform des Bank of China Towers hinaufgefahren (Pass nicht vergessen für die Security!). Anschließend eine weitere Bekannte an ihrem Arbeitsplatz bei der German Swiss International School (GSIS) besucht und die einzigartige Aussicht genossen. Da wir schon auf halben Weg zum Peak waren, haben wir den besucht, um die Abendaussicht auf Hong Kong zu erleben von unserem Platz im DECO Restaurant aus. Wir hatten Glück, normalerweise sind Fensterplätze ausgebucht. Runter ging es mit der Peakbahn. Es war ein rechtes Gedränge mit Schubsen und Stoßen, vor uns gingen drei würdige ältere Damen, wie sich im Gespräch bei der Talfahrt herausstellte aus Singapore, die ihre drängelnden Landsleute verächtlich „country pumpkins“, etwa „Landeier“, nannten.
Dienstag, 17.11.: Den Tag über verbrachten wir in Sai Kung. Um 16.00 trafen wir uns mit Vincent Chai, dem Fremdenführer mit dem ich über Sepp (noch mal vielen Dank) Verbindung aufgenommen hatte, im Hotel Kowloon, MTR TST. Er hatte in der Zeit, in der wir in Hong Kong waren, viel mit deutschen Reisegruppen zu tun und deshalb leider keine Zeit für uns, gab uns aber einige wertvolle praktische Tipps, z.B. eine direkte Buslinie von Sai Kung nach Mong Kok, die Endstation mitten in Kowloon, ein paar Schritte von DER Einkaufsstraße Nathan Road entfernt.
Mittwoch 18.11.: Morgens haben wir in Sai Kung den Markt und den Hafen erkundet. Am frühen Nachmittag sind wir nach Mong Kok gefahren und haben uns dort den großen Tin Hau Tempel, den Blumen- und den Jademarkt angeschaut, die sich dort alle in fußläufiger Reichweite befinden. Ohne Souvenirs kommt man aus dem Jademarkt natürlich nicht heraus. Wieder erfreulich die freundliche und höfliche Art der Verkäufer. Anschließend gings zum Treffen mit drei ehemaligen Schülern aus unserer Moskauer Zeit in der Knutsford Terrace mit ihren vielen Restaurants von Thai bis russisch, in einer Seitenstraße zur Nathan Rd. Die hatten wir 15 Jahre nicht gesehen, es wurde ein sehr fröhlicher Abend, der dort im „Heaven on Earth“ begann. Wir legten einen Zwischenstopp ein in einem Apartment im 26. Stockwerk eines Hauses nahe The Masterpiece, eines neue Gebäudes der Superlative. Von dort hatten wir eine atemberaubende Sicht hinüber auf das nächtlich erleuchtete Hong Kong Island, der Abend wurde feucht-fröhlich in der Aqua Bar im Philippe Starck – Hochhaus in der Peking Rd. beendet. Die Aussicht von dort ist noch unglaublicher, falls das möglich ist.
Donnerstag, 19.11.: Lazy day mit Einkaufen und Kochen. Leider kann der Swimming Pool der Siedlung immer noch nicht genutzt werden.
Freitag 20.11. – Montag 23.11.: Besuch bei Freunden in Taipei.
Dienstag, 24.11.: Endlich wurde es subtropisch und wir konnten Sonne tanken für die Rückkehr ins winterliche Lübeck. Das haben wir ausgenutzt und uns im Hafen einen Sampan gemietet: 1 Stunde Rundfahrt durch die Bucht vor Sai Kung mit ihrer malerischen Inselwelt kostet 200 HK$ also ca. 20€. Gefahren und die Gegend erklärt hat uns ein altes Mütterchen. Anschließend haben wir auf dem Fischmarkt, der sich direkt im Hafen befindet, die Fische in Bottichen in Booten, um unser Abendessen gefeilscht. Es macht immer wieder Spaß!
Eine Abschweifung zum öffentlichen Verkehr: Unsere Busse von Sai Kung nach Kowloon oder zur nächsten MTR-Station Hang Hau fuhren im 3 Minutentakt, 16 Sitzer ohne Stehplatz, man stellt sich an (!), sicher ein Erbe der Briten. Die MTR fuhr ebenso oft, alles sehr sauber, kaum Grafitti zu sehen und durch die Octopuskarte genial einfach zu befahren. Warum vergleichbare Städte wie Hamburg, Berlin oder München dieses System der Bezahlung nicht einführen ist mir ein Rätsel. Die Karte gilt für Busse, U-Bahn, Fähren ebenso wie für Parkplätze und Einkäufe. Der Einstiegsort wird berührungslos eingelesen, ebenso die Ausstiegshaltestelle, der Fahrpreis dann automatisch abgezogen. In allen MTR-Stationen und 7-11 Läden kann man Geld nachladen.
Wer viel in der Region telefonieren muss sollte sich eine pre-paid SIM-Karte kaufen, ca. 80 HK$, und damit die Umleitung über Deutschland umgehen. Mit meinem (nicht-geknackten) iphone ging das leider nicht. Unbedingt Daten-Roaming ausschalten, sonst kann es teuer werden!
