Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Hallo allerseits,
Ich habe eine Frage die mir unter den Nägeln brennt, aber obwohl ich schon viele Leute hier in Deutschland gefragt habe, konnte mir keiner bisher weiter helfen. Aber das liegt vor allem daran, dass meine Freunde hier nie ausgewandert sind, bzw auswandern wollen.
Ich habe ein Job Angebot in HK bekommen in meiner früheren Praktikumsfirma. und das wäre mein erster Job nach dem Studium. Mein Studium ist im Frühjahr 2010 fertig. Laut Gehaltsstatistik wäre ich für einen Einsteiger in HK über-bezahlt, aber jedoch deutlich unter dem was ich in Deutschland verdienen könnte. Auch wenn man es Netto rechnet, also nach Steuern, Versicherung, Lebenshaltungskosten, usw einrechnet, würde in Deutschland immernoch mehr übrig bleiben zum Sparen (vorrausgesetzt ich finde nach meinem Studium etwas in Deutschland mit dem statistischen Durchschnittslohn). Den Lohn haben wir verhandelt und die Firma hat mir transparent dargelegt, dass sie mir nicht noch mehr zahlen kann.
Daraus ergibt sich die Frage: Auf wieviel Lohn bin ich bereit zu verzichten, dafür dass ich an einem Ort arbeiten darf, der mir einfach gut gefällt, in einer Firma wo mir die Arbeit und Mitarbeiter sehr sympatisch sind?
Jetzt gibt es noch 2 Randbedingungen, die die Entscheidung erschweren:
- Ich bin schon 27 und sollte mal Geld sparen, um irgendwann eine Familie zu gründen und mein BAfög abzuzahlen.
- Es gibt da eine finanzielle Verpflichtung in meiner Familie, für die ich aufkommen muss, wenn ich nicht auf einen wesentlichen Teil des Erbes nicht verzichten will. Wann diese fällig wird weiss ich nicht, aber es ist wohl besser das Geld früher zusammen zu haben als später. Meine Bafög Schulden sehen niedlich dagegen aus. Dieser Punkt belastet mich schon schwer irgendwie, denn mit dem HK Lohn werde ich es wohl kaum schaffen wenn ich nicht wirklich richtig klotze die ersten paar Jahre. Aber ich will ja nicht nach HK um dann eine 60 Stunden Woche zu absolvieren, sondern ich will ja dort auch leben. Der US-Dollar gebundene HK Dollar macht diesen Punkt noch spannender als er bereits ist.
[nachträglich eingefügt]
Eine Person meiner nächsten Verwandtschaft hat eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen. Da es außer mir niemanden gibt der die Hypothek jemals zahlen kann (studieren kann so ein Fluch sein), muss ich sie zahlen (und das rechtzeitig), wenn ich das Haus einmal erben will. Das nicht-zahlen führt zur Zwangsversteigerung, bei der das Haus unter großem finanziellen Verlust verkauft würde. Genau das hält mich davon ab noch heute in HK zu unterschreiben, da ich in der HK Variante nicht sicher bin rechtzeitig das Geld zusammen sammeln zu können.
[/nachträglich eingefügt]
Für HK spricht, es war die beste Zeit meines Lebens bisher dort. die Arbeit gefällt mir, die Mitarbeiter sind genau auf meiner Wellenlänge, das Essen ist gut, die Frauen sind wunderschön. Selbst bei einer nicht so teuren Wohnung gibt es oftmals einen gemeinschaftlichen Swimmingpool dazu, wo gibts das schon in Deutschland? Direkt nach der Arbeit in der Abenddämmerung noch schwimmen! Draußen! An jedem Abend an dem ich will! Ganz zu schweigen von dem Strand am Wochenende.
Die Alternative ist wohl erstmal hier zu arbeiten und hoffen entsendet zu werden. Aber als Informatiker wird man wohl eher selten entsendet. Also erst hier ein paar Jährchen und dann irgendwann nach Asien. Fast Leute, die ich bisher gefragt habe, haben mir zu Deutschland geraten. Die Anderen haben gesagt: Du musst selber wissen was Du tust/willst, mit eindeutigem Unterton. Ich weiss ja wohin ich will und was ich will, wenn da nicht das finanzielle wäre. Darüber hinaus ist die Lohnkurve für Informatiker nicht ganz so steil wie die für BWLer...
