Die Finanzierungsvorschlaege der Linken beschraenken sich darauf, von einigen wenigen Hochbesteuerten noch mehr zu nehmen und es auf diejenigen zu verteilen, die wenig oder nichts haben. Klingt ja alles irgendwie noch halbwegs gerecht, aber man muss sich dann auch vor Augen fuehren, das nach einer kurzen Freude nicht mehr viel fuer die tatsaechlich Beduerftigen uebrigbleibt. Die Hochbesteuerten werden sehr schnell das Land verlassen haben(die die noch da sind) und dann muss man halt schauen, welche Kuehe man noch melken kann. Die kleinen Selbststaendigen mit den schwankenden Geschaeftseinnahmen werden wohl ebenso nicht dauerhaft motiviert bleiben, wenn ihre teilzeitbeschaeftigten Hilfkraefte in der Sozialmatte ein vermeintliches besseres Leben fuehren werden. Ok man kann ja auch alle beim Staat anstellen und wer bezahlt das dann? Also dann doch wieder ein kommunistische theoretische Idee testen?
Die Linken haben kein Konzept fuer eine dauerhaft funktionierende Wirtschaft in einer Demokratie. Sie muessen sich das Geld von irgendwem besorgen.
Bei anderen Grossparteien landen Versprechungen nach mehr Gerechtigkeit in der Buerokratiemuehle, allerdings muss man auch sagen, das diejenigen, die Vereinfachungen durchsetzen, vom Waehler in juengster Zeit eher abgestraft wurden. Die Rot-Gruene Koalition hatte in dieser Richtung einiges durchgesetzt, auch entgegen eigener Ueberzeugungen. Leider war es der Presse ja wichtiger die Allueren des Kanzlers in den Vordergrund zu stellen. Bleibt fuer die Politikerkaste nur der Rueckschluss, datt Volk ist eh bloede. Man muss schauen, das man die Leute besser kontrolliert und sein Eigeninteresse geschuetzter forcieren kann.
Hallo Demokratie, angeblich ist doch das Volk hier der Souveraen und nicht die Politikerkaste.
Was sich hier an dieser kleinen Vorwahl im Chinaforum abzeichnet, ist das hier Leute versammlt sind, die nach Alternativen suchen und auch mal den kleineren Parteien ein Chance geben.
Ick find' Euch jut, bei Euch bleib' ich 'ne Weile
