Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

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Bernhard
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Bernhard »

wo ist eigentlich unser fu lan ke? Der könnte doch etwas beitragen. Er wohnt doch in Xinjiang, und wenn ich mich recht erinnere, sogar in Urumqi.
romeo
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von romeo »

Bernhard hat geschrieben:wo ist eigentlich unser fu lan ke? Der könnte doch etwas beitragen. Er wohnt doch in Xinjiang, und wenn ich mich recht erinnere, sogar in Urumqi.
Ich habe heute gelesen, daß es dort momentan Zugangsprobleme zum Internet geben soll.
Bernhard
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Bernhard »

romeo hat geschrieben: Ich habe heute gelesen, daß es dort momentan Zugangsprobleme zum Internet geben soll.
sagt man, ja. Obwohl manche es doch können, wie z.B. die Verfasserin jenes tweeds, den bossel mal gezeigt hat:
http://twitter.com/melissakchan" target="_blank

OK, sie ist Reporterin von Al-Jazeera
beowulf
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von beowulf »

Die Reporter in Urumqi haben Internet Zugang. Die Bevölkerung aus nachvollziehbaren Gründen nicht.
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bossel
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

Coolchen hat geschrieben:Du tust mir einfach nur leid
Ist doch nicht nötig! Ich tu mir schon selbst genug leid.
Höflichkeit hat Grundlegend etwas mit Ehre - da abgeleitet aus dem lateinischen Honorificum – aber auch mit Anstand und Respekt zutun.
Sehe ich nicht ganz so. Höflichkeit dient va dazu, anderen zu zeigen, daß man nix gegen sie hat, daß man keine Gefahr darstellt. Da ich das nicht zu zeigen brauche (schon gar nicht in einem Forum), verzichte ich darauf lieber.
Ehren-, Respekt- und Anstandslose Menschen, können einfach nichts anderes als andere Leute herunterschreiben
Ehrenlos bin ich, anstandslos vielleicht auch. Respekt muß man sich verdienen. Wie Du vielleicht festgestellt hast, reagiere ich nicht auf jeden gleich. Grundsätzlich kommt es erstmal drauf an, was in dem Beitrag steht, auf den ich reagiere. Daneben kommt es auch drauf an, was ich bisher von den betreffenden Personen gesehen habe. Leute wie dev oder laogai werde ich deshalb idR nicht so hart angehen (selbst bei manchmal diametral entgegengesetzten Ansichten), wie hinterfotzige, verlogene Typen wie beowulf.
Du bist neu & daher kann ich nur auf das reagieren, was Du aktuell schreibst. & das war nunmal imA ziemlich lächerlich.
Es ist einfach nur Deine Sehnsucht nach Akzeptanz die Dich das tun lässt, vielleicht weil Deine Maslow ´ische Bedürfnispyramide nicht befriedigt ist oder gar sonst so Du irgendwas mit Macht (was meist Geld ist) versuchst zu kompensieren.
Interessant. Wieder einer, der mich in- & auswendig kennt.
aber auch die chinesische Kultur verehre – dahinter steckt Wissen aber auch Faszination, der ich nur mit Respekt und Anstand in der Form der Höflichkeit gegenüberbringen kann ( wenn ich denn mal da bin), um die verEHRUNG zu zeigen, was gleichzusetzen ist mit Höflichkeit.
Verehrung hat mit Wissen nicht viel zu tun, sondern mehr mit Glauben. Es gibt auch nicht "die chinesische Kultur", sondern viele verschiedene Kulturen in China.




beowulf hat geschrieben:Ich weiß zwar nicht was Bossel geschrieben hat - ich hab die Sicht auf seine Postings alle deaktiviert,
Naja, ob Du meine Beiträge siehst oder nicht, macht wohl keinen Unterschied, denn verstanden hast Du die eh nie. Du reagierst eher auf Deine kranke Phantasie als auf tatsächliche Aussagen meinerseits.
Das sind am Ende oft zutiefst frustrierte Menschen, die sich ihre Befriedigung durch Geschimpfe auf diese "zurückgebliebenen Chinesen" in Hotelbars und Internetforen holen.
Erwähnte ich kranke Phantasie?
Das äußert sich dann z.B. darin, dass man das Massaker an den Han als KP Propaganda abtun kann oder man es rechtfertigt, dass dies durch das Vorgehen der KP ausgelöst wurde etc. So kann man halt sehr gut die Gleichgültigkeit und das fehlende Entsetzen oder im schlimmsten Fall heimliche Freude/Schadenfreude die man empfindet
Erwähnte ich hinterfotzig & verlogen?
Ich identifiziere mich automatisch oft mit China

8) China, hmm... 1.3 Mrd. Menschen. Multiple Persönlichkeit in höchster Potenz.
und reagiere dementsprechend emotional bei solchen Themen
Selbsterkenntnis? Leider in diesem Fall wohl kein Schritt zur Besserung...

beowulf hat geschrieben:Ich persönlich bin für eine Sperrung von Brossel, er hat schon mehrmals Diskussionsteilnehmer aufs gröbste beschimpft.
Lügner ist keine Beschimpfung, sondern zB in Deinem Falle einfach eine Tatsachenfeststellung.


servus hat geschrieben:
jadelixx hat geschrieben:Die Berichterstattung der deutschen Medien sind nicht manipuliert, bestenfalls unvollständig, mal erklärt am Beispiel vom ZDF Heute Journal von gestern abend 08.07.. In der Online Mediathek findest Du zwei Beiträge zu gestern abend.
vergleich mal mit der Süddeutschen Zeitung.
Weltkongress der Uiguren
http://www.sueddeutsche.de/politik/293/479781/text/" target="_blank
Da müßtest Du schon genauer werden. Wo siehst Du denn hier die Manipulation?
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bossel
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

Topas hat geschrieben:
Zitat:
Nur unsere Medien bringen lieber Lügengeschichten der ver.. Exiluighuren
nun ja, ich weiss jetzt nicht, von wem dieser Ausspruch kommt
Na, von wem wohl, von unserem großen Helden. Eines der vielen Monster, die vor beowulfs Augen wabern.


NHR hat geschrieben:Es ändert allerdings nichts daran, dass ich lieber über realistische Dinge diskutiere und nicht über Vorstellungen, die ins Traumland abgleiten.

Dazu gehört, dass man in diesem Fall über die Minderheitenpolitik spricht, aber nicht über die Staatsgrenzen. Die werden sich nämlich in absehbarer Zeit nicht verändern, ob es uns nun passt oder nicht.
Nun, ich denke, man kann schon über Grundsatzfragen diskutieren. Ist nur Geschmackssache, ob man sich beteiligt oder nicht.
Die Diskussionen hier sind eh nur Spielereien, da dadurch rein gar nichts verändert wird. IdR hat sowieso jeder schon eine fertige Meinung, die durch das Forum nicht weiter beeinflußt wird.

Kann mich auch nicht entsinnen, daß hier jemand eine Veränderung der Grenzen gefordert hat (mich persönlich würde eine Veränderung auch nicht unbedingt stören, aber -naja- Staat ist Staat, ob ein bißchen größer oder kleiner wird nur unerhebliche Unterschiede machen). Nicht mal die uighurische Opposition hat da eine einheitliche Position.



Grufti hat geschrieben:Ich glaube aber, daß keine von Bossels postings den Tatbestand der "Beschimpfung" sondern eher den Tatbestand einer " anderen direkt entgegengesetzten Meinung" darstellt.. und Du Dich nur deswegen "beschimpft" fühlst, weil Du ihm insgeheim zumindest ein klein wenig Recht geben mußtest, es aber Deine Sicht der Dinge nicht wahrhaben will, daß dem so ist..
Nunja, Beschimpfungen liegen ja auch im Auge des Betrachters. Interessant finde ich hier aber den totalen Mangel an Selbstreflexion beim Monsterjäger. Denn, wie man in den Wald hineinschreit, ...


Flieder hat geschrieben:Die Hauptsache ist, China ist immer noch kommunismus-China. Deutschland ist immer noch kapitalismus-Deutschland. Und einen mächtigen KP-China wollen Kap-Deutschland nie mehr sehen.
China ist nicht kommunistischer als Deutschland, sondern nur diktatorischer. Was den Sozialismus angeht, ist D sogar näher an der Theorie als die VRC.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

jadelixx hat geschrieben:(Wenns da überhaupt was gab, was einer ausm Westen bei dem Bildungssystem einem ausm Osten voraushaben konnte.)
ZB sollten die Schulen im Westen kritische Medienkompetenz vermitteln. Wie erfolgreich das war, nunja... Man sieht ja auch hier, daß manche Leute nicht mal zwischen Nachrichten, Kommentaren & Hintergrundberichten unterscheiden können. & die Lesefähigkeit ist oft auch nicht übermäßig ausgeprägt.

Zu behaupten, Ostdeutsche hätten pauschal keine differenzierte Betrachtungsweise, ist einfach nur dümmlich ignorant und bestätigt diverse Vorurteile gegenüber Westdeutschen
Naja, zu behaupten, Ostdeutsche könnten prinzipiell besser differenzieren, ist aber nicht weniger pauschal.

da hai hat geschrieben:Weil man als solcher Bürger genau weiß, dass bestimmte Ansichten/Meinungen/Nachrichten einfach nur Propaganda sind. Aus diesem Grund nimmt man vieles auch nicht für bare Münze. Und das werden auch die Chinesen nicht tun.
Kann man so nicht sagen. Die meisten DDR-Bürger hatten immerhin die Vergleichsmöglichkeit (bis auf das Tal der Ahnungslosen) & haben diese Möglichkeit auch genutzt. Die meisten Chinesen haben immer noch nur die Staatsmedien als Hauptinformationskanal (neben der Handygerüchteküche).
In einem freiheitlichen Staat hingegen herrscht der Irrglaube, dass alles was man erfährt tatsächlich auch der Realität entspricht. Man geht davon aus, dass Manipulation und Propaganda hier keinen Platz haben - denn was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Aus diesem Grund besteht geradezu die Gefahr einer unreflektierten Betrachtung.
Kann man so auch nicht sagen. Wie gesagt, es wird zumindest (in D) der Versuch unternommen, Medienkompetenz zu vermitteln.

jadelixx hat geschrieben:Du meinst, weil er bei sich 我是四川人 hinschreibt ist er's auch? Dann hat er sich hier einfach bei den falschen Leuten was abgeschaut :roll:
& da dachte ich gerade schon, Du gehörst zur Fraktion derjenigen, mit denen man einigermaßen vernünftig diskutieren kann. Serenita ist hier im Forum wohlbekannt & hat auch schon an Forentreffen teilgenommen (anders als ich, mich kennt nur einer persönlich), soweit ich weiß.
Wenn Du schon Leute hier beurteilst, solltest Du doch vorher etwas Wissen aneignen.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

Bernhard hat geschrieben:
romeo hat geschrieben: Ich habe heute gelesen, daß es dort momentan Zugangsprobleme zum Internet geben soll.
sagt man, ja. Obwohl manche es doch können, wie z.B. die Verfasserin jenes tweeds, den bossel mal gezeigt hat:
http://twitter.com/melissakchan" target="_blank
Naja, man muß sich zu helfen wissen. Teilweise hat sie die Meldungen per SMS an einen Freund in Peking geschickt, der sie online stellte. Wenn der SMS-Dienst geblockt wird, muß man sich dann wieder was anderes einfallen lassen. Aber irgendwie scheint sie es immer wieder zu schaffen. :mrgreen:
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von serenita »

Ich denke auch, dass im Moment nicht nur der Straßenverkehr sondern auch alle erdenkliche Verkehrswege geregelt werden in Xinjiang...
Ein Glück, dass nicht zeitgleich in Tibet auch Unruhe ist...oder andre Orte...Alles irgendwie recht besorgniserregend...
我是四川人。
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von jadelixx »

bossel hat geschrieben:
Zu behaupten, Ostdeutsche hätten pauschal keine differenzierte Betrachtungsweise, ist einfach nur dümmlich ignorant und bestätigt diverse Vorurteile gegenüber Westdeutschen
Naja, zu behaupten, Ostdeutsche könnten prinzipiell besser differenzieren, ist aber nicht weniger pauschal.
Du wirst Deinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Einfach genau lesen, was da steht. :wink:
Habe versucht darzulegen, das Ex-DDRler (ist schon mal weniger als alle Ostdeutschen, sind ja schon etliche tot) die Möglichkeit (heißt nicht jeder nutzt seine Möglichkeiten -> noch viel viel weniger) dazu durch eigenes Erleben haben.
bossel hat geschrieben:
da hai hat geschrieben:Weil man als solcher Bürger genau weiß, dass bestimmte Ansichten/Meinungen/Nachrichten einfach nur Propaganda sind. Aus diesem Grund nimmt man vieles auch nicht für bare Münze. Und das werden auch die Chinesen nicht tun.
Kann man so nicht sagen. Die meisten DDR-Bürger hatten immerhin die Vergleichsmöglichkeit (bis auf das Tal der Ahnungslosen) & haben diese Möglichkeit auch genutzt. Die meisten Chinesen haben immer noch nur die Staatsmedien als Hauptinformationskanal (neben der Handygerüchteküche).
2 mal falsch, auch im Nordenosten gab es kaum Empfang. Den Chinesen stehen heute sehr viel mehr und bessere Medien zur Verfügung(jedenfalls an der Ostküste). Internet beispielsweise, was ein Riesenunterschied ausmacht. Du überschätzt auch die Wirkung von TV und Radio, darüber kann man sich nicht austauschen. Kleincomputer zu Hause waren ebenso nicht die Regel, sondern höchst selten. Telefon hat man nicht genutzt aus den bekannten Gründen. Kommunikation ging nur über Treffen und schreiben auf der Schreibmaschine. Medientechnisch überhaupt nicht vergleichbar.
bossel hat geschrieben:
In einem freiheitlichen Staat hingegen herrscht der Irrglaube, dass alles was man erfährt tatsächlich auch der Realität entspricht. Man geht davon aus, dass Manipulation und Propaganda hier keinen Platz haben - denn was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Aus diesem Grund besteht geradezu die Gefahr einer unreflektierten Betrachtung.
Kann man so auch nicht sagen. Wie gesagt, es wird zumindest (in D) der Versuch unternommen, Medienkompetenz zu vermitteln.
Möglicherweise ein Knackpunkt, wenn alle die gleichen Methoden verwenden um Information zu hinterfragen, tapsen sie auch alle in die gleiche Falle.
jadelixx hat geschrieben:
Du meinst, weil er bei sich 我是四川人 hinschreibt ist er's auch? Dann hat er sich hier einfach bei den falschen Leuten was abgeschaut :roll:
& da dachte ich gerade schon, Du gehörst zur Fraktion derjenigen, mit denen man einigermaßen vernünftig diskutieren kann. Serenita ist hier im Forum wohlbekannt & hat auch schon an Forentreffen teilgenommen (anders als ich, mich kennt nur einer persönlich), soweit ich weiß.
Wenn Du schon Leute hier beurteilst, solltest Du doch vorher etwas Wissen aneignen.
Das diskutieren sollte möglich sein. Wie Du bisher gelesen haben dürftest, spule ich hier nicht irgendwas runter. Übrigens hat Serenita mal eben so 17 Mio Leute beurteilt, die sie nicht kennen kann und ich glaube nicht das es überhaupt irgendjemand auf der Welt gibt, der das könnte.
Das ist schwer mit differenzierter Betrachtungsweise in Einklang zu bringen, die sie/er nur einem Westeuropäischen Teil und nicht zuletzt sich selbst zusprechen möchte.
Es gibt sie natürlich die immer nur rumnörgelden Ossis, die immer nur bemitleided werden wollen. Die gehen mir auch auf den Sack. Diejenigen Ossies, die manche im Westen nicht als Ossies wahrnehmen sind heute Freiberufler, Konzernchefs, Ärzte und Rechtsanwälte, warum sollte die sich als Ossies offenbaren. Das Bild des Ossies ist doch durch die Medien bereits in die Hirne gebrannt. Medienkompetenz, das ich nicht lache :lol: :lol: :lol:
Aber wie 'romeo' schon bemerkt hat, solche Diskussionen gehören einfach nicht mehr in diese Zeit. Wenn aber jemand Fragen haben sollte oder diskutieren möchte, na klar hier bin ich, nur wer austeilt muß dann auch einstecken können. Ist fair, oder :?:
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Shaolin »