Die Frage richtet sich vor allem an Leute, die den Schritt nach China/HK/ anderen interesannten Ort der Welt schon gemacht haben, dabei aber kein Expatvertrag in der Tasche hatten und mit weniger angefangen haben im Vergleich zu Deutschland, aber ich freue mich auf jede Antwort, die mir irgendwie weiter hilft.
- Was waren Eure Gedanken?
- Welche weiteren Fragen sollte ich selber an mich stellen, um Klarheit zu bekommen?
- Hat es sich bezahlt gemacht? Man geht ja ein finanzielles Risiko ein für das man zumindest in gewissen Rahmen langfristig entschädigt werden will. Ich erhoffe mir einen leichteren beruflichen Aufstieg nach oben im Vergleich zu Deutschland.
Ich habe eine Frage die mir unter den Nägeln brennt, aber obwohl ich schon viele Leute hier in Deutschland gefragt habe, konnte mir keiner bisher weiter helfen. Aber das liegt vor allem daran, dass meine Freunde hier nie ausgewandert sind, bzw auswandern wollen.
Ich habe ein Job Angebot in HK bekommen in meiner früheren Praktikumsfirma. und das wäre mein erster Job nach dem Studium. Mein Studium ist im Frühjahr 2010 fertig. Laut Gehaltsstatistik wäre ich für einen Einsteiger in HK über-bezahlt, aber jedoch deutlich unter dem was ich in Deutschland verdienen könnte. Auch wenn man es Netto rechnet, also nach Steuern, Versicherung, Lebenshaltungskosten, usw einrechnet, würde in Deutschland immernoch mehr übrig bleiben zum Sparen (vorrausgesetzt ich finde nach meinem Studium etwas in Deutschland mit dem statistischen Durchschnittslohn). Den Lohn haben wir verhandelt und die Firma hat mir transparent dargelegt, dass sie mir nicht noch mehr zahlen kann.
Daraus ergibt sich die Frage: Auf wieviel Lohn bin ich bereit zu verzichten, dafür dass ich an einem Ort arbeiten darf, der mir einfach gut gefällt, in einer Firma wo mir die Arbeit und Mitarbeiter sehr sympatisch sind?
Jetzt gibt es noch 2 Randbedingungen, die die Entscheidung erschweren:
- Ich bin schon 27 und sollte mal Geld sparen, um irgendwann eine Familie zu gründen und mein BAfög abzuzahlen.
- Es gibt da eine finanzielle Verpflichtung in meiner Familie, für die ich aufkommen muss, wenn ich nicht auf einen wesentlichen Teil des Erbes nicht verzichten will. Wann diese fällig wird weiss ich nicht, aber es ist wohl besser das Geld früher zusammen zu haben als später. Meine Bafög Schulden sehen niedlich dagegen aus. Dieser Punkt belastet mich schon schwer irgendwie, denn mit dem HK Lohn werde ich es wohl kaum schaffen wenn ich nicht wirklich richtig klotze die ersten paar Jahre. Aber ich will ja nicht nach HK um dann eine 60 Stunden Woche zu absolvieren, sondern ich will ja dort auch leben. Der US-Dollar gebundene HK Dollar macht diesen Punkt noch spannender als er bereits ist.
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Eine Person meiner nächsten Verwandtschaft hat eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen. Da es außer mir niemanden gibt der die Hypothek jemals zahlen kann (studieren kann so ein Fluch sein), muss ich sie zahlen (und das rechtzeitig), wenn ich das Haus einmal erben will. Das nicht-zahlen führt zur Zwangsversteigerung, bei der das Haus unter großem finanziellen Verlust verkauft würde. Genau das hält mich davon ab noch heute in HK zu unterschreiben, da ich in der HK Variante nicht sicher bin rechtzeitig das Geld zusammen sammeln zu können.
