Soziale Marktwirtschaft a la Deutschl. / Vorbild für China?

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Hendrik
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Re: Soziale Marktwirtschaft a la Deutschl. / Vorbild für China?

Beitrag von Hendrik »

falls das mit dem BWLer auf mich bezogen war, bin waschechter Informatiker.
aquadraht hat geschrieben: Eure Vorstellung, die Putzfrau sei "weniger produktiv" als der Ingenieur, und das um den Betrag ihres niedrigeren Einkommens, ist lächerlich und naiv. Als ich noch angestellt gearbeitet habe, hatten wir eine sehr tüchtige Abteilungssekretärin.
Physisch wird die Reinigungskraft sogar mehr leisten als der Ingenieur, aber geistig auch? Der Lohn eines Arbeiters ergibt sich aus 2 Dingen. Was produziert er? und wieviel andere Menschen gibt es, die das gleiche können.

Die Putzfrau reinigt den Boden für 100 Menschen und es gibt 100000 Andere die können das auch.
Der Ingenieur gestaltet ein Auto für 10000 Menschen und es gibt 100 Andere die können das auch.

Ich persöhnlich bin für freie Marktwirtschaft verbunden mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Mal sehen wen ich da wählen kann im Herbst.
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Asien-Seminare
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Re: Soziale Marktwirtschaft a la Deutschl. / Vorbild für China?

Beitrag von Asien-Seminare »

Ich möchte die Eingangsfrage (Soziale Marktwirtschaft a la Deutschl. / Vorbild für China?) beantworten:

Derzeit lieber nicht, denn wir befinden uns in der Hochphase der Ellenbogen-Marktwirtschft und damit wohl - nach dem Scheitern des Sozialismus - auch in der Endphase des Kapitalismus.
aquadraht
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Re: Soziale Marktwirtschaft a la Deutschl. / Vorbild für China?

Beitrag von aquadraht »

happyfuture hat geschrieben:Du wirkst auf mich sehr gestresst ...
Ach was. Manchmal polemisiere ich nur gern. Nimm das bitte nicht persönlich. Wenn ich zu weit gegangen bin, bitte ich um Entschuldigung.
aquadraht hat geschrieben: Die das Bruttogehalt übersteigenden Arbeitskosten bei tariflichen Arbeitern und Angestellten liegen an den "Arbeitgeberanteilen..Natürlich kann man auch die Kosten des Arbeitsplatzes auf die "Arbeitskosten" schlagen, das ist aber unredlich, da es sich dabei um Anlageinvestitionen handelt...
Demnach arbeiten DEINE "Angestellten" auf der grünen Wiese und haben statt Betriebstelefon Ihre eigene Trommel dabei :lol: :lol: :lol:
Nein. Aber wenn ich Angestellte habe, sind das eine Teilzeitsekretärin und mitunter ein Rudel Tester. Das Equipment dafür wie Rechner, Router, Drucker etc. habe ich sowieso, auch Tische und Stühle. Der Logic-Analyzer und der Oszi sind uralt und längst abgeschrieben, tun aber immer noch.

Alle Arbeitsplatzkosten bei mir liegen unter den Kosten eines Arbeitstages einer ungelernten Kraft.
Wenn dagegen ein Metallfacharbeiter vier oder mehr CNC-Maschinen steuert, kosten die Dinger, die alle 5-8 Jahre komplett neu angeschafft oder wenigstens total umgerüstet werden müssen, pro Stück mehr als der Lebensbruttolohn des Arbeiters. Dagegen sieht selbst der CEO mit seinem Firmenlearjet und seinen vom Spesenkonto bezahlten Nutten arm aus.

Das soll heissen: Investitionskosten und Arbeitskosten kann und sollte man nicht durcheinanderwerfen. Das tun übrigens selbst die gern gescholtenen BWLer nicht. Das ist eher der Job von Wirtschaftsjournalisten und Ideologen der Bertelsmann- oder INSM-Mafia.
[Firma ..]
Und die Menschen dort waren freiwillig "angestellt" so wie Du, oder?
Geht es Dir heute besser? War die Firma traurig, als Du gekündigt hast? :wink:
Nicht wirklich, ja und ja.
Ad eins: Die meisten hätten, wenn sie andere Alternativen als Arbeit gehabt hätten, gern etwas anderes gemacht. Wenn man sich "freiwillig" das eine oder das andere Hamsterrad aussucht, heisst das nicht, dass man freiwillig auf der Rolle steht. Wie heisst es so schön: "The problem with ratraces is: even if you win, you are still a rat".
Ad zwei: Ja, es geht mir heute besser.
Ad drei: Ja, die haben mir sogar Geld angeboten, damit ich bleibe. Meinen Chef (das Arschloch) haben sie eine Weile später rausgeschmissen. Die CEOs sind immer noch Pappnasen.
Dann habe ich lieber Erfolg - ohne Ahnung von Wirtschaft!!!
:lol: :lol:
Ich habe die Logik dieser letzten Äusserung nicht ganz mitbekommen. Aber nett, wenn es Dich erheitert. Und Erfolg wünsche ich Dir auch.
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happyfuture
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Re: Soziale Marktwirtschaft a la Deutschl. / Vorbild für China?

Beitrag von happyfuture »

aquadraht hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben:Du wirkst auf mich sehr gestresst ...
Ach was. Manchmal polemisiere ich nur gern. Nimm das bitte nicht persönlich. Wenn ich zu weit gegangen bin, bitte ich um Entschuldigung.
ist OK, bin manchmal auch gestresst ...
aquadraht hat geschrieben:Ich habe die Logik dieser letzten Äusserung nicht ganz mitbekommen. Aber nett, wenn es Dich erheitert. Und Erfolg wünsche ich Dir auch.
Es geht mir nicht um nachvollziebare Logik, es geht mir persönlich einzig und alleine um Erfolg - sprich das, was unter dem Strich übrigt bleibt. Dafür bediene ich mich eines sehr guten Steuerberaters (HK) und einer ebenso guten Buchhaltung (book keeping) - ich bin mehr der Praktiker, der seine Ideen umsetzt um Rendite zu machen. Bisher funktioniert das ausgezeichnet!
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