Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Schließe mich den Vorrednern an. Der erste Punkt in deinen Überlegungen MUSS deine finanzielle Absicherung im Alter sein! Wenn du vor hast, deinen Lebensabend in Deutschland verbringen, dann darfst du es dir nicht finanziell erlauben, hier in China / HK auf ein Groß, welches du vielleicht in Deutschland verdienen könntest zu verzichten. Es mag sich zwar mit z.B. 8000 RMB hier prima prächtig leben, aber wenn du das 30 Jahre lang machst und dann nach Deutschland zurückgehst, dann ist für dich Schicht im Schacht, wenn du dann in die Rente gehst. Kannst dann gleich zum nicht mehr vorhandenen Sozialamt rennen. Daher: Wenn du deinen Lebensabend in Deutschland planst, dann kann man mal so einen "Spaß" wie Hongkong sich für 2 oder 3 Jahre antun, aber dann schleunigst wieder nach Deutschland zurück und da felißig in die Rentenkasse weitereingezahlt.
Wenn du länger hier bleiben willst, ist ein wesentlich höheres Gehalt im Hinblick auf deine Alterssicherung absolut zwingend notwendig. Jetzt sagst du zwar, dass du hier genug Geld verdienen könntest, auch weiterhin in Deutschland dich privat versichern zu lassen, aber man weiß nie, wie sich die Geschichte in Deutschland weiterentwickelt (ich tendiere zu der Auffassung, dass es nicht mehr weit ist bis zu dem Punkt, an dem der Staat die Privatkassenbeiträge zwangseinziehen muss, weil er sonst kompletto pleite ist...ist noch Zukunftsmusik zwar, aber ich halte dieses Szenario für mittelfristig äußerst realistisch). Daher: Auch bei längeren Aufenthalten hier in HK / China würde ich nicht zuviele Abstriche bei deinem Gehalt machen und das, was du davon nicht verprasst auf die hohe Kante legen. Denn an das, was auf der hohen Kante liegt, geht so schnell keiner ran, dass man davon im Alter ein wenig leben kann.
Anders sieht es aus, wenn du planst, deinen Lebensabend nicht in Deutschland zu verbringen. Dann kannst du dem Prinzip nach auch mit einem geringeren Entgelt bis zu annodannzumal hier arbeiten. Wenn es noch ein überdurchschnittliches Einkommen ist, dann kann man davon außerdem noch gut was weglegen, dass man es sich dann im Alter richtig gut gehen lassen kann (sollten in der Zwischenzeit nicht andere Katastrophen über China hereinbrechen, wie z.B. plötzliche Demokratie und ähnliches...)
Mach es aber nicht so wie ich. Durch mein Aufenthalt hier in China habe ich mir komplett alles verbaut und hänge jetzt hier fest. Für mich gibt es kein Weg mehr zurück nach Deutschland (okay, war auch eigentlich nicht mein Plan jemals wieder Fuß in D fassen zu wollen), denn weder verfüge ich über stille Reserven in Deutschland, von denen ich eventuell mal zehren könnte, noch reicht das Geld hier, um davon irgendwas in irgendeine deutsche Kasse einzuzahlen. Es reicht auch nicht, hier irgendwas zurückzulegen, dass meine Optionen nun die folgenden sind:
a) nie wieder in Deutschland leben
b) direkt von der Arbeit ins Grab
Aber man kann es sich halt nicht immer aussuchen. Du hast hingegen die Möglichkeit, es dir auszusuchen. Viel Erfolg bei deiner Entscheidung dazu von mir. ^^
Gruß
Royal
Wenn du länger hier bleiben willst, ist ein wesentlich höheres Gehalt im Hinblick auf deine Alterssicherung absolut zwingend notwendig. Jetzt sagst du zwar, dass du hier genug Geld verdienen könntest, auch weiterhin in Deutschland dich privat versichern zu lassen, aber man weiß nie, wie sich die Geschichte in Deutschland weiterentwickelt (ich tendiere zu der Auffassung, dass es nicht mehr weit ist bis zu dem Punkt, an dem der Staat die Privatkassenbeiträge zwangseinziehen muss, weil er sonst kompletto pleite ist...ist noch Zukunftsmusik zwar, aber ich halte dieses Szenario für mittelfristig äußerst realistisch). Daher: Auch bei längeren Aufenthalten hier in HK / China würde ich nicht zuviele Abstriche bei deinem Gehalt machen und das, was du davon nicht verprasst auf die hohe Kante legen. Denn an das, was auf der hohen Kante liegt, geht so schnell keiner ran, dass man davon im Alter ein wenig leben kann.