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Für HK spricht, es war die beste Zeit meines Lebens bisher dort. die Arbeit gefällt mir, die Mitarbeiter sind genau auf meiner Wellenlänge, das Essen ist gut, die Frauen sind wunderschön. Selbst bei einer nicht so teuren Wohnung gibt es oftmals einen gemeinschaftlichen Swimmingpool dazu, wo gibts das schon in Deutschland? Direkt nach der Arbeit in der Abenddämmerung noch schwimmen! Draußen! An jedem Abend an dem ich will! Ganz zu schweigen von dem Strand am Wochenende.
Die Alternative ist wohl erstmal hier zu arbeiten und hoffen entsendet zu werden. Aber als Informatiker wird man wohl eher selten entsendet. Also erst hier ein paar Jährchen und dann irgendwann nach Asien. Fast Leute, die ich bisher gefragt habe, haben mir zu Deutschland geraten. Die Anderen haben gesagt: Du musst selber wissen was Du tust/willst, mit eindeutigem Unterton. Ich weiss ja wohin ich will und was ich will, wenn da nicht das finanzielle wäre. Darüber hinaus ist die Lohnkurve für Informatiker nicht ganz so steil wie die für BWLer...
Die Frage richtet sich vor allem an Leute, die den Schritt nach China/HK/ anderen interesannten Ort der Welt schon gemacht haben, dabei aber kein Expatvertrag in der Tasche hatten und mit weniger angefangen haben im Vergleich zu Deutschland, aber ich freue mich auf jede Antwort, die mir irgendwie weiter hilft.
- Was waren Eure Gedanken?
- Welche weiteren Fragen sollte ich selber an mich stellen, um Klarheit zu bekommen?
- Hat es sich bezahlt gemacht? Man geht ja ein finanzielles Risiko ein für das man zumindest in gewissen Rahmen langfristig entschädigt werden will. Ich erhoffe mir einen leichteren beruflichen Aufstieg nach oben im Vergleich zu Deutschland.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Die 1. Frage und die wichtigste, die ich mir stellen würde, wäre: Möchte ich mal nach Deutschland zurück? Wenn ja, wie sieht es mit der Altersvorsorge aus? (du wirst ja wohl nicht in die öffentliche Rentenkassen Deutschlands einzahlen, wenn du in HK arbeitest und lebst oder? Und anscheinend bliebe ja auch nicht so viel übrig um privat dafür zu sorgen) Wenn du nun 5-10 Jahre ode länger in HK arbeitest und dann nach Deutschland zurück willst, hast du ja einiges an potentiellen Beiträgen versäumt.
Man kann es ja einfach mal 1-2 Jahre probieren, so viel Zeit "verliert" man dann ja nicht.
Dreht sich wohl alles darum wie viel Heimweh du dann hast ;D
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- Laogai
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Als Angehöriger der Generation Ente gefällt mir dieser Absatz am Besten:
Hinweis: Dieses Posting enthält KEINE Ironie!
Hope this helpsHendrik hat geschrieben:Für HK spricht, es war die beste Zeit meines Lebens bisher dort. die Arbeit gefällt mir, die Mitarbeiter sind genau auf meiner Wellenlänge, das Essen ist gut, die Frauen sind wunderschön. Selbst bei einer nicht so teuren Wohnung gibt es oftmals einen gemeinschaftlichen Swimmingpool dazu, wo gibts das schon in Deutschland? Direkt nach der Arbeit in der Abenddämmerung noch schwimmen! Draußen! An jedem Abend an dem ich will! Ganz zu schweigen von dem Strand am Wochenende.
Hinweis: Dieses Posting enthält KEINE Ironie!
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
In den 7 Monaten meines Praktikums habe ich Deutschland nicht im geringsten vemisst, abgesehen davon dass es keine gescheiten Döner in HK gibt. Also zum ausprobieren muss ich nicht mehr nach HK. Ich weiß, dass es mir dort gefällt.robbe hat geschrieben:Die 1. Frage und die wichtigste, die ich mir stellen würde, wäre: Möchte ich mal nach Deutschland zurück? Wenn ja, wie sieht es mit der Altersvorsorge aus? (du wirst ja wohl nicht in die öffentliche Rentenkassen Deutschlands einzahlen, wenn du in HK arbeitest und lebst oder? Und anscheinend bliebe ja auch nicht so viel übrig um privat dafür zu sorgen) Wenn du nun 5-10 Jahre ode länger in HK arbeitest und dann nach Deutschland zurück willst, hast du ja einiges an potentiellen Beiträgen versäumt.
Man kann es ja einfach mal 1-2 Jahre probieren, so viel Zeit "verliert" man dann ja nicht.
Dreht sich wohl alles darum wie viel Heimweh du dann hast ;D
Was Krankenversorgung betrifft kann es für mich keine Kompromisse geben, dafür ist mir meine Gesundheit zu wichtig. Der Lohn reicht gut für eine anständige private Krankenversicherung, bei der auch spätere Rückkehr nach Deutschland kein Problem ist. Auch eine kleine minimale Altersvorsorge ist möglich, die aber später definitiv ausgebaut werden muss. Das finanzielle Problem liegt an anderer Stelle, nämlich am erfüllen bestehender finanzieller Verpflichtungen.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Sie haben eine PMlaogai hat geschrieben:Hope this helps![]()
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
folgenden Text habe ich noch in das original-Posting eingefügt:
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Eine Person meiner nächsten Verwandtschaft hat eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen. Da es außer mir niemanden gibt der die Hypothek jemals zahlen kann (studieren kann so ein Fluch sein), muss ich sie zahlen (und das rechtzeitig), wenn ich das Haus einmal erben will. Das nicht-zahlen führt zur Zwangsversteigerung, bei der das Haus unter großem finanziellen Verlust verkauft würde. Genau das hält mich davon ab noch heute in HK zu unterschreiben, da ich in der HK Variante nicht sicher bin rechtzeitig das Geld zusammen sammeln zu können.
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Die Frage bleibt also: Schönes Leben in HK und möglicher Verlust des Erbes, oder ....
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Eine Person meiner nächsten Verwandtschaft hat eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen. Da es außer mir niemanden gibt der die Hypothek jemals zahlen kann (studieren kann so ein Fluch sein), muss ich sie zahlen (und das rechtzeitig), wenn ich das Haus einmal erben will. Das nicht-zahlen führt zur Zwangsversteigerung, bei der das Haus unter großem finanziellen Verlust verkauft würde. Genau das hält mich davon ab noch heute in HK zu unterschreiben, da ich in der HK Variante nicht sicher bin rechtzeitig das Geld zusammen sammeln zu können.
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Die Frage bleibt also: Schönes Leben in HK und möglicher Verlust des Erbes, oder ....
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- Grufti
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Hendrik:
Rechne das Ganze mal durch : Ist das potentielle Erbe es wert, daß Du in HK arbeitest, und deshalb auf Zahlungen an die Rentenkasse verzichten kannst ?
Die Geschichte mit der Rückzahlung des Bafögs wird doch erst aktuell, wenn Du wirtschaftlich dazu in der Lage bist. Oder hat sich da etwas geändert in den letzten 25 Jahren, und man muß das Bafög innerhalb einer bestimmten Frist zurückzahlen, egal ob man es kann oder nicht ?
Zur Rückzahlung "wirtschaftlich in der Lage" kannst Du aber erst sein, wenn Du schuldenfrei bist...auch in Bezug auf Dein potentielles Erbe (das mal für Deine Altersversorgung herhalten muß !!) , oder sehe ich das falsch
???
Das mit der Krankenversicherung kann man doch auch mit einer langfristigen Reisekrankenverischerung managen.. wenn Du als Deinen gewöhnlichen Aufenthaltsort in D angibst....
Da Du bereits einen Job in HK sicher hast, und hier nicht sonst gebunden bist, würde ich es an Deiner Stelle unbedingt versuchen, dort Fuß zu fassen. Mach ja nicht-- so wie ich damals...vor 30 Jahren --- den Fehler, aus lauter "Sicherheitsbedenken" diese Chance ungenutzt zu lassen!
Wenn Du hier bleibst, wirst Du es Dein langes Leben lang zutiefst bereuen !
ich weiß, wovon ich schreibe....
Rechne das Ganze mal durch : Ist das potentielle Erbe es wert, daß Du in HK arbeitest, und deshalb auf Zahlungen an die Rentenkasse verzichten kannst ?
Die Geschichte mit der Rückzahlung des Bafögs wird doch erst aktuell, wenn Du wirtschaftlich dazu in der Lage bist. Oder hat sich da etwas geändert in den letzten 25 Jahren, und man muß das Bafög innerhalb einer bestimmten Frist zurückzahlen, egal ob man es kann oder nicht ?
Zur Rückzahlung "wirtschaftlich in der Lage" kannst Du aber erst sein, wenn Du schuldenfrei bist...auch in Bezug auf Dein potentielles Erbe (das mal für Deine Altersversorgung herhalten muß !!) , oder sehe ich das falsch
Das mit der Krankenversicherung kann man doch auch mit einer langfristigen Reisekrankenverischerung managen.. wenn Du als Deinen gewöhnlichen Aufenthaltsort in D angibst....
Da Du bereits einen Job in HK sicher hast, und hier nicht sonst gebunden bist, würde ich es an Deiner Stelle unbedingt versuchen, dort Fuß zu fassen. Mach ja nicht-- so wie ich damals...vor 30 Jahren --- den Fehler, aus lauter "Sicherheitsbedenken" diese Chance ungenutzt zu lassen!
Wenn Du hier bleibst, wirst Du es Dein langes Leben lang zutiefst bereuen !
ich weiß, wovon ich schreibe....
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Klingt paradox. Hast du da etwas verdreht?Hendrik hat geschrieben:Laut Gehaltsstatistik wäre ich für einen Einsteiger in HK über-bezahlt, aber jedoch deutlich unter dem was ich in Deutschland verdienen könnte.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Hmmm
Wenn ich es richtig verstanden habe, bist du gegenueber jemanden aus deiner naeheren Verwandtschaft ein eVerpflichtung eingegangen. Heisst also, wenn du diese Verpflichtung nicht erfuellen kannst, wirst du diese Person enttaeuschen und ausserdem wird diese Person und/oder du einiges an Geld verlieren.
In HK koenntest du sofort anfangen in einem Job der dir gefaellt, einer Firma die dir gefaellt und in einem Umfeld, das dir gefaellt. Eine Perspektive, die sich dir in Deutschland noch nicht geboten hat. Aber: du wirst dort weniger verdienen als du es in Deutschland koenntest (wenn du einen Job bekommst).
Ich kenne nicht deine Beweggruende, warum du diese Verpflichtung eingegangen bist, aber rein moralisch wuerde ich dir raten den Weg zu gehen der es dir ermoeglicht, diese Verpflichtung zu erfuellen.
Andererseits hast du mit HK vielleicht eine Moeglichkeit, die du so schnell nicht wieder bekommst und danach bieten sich dir vielleicht bessere Alternativen als du sie jetzt bekommen kannst.
Keine leichte Entscheidung, aber du solltest fuer dich selbst ueberdenken (wie Grufti schrieb), was fuer dich den hoeheren Wert hat.
Wenn ich es richtig verstanden habe, bist du gegenueber jemanden aus deiner naeheren Verwandtschaft ein eVerpflichtung eingegangen. Heisst also, wenn du diese Verpflichtung nicht erfuellen kannst, wirst du diese Person enttaeuschen und ausserdem wird diese Person und/oder du einiges an Geld verlieren.
In HK koenntest du sofort anfangen in einem Job der dir gefaellt, einer Firma die dir gefaellt und in einem Umfeld, das dir gefaellt. Eine Perspektive, die sich dir in Deutschland noch nicht geboten hat. Aber: du wirst dort weniger verdienen als du es in Deutschland koenntest (wenn du einen Job bekommst).