Mittwoch, 25.11.: um 13.00 besuchten wir das College, an dem unser Freund Schulleiter ist, in Sha Tin. Eine von 20 Schulen der English School Foundation (EFS) in Hong Kong, rund 1200 Schülerinnen und Schüler, englisches Curriculum, 80% der SuS kommen aus Hong Kong, der Rest sind Ausländer, meist Chinesen mit britischem oder amerikanischen Pass, einige wenige Europäer. Wir wohnten einem schulinternen Musikwettbewerb bei in dem wir unglaublich begabte Kinder sahen und hörten. Am Abend trafen wir uns um 18.00 am Clock Tower in Kowloon, ehemals Teil des südlichen Endbahnhofes, mit unserer deutschen Freundin, machten einen Streifzug durch nahegelegene Geschäfte, unbedingt empfehlenswert das Chinese Art and Craft Center und für den gefüllten Geldbeutel das Shanghai Tang mit Kleidung vom Feinsten. Dann ging es über die Promenade of Stars, um uns eine guten Platz für die abendliche Lightshow zu ergattern, ziemlich am Anfang der Promenade ist ok. Wir genossen noch ein bißchen das Treiben auf der Promenade und dann ging es zurück nach Sai Kung.
Donnerstag, 26.11.: Mit Bus, MTR, Ferry und Shuttlebus nach Macao ins Venetian, wo wir bis Samstag bleiben wollten. Es ist das größte Casino der Welt und das größte Hotel, 3000 Suiten(!), in SO-Asien. Rialtobrücke und Canale Grande befinden sich im 3. Stock mit Gondeln und was dazugehört. Alle Nobelmarken dieser Welt sind in der Mall zu treffen. Das Casino ist ununterbrochen in Betrieb, ich fand es eher deprimierend, kein Hauch von Casino Royal. An den Tischen spielten die Menschen elektronisch Roulette, Würfelspiele, an einarmigem Banditen, kaum ein Tisch mit Croupiers. Mit dem Shuttlebus in die Stadt und ein bisschen herumgelaufen, das Hotel erkundet und für den nächsten Tag eine Stadtführung gebucht.
Freitag, 27.11.: Zusammen mit 21 anderen Gästen aus 17 Nationen haben wir mit einer sehr erfrischend kommentierenden Führerin eine Stadtrundfahrt gemacht. Dabei wurde mir klar, dass Macao gar keine Insel ist, sondern Teil des Festlandes. Samstagfrüh zurück, door-to-door nur 2,5 std.
Einmal nach Macao, wenn man in der Gegend ist, lohnt sich. Öfter würden wir nicht hinfahren außer zu besonderen Gelegenheiten wie dem Grand Prix. Auf alle Fälle sollte man versuchen, in der Stadt unterzukommen, nicht wie wir außerhalb. Vom Wynn oder MGM kann man bequem zu Fuß in die Stadt gehen und sich dort umsehen.
Samstag, 28.11. und Sonntag, 29.11.: Unternehmungen mit unseren Freunden, u.a. nach Lantau und ein ausgedehnter Sunday brunch im Shangri-La – der beste meines Lebens und das erste nicht-chinesische Restaurant seit unserer Ankunft. Noch ein langer Spaziergang in den Bergen um Sai Kung und dann wurde es Zeit für den Rückflug.
Zum Essen: In den letzten Tagen unseres Aufenthaltes kam der neue Guide Michelin für Hong Kong heraus:. es gab zwei 3-Sterne Restaurants (beide im Four Seasons), ca. 15 mit 2 Sternen und knapp 35 mit einem Stern. Unter diesen, und deswegen schreibe ich darüber, sind drei mit solchen Preisen, dass man für 100 HK$ ein Festessen bekommt! Es geht allerdings chinesisch zu, der signature dish eines der Restaurants ist „Hühnersehnen mit Senf“. Der Wirt hat so lange herumprobiert, bis auch der Teil des Hühnerbeins delikat wurde. Mir fehlt dieses Essen in Lübeck sehr, ich kenne auch nur ein Restaurant in Hamburg, das authentisch chinesisch kocht – welche Region auch immer.
Ich hoffe, es war ein bisschen interessant für euch, Nachfragen beantworte ich gerne.
Re: Reisebericht aus Hong Kong, Nov 09
Auch ich möchte mich für den Bericht bedanken und kann es kaum erwarten das dritte mal im März 2010 für 16 Tage Hongkong zu erleben.
Grüsse aus Wels in Österreich
Noch eine Frage habt Ihr den Guide Michelin für Hong Kong in Hong Kong gekauft und/oder gibt es den auch bei uns?
Grüsse aus Wels in Österreich
Noch eine Frage habt Ihr den Guide Michelin für Hong Kong in Hong Kong gekauft und/oder gibt es den auch bei uns?
- Laogai
- Titan

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- Registriert: 05.08.2007, 22:36
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- Danksagung erhalten: 160 Mal
Re: Reisebericht aus Hong Kong, Nov 09
Den kann man sogar in Wels erwerben!zonti hat geschrieben:Noch eine Frage habt Ihr den Guide Michelin für Hong Kong in Hong Kong gekauft und/oder gibt es den auch bei uns?
Auf Bücher klicken und in der Schnellsuche Guide Michelin Hong Kong eingeben.
Alternativ dazu liefert Amazon meines Wissens auch in die abgelegensten Regionen Österreichs
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
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