Anders sieht es aus, wenn du planst, deinen Lebensabend nicht in Deutschland zu verbringen. Dann kannst du dem Prinzip nach auch mit einem geringeren Entgelt bis zu annodannzumal hier arbeiten. Wenn es noch ein überdurchschnittliches Einkommen ist, dann kann man davon außerdem noch gut was weglegen, dass man es sich dann im Alter richtig gut gehen lassen kann (sollten in der Zwischenzeit nicht andere Katastrophen über China hereinbrechen, wie z.B. plötzliche Demokratie und ähnliches...)
Mach es aber nicht so wie ich. Durch mein Aufenthalt hier in China habe ich mir komplett alles verbaut und hänge jetzt hier fest. Für mich gibt es kein Weg mehr zurück nach Deutschland (okay, war auch eigentlich nicht mein Plan jemals wieder Fuß in D fassen zu wollen), denn weder verfüge ich über stille Reserven in Deutschland, von denen ich eventuell mal zehren könnte, noch reicht das Geld hier, um davon irgendwas in irgendeine deutsche Kasse einzuzahlen. Es reicht auch nicht, hier irgendwas zurückzulegen, dass meine Optionen nun die folgenden sind:
a) nie wieder in Deutschland leben
b) direkt von der Arbeit ins Grab
Aber man kann es sich halt nicht immer aussuchen. Du hast hingegen die Möglichkeit, es dir auszusuchen. Viel Erfolg bei deiner Entscheidung dazu von mir. ^^
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Royal
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Man sollte in Hong Kong mindestens HK$25.000 verdienen, ansonsten ist die Warscheinlichkeit sehr hoch das einem das Arbeitsvisa verweigert wird. Dann ein zweites Mal zu beantragen wird schwierig.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
@RoyalTramp
ich halte deine Auffassung fuer etwas zu pessimistisch. Man bleibt doch nicht auf der Stelle stehen und arbeitet sein ganzes Leben im gleichen Job und mit gleichem Gehalt, v.a. ist Hendrik's Situation ja gerade diese, dass er erst jetzt aktiv ins Berufsleben so richtig einsteigt. Ich denke also ihm stehen noch alle Tueren offen.
ich halte deine Auffassung fuer etwas zu pessimistisch. Man bleibt doch nicht auf der Stelle stehen und arbeitet sein ganzes Leben im gleichen Job und mit gleichem Gehalt, v.a. ist Hendrik's Situation ja gerade diese, dass er erst jetzt aktiv ins Berufsleben so richtig einsteigt. Ich denke also ihm stehen noch alle Tueren offen.
HK - Crowd control in progress
Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Richtig. Und wenn ich keine weiteren (indirekten) Verpflichtungen in Deutschland hätte, würde ich noch heute unterschreiben.Torte hat geschrieben:@RoyalTramp
ich halte deine Auffassung fuer etwas zu pessimistisch. Man bleibt doch nicht auf der Stelle stehen und arbeitet sein ganzes Leben im gleichen Job und mit gleichem Gehalt, v.a. ist Hendrik's Situation ja gerade diese, dass er erst jetzt aktiv ins Berufsleben so richtig einsteigt. Ich denke also ihm stehen noch alle Tueren offen.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Gut...das mag sein, dass man sein Leben lang nicht im gleichen Job und dem gleichen Gehalt arbeitet, aber das bedeutet mitunter auch, dass Gehälter bei neuen Jobs auch in den Keller gehen können, statt rauf. Auch das ist möglich. Daher: Vorsichtig ist die Mutter in der Porzellankiste. Wenn man nicht wirklich weiß, was die Zukunft bringt, sollte man nicht drauf los zocken, nach dem Motto "scheißegal...weiß eh keiner was morgen wird..." Ich plädiere trotzdem immer noch für einen "sicheren" Weg, gerade im Hinblick auf die Altersversorgung, denn so unrealistisch ist das von mir aufgeworfene Szenario nicht. Denn woher soll bitteschön das ganze Geld für die Sozialversicherung herkommen, wenn plötzlich auf 1 Arbeitnehmer 5 Rentner kommen? Also ich mache mir da wirklich keine Illusion, was die Zukunft speziell in Deutschland bringt. Du nennst es pessimistisch, aber weise eine Alternative dazu auf.Torte hat geschrieben:@RoyalTramp
ich halte deine Auffassung fuer etwas zu pessimistisch. Man bleibt doch nicht auf der Stelle stehen und arbeitet sein ganzes Leben im gleichen Job und mit gleichem Gehalt, v.a. ist Hendrik's Situation ja gerade diese, dass er erst jetzt aktiv ins Berufsleben so richtig einsteigt. Ich denke also ihm stehen noch alle Tueren offen.