Ich kenne nicht deine Beweggruende, warum du diese Verpflichtung eingegangen bist, aber rein moralisch wuerde ich dir raten den Weg zu gehen der es dir ermoeglicht, diese Verpflichtung zu erfuellen.
Andererseits hast du mit HK vielleicht eine Moeglichkeit, die du so schnell nicht wieder bekommst und danach bieten sich dir vielleicht bessere Alternativen als du sie jetzt bekommen kannst.
Keine leichte Entscheidung, aber du solltest fuer dich selbst ueberdenken (wie Grufti schrieb), was fuer dich den hoeheren Wert hat.
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
Shanghai - seit 2009
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Es ist nur indirekt meine Verpflichtung. Diese Person hat die Hypothek für sich selber aufgenommen aus freien Stücken, da sie unfähig ist mit Geld zu rechnen. Die Hypothek wurde NICHT für mich aufgenommen und hat keine Verbindung zu mir. Aber diese Person ist unwillig sich mal am Riemen zu reissen und zu sparen. Insofern werde ich zahlen müssen, wenn ich das Erbe haben will.
Die Alternative ist die Zwangsversteigerung. Das ist hochgradig unsinnig, da das hypothekenbelastete Objekt, ein Haus, dann mit viel Verlust zwangsversteigert werden würde. Der Verlust liegt wohl jenseits von 100.000 Euro in dem Fall.
Die Alternative ist die Zwangsversteigerung. Das ist hochgradig unsinnig, da das hypothekenbelastete Objekt, ein Haus, dann mit viel Verlust zwangsversteigert werden würde. Der Verlust liegt wohl jenseits von 100.000 Euro in dem Fall.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Wenn das Haus interessant ist dann würde ich auf die Zwangsversteigerung warten, dann wird es billiger.Hendrik hat geschrieben:Die Alternative ist die Zwangsversteigerung. Das ist hochgradig unsinnig, da das hypothekenbelastete Objekt, ein Haus, dann mit viel Verlust zwangsversteigert werden würde. Der Verlust liegt wohl jenseits von 100.000 Euro in dem Fall.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Eine Zwangsversteigerung wird nur dann sinnvoll, wenn die Hypothekenbelastung höher ist, als der Kaufpreis. In dem Fall würde ich einfach bei der Versteigerung mitbieten. Ist aber leider nicht so. Die Hypothek ist 1/5 des grob geschätzten Verkehrswertes. Bei einer Zwangsversteigerung kann man mit 60% Verkehrswert rechnen laut google.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Einsteiger IT-Bereich, lautHK_Yan hat geschrieben:Klingt paradox. Hast du da etwas verdreht?Hendrik hat geschrieben:Laut Gehaltsstatistik wäre ich für einen Einsteiger in HK über-bezahlt, aber jedoch deutlich unter dem was ich in Deutschland verdienen könnte.
http://www.jobsdb.com/HK/EN/V6HTML/JobS ... nformation" target="_blank
überbezahlt.
In Deutschland sind aber wohl 40.000 Euro pro Jahr möglich.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
Das gilt für CHINESEN und nicht für dich. Weder wohnst du im Public Housing Estate noch bei Muttern.Hendrik hat geschrieben:Einsteiger IT-Bereich, laut
http://www.jobsdb.com/HK/EN/V6HTML/JobS ... nformation" target="_blank
überbezahlt.
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Re: Wieviel Lohn weniger ist es wert in China zu arbeiten?
endlich mal wieder ein thema zu dem ich auch etwas schreiben kann und moechte.
Zuerst mal, bin ich in ca. der gleichen Situation wie du, Hendrik, mit zwei Ausnahmen:
- ich muss keine Hypothek abbezahlen
- ich habe den Schritt schon gewagt und arbeite schon in China fuer ein gutes Stueck weniger als in Deutschland (allerdings weitaus mehr als der Durchschnitt in China fuer Chinesen)
Ansonsten arbeite ich auch in der IT und leider ist es so, dass in dem Berufszweig, die Chancen in China Fuss zu fassen oder gar entsendet zu werden relativ gering ist. Ich kann dir auch sagen dass ich bisher noch nicht von meiner Entscheidung profitiert habe, allerdings arbeite ich auch erst knapp 1 Jahr hier. Ich denke bevor man nicht mindestens 2 Jahre (relevante) Berufserfahrung aufweisen kann macht es die Sache sogar noch schwerer hier einen richtig gut bezahlten Job zu finden.
