Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

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peter25
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Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von peter25 »

Hi Leute,

Unglaublich, ich bin Opfer von dem Tea Scam hier in Shanghai geworden.
Ich kann es immer noch nicht glauben wie ich da rauf reingefallen bin, obwohl mir
mehrere Leute gesagt haben mit niemanden mitzugehen! Wie auch immer, wir
haben 1200 RMB gezahlt... Als wir dann realisiert haben dass wir betrogen wurden,
sind wir zurueck und sie haben uns 800 RMB zurueckerstattet. Die restlichen 400
wollten sie uns geben wenn wir den Tee zurueckbringen den wir dort gekauft haben.

Im Hotel wurde uns geraten die Polizei einzuschalten, diese interessierte dies nicht
wirklich. Ein Hotelangestellter ging mit uns mit, wir trauten uns aber nicht mehr rein
da uns unzaehlige Leute auflauerten und drohten es wird was passieren wenn wir
nicht sofort verschwinden. Wir haben das ganze mit der Kreditkarte gezahlt, die 1200RMB,
daher werden wir versuchen die ganze Transaktion zu canceln, dann haben wir die
Scammer "ausgetrickst". Hat jemand Erfahrungen damit, ob sich so ein Refund fuer unsere
Dummheit durchsetzen laesst?

Cheerios,
Dummer Peter

Wie gesagt, ich bin mir bewusst dass sich nun jeder von Euch an den Kopf greift. Aber die 3 "Studenten" waren wirklich gut, und haben uns geschickt ablenkt; wir realisierten erst dass das ganze ein Scam war als wir uns verabschiedet haben....
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HK_Yan
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von HK_Yan »

peter25 hat geschrieben:Hat jemand Erfahrungen damit, ob sich so ein Refund fuer unsere
Dummheit durchsetzen laesst?
Gegen Dummheit ist man in der Regel nicht versichert. Ich zweifel auch etwas ob ein Chargeback möglich ist, normal geht das nicht wenn eine Unterschrift vorhanden ist, die du bestimmt geleistet hast. Ich sehe nur eine Chance mit einer formellen Betrugsanzeige die du dann deiner Bank vorlegst.

Wenn man schon mit Leute irgendwo hingeht, was man eigentlich nie machen sollte, gehe immer in eine Lokalität deiner Wahl, z.B. Starbucks.
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RoyalTramp
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von RoyalTramp »

peter25 hat geschrieben:Hi Leute,

Unglaublich, ich bin Opfer von dem Tea Scam hier in Shanghai geworden.
Ich kann es immer noch nicht glauben wie ich da rauf reingefallen bin, obwohl mir
mehrere Leute gesagt haben mit niemanden mitzugehen! Wie auch immer, wir
haben 1200 RMB gezahlt... Als wir dann realisiert haben dass wir betrogen wurden,
sind wir zurueck und sie haben uns 800 RMB zurueckerstattet. Die restlichen 400
wollten sie uns geben wenn wir den Tee zurueckbringen den wir dort gekauft haben.

Im Hotel wurde uns geraten die Polizei einzuschalten, diese interessierte dies nicht
wirklich. Ein Hotelangestellter ging mit uns mit, wir trauten uns aber nicht mehr rein
da uns unzaehlige Leute auflauerten und drohten es wird was passieren wenn wir
nicht sofort verschwinden. Wir haben das ganze mit der Kreditkarte gezahlt, die 1200RMB,
daher werden wir versuchen die ganze Transaktion zu canceln, dann haben wir die
Scammer "ausgetrickst". Hat jemand Erfahrungen damit, ob sich so ein Refund fuer unsere
Dummheit durchsetzen laesst?

Cheerios,
Dummer Peter

Wie gesagt, ich bin mir bewusst dass sich nun jeder von Euch an den Kopf greift. Aber die 3 "Studenten" waren wirklich gut, und haben uns geschickt ablenkt; wir realisierten erst dass das ganze ein Scam war als wir uns verabschiedet haben....
Kapiere ich jetzt nicht...

1200 RMB bezahlt...dann gecheckt was passiert, zurück und 800 RMB wiederbekommen? Und dann Angebot auch die anderen 400 zurück, wenn ihr den Tee mitbringt? Mal gefragt: Wenn das doch das Angebot war, warum seid ihr nicht darauf eingegangen? Sorry, aber ich verstehe es jetzt gerade nicht.
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Pinyin
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von Pinyin »

Prüf doch erst einmal ob 1200 RMB wirklich abgebucht wurden oder ob dein Konto jetzt ganz leer ist. Habe davon gehört, dass mit Abgabe der Kreditkarte ganze Konten geräumt wurden.
peter25
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von peter25 »

Ja, uns wurde angeboten die 400 RMB auch noch zurueckzubekommen, falls wir den Tee zurueckbringen. Da wir diesen im Hotel vergessen haben, mussten wir diesen erst holen und bis
wir dann wieder bei dem Tee shop auftauchten haben sie "Verstaerkung" angefordert welche uns
mit Pruegel drohten wenn wir nicht sofort verschwinden!