P.S.: Ansonsten habe ich...äääähhh...hast du Recht *freud'scher Versprecher*: er steht trotz seiner 27 Jahre erst noch am Anfang, aber der frühe Wurm fängt den Vogel. Lieber Vorsorge als Nachsorge, sage ich...
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Also hier mal mein Senf. Es ist vielleicht etwas emotionslos, aber dafür rational.
Hier kannst du nachlesen, dass das Bafög noch fünf Jahre Zeit hat.
Ein weiterer Fakt: Wenn du den Vertrag unterschreibst, dann hast du jetzt einen Job sicher, oder hab ich da was falsch verstanden? Ich weiß ja nicht, wie die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt für IT-ler so ist, aber ich kann mir vorstellen, dass es für Berufsstarter nicht so leicht ist. Ohne Job kannst du eher garnichts bezahlen.
Fazit:
Pro Hongkong:
- Job mit Gehalt
- Berufserfahrung sammeln
- man weiß schon, wo man arbeitet und dass es einem gefällt
- höhere Lebensqualität
- Option Deutschland bleibt uneingeschränkt erhalten
Pro Deutschland:
- du rettest ein Haus, was nicht dir gehört
- du kannst vielleicht einen besser bezahlten Job finden
Fragezeichen?
- Bekomme ich nochmal die Chance, nach China zu gehen?
- Schmeißt der Verwandte nicht nur sein, sondern auch mein Geld zum Fenster raus?
- Will ich das Haus wirklich, oder hab ich nur ein schlechtes Gewissen?
- Wie wichtig ist mir, dass es mir gut geht?
- Wie schnell bekomme ich in Deutschland einen Job der mir gefällt?
So ich hoffe, es hilft. Übrigens bist du 27 und da hat es bis zur Rente noch ein bisschen Zeit. Sicher sollte man vorsorgen, aber was nützt mir die Villa mit 65 wenn ich 38 Jahre lang Dinge tun muss, die ich nicht will?
Hat sich denn an der Unfähigkeit, mit Geld umzugehen beim Hausbesitzer was geändert? Wenn nicht, ist das eine sehr fragliche Investition in ein eventuelles Erbe. Für meinen Geschmack sind zu viele Konjunktive enthalten. Sicher hat ein Haus einen gewissen Wert, aber ich geh mal nicht davon aus, das du nicht in den nächsten zwei oder drei Jahren erbst. Selbst wenn du die Hypothek abbezahlst, fehlt dir immer noch das Geld für die Instandhaltung, dass du dann auch noch invetsieren musst. Alles in allem ein Fass ohne Boden, bei dem du noch nicht mal sicher bist, ob es dir irgendwann gehört. Wer garantiert dir, dass nicht wieder neue Hypotheken aufgenommen werden und du wieder von vorn zahlst?Hendrik hat geschrieben:Diese Person hat die Hypothek für sich selber aufgenommen aus freien Stücken, da sie unfähig ist mit Geld zu rechnen...Aber diese Person ist unwillig sich mal am Riemen zu reissen und zu sparen.
Hier kannst du nachlesen, dass das Bafög noch fünf Jahre Zeit hat.
Ein weiterer Fakt: Wenn du den Vertrag unterschreibst, dann hast du jetzt einen Job sicher, oder hab ich da was falsch verstanden? Ich weiß ja nicht, wie die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt für IT-ler so ist, aber ich kann mir vorstellen, dass es für Berufsstarter nicht so leicht ist. Ohne Job kannst du eher garnichts bezahlen.
Fazit:
Pro Hongkong:
- Job mit Gehalt
- Berufserfahrung sammeln
- man weiß schon, wo man arbeitet und dass es einem gefällt
- höhere Lebensqualität
- Option Deutschland bleibt uneingeschränkt erhalten
Pro Deutschland:
- du rettest ein Haus, was nicht dir gehört
- du kannst vielleicht einen besser bezahlten Job finden
Fragezeichen?
- Bekomme ich nochmal die Chance, nach China zu gehen?
- Schmeißt der Verwandte nicht nur sein, sondern auch mein Geld zum Fenster raus?
- Will ich das Haus wirklich, oder hab ich nur ein schlechtes Gewissen?
- Wie wichtig ist mir, dass es mir gut geht?
- Wie schnell bekomme ich in Deutschland einen Job der mir gefällt?
So ich hoffe, es hilft. Übrigens bist du 27 und da hat es bis zur Rente noch ein bisschen Zeit. Sicher sollte man vorsorgen, aber was nützt mir die Villa mit 65 wenn ich 38 Jahre lang Dinge tun muss, die ich nicht will?
Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Wenn ich die Hypothek abbezahle, dann geht es gleichzeitig in meinen Besitz über und die jetzt in dem Haus wohnende Person wird dort gratis auf Lebenszeit wohnen. Danach kann ich es zum Verkehrswert verkaufen, wodurch sich ein erheblicher Gewinn gegenüber der Zwangsversteigerung realisiert, oder ich ziehe halt selber ein, wodurch ich kein eigenes Haus mehr kaufen muss. Wichtig ist nur, ich bekomme das Geld vor dem Ableben der Person zusammen.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
- Job mit Gehaltcorneta hat geschrieben: Fazit:
Pro Hongkong:
- Job mit Gehalt
- höhere Lebensqualität
Er hat ja schon angedeutet das er weniger verdient als in DE. Bei den hohen Lebenshaltungskosten in HK wird also unterm Strich weniger Cash in der Tasche landen. Das sollte also nicht unter "Pro" stehen.
- höhere Lebensqualität
Als wo? Sicher nicht DE wo die Lebensqualität um einiges höher ist. Sicher höher als in China. In China zu leben wäre für mich indiskutabel.
In HK verdient man Geld, das ist alles.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Und die Person hört auf, Geld auszugeben, was sie nicht hat. Ist die Person schon Rentner?Hendrik hat geschrieben:Wichtig ist nur, ich bekomme das Geld vor dem Ableben der Person zusammen.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Ist denn meine Option mit der Gegenfinanzierung eine Option für das Problem mit den Hypotheken (siehe PN)? Wie gesagt, wenn möglich (ich kenne mich da halt null aus, sondern nur aus rein praktischen Überlegungen):
Wenn das Problem bei der Zwangsversteigerung ist, dass du das notwendige Geld, um die Zwangsversteigerung abzuwenden, innerhalb von 14-Tagen ankarren musst, könnte man dann ein anderes Darlehen aufnehmen, um mit diese wirklich arschenge Frist einzuhalten? Klar hast du dann noch mehr Hypotheken am Arsch, ABER du hättest dann anschließend viel mehr Zeit, diese Hypothek in Ruhe abzubezahlen. Jedoch ob wie und überhaupt hängt natürlich von deinem Gehalt ab, was du dann im Beruf erzielen willst. Die schönste Laufzeit zu den günstigsten Zinsen bringt nix, wenn du nur 1000 Euro im Monat verdienst mit einem Job z.B. in Hongkong. Musst du halt für dich dann entscheiden, ob du denkst, dass du so ein langfristiges Darlehen mit der Zeit von deinen Geld abbezahlen kannst.
Ist halt so meine Idee dazu...Kommentare von "Finanzprofis" erwünscht, denn ich habe an sich sonst wirklich keinen Plan, wie das so in der Regel gehandhabt wird mit Hypotheken und Co. Meine Familie gehört der Klasse der Besitzlosen an (und hat mit so einem Drama daher gottseidank rein gar nix am Hut).