Ich bereue die Entscheidung aber auch nicht, habe aber auch nicht wie du solche "Schulden". Die Frage ist auch wie eilig es mit der Hypothek ist? Duerfen es noch ein paar Jahre sein oder muss das Ganze sofort abgezahlt werden?
Die naechste Frage ist bist du eher der Typ der auf Nummer sicher geht oder es doch einmal darauf ankommen laesst? Ich bin mir sicher, dass du mit dem HK Einkommen sicherlich einiges sparen kannst und evtl. sogar das entsprechende Geld aufbringen kannst, nur wirst du dafuer wohl auch auf einiges verzichten muessen (weiss ja nicht wie oft du nach Hause fliegen willst oder dir andere Sachen goennen moechtest). Zumindest anfangs laeuft es wohl darauf hinaus. Wenn du das nicht willst dann arbeite lieber in Deutschland. Ansonsten wuerde ich Grufti recht geben. Nutz die Chance! Sie kommt evtl. nicht so schnell wieder.
Btw. Bedenke auch, dass deine Jobsituation sich im Laufe der Zeit aendern kann (sprich besseres Gehalt mit mehr Berufserfahrung oder anderer/neuer Job) oder du vlt. auch wieder nach Deutschland zurueck willst (und mit der Erfahrung dann sicherlich auch nicht schlecht bezahlt wirst).
Zuerst mal, bin ich in ca. der gleichen Situation wie du, Hendrik, mit zwei Ausnahmen:
- ich muss keine Hypothek abbezahlen
- ich habe den Schritt schon gewagt und arbeite schon in China fuer ein gutes Stueck weniger als in Deutschland (allerdings weitaus mehr als der Durchschnitt in China fuer Chinesen)
Ansonsten arbeite ich auch in der IT und leider ist es so, dass in dem Berufszweig, die Chancen in China Fuss zu fassen oder gar entsendet zu werden relativ gering ist. Ich kann dir auch sagen dass ich bisher noch nicht von meiner Entscheidung profitiert habe, allerdings arbeite ich auch erst knapp 1 Jahr hier. Ich denke bevor man nicht mindestens 2 Jahre (relevante) Berufserfahrung aufweisen kann macht es die Sache sogar noch schwerer hier einen richtig gut bezahlten Job zu finden.
Ich bereue die Entscheidung aber auch nicht, habe aber auch nicht wie du solche "Schulden". Die Frage ist auch wie eilig es mit der Hypothek ist? Duerfen es noch ein paar Jahre sein oder muss das Ganze sofort abgezahlt werden?
Die naechste Frage ist bist du eher der Typ der auf Nummer sicher geht oder es doch einmal darauf ankommen laesst? Ich bin mir sicher, dass du mit dem HK Einkommen sicherlich einiges sparen kannst und evtl. sogar das entsprechende Geld aufbringen kannst, nur wirst du dafuer wohl auch auf einiges verzichten muessen (weiss ja nicht wie oft du nach Hause fliegen willst oder dir andere Sachen goennen moechtest). Zumindest anfangs laeuft es wohl darauf hinaus. Wenn du das nicht willst dann arbeite lieber in Deutschland. Ansonsten wuerde ich Grufti recht geben. Nutz die Chance! Sie kommt evtl. nicht so schnell wieder.
Btw. Bedenke auch, dass deine Jobsituation sich im Laufe der Zeit aendern kann (sprich besseres Gehalt mit mehr Berufserfahrung oder anderer/neuer Job) oder du vlt. auch wieder nach Deutschland zurueck willst (und mit der Erfahrung dann sicherlich auch nicht schlecht bezahlt wirst).
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