WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
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WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Wenn man mich fragt, wie kompliziert es ist, in China eine Firma zu registrierten, sage ich scherzhaft immer: In Deutschland hat es 30 Minuten gedauert, in China 3 Monate. Der Vergleich hinkt natürlich, weil ich in Deutschland mit der GbR eine sehr unkomplizierte Rechtsform gewählt habe. Die Registrierung einer GmBH ist in Deutschland auch aufwändiger. Egal.
Ich habe mir heute noch einmal den aktuellen Stand angesehen, was man benötigt, wenn man eine Wholly Foreign Owned Enterprise in Peking registriert. Dann habe ich mir die Liste angeschaut. Was bekommt man eigentlich an Dokumenten von den Bürokraten zurück?
Wenn man das vergleicht, was die Anzahl der Dokumente bzw. Stempel angeht, nicht mal unbedingt ein Verlustgeschäft.
Also, die folgenden Dokumente muss man vorbereiten:
Name Reservation Form
Application Letter
Articles of Assoctiation
List of Directors /Shareholders
Office Lease Agreement (ok, da braucht man auch einige Dokumente, die der Vermieter vorbereiten muss, ich zähls mal als eines)
Notarized Certificate of Incorporation bzw. Handelsregisterauszug
Passport of WFOE Direcor(s)
Bank Reference Letter
Application Form
Power of Attorney (d.h. Vollmacht für den Rechtsanwalt)
Resume of Legal Representative / Chairman of the Board
Letter of Appointment for legal help für den Anwalt
Inventarliste (manchmal)
Kontaktdaten des Supervisors der WFOE (Name, Vorname, ID, Adresse)
Das habe ich zurückbekommen bzw. diese Dokumente und Stempel musste ich dann in meinem Safe aufbewaren oder an die Wand hängen.
1 Orginal: 企业法人营业执照 Corporate Business License der PRCh
2 Kopien: 企业法人营业执照 Corporate Business License der PRCh
1 Original: 批准证书 Certificate of approval
2 Kopien: 批准证书 Certificate of approval
1 Original: 组织机构代码证书 Organization Code Certificate
1 Kopie:组织机构代码证书 Organization Code Certificate
1 Original: 税务登记证 Tax Registration Certificate
1 Kopie 税务登记证 Tax Registration Certificate
1 Original 外汇登记证 Approval documents for foreign exchange
1 Original: 统计登记证 Statistics Registration Certificate
1 Original: 统计登记证 Statistics Registration Certificate
1 Original: 三资企业备案登记薄 Zertificate of registration of the foreign-invested enterprise
公章 1 Stempel
财务章 noch ein Stempel
人名章 noch ein Stempel
报关章 noch ein Stempel
knappes Ergebnis: 16 : 14 für die Bürokraten. Der Aufwand lohnt sich also.
Auf www.chinaseite.de gibt es in den nächsten Tagen nach mehreren Anfragen auch mal einen praxisnahen Bericht aus eigener Erfahrung. Was muss man beachten, was bedeuten die vielen Stempel und Zertifikate eigentlich, was kann schiefgehen?
Wenn mich also jemand noch einmal bittet, einen Business Plan für China zu zu prüfen oder zu schreiben, werde ich dieses Ergebnis auch mit einfließen lassen.
http://blogger.chinaseite.de/2009/05/15 ... china.html
Wenn man mich fragt, wie kompliziert es ist, in China eine Firma zu registrierten, sage ich scherzhaft immer: In Deutschland hat es 30 Minuten gedauert, in China 3 Monate. Der Vergleich hinkt natürlich, weil ich in Deutschland mit der GbR eine sehr unkomplizierte Rechtsform gