Gruss
/dev/urandom

Wie gesagt, man merkt die Absicht und man ist verstimmt.Kraken hat geschrieben:Auch interessant, ist dieser Auszug aus einem Artikel über die KP, aus der Süddeutschen Zeitung.
GrußAußerdem ist die Kommunistische Partei ein wichtiges Karriereschmiermittel. Jener totalitäre Machtapparat, der das riesige Reich zusammenhält, dessen Vertreter in jeder Universität und in praktisch jedem großen Unternehmen sitzen. Die Partei, die Oppositionelle einsperrt, verantwortlich war für das Massaker rund um den Platz des Himmlischen Friedens, die ein Land regiert, in dem jedes Jahr 4000 Todes-urteile vollstreckt werden. Sie ist nicht nur totalitär, sondern auch elitär – nur die besten Studenten dürfen Mitglied werden. Wenn sie gefragt werden, tun sie es, denn es hilft bei der Jobsuche. »Ich mache mir keine Gedanken über Menschenrechte, ich mache mir Gedanken darüber, ob ich einen Job finde«, sagt zum Beispiel eine Studentin aus Peking.
Kraken

Nadja Kirsten und Philipp SchwenkeKraken hat geschrieben:Wer der Autor ist, kann ich leider nicht sagen, denn es war soweit ich mich entsinnen kann keiner angegeben.

beowulf hat geschrieben: ps - nicht sz, sondern diezeit mit dem dumpfen Artikelnahmen "Muss ich jetzt chinesisch lernen?"

Ich schreib morgen ausführlicher dazu. Will das jetzt nicht in 2-3 Sätzen abhandeln. Dafür ist das Thema viel zu interessant oder anders gesagt: Antwort kommt noch, nicht böse seinKraken hat geschrieben:Ich verstehe im Moment ehrlich gesagt nicht, was an dem einen Auszug so verkehrt sein soll und wieso dies denn nun wieder einmal der deutsche "Gutmensch" - Reflex durchschimmert?

...und Kinder die den Wunsch äußern "Polizisten" "Feuerwehrmänner" oder "Piloten" zu werden? Sind die sich der massiven Verantwortung und der Tragweite bewusst, die auch diese Berufe unter anderem mit sich bringen?Kraken hat geschrieben:Wer der Autor ist, kann ich leider nicht sagen, denn es war soweit ich mich entsinnen kann keiner angegeben. Ich persönlich glaube nicht, dass sich ein Kind von 6 Jahren bewusst dafür entscheidet, ein korrupter Beamter zu werden, da diese die Tragweite, geschweige denn sich überhaupt über den tieferen Sinn dieses Terminus im Klaren sind.
Bei Studenten kann man ruhig davon ausgehen, allerdings ist China da keine Ausnahme, was derartige Übel betrifft. Dem Rest des Artikels, kann ich ansonsten ohne weiteres zustimmen.
Gruß
Kraken


Muss sich um Selbstironie handeln, ne? *hehe* Naja...er unterrichtet ja "nur" Englisch, von daher muss das mit der Deutschen Grammatik nicht so ganz stimmen.Die ersten beiden richtigen Unterrichtswochen an der Schule in Chanchun habe ich geschafft und versuche, Schülern im Alter zwischen 12 und 15 die englische Sprache näher bringen.

RoyalTramp hat geschrieben:Aus dem Artikel:
Muss sich um Selbstironie handeln, ne? *hehe* Naja...er unterrichtet ja "nur" Englisch, von daher muss das mit der Deutschen Grammatik nicht so ganz stimmen.Die ersten beiden richtigen Unterrichtswochen an der Schule in Chanchun habe ich geschafft und versuche, Schülern im Alter zwischen 12 und 15 die englische Sprache näher bringen.

"versuche" + Infinitivsatz? - "und versuche, Schülern die englische Sprache näher zu bringen"wuseltiger hat geschrieben:RoyalTramp hat geschrieben:Aus dem Artikel:
Muss sich um Selbstironie handeln, ne? *hehe* Naja...er unterrichtet ja "nur" Englisch, von daher muss das mit der Deutschen Grammatik nicht so ganz stimmen.Die ersten beiden richtigen Unterrichtswochen an der Schule in Chanchun habe ich geschafft und versuche, Schülern im Alter zwischen 12 und 15 die englische Sprache näher bringen.
Wo soll da jetzt der Fehler sein???

Er möchte wahrscheinlich gern noch ein "zu" haben, aber meinem Sprachgefühl nach würde ich beides "zulassen"; vielleicht fehlt ja Royal hier die Fantasie, die er bei Chinesisch fordertwuseltiger hat geschrieben:RoyalTramp hat geschrieben:Aus dem Artikel:
Muss sich um Selbstironie handeln, ne? *hehe* Naja...er unterrichtet ja "nur" Englisch, von daher muss das mit der Deutschen Grammatik nicht so ganz stimmen.Die ersten beiden richtigen Unterrichtswochen an der Schule in Chanchun habe ich geschafft und versuche, Schülern im Alter zwischen 12 und 15 die englische Sprache näher bringen.
Wo soll da jetzt der Fehler sein???


das bedeutet, Du hast den Satz, so wie er da steht, nicht verstanden? Ja der Infinitv hat eine Bedeutung, es ist die Grundform des Verbs. Wohingegen der "erweiterte Infinitiv mit zu" nicht unbedingt für das Textverständnis notwendig ist.RoyalTramp hat geschrieben:aber wenn im Deutschen der Inifinitiv nicht klappt...dann ist es schon recht essig, denn der Infinitiv ist gerade grammatikalisch nicht ohne Bedeutung (leicht untertrieben).
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast