gibt es gott ?
Re: gibt es gott ?
@ Saiber: Deine Intention kann ich von Deinem Standpunkt aus nachvollziehen, aber es gehört eben auch zum Grundrecht der Religionsfreiheit dazu, seinen Glauben auch öffentlich zu vertreten und auch neue Anhänger dafür zu gewinnen. Und gerade wenn man an die Naturwissenschaften oder politische Meinungen denkt, sind neue Erkenntnisse oder Meinungen ähnlich "intolerant" verbreitet worden (hier verstehe ich unter Intoleranz, dass man keine andere Meinung neben der eigenen gelten lässt).
Der geistige "Kampf der Meinungen" ist auch generell in einer freien Demokratie ein unverzichtbarer Bestandteil der Meinungsfreiheit. Und da muss man eben auch akzeptieren, dass eine Meinung die andere verdrängt. Des weiteren beinhaltet die Religionsfreiheit auch die negative Freiheit, eine religiöse Überzeugung abzulehnen oder auch keine zu haben.
Ausserdem ist es eben immer so, dass wenn verschiedene Meinungen aufeinanderprallen, es Konflikte gibt. Du hast natürlich recht, dass es keine Auseinandersetzungen in Sachen Religion gäbe, wenn alle Menschen Atheisten wären. Das wäre aber genauso der Fall, wenn alle Menschen Christen oder Moslems etc.nach einer bestimmten Glaubensrichtung wären. Da weder das eine noch das andere erreicht werden kann, wird man wohl oder übel mit gewissen Konflikten leben müssen.
In Sachen Aggressivität und Rücksichtslosigkeit dürfte momentan aber der Islam dem Christentum bei weitem den Rang abgelaufen haben. Vom religiösen Terrorismus ist das Christentum trotz manchen dummen Gelabers eines G.W. Bush von "Kreuzzug" etc. doch weit entfernt.
Der geistige "Kampf der Meinungen" ist auch generell in einer freien Demokratie ein unverzichtbarer Bestandteil der Meinungsfreiheit. Und da muss man eben auch akzeptieren, dass eine Meinung die andere verdrängt. Des weiteren beinhaltet die Religionsfreiheit auch die negative Freiheit, eine religiöse Überzeugung abzulehnen oder auch keine zu haben.
Ausserdem ist es eben immer so, dass wenn verschiedene Meinungen aufeinanderprallen, es Konflikte gibt. Du hast natürlich recht, dass es keine Auseinandersetzungen in Sachen Religion gäbe, wenn alle Menschen Atheisten wären. Das wäre aber genauso der Fall, wenn alle Menschen Christen oder Moslems etc.nach einer bestimmten Glaubensrichtung wären. Da weder das eine noch das andere erreicht werden kann, wird man wohl oder übel mit gewissen Konflikten leben müssen.
In Sachen Aggressivität und Rücksichtslosigkeit dürfte momentan aber der Islam dem Christentum bei weitem den Rang abgelaufen haben. Vom religiösen Terrorismus ist das Christentum trotz manchen dummen Gelabers eines G.W. Bush von "Kreuzzug" etc. doch weit entfernt.
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jadelixx
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Re: gibt es gott ?
Meiner Meinung nach betrifft es nicht nur die 3 Grossen, sondern einfach jede Religion, die ueberlebt hat. Auch hier greifen die Gesetze der Evolution. Schwache Religionen, die friedlich geblieben sind, wurden einfach ausradiert. Die Geschichte, wie sie ueberliefert wurde, kann nicht stimmen. Heute, besonders seit es elektronische Informationsnetze gibt, ist es offensichtlich, wie oft Information manipuliert wird, wenn man den Maechtigen dazu die Gelegenheit gibt. Selbst in einer Demokratie ist es so.Saiber hat geschrieben:Meine Intention dieser Diskussion ist nicht einen von seinem Glauben/Religion zu bringen aber dagegen zu sein, dass man diesen Glauben/Religion penetrant verbreitet und als die alleinige Wahrheit und Heil darzustellen. Insbesondere, sind von allen Religionen und Glaubensrichtungen, die Drei Grossen, die am Herrschsuechtigsten und Intolerantesten und von den Dreien der Christentum der am Aufdringlichsten, Aggressivsten und Ruecksichtslosesten.
