"Die Chinesen kommen!"

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

hah, ich habe eine stern :lol:
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kusti
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Beitrag von kusti »

@LeChef
Du musst halt auch in die Schweiz kommen. Hier lebt es sich noch immer am besten, von allen Orten auf der ganzen Welt. Dank unseren Banken, welche sagenhafterweise jeden 5ten Franken erwirtschaften. Wer hätte das gedacht, nicht?!?


@Scipio
Woher kommst denn du, du klingst so nach Städter. Vermutlich bist du von Luzern, oder so irgend einem Fasnächtler-Ort. Das höre ich jetzt mal so raus, aus deiner Art.
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Pengembara
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Beitrag von Pengembara »

Mein Freund wil seinen Doktor an ner Uni in der Schweiz machen. Prinzipiell find ich die Idee super, ich bekomm seinen günstigen Skipass, geh skifahren im Winter und mit ihm Bergsteigen im Sommer...
Aber nur zwischen den Bergen würde ich mir zu eingeengt vorkommen, ich brauche auch mal weite Flächen und Meer...

Kunming war ganz nett, aber mal eherlich, große Städte sind sich in China alle sehr ähnlich. Da fand ich Dali/Lijiang/Shangri-la wesentlich schöner!!
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kusti
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Beitrag von kusti »

Ich finde das Schönste an der Schweiz sind die vergessenen Orte, wo man wie als in einem Zeitfenster wie vor mehreren Jahrhunderten Leben kann. Wie eben das Ursental, das Wägital, das Lötschental, etc. Das sind wirklich sehenswerte Orte.

Städte sind für nicht attraktiv. Der Lebensstandard in Städten ist sehr schlecht. Und die Lebenskosten sind horrend. Wenn dein Freund in der Schweiz studieren will, dann muss er sich einfach darauf gefasst machen, dass er sich dabei ruiniert. Hier ist es nicht wie im Rest der Welt. Hier kann nur vielleicht jeder hundertste überhaupt die Matur machen. Und jeder vermutlich tausendste darf an die Uni, wenn die Eltern Geld dafür haben. Wir sind also diesbezüglich noch eine Entwicklungsland. Bildung kann sich hier gar niemand mehr leisten. Wieder mal das hässliche Gesicht des Kapitalismus. Ich hoffe dein Freund weiss das und ist darauf vorbereitet. :lol: :lol: :lol: :lol:
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yinyang9000
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Beitrag von yinyang9000 »

Hallo Scipio,

nein, nicht nach Zürich, kenne ich doch nicht, nur Fotos von Internet...

Bei uns gibt es auch viele schöne Berge und Wald... :D ...vermisse es... :cry:
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Pengembara
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Beitrag von Pengembara »

Er hat ein Vollstipendium und außerdem wurde er bisher von 4 Unis (darunter das MIT) gefragt, ob er nicht seine Doktorarbeit bei denen machen will. Finanziell brauch er sich da also keine Sorgen zu machen, höchstwahrscheinlich bekommt er noch Geld dafür und wenn nicht, dann geht er halt wo anders hin. mir ist es auch relativ egal, denn im Endeffekt ist die Welt sehr klein geworden... :wink: :wink:
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

durch die schweiz bin ich bisher nur durhcgefahren. momentan zieht es mich aber mehr nach china. die schwiiz ist mir noch a bissl zu teuer. und ich komme aus bad homburg bei frankfurt, und um irgendwo zu wohnen glaube ich können es nur wenige orte auf dieser welt überhaupt mit der reichsten region deutschlands aufnehmen: dem hochtaunuskreis (ja, wie haben die scheiss münchener in punkto bonzentum überholt). aber komme definitf nochmals in schweiz
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Beitrag von Grufti »

ich war bisher nur in St. Gallen auf einer Tagestour von München aus ....

.....und hatte mal eine Tagestour von 林岛 aus gemacht, mit dem Schiff nach Rohrschach ( damals gab es noch das tolle Automobilmuseum direkt am Hafen..) dann mit dem Schiff den Alten Rhein hinauf bis Walzenhausen , dann mit Überlandtram und bus bis Heiden... und mit der Bergbahn zurück nach Rohrschach...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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kusti
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Beitrag von kusti »

Die Schweiz hat übrigens erwiesenermassen den kaufkraftmässig schlechtesten Lebensstandard weltweit. Eigentlich ist dieses Land nurnoch für Reiche gemacht.
Die Preise sind hier so horrend hoch, dass sich kein Mensch auch nur ein normales Leben leisten kann. Unsere Zollschranken und marktprotektionistischen Massnahmen sind legendär.

Zusätzlich werden hier immer die Arbeitslosenstatistiken gefälscht, weil die Ausgesteuerten, die Sozialbezüger, die IV-Bezüger und diejenigen, welche schon gar keine Arbeit mehr suchen, weil sie sowieso keine finden, nicht einmal mitgezählt werden. Dann nämlich wären es gleich viele Arbeitslose wie ein Deutschland, ca. 12%. Noch nicht einmal unsere Politiker wissen das, weil sie sich nicht für sowas interessieren. Ein Land für Reich eben.