Ost vs. West in D, hier geradezu ein Paradebeispiel warum es vielleicht zwischen Xinjiang und Peking auch nicht so harmonisch laeuft. Aber wichtig bleibt:
http://www.dietmarschneider.de/texte/ddr.htm" target="_blank
stefan07 hat geschrieben:Ürümqi habe verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um die Lebensordnung der Bürger verschiedener Nationalitäten zu gewährleisten.
Sehr gelunge Umschreibung fuer Schusswaffeneinsatz.

Hab Dich schon vermisst, Da Dich der Parteikader leider nur in Krisenzeiten zu uns laesst.

Aber ihr bei der KP macht das schon richtig, lernen heisst siegen, und gerade wenn die Demokratie so dumm ist Euch bei der Verbreitung Eurer message zu helfen. Komisch, muss dann immer an das folgende Zitat denken:
„Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir.“http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Goebbels

Und in Eurer Kaffepause ruhig mal mit den Genossen die Rhetorik ueben (vom Kurzen, der Lange kann das nicht so gut):
ORF Comedy http://www.youtube.com/watch?v=XjC6N3svfDI" target="_blank
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

jadelixx hat geschrieben:Du wirst Deinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht.
Kommt vor. Bemühe mich um Besserung.
Einfach genau lesen, was da steht. :wink:
Habe ich. Deswegen dachte ich, aus dem Kontext sei klar, was gemeint ist.
Den Chinesen stehen heute sehr viel mehr und bessere Medien zur Verfügung (jedenfalls an der Ostküste)
Da wirst Du meinen Ansprüchen nicht gerecht. :P
Das sind nicht die Chinesen, sondern die jüngere Generation in den Städten (nicht nur, aber zu einem großen Teil an der Ostküste). Ich sprach von den "meisten Chinesen".
Aber selbst bei den Chinesen, die Zugang zum Internet haben, dürfte die Zahl derjenigen mit Zugang zu unabhängigen Informationen geringer sein, als viele meinen.
Einerseits gibt es die Sprachbarriere, andererseits fehlendes Interesse.
Bei meinen Studenten ist die Lage etwas besser als im Schnitt, da sie Englisch studieren & einige auch VOA oder BBC online hören, um ihr Hörverständnis zu verbessern, aber selbst da habe ich oft fehlendes Interesse an Nachrichten festgestellt.
Du überschätzt auch die Wirkung von TV und Radio, darüber kann man sich nicht austauschen.
Es geht mir auch nicht um die Bildung einer Oppositionsbewegung oder sowas, sondern ausschließlich um den Zugang zu vom eigenen Staat unabhängigen Informationen, & der war in der DDR vermutlich sogar besser als heute in der VRC. Die meisten Chinesen bekommen alles vorgekaut (oder in besonders schmackhaften Gerüchthäppchen per SMS).
servus
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von servus »

Urumqi: criticism and credit for the Chinese police
http://blogs.telegraph.co.uk/news/peter ... se-police/" target="_blank

Noch ein sachlicher Bericht von Großbritannien.
jadelixx
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von jadelixx »