Wir haben bei der Kreditkartenfirma angerufen und diese meinten soweit haben sie nur die Abbuchung
von 1200 RMB zu verzeichnen. Wie sollen sie an mehr Geld kommen ohne PIN? Mit Unterschriftenfaelschung? waere dann wahrscheinlich am besten die Karte zu sperren?
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RoyalTramp
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von RoyalTramp »

Das wäre sowieso das beste, aber hier nochmal der Link zum Forum, wo das Problem ganz genau bereits bequatscht wurde, was man in so einer Situation am besten machen sollte, wenn man diese 400 RMB nicht als "Lehrgeld" akzeptieren möchte...

http://forum.chinaseite.de/viewtopic.ph ... reditkarte
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von chrix »

Ja, es gibt Leute, die haben noch ganz andere Summen verloren...
Pinyin
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von Pinyin »

Also ohne den Pin kann man schon an Geld kommen.

Wer nicht davor zurückschreckt Leute reinzulegen wird wohl auch nicht davor zurückschrecken eine Unterschrift zu fälschen oder Kreditkartendetails zu nutzen. Und versuch mal eine Klage (wenn du wieder zurück bist und merkst das zuviel abgebucht wurde) gegen eine chinesische Hinterstube zu organisieren. Da braucht man die Addresse, Beweise, und und und... Und ob das rechtlich möglich ist und das chinesische System auch den Betrug anerkennt ist eine ganz andere Frage. Wenn man keine Beweise hat steht dann noch Aussage gegen Aussage...

Man braucht scheinbar auch nicht den Pin und eine Unterschrift zur Abbuchen. Ich habe vor ein paar Tagen in einem Hotel übernachtet (Holiday Inn) und musste weder unterschreiben noch einen Pin oder die Nummer auf der Rückseite der Kreditkarte angeben. Kann mir auch nicht erklären wie das Geld abgebucht wird aber auch bei Nachfrage wollten die keine weiteren Karteninformationen. Also vorsichtig sein!

Mir ist das mit den 400 Yuan (glaube es waren sogar 450) auch mal passiert in Beijing. War damals mein erster Tag in China und ich konnte kein Chinesisch und kannte keine Leute. Hätte nie gedacht das mir soetwas passieren kann. Aber die haben das sehr gut gemacht (wenn es nicht mein Geld gewesen wäre - bewundernswert ;-)) Also du bist nicht alleine. Aber ich war froh, dass ich nicht mit der Kreditkarte gezahlt habe (wurde mir angeboten), denn einigen ging es in BJ auch so und die haben später die zweite böse Überraschung bei der Kreditkartenabrechnung erlebt.

Wenn einem so etwas passiert ist, sollte man es vielleicht als Erfahrung sehen und andere warnen. Aber ich drücke dir die Daumen, dass du dein Geld wiederbekommst. Habe mich damals auch sehr geärgert und kann deinen Frust nachvollziehen. Also wenn würde ich da einfach mal zusammen mit der Polizei auftauchen.
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von Aremonus »

Wie liegt hier eigentlich die Beweispflicht bei Kreditkarten? Ich mein, wenn mir meine Kreditkartenfirma einfach eine Rechnung für Buchungen schicken würde, zu denen ich mich garnicht einverstanden erklärt habe, würde ich die einfach nicht bezahlen und ihnen schreiben, dass ihnen da ein Fehler unterlaufen sei.
Wenn die dann nicht beweisen können, dass ich ihnen das Geld wirklich schulde (also das wirklich ich es war, der sich mit der Transaktion einverstanden erklärt hatte), haben sie Pech gehabt. Oder gibt es hier eine juristisch andere Argumentationsmöglichkeit?
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von robbe »

Ist es nicht so, dass der Anbieter/Verkäufer darauf achten muss, dass auch wirklich der Karteninhaber derjenige ist, der was kauft? Und wenn du als Karteninhaber tatsächlich nichts gekauft hast, sitzt der Anbieter/Verkäufer auf den Kosten. So ist es glaube ich zumindest beim online-Handel. Naja und sonst muss eben die PIN bzw. Unterschrift herhalten und die zählt dann wohl als Beweis für den Verkäfuer, dass du etwas gekauft hast. (meine Vermutung). Bezahlung ohne Unterschrift oder PIN find ich bisschen komisch :S Also ziemlich doof für den Verkäufer, weil er sich auf nichts berufen kann.
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von Laogai »

Aremonus hat geschrieben:Wie liegt hier eigentlich die Beweispflicht bei Kreditkarten? Ich mein, wenn mir meine Kreditkartenfirma einfach eine Rechnung für Buchungen schicken würde, zu denen ich mich garnicht einverstanden erklärt habe, würde ich die einfach nicht bezahlen und ihnen schreiben, dass ihnen da ein Fehler unterlaufen sei.
Du hast scheinbar keine Kreditkarte. Denn du bekommst keine Rechnung von der Kreditkartenfirma, sondern höchstens eine Aufstellung der Posten, die von deiner Karte abgegangen sind. Eine Rechnung bekommst du von der Institution, bei der du mittels Kreditkarte bezahlt hast. Der Betrag wird einfach von deinem Konto abgebucht. Du gewährst den Kredit, nicht umgekehrt!
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von Aremonus »

Du hast scheinbar keine Kreditkarte. Denn du bekommst keine Rechnung von der Kreditkartenfirma, sondern höchstens eine Aufstellung der Posten, die von deiner Karte abgegangen sind. Eine Rechnung bekommst du von der Institution, bei der du mittels Kreditkarte bezahlt hast. Der Betrag wird einfach von deinem Konto abgebucht. Du gewährst den Kredit, nicht umgekehrt!
Doch, habe schon zwei, aber bin nicht in Deutschland, sondern in der Schweiz. Vielleicht läuft das bei euch etwas anders...
Die eine Karte läuft tatsächlich über meine Bank, die andere jedoch über die Kreditkartenvertretung Viseca. Bei beiden erhalte ich eine Rechnung von der Bank, respektive der Vertretung, die aber bereits das Geld an das Unternehmen, von welchem ich gekauft habe, bezahlt hat. Also gewährt die Kreditanstalt den Kredit bis Ende Monat und ich bezahle dann die Rechnung plus einen bestimmten PRozentsatz extra.

Sagt jetzt ein Unternehmen: "Hey, der Schuldet mir Geld!" und fälscht meine UNterschrift, überweist die Kreditanstalt gurgläubig den vermeintlich geschuldeten Betrag. Jetzt müsste sie jedoch beweisen, dass ich ihr das Geld schulde. Kann sie das nicht, muss ich ja theoretisch nicht bezahlen.

Nur für die Praxis scheint mir das ein bisschen seltsam zu sein... da muss es noch eine andere juristische Lösung geben.
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von HK_Yan »

robbe hat geschrieben:Bezahlung ohne Unterschrift oder PIN find ich bisschen komisch :S Also ziemlich doof für den Verkäufer, weil er sich auf nichts berufen kann.
Der Verkäufer hat ja nicht "nichts". Er hat bei Online eine Kartennummer, eine Adresse, die sich evtl. verifizieren lässt, auf jeden Fall ein Land, die hat die AVS Nr., den Namen. Im Zweifelsfall zieht der VK trotzdem immer den Kürzeren da der Kunde immer im Vorteil ist.

Hotels haben eine Sonderregel und können auch ohne Unterschrift abrechnen, z.B. wenn später ein Schaden festgestellt wird, z.B. eine fehlende Cola in der Minibar.

Ich würde übrigens die RMB 400 buchhalterisch als Lehrgeld verbuchen und die Sache vergessen.
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von RoyalTramp »

Auch die Unterschrift hilft nicht auf dem Kassenbeleg, denn auf dem Beleg stehen in der Regel die Kreditkarteninformationen (so jedenfalls noch vor ca. 10 Jahren) drauf, mit Nummer etc. Damit kann man online gehen und sich online mit allem Schnick Schnack eindecken, den man sich nur wünschen kann, wenn man will...selbst die Sache mit der Prüfnummer ist ein Witz. Als wenn das die Trickser nicht wüssten, sich schnell die Rückseite der Karte anschauen und sich die 3 Zifferchen merken. Und schon kann es mit dem Shoppen im Internet losgehen...

Aber ist halt ein Erfahrungswert aus der Vergangenheit, weiß nicht, wie es da heute aussieht.
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Re: Dumm, duemmer, Opfer von tea scam!

Beitrag von HK_Yan »

RoyalTramp hat geschrieben:Auch die Unterschrift hilft nicht auf dem Kassenbeleg, denn auf dem Beleg stehen in der Regel die Kreditkarteninformationen (so jedenfalls noch vor ca. 10 Jahren) drauf, mit Nummer etc. Damit kann man online gehen und sich online mit allem Schnick Schnack eindecken, den man sich nur wünschen kann, wenn man will...selbst die Sache mit der Prüfnummer ist ein Witz. Als wenn das die Trickser nicht wüssten, sich schnell die Rückseite der Karte anschauen und sich die 3 Zifferchen merken. Und schon kann es mit dem Shoppen im Internet losgehen...
Der Card Clearing Process gibt aber ein Warnsignal wenn Kartenland nicht mit Lieferland übereinstimmen. So eine Transaktion müssten man dann manuell bearbeitet - sofern sie nicht sowieso automatisch geblockt wird. Je nach Land kann man auch die Adresse komplett vergleichen.

Kartenkauf ist für Kunden schon sehr sicher, das Risiko ist immer beim Händler.
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