Aber die Natur hier ist phantastisch, Alpen-mässig schön halt. LaFontaine ist nicht einfach so hierhin gekommen, und andere Deutsche auch nicht. Der war kein politischer Flüchtling, nein, der wurde durch die Natur angezogen.
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Beitrag von LeChef »

jup, hört sich echt gut an :-) I Love Nature !
in welchem kanton haben sie nun die degressive einkommenssteuer eingeführt? aber die zieht erst ab 300.000 franken. die schweizer linkspartei wirbt da auch um die verlierer dieser regelung: den unteren mittelstand (100.000 bis 300.000 franken!).
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Scipio
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Beitrag von Scipio »

kusti hat geschrieben:Ich
Hier kann nur vielleicht jeder hundertste überhaupt die Matur machen. Und jeder vermutlich tausendste darf an die Uni, wenn die Eltern Geld dafür haben. Wir sind also diesbezüglich noch eine Entwicklungsland. Bildung kann sich hier gar niemand mehr leisten. Wieder mal das hässliche Gesicht des Kapitalismus. :lol: :lol: :lol: :lol:
Lieber Kusti,

wie wär es mit Zahlen? Z. Zt. erlangen 19% der Schüler in der Schweiz eine gymnasiale Matur. Dazu kommen noch 11% Berufsmaturanden, die anschliessend nur an einer Fachhochschule studieren dürfen. Die Zahlen sind aus dem Jahre 2004.
Zu meiner Zeit gab es noch keine Berufsmatura und der Anteil der Maturanden betrug 11%.
Die Prognosen gehen von einem Anstieg der Maturanden auf 35-38% bis zum Jahr 2014 aus, davon 21-22% mit eine gymn. Matur und 14-16% mit einer Berufsmatur.
Lesen bildet, lieber Kusti. :idea:
:) :) :) :) :) :wink:
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

es sind aber "gefühlte" 1% mit möchtegern-schweizer abi :mrgreen:

naja, die schweiz wird jetzt eh mit deutschen überfremdet.
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Scipio
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Beitrag von Scipio »

LeChef hat geschrieben:jup, hört sich echt gut an :-) I Love Nature !
in welchem kanton haben sie nun die degressive einkommenssteuer eingeführt? aber die zieht erst ab 300.000 franken. die schweizer linkspartei wirbt da auch um die verlierer dieser regelung: den unteren mittelstand (100.000 bis 300.000 franken!).

Nur als Kommentar: in der CH redet man von Bruttolöhnen. Bei 300 T gibt man je nach Kanton mehr als die Hälfte für den Umverteilungsstaat ab. Für AHV (Alters- und Hinterlassenenvorsorge, eine Umverteilungsrente) und div. Steuern: direkte Bundessteuer, Kantonale Steuer, Gemeindesteuer, Kirchensteuer, Wehrsteuer. Dazu kommt noch der Krankenkassenbeitrag und die Autosteuer, sowie diverse Versicherungen. Eine der wichtigsten ist die 2. Säule nach BVG (Bundesversicherungsgesetz). Das ist die Rente, die einkommensabhängig ist und den kommunistischen Ansatz der AHV korrigiert.
Ausnahmen: Ausländer wie Schumi. Die haben eine Sonderregelung und zahlen viel weniger, als ein "Eingeborener".

Der Kanton Obwalden versucht jetzt mit einer neuen Steuerpolitik attraktiver zu werden. Bis jetzt ist Obwalden steuerlich gesehen ein Schlusslicht. Sie wollen dem Beispiel des Kantons Schwyz folgen, der mit einer moderaten Steuerpolitik wohlhabend geworden ist. Davon profitieren jetzt dort alle.

MfG, Scipio
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kusti
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Beitrag von kusti »

Naja, als ich studierte waren das noch viel weniger. Da gehörte ich nur zu den besten, ähäm.
Heute mag das anders sein. Das Bildungsniveau wird ja dauernd runtergeschraubt. Bald erreicht es dann europäisches Niveau. Und das meine ich jetzt wirklich nicht zynisch. Es ist so.

Für meine Zeit haben diese Angaben noch gestimmt. Und das sind keine 10 Jahre her.

Stipendien gibt es heute so gut wie keine mehr. Entweder man hat heute reiche Eltern, oder man geht gleich auf das Sozialamt. So läuft der Hase heute.
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Scipio
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Beitrag von Scipio »

kusti hat geschrieben:Naja, als ich studierte waren das noch viel weniger. Da gehörte ich nur zu den besten, ähäm.
Heute mag das anders sein.
Für meine Zeit haben diese Angaben noch gestimmt. Und das sind keine 10 Jahre her.

Lieber Kusti,

Bereits 1990 haben 15% eine gymnasiale Matur gemacht. 1996 waren es schon mehr. Im Jahre 2000 waren es dann 18%.

Man kann ja diskutieren, aber die Tatsachen sollte man nicht ganz ausser Acht lassen.

MFG, Scipio
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