bossel hat geschrieben:
jadelixx hat geschrieben:Den Chinesen stehen heute sehr viel mehr und bessere Medien zur Verfügung (jedenfalls an der Ostküste)
Da wirst Du meinen Ansprüchen nicht gerecht. :P
Das sind nicht die Chinesen, sondern die jüngere Generation in den Städten (nicht nur, aber zu einem großen Teil an der Ostküste). Ich sprach von den "meisten Chinesen".
Aber selbst bei den Chinesen, die Zugang zum Internet haben, dürfte die Zahl derjenigen mit Zugang zu unabhängigen Informationen geringer sein, als viele meinen.
Einerseits gibt es die Sprachbarriere, andererseits fehlendes Interesse.
Bei meinen Studenten ist die Lage etwas besser als im Schnitt, da sie Englisch studieren & einige auch VOA oder BBC online hören, um ihr Hörverständnis zu verbessern, aber selbst da habe ich oft fehlendes Interesse an Nachrichten festgestellt.
Du überschätzt auch die Wirkung von TV und Radio, darüber kann man sich nicht austauschen.
Es geht mir auch nicht um die Bildung einer Oppositionsbewegung oder sowas, sondern ausschließlich um den Zugang zu vom eigenen Staat unabhängigen Informationen, & der war in der DDR vermutlich sogar besser als heute in der VRC. Die meisten Chinesen bekommen alles vorgekaut (oder in besonders schmackhaften Gerüchthäppchen per SMS).
Ich habe fast nur Kontakt zu Chinesen, die mit dem Computer umgehen können. Sie können auch in der Regel english und wissen wie man sich Informationen verschafft. Diese Gruppe mag die Minderheit sein, aber ihnen stehen damit bessere Möglichkeiten zur Verfügung, um Informationen zu vergleichen. Die Sprachbarriere ist sicher ein Problem, meines Erachtens aber auch nicht ganz so wichtig. Es gibt einfach sehr viele Auslandschinesen, die in ihrer Sprache publizieren und in der freien Welt aufgewachsen sind. Es gibt auch freie Chinesen in HongKong, Taiwan, Singapore, die es gewohnt sind, sich selber unabhängig zu informieren.

Diejenigen, die keinen direkten Internet Zugang haben, haben heute noch jede Menge anderer Informationskanäle zur Verfügung, DVD/CD, USB Sticks/MP3 Player, Kleincomputer und Handy. Darauf können ganze Bibliotheken untergebracht werden. Der Zeitunterschied zwischen einer Ausstrahlung über Rundfunk und dem Vorgang des Kopierens ist nicht so relevant, wenns darum geht, Informationen zu vergleichen. Solche Vorgaben durch die chinesischen Behörden, wie etwa keine WLAN Schnittstellen in Handys zuzulassen, sind einfach nur einfältig. Man müßte sich schon vom wissenschaftlich technischen Fortschritt lossagen, um Zugänge zu Information besser kontrollieren zu können. Da brauch man sich auf dem Planeten Bosseldings keine Sorgen machen :wink:

Die Angst in den westlichen Medien, ein autoritäres China könnte in dieser Welt zuviel Einfluß haben, ist sehr viel verheerender als die Propaganda einer Einheitspartei. So ein Ding als während des Tibetkonflikts in deutschen und amerikanischen "Schnell"-Medien zeitgleich ein Bild knüppelnder Nepalpolizisten in die News geschoben wurde und auch noch, ja man muß schon sagen flächendeckend mißkommentiert wurde, läßt erhebliche Zweifel aufkommen, worum es den freien westlichen Medien(und aus chin. Sicht dem gesamten freien Westen) denn eigentlich geht. Damit hat man den Hardlinern auf Jahre Futter gegeben, freie westliche Info als Propaganda zu verkaufen und die Bequemlichkeit, sich auf vorgegebene Infos zu verlassen, auch noch befördert.

Ich denke mal so einer wie 'servus' hier im Forum ist für sich zu der Erkenntnis gekommen, das man den westlichen Scharfdenkern einfach helfen muß, die Dinge :mrgreen: differenzierter :mrgreen: zu betrachten. Britische Medien berichten tatsächlich einen Tick neutraler und weniger angstgetrieben.
Naja, einfach nicht so festbeißen, dann siehts weniger verbissen aus 'servus' :D

Mein Rezept, für Frieden und Glück auf der Welt und in Xinjiang ist so einfach wie das Happyend im Teenagerfilm, Freiheit vorleben und Kinder miteinander haben.
Scheiß auf die Nationalisten, Grenzbetoner und Kulturfetischisten, lets mix! :D :D :D
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Mathias »

jadelixx hat geschrieben: ... Scheiß auf die Nationalisten, Grenzbetoner und Kulturfetischisten, lets mix! ...
Das sehe ich zu mindesten 100 % auch so :wink: leider gilt für Anhänger einiger Glaubensrichtungen "Mischen impossible" :(
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