Nachtrag: Habe gerade auf deine PN geantwortet, und denke, dass das auch angemerkt werden kann, damit andere dazu ihre Meinung äußern können. Du hattest gesagt, dass die Sache mit dem Darlehen zur Gegenfinanzierung logisch klinge, aber du da derzeit den Banken nicht Vertrauen tätest. Wenn das Prinzip, wie ich es jetzt mal in den blauen Dunst hineingeraten habe, wirklich so funktionieren könnte, dann würde ich mal zu einer Sparkasse oder Volksbank gehen, denn ich bin mir bei diesen beiden recht sicher, dass die dir sichere und solide Angebote machen werden. Bei anderen Banken wäre ich da auch sehr vorsichtig bei der derzeitigen nervösen Stimmung am Kreditmarkt.
Wenn das Problem bei der Zwangsversteigerung ist, dass du das notwendige Geld, um die Zwangsversteigerung abzuwenden, innerhalb von 14-Tagen ankarren musst, könnte man dann ein anderes Darlehen aufnehmen, um mit diese wirklich arschenge Frist einzuhalten? Klar hast du dann noch mehr Hypotheken am Arsch, ABER du hättest dann anschließend viel mehr Zeit, diese Hypothek in Ruhe abzubezahlen. Jedoch ob wie und überhaupt hängt natürlich von deinem Gehalt ab, was du dann im Beruf erzielen willst. Die schönste Laufzeit zu den günstigsten Zinsen bringt nix, wenn du nur 1000 Euro im Monat verdienst mit einem Job z.B. in Hongkong. Musst du halt für dich dann entscheiden, ob du denkst, dass du so ein langfristiges Darlehen mit der Zeit von deinen Geld abbezahlen kannst.
Ist halt so meine Idee dazu...Kommentare von "Finanzprofis" erwünscht, denn ich habe an sich sonst wirklich keinen Plan, wie das so in der Regel gehandhabt wird mit Hypotheken und Co. Meine Familie gehört der Klasse der Besitzlosen an (und hat mit so einem Drama daher gottseidank rein gar nix am Hut).
Nachtrag: Habe gerade auf deine PN geantwortet, und denke, dass das auch angemerkt werden kann, damit andere dazu ihre Meinung äußern können. Du hattest gesagt, dass die Sache mit dem Darlehen zur Gegenfinanzierung logisch klinge, aber du da derzeit den Banken nicht Vertrauen tätest. Wenn das Prinzip, wie ich es jetzt mal in den blauen Dunst hineingeraten habe, wirklich so funktionieren könnte, dann würde ich mal zu einer Sparkasse oder Volksbank gehen, denn ich bin mir bei diesen beiden recht sicher, dass die dir sichere und solide Angebote machen werden. Bei anderen Banken wäre ich da auch sehr vorsichtig bei der derzeitigen nervösen Stimmung am Kreditmarkt.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Für mich ist HK doch besser als die meisten deutsche Städte. Strandausflug am Wochenende?HK_Yan hat geschrieben: In HK verdient man Geld, das ist alles.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Bei 33ºC in der Sonne liegen und dann im 29ºC Wasser abkühlen? Dazu dann die mangelhaften Kläranlagen. HK hat Einiges, schöne Strände zählen aber nicht dazu.Hendrik hat geschrieben:Für mich ist HK doch besser als die meisten deutsche Städte. Strandausflug am Wochenende?HK_Yan hat geschrieben: In HK verdient man Geld, das ist alles.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Ich gehe nicht am Strand schwimmen in HK. Das Wasser ist zu dreckig. Sonnenbaden mit Lichtschutzfaktor hundert, viel kühles Bier und eine oder mehrere schöne Frauen an meiner Seite sind aber trotzdem akzeptabel.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
@Hendrik. Deine Frage ist sehr interessant und ich kann dich seeehhr gut verstehen. Jetzt gabs schon so viele Antworten, dass ich gar nicht mehr weiß, worauf ich zu erst eingehen soll
Erstmal möchte ich dir raten (ich stecke gerade recht gut drin im Thema Finanzierung), dass du mit der Hypothek, nein vor allem mit der Person, die diese aufnahm, sehr aufpassen solltest. Lasse dich nicht ausbeuten, es gibt Personen, die halten sich nicht an ihr Wort und handeln mit dem Gedanken "nicht mein Problem". Ich möchte einfach in Kurzform Corneta zustimmen!
Um weitere gute(? gut ist relativ) Tipps geben zu können, wäre es sehr hilfreich, dein Alter zu wissen. Dass du studierst ist kein großer Hinweis, manche fangen ihr Studium mit 18 an, andere mit 28 oder noch später. Dein Alter spielt aber schon eine Rolle, bei Themen über Beruf, Ausland und Altersvorsorge.
Ich würde in Hongkong/Shanghai/Tokyo nur arbeiten, wenn ich mindestens so viel wie in Deutschland verdiene und das dürfte locker drin sein, wenn 2 Jährchen Berufserfahrung vorhanden sind und man bei der Suche Geduld mitbringt und sich nicht in Hektik bringt.
Erstmal möchte ich dir raten (ich stecke gerade recht gut drin im Thema Finanzierung), dass du mit der Hypothek, nein vor allem mit der Person, die diese aufnahm, sehr aufpassen solltest. Lasse dich nicht ausbeuten, es gibt Personen, die halten sich nicht an ihr Wort und handeln mit dem Gedanken "nicht mein Problem". Ich möchte einfach in Kurzform Corneta zustimmen!
Um weitere gute(? gut ist relativ) Tipps geben zu können, wäre es sehr hilfreich, dein Alter zu wissen. Dass du studierst ist kein großer Hinweis, manche fangen ihr Studium mit 18 an, andere mit 28 oder noch später. Dein Alter spielt aber schon eine Rolle, bei Themen über Beruf, Ausland und Altersvorsorge.
Es kommt ein bisschen auf Hendriks Spezialisierung an, aber es gibt bundesweit gesucht haufenweise gut bezahlter Jobs in Deutschland im IT-Bereich. Ich weiß wovon ich spreche.corneta hat geschrieben: Ein weiterer Fakt: Wenn du den Vertrag unterschreibst, dann hast du jetzt einen Job sicher, oder hab ich da was falsch verstanden? Ich weiß ja nicht, wie die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt für IT-ler so ist, aber ich kann mir vorstellen, dass es für Berufsstarter nicht so leicht ist. Ohne Job kannst du eher garnichts bezahlen.
Ich würde in Hongkong/Shanghai/Tokyo nur arbeiten, wenn ich mindestens so viel wie in Deutschland verdiene und das dürfte locker drin sein, wenn 2 Jährchen Berufserfahrung vorhanden sind und man bei der Suche Geduld mitbringt und sich nicht in Hektik bringt.
Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
So eng würde ich das nicht sehen, wenn Hendrik jünger als 32 ist. Denn dann sollte man sich eher darauf konzentrieren, ob man sein Leben nicht soweit ausbauen kann, dass einfach irgendwann Kohle vorhanden ist.RoyalTramp hat geschrieben:Schließe mich den Vorrednern an. Der erste Punkt in deinen Überlegungen MUSS deine finanzielle Absicherung im Alter sein!
Eine Idee wäre die Selbstständigkeit. Ein eigenes Unternehmen zu gründen ist sehr stressig und risikoreich, aber auch sehr erfüllend, endloses Potenzial und man ist frei. Als Unternehmer bekommt man quasi überall ein Visum (von für die Marktforschung bis zur Betriebssitzgründung), wenn man seinen Hauptsitz in Deutschland hat.
Allerdings geht das nur, wenn man eine Unternehmerpersönlichkeit ist und den Willen zum Unternehmertum hat.
Ja, deswegen muss man immer mindestens so viel verdienen wie in Deutschland. Ich muss meiner Freundin auch manchmal erklären, dass es eben NICHT ausreicht, in China 1000 Euro zu verdienen. Auch wenn man in China mit 1000 euro gut leben kann, ein Urlaub in Deutschland, Japan oder den USA sprengt sofort das Budget. Zurückkehren kann man dann ganz vergessen.RoyalTramp hat geschrieben: Mach es aber nicht so wie ich. Durch mein Aufenthalt hier in China habe ich mir komplett alles verbaut und hänge jetzt hier fest. Für mich gibt es kein Weg mehr zurück nach Deutschland (okay, war auch eigentlich nicht mein Plan jemals wieder Fuß in D fassen zu wollen), denn weder verfüge ich über stille Reserven in Deutschland, von denen ich eventuell mal zehren könnte, noch reicht das Geld hier, um davon irgendwas in irgendeine deutsche Kasse einzuzahlen. Es reicht auch nicht, hier irgendwas zurückzulegen, dass meine Optionen nun die folgenden sind:
Da muss man international denken, ist einfach so. Es sei denn, man will den Rest seines Lebens in China, einem armen Land, verbringen.
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