In anderen Gesellschaftordnungen in denen totale Informationskontrolle bestand, ist es eher schlimmer. Zumal die Schreiberlinge und deren Produkte frueher meist eine ueberschaubare Schar waren.
Das Christentum hat sich ueber alle Kontinente vor allem mit Krieg durchgesetzt. Bush hat uns nochmal aufgezeigt, wie das geht. Er war sicher keine Ausnahme. Sowas kann man in Zukunft nur ausschliessen, in dem man die Menschen darueber aufklaert, wie gefaehrlich Religion ist.
Sehe ich auch so, heutzutage ist es nur noch ein Grund, sich zu distanzieren. Die Tuerken duerfen nicht in die EU, weil sie nicht zu unseren christlichen Werten passen ... also abschlachten oder abbrennen von Andersdenkenden?Die Frage ist was uns diese Religionen bringen. Fuer den einzelnen Menschen ist die Sachlage klar. Ihm wird das Heil und das Paradies versprochen. Und fuer die Weltgemeinschaft als Ganzen? Nur hinderlich fuer die Weiterentwicklung und der Voelkerverstaendigung.
Fuer mich persoenlich haben diese Grossen Drei (die Drei, weil sie am Intolerantesten sind) in all den Tausenden Jahren mehr Schaden angerichtet als sie der Menschheit genutzt haben und solange wir Religionen einen sehr hohen Stellenwert in der Gesellschaft gewaehren, solange werden wir auf breiter Ebene nie zum Konsens finden koennen.
Tatsaechlich kommen einige Probleme auf die gesamte Menschheit zu. Wenn die Religioesen jede Naturkatastrophe fuer sich nutzen, um Leute zu werben und auf Befehle von Gott einzuschwoeren, laeuft es fuer die Christen wie eine sich selbst erfuellende Prophezeiung. Die werden dann sicher wieder jede Form von wissenschaftlicher Forschung unterdruecken.
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Re: gibt es gott ?
@jadelixx: Ich glaube, die Gründe liegen eher darin, dass man die Flut von türkischen Gastarbeitern in der EU nicht haben will. Und dann gibt man dem eben einen anderen Anstrich,indem man irgend etwas von Werten sagt.
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Re: gibt es gott ?
Bei den Naturwissenschaften - expliziet den Naturgesetzen gehts aber nicht um Meinungen.jjflash hat geschrieben:aber es gehört eben auch zum Grundrecht der Religionsfreiheit dazu, seinen Glauben auch öffentlich zu vertreten und auch neue Anhänger dafür zu gewinnen. Und gerade wenn man an die Naturwissenschaften oder politische Meinungen denkt, sind neue Erkenntnisse oder Meinungen ähnlich "intolerant" verbreitet worden (hier verstehe ich unter Intoleranz, dass man keine andere Meinung neben der eigenen gelten lässt).
Die Naturgesetze sind universel gültig - da gibts Nichts aber auch gar Nichts drann zu rütteln (auch wenn der Vatikan Jahrhunderte gebraucht hat, um das zu realisieren).
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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Re: gibt es gott ?
ich denke wir sind mittlereweile so weit gekommen zu erkennen, dass manche Relgionen insbesondere der monoth. Christentum alles andere als mit dem allgemeinen Grundgesetz vereinbar ist. Du kannst nicht ein Recht fuer dich alleine beanspruchen wobei du gleichzeitig anderen dieses Recht nicht gewaehrst (per eigener Relgionsanschauung).jjflash hat geschrieben:aber es gehört eben auch zum Grundrecht der Religionsfreiheit dazu, seinen Glauben auch öffentlich zu vertreten und auch neue Anhänger dafür zu gewinnen.
Unter Religionsfreiheit sollte man verstehen, dass zwar jeder seinen Glauben ungehindert nachgehen kann aber derjenige auch eingestehen muss dass es ausser seinem eigenen auch andere gibt, die man ausnahmslos anerkennen muss. Der Monotheismus in seiner Essenz tut das nicht und verstoesst im Grunde gegen dieses Grundrecht. Er toleriert schon in vorneherein keine anderen Gottheiten und somit Religionen neben sich und nimmt sich das Recht heraus diese zu verdraengen, deren Daseinsberechtigung zu entziehen und ihre Anhaenger zu assimilieren. Ein agressiver Eingriff und Angriff auf deren Existenz. Die sogenannte Religionsfreiheit dient nur denen, deren organisatorische Institution am staerksten ist und diese zu seinen Gunsten ausnutzen kann. Eine wirkliche Freiheit der Relgionen gibt es nicht und wird es nicht geben. Wenn es so sein sollte, muesste man z.B. dem Christentum es per Gesetz verbieten zu Missionieren. Und das tut man nicht.
Ein falscher Vergleich. Wir reden hier nicht darum ob z.B. ein Apfel besser schmeckt als eine Pflaume und je nachdem die eine oder andere ablehnt oder man als Kompromiss eine Apfelsine waehlt, sondern um eine Ueberzeugung, die die grundlegende Bestandteile fuer das Leben einer Gesellschaft unabaenderbar beeinflusst und dirigiert. Es gibt hierbei nur die eine und einzige Wahrheit und keine andere wird angenommen und toleriert. Es gibt hier keinen Kompromiss und kein Abruecken und Hinterfragen. Das waere dann ein Zweifeln an seine eigene Glaubenslehre. Nur weil man z.B. einen Atheisten oder Anhaenger anderer Relgionsgemeinschaften hinnimmt, heisst es nicht dass man ihn in seinem Glauben toleriert. Er wird als „verloren“ angesehen und weiter....(man kann sich das denken - Blasphemie). Konform der Reglionsfreiheit und Meinungsfreiheit ist man deshalb noch lange nicht. Wie kann man auch wenn die eigene Religion selbst nicht konform ist mit der sogenannten Relgionsfreiheit. Eine Farce.jjflash hat geschrieben:Und gerade wenn man an die Naturwissenschaften oder politische Meinungen denkt, sind neue Erkenntnisse oder Meinungen ähnlich "intolerant" verbreitet worden (hier verstehe ich unter Intoleranz, dass man keine andere Meinung neben der eigenen gelten lässt).
Der geistige "Kampf der Meinungen" ist auch generell in einer freien Demokratie ein unverzichtbarer Bestandteil der Meinungsfreiheit. Und da muss man eben auch akzeptieren, dass eine Meinung die andere verdrängt. Des weiteren beinhaltet die Religionsfreiheit auch die negative Freiheit, eine religiöse Überzeugung abzulehnen oder auch keine zu haben. Ausserdem ist es eben immer so, dass wenn verschiedene Meinungen aufeinanderprallen, es Konflikte gibt. Etc. Etc.
Der Islam oder das Judentum wirbt nicht Oeffentlich penetrant fuer seine Glaubensrichtung und missioniert nicht auf einer der aggressivsten und hinterlistigsten Art und Weise ohne Ruecksicht auf andere, wo einem es nur schlecht werden kann.In Sachen Aggressivität und Rücksichtslosigkeit dürfte momentan aber der Islam dem Christentum bei weitem den Rang abgelaufen haben. Vom religiösen Terrorismus ist das Christentum trotz manchen dummen Gelabers eines G.W. Bush von "Kreuzzug" etc. doch weit entfernt.
Und Radikal Islamisten, die fuer den aktuell rel. Terrorismus veranwortlich sind, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen und eigentlich auch nichts in der Birne haben, hernehmen als fuer das groesste Uebel und Ursache fuer die herrschende Gewalt, ist das was man als „leichte Loesung und Erklaerung“ nennen kann. Auch wenn man einen Bin Laden, Al Quaida, Taliban usw. ausradiert. Es werden neue entstehen.
Und schoen dass du von G.W. Bush redest. Es hat keine Woche gedauert als man Afghanistan und den Irak erobert hat, bis die ersten Christlichen Missionare dort gewildert haben. Waren und sind die Befuerchtungen der radikal islamistischen „Gotteskrieger“ doch berechtigt gewesen?
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
Re: gibt es gott ?
Von Göttern die Naturgesetze symbolisieren zum Ein- Götterglaube, letztendlich ist Gott nur Natur und keine Person, auch wenn es im Laufe der Zeit in den Religionen sehr stark zu Personalisierung dieses Wortes gekommen ist und die Leute gerne vergessen was hinter diesem Wort steckt.chinesin hat geschrieben:ich finde echt bloed an gott zu glauben
wo ist der gott ,wer ist der gott ?? was hat der gott uns getan ???
alle miseren , unrecht.....auf dieser welt hat gott uns gebracht ,denn er entscheidet alles ...
Da Gott keine Person ist, daher kümmert es Gott auch Nicht ob es Leid, Hunger und Kriege gibt.
Re: gibt es gott ?
@Saiber: Deine Auffassungen unterscheiden sich leider nicht sehr viel von denen, die in totalitären Regimes herrschen. Dort wird auch etwas verboten, um andere angeblich zu "befreien". Wenn man den Religionen einen Maulkorb anlegen sollte, müsste man das aber auch mit denen machen, die alle Religionen ablehnen, nämlich den Theisten und Atheisten.
Und in Sachen Islam: Jesus kann man karikieren, wie man will, ausser einer öffentlichen Stellungnahme des Papstes und lauen Protestes wird man nichts bemerken. Karikiert man Mohammed, muss man mit erdrutschartigen, gewaltsamen Protesten in der ganzen Welt rechnen.
Und in Sachen Islam: Jesus kann man karikieren, wie man will, ausser einer öffentlichen Stellungnahme des Papstes und lauen Protestes wird man nichts bemerken. Karikiert man Mohammed, muss man mit erdrutschartigen, gewaltsamen Protesten in der ganzen Welt rechnen.
Re: gibt es gott ?
Das klingt dann schon wieder etwas religiös.ingo_001 hat geschrieben:Die Naturgesetze sind universel gültig
Wikipedia:
"Eine geschlossene Theorie ist die Gesamtheit von Gesetzen, die ein ganzes Gebiet vollständig beschreiben, wie z. B. die Maxwellschen Gleichungen die gesamte Elektrodynamik beschreiben. Dies gilt allerdings wieder nur in den definierten Grenzen und Modellen (idealer Leiter, ideales Vakuum etc.)."
"Der Übergang von der Newton'schen Physik zur Relativistik Albert Einsteins zeigt, wie sich als unumstößlich erkannt geglaubte Gesetze dann doch nur als Modell für einen Spezialfall (nämlich für kleine Geschwindigkeiten und Massen) erweisen."
Das Judentum ist ein Sonderfall, was Missionierung angeht. Aber beim Islam wäre ich mit so einer Aussage sehr vorsichtig. Der ist nicht durch reines Bevölkerungswachstum & Herzensgüte so groß geworden.Saiber hat geschrieben:Der Islam oder das Judentum wirbt nicht Oeffentlich penetrant fuer seine Glaubensrichtung und missioniert nicht auf einer der aggressivsten und hinterlistigsten Art und Weise ohne Ruecksicht auf andere, wo einem es nur schlecht werden kann.
Woher weißt Du das? Hast Du auch ein heiliges Buch, worauf Du zurückgreifen kannst?apk hat geschrieben:letztendlich ist Gott nur Natur und keine Person
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Re: gibt es gott ?
Keiner will und kann hier etwas verbieten, wie du schon selbst erkannt hast. Das ist auch nicht mein Verlangen. Man solle nur Religionen keinen grossen Stellenwert in der Gesellschaft einraeumen und auf politischer Ebene schon mal gar nicht. Das Missionieren aber besonders die Aktive Missionierung sollte bei den gegebenen Umstaenden nochmal ueberdacht werden.jjflash hat geschrieben:@Saiber: Deine Auffassungen unterscheiden sich leider nicht sehr viel von denen, die in totalitären Regimes herrschen. Dort wird auch etwas verboten, um andere angeblich zu "befreien". Wenn man den Religionen einen Maulkorb anlegen sollte, müsste man das aber auch mit denen machen, die alle Religionen ablehnen, nämlich den Theisten und Atheisten.
Desweiteren leuchtet mir persoenlich immer noch nicht ein wie man den Atheismus als Religion ansehen kann. Ich wuerde da hoechstens einen Naturalismus/Realismus sehen.
Ich denke das liegt auf der Hand warum es diese Unterschiede in den Reaktionen gibt. Ohne jetzt die Gefahr des religioesen Terrorismus und der verbundenen Gewalt zu verharmlosen sollte man aber auch bedenken, dass man es mit zwei verschiedenen Gesellschaften mit verschiedenen Werten zu tun hat und nicht weniger wichtig ist der Aspekt, dass diese Gesellschaften ungleich hohe Lebenstandarde haben.jjflash hat geschrieben:Und in Sachen Islam: Jesus kann man karikieren, wie man will, ausser einer öffentlichen Stellungnahme des Papstes und lauen Protestes wird man nichts bemerken. Karikiert man Mohammed, muss man mit erdrutschartigen, gewaltsamen Protesten in der ganzen Welt rechnen.
In den Medien wurden natuerlich einseitig protestierende, drohende und fluchende Moslems/Islamisten gezeigt, die Fahnen und alles moegliche verbrannten. Was das aber fuer Leute sind und wie sie leben, dass wird weniger beleuchtet. Ich kenne einpaar gut gehende und gebildete Moslems, die lediglich bei dem Thema den Kopf schuettelten. Muss zwar nichts aussagen aber so nur nebenbei.
In einer umgekehrten Situation aber in gewissen unterentwickelten Regionen wo das Christentum herrscht wuerde man auch nicht gerade angenehme Reaktionen von stark Glaeubigen erleben. Desweiteren, interessant hierbei ist auch der Paragraph 166 des Deutschen StGB (Gotteslaesterungsparagraph) und einige aus der Christlichen Union (die haben gerade die Wahl wieder gewonnen) wuerden ihn noch gerne verschaerft sehen. Soviel zu von dir erwaehnten „Meinungsfreiheit“ und der Gleichheit der Religionen. Einige sind nun mal gleicher. Nichtsdestotrotz kann man auch hier sehen was Religionen alles anrichten koennen.
Nein ist er nicht sondern durch Eroberung und natuerlich Missionierung, bei welchem der Christentum den beiden aber bei weitem den Rang ablaeuft und in der Art und Weise sehr fragwuerdig und sehr „aggressiv“. In dem Zusammenhang ist das gemeint.bossel hat geschrieben: Aber beim Islam wäre ich mit so einer Aussage sehr vorsichtig. Der ist nicht durch reines Bevölkerungswachstum & Herzensgüte so groß geworden.
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Re: gibt es gott ?
@ Saiber: Es dürfte schwer sein, den Begriff der Missionierung überhaupt zu definieren. Denn damit istz nicht nur das Von Haus zu Haus Gehen (z.B. der Zeugen Jehovas) gemeint. Missionierung geschieht durch Verbreiten von Schriften, Stellungnahmen, Verkauf der Bibel, etc. Im privaten Bereich ist es ohnehin schwer fassbar. Wenn man offen seine Meinung kundtut und andere Menschen schon daduurch überzeugt werden, ist dies bereits schon eine Art der Missionierung. Ist z. B. das, was ich hier mache, nicht auch schon Missionieren? Und wenn Du anführst, dass die anderen beiden Religionen Judentum und Islam weniger aktiv missionieren, ist das nicht Sache der Christen. Denn die anderen könnten ja auch aktiver werden. Wenn sie das nicht tun, ist das ihre Entscheidung.
Atheismus ist vordergründig natürlich keine Religion, da er gerade die Existenz Gottes und damit die Religionen ablehnt. Hintergründig ist es aber doch eine religiöse Ansicht, da er ebenfalls nur mit Glauben zu tun hat. Auch die Ablehnung von Religion ist im Grunde eine religiöse Meinung.
Und was ich meine, ist, dass wenn man die Missionierung durch die Religionen verbietet, man dann nicht erlauben kann, dass un- und antireligiöse Meinungen ungehindert verbreitet werden können. Denn sonst würden die Religionen quasi zum "Freiwild" ihrer Gegner, denn sie könnten sich nicht mehr ausbreiten und würden somit nur noch Anhänger verlieren.
Dass der Islam auch durch die mangelnde Bildung vieler seiner Anhänger radikaler erscheint, mag zwar stimmen. Es ist aber auch Fakt, dass es eben zu diesen Protesten kam. Sogar bei islamkritischen Ausstellungen etc. in Deutschland gab es Drohungen, dass "Steine fliegen könnten."
Der "Gotteslästerungsparagraph" ist heute bei uns faktisch wirkungslos, da zusätzlich zur Beschimpfung des religiösen Bekenntnisses die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens kommt. Und man kann sich gerade beim Stand unserer Bildung und Toleranz hier vorstellen, dass es so etwas wohl kaum mehr gibt. Dass man z.B. aber kaum ins Kino gehen kann, ohne dass in dem Film eine verächtliche Äusserung über Gott, die Kirche oder Jesus gemacht wird, wirkt für Gläubige teilweise sehr verletzend und ist in dieser Häufigkeit nicht hinnehmbar. Natürlich müsste man auch andere Religionen genauso vor Schmähungen schützen, was sich schon allein aus dem Gleichheitsgrundsatz und der Religionsfreiheit ergibt.
Atheismus ist vordergründig natürlich keine Religion, da er gerade die Existenz Gottes und damit die Religionen ablehnt. Hintergründig ist es aber doch eine religiöse Ansicht, da er ebenfalls nur mit Glauben zu tun hat. Auch die Ablehnung von Religion ist im Grunde eine religiöse Meinung.
Und was ich meine, ist, dass wenn man die Missionierung durch die Religionen verbietet, man dann nicht erlauben kann, dass un- und antireligiöse Meinungen ungehindert verbreitet werden können. Denn sonst würden die Religionen quasi zum "Freiwild" ihrer Gegner, denn sie könnten sich nicht mehr ausbreiten und würden somit nur noch Anhänger verlieren.
Dass der Islam auch durch die mangelnde Bildung vieler seiner Anhänger radikaler erscheint, mag zwar stimmen. Es ist aber auch Fakt, dass es eben zu diesen Protesten kam. Sogar bei islamkritischen Ausstellungen etc. in Deutschland gab es Drohungen, dass "Steine fliegen könnten."
Der "Gotteslästerungsparagraph" ist heute bei uns faktisch wirkungslos, da zusätzlich zur Beschimpfung des religiösen Bekenntnisses die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens kommt. Und man kann sich gerade beim Stand unserer Bildung und Toleranz hier vorstellen, dass es so etwas wohl kaum mehr gibt. Dass man z.B. aber kaum ins Kino gehen kann, ohne dass in dem Film eine verächtliche Äusserung über Gott, die Kirche oder Jesus gemacht wird, wirkt für Gläubige teilweise sehr verletzend und ist in dieser Häufigkeit nicht hinnehmbar. Natürlich müsste man auch andere Religionen genauso vor Schmähungen schützen, was sich schon allein aus dem Gleichheitsgrundsatz und der Religionsfreiheit ergibt.
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Re: gibt es gott ?
Wenn welche sich dafuer interessieren, werden sie schon ihre Quellen finden. Der Mensch sollte zum Berg finden und nicht der Berg zum Menschen gebracht werden. Besonders ungefragt. Ich denke das duerfte klar sein. Zudem aber waere es ein Verlust fuer die Menschheit und dessen Wissen wenn die Bibel mit all ihren Schriften verschwinden wuerde.jjflash hat geschrieben:@ Saiber: Es dürfte schwer sein, den Begriff der Missionierung überhaupt zu definieren. Denn damit istz nicht nur das Von Haus zu Haus Gehen (z.B. der Zeugen Jehovas) gemeint. Missionierung geschieht durch Verbreiten von Schriften, Stellungnahmen, Verkauf der Bibel, etc. Im privaten Bereich ist es ohnehin schwer fassbar.
Ja, wenn du auf Subebene die Absicht hast zu Bekehren (Hinterhalt).jjflash hat geschrieben:Wenn man offen seine Meinung kundtut und andere Menschen schon daduurch überzeugt werden, ist dies bereits schon eine Art der Missionierung. Ist z. B. das, was ich hier mache, nicht auch schon Missionieren?
Es sagt vieles ueber einen aus, wie aufdringlich man ist. Besonders wenn es darum geht anderen mit Bestechung oder anderenfalls Drohungen sein Produkt zu verkaufen (da sind aber dann auch die anderen beiden nicht ausgeschlossen, obwohl sie nicht so aufdringlich sind).jjflash hat geschrieben:Und wenn Du anführst, dass die anderen beiden Religionen Judentum und Islam weniger aktiv missionieren, ist das nicht Sache der Christen. Denn die anderen könnten ja auch aktiver werden. Wenn sie das nicht tun, ist das ihre Entscheidung.
Eine rationale Meinung aber keine religioese. Wenn man eine Ideologie als fuer sich nicht annehmbar ablehnt ist das eine fuer ein Individium freiheitliche auch demokratische Entscheidung. Daran ist nicht Uebernatuerliches was Religionen an und fuer sich ausmacht.jjflash hat geschrieben:Atheismus ist vordergründig natürlich keine Religion, da er gerade die Existenz Gottes und damit die Religionen ablehnt. Hintergründig ist es aber doch eine religiöse Ansicht, da er ebenfalls nur mit Glauben zu tun hat. Auch die Ablehnung von Religion ist im Grunde eine religiöse Meinung.
Desweiteren, nur wenn man etwas rational noch nicht zu erklaeren weisst muss es nicht heissen dass es ueberhaupt keine rationale Erklaerung dafuer gibt. Es gibt nichts Unerklaerbares. Nur zeitgefangene Menschen die das angebliche "Unerklaerbare" noch nicht erklaeren koennen.
Die Geschichte der Evolution und Wissenschaft hat uns das gezeigt, dass mit jeden Tag aufs Neue, mit jeder neuen Erkenntnis und wissenschaftlichen Errungenschaft, wir einen Schritt weiter sind, wir ein Raetsel loesen und Fragen beantworten koennen. Das ist Evolution und die Geschichte der Menschheit in seiner Entwicklung gibt dem Recht. Das ist auch der Grund warum Religionsfuehrer nicht mehr ruhig schlafen koennen. Mit jeder Erkenntnis schrumpft ihr Machtbereich und Einfluss. (Mit der Inquisition koennen diese den Fortschritt natuerlich leider nicht mehr aufhalten.)
Wieso wird das so aengstlich, negativ angesehen? Nur ein blindes, machtbessenes System ohne grundliegende Legitimitaet auf Macht und Fuehrung hat Angst, Macht zu verlieren.jjflash hat geschrieben:Und was ich meine, ist, dass wenn man die Missionierung durch die Religionen verbietet, man dann nicht erlauben kann, dass un- und antireligiöse Meinungen ungehindert verbreitet werden können. Denn sonst würden die Religionen quasi zum "Freiwild" ihrer Gegner, denn sie könnten sich nicht mehr ausbreiten und würden somit nur noch Anhänger verlieren.
Ich glaube kaum, dass wenn es zu einer solchen Klage vor Gericht kommt der Richter diesen Paragraphen ausser Acht laesst. „Die Gruenen“ hatten mal vor kurzen gefordert diesen Paragraphen zu streichen, aber leider wurde er es nicht und das nicht mal so lange her (vielleicht wenn ich mich entsinnere vor 6-7 Jahren).jjflash hat geschrieben:Der "Gotteslästerungsparagraph" ist heute bei uns faktisch wirkungslos, da zusätzlich zur Beschimpfung des religiösen Bekenntnisses die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens kommt. Und man kann sich gerade beim Stand unserer Bildung und Toleranz hier vorstellen, dass es so etwas wohl kaum mehr gibt.
Ich denke damit drueckst du aus, dass die weltweite erdbebenhafte Entruestung der Moslems doch gerechtfertigt war? Wenn nicht, wieso duerfen sich Christen sich entruesten und Moslems, deren Propheten durch den Kakao gezogen wird, nicht? Ausser Frage steht natuerlich ueber die Art und Weise aber das haben wir schon erlaeutert.jjflash hat geschrieben:Natürlich müsste man auch andere Religionen genauso vor Schmähungen schützen, was sich schon allein aus dem Gleichheitsgrundsatz und der Religionsfreiheit ergibt.
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Re: gibt es gott ?
Als Gott den Mann schuf, hat sie nur geübt
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Re: gibt es gott ?
leider ist die Kopie oft schlechter als das Original.Daito hat geschrieben:Als Gott den Mann schuf, hat sie nur geübt
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Re: gibt es gott ?
Der Sinn der Vorschrift ist nicht, irgendeine Religion oder Weltanschauung vor Kritik oder entgegengesetzten Anschauungen und Äusserungen zu schützen. Das geschützte Rechtsgut ist nicht das religiöse Dogma, sondern sind der öffentliche Friede und die Menschenwürde.jjflash hat geschrieben: Der "Gotteslästerungsparagraph" ist heute bei uns faktisch wirkungslos, da zusätzlich zur Beschimpfung des religiösen Bekenntnisses die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens kommt.
Im Licht der Meinungsfreiheit kann man die Sinnhaftigkeit der Vorschrift auch anzweifeln, das wird auch gemacht. Auf jeden Fall geht es darum, das Zusammenleben in der pluralistischen Gesellschaft sicherzustellen: Menschen sollten so wenig auf der Grundlage ihres Bekenntnisses oder ihrer Weltanschauung diskriminiert, verächtlich gemacht oder gar Verfolgung ausgesetzt werden. Mit der klassischen Gotteslästerung, also der Durchsetzung christlich-religiösen Wohlverhaltens durch das Strafrecht hat das nichts mehr zu tun.
a^2
Re: gibt es gott ?
Meiner Meinung nach ist auch das religiöse Empfinden des Menschen ein schützenswertes Gut. Es geht dabei nicht darum, eine Diskussion darüber zu verhindern, wie religiöser Glaube im Einzelfall gelebt wird. Dennoch sollte nach meinem Empfinden das, was anderen Menschen als das Heiligste gilt, nicht in den Dreck gezogen werden. Zumindest nicht unnötig. Und zwar für alle Religionen. Das ist eine Frage der Rücksichtnahme und des friedlichen Miteinanders.aquadraht hat geschrieben: Der Sinn der Vorschrift ist nicht, irgendeine Religion oder Weltanschauung vor Kritik oder entgegengesetzten Anschauungen und Äusserungen zu schützen. Das geschützte Rechtsgut ist nicht das religiöse Dogma, sondern sind der öffentliche Friede und die Menschenwürde.
Die Überzeugungen und Empfindungen anderer unqualifiziert mit Füßen zu treten, hat meiner Meinung nach nichts mit "Meinungsfreiheit" zu tun.
OK, das handelt jetzt sehr davon, wie das Recht aussehen SOLL. Dass es gegenwärtig nicht so ist, sehe ich auch.
Wenn man das, was anderen Menschen heilig ist, in den Schmutz zieht, grenzt das schon an Verächtlich-Machen dieser Menschen.aquadraht hat geschrieben: Auf jeden Fall geht es darum, das Zusammenleben in der pluralistischen Gesellschaft sicherzustellen: Menschen sollten so wenig auf der Grundlage ihres Bekenntnisses oder ihrer Weltanschauung diskriminiert, verächtlich gemacht oder gar Verfolgung ausgesetzt werden.
Gotteslästerung bezieht sich auf Worte (auch auf zeichenhafte Handlungen). Mit "Wohlverhalten" hat das erst mal nichts zu tun.aquadraht hat geschrieben: Mit der klassischen Gotteslästerung, also der Durchsetzung christlich-religiösen Wohlverhaltens durch das Strafrecht hat das nichts mehr zu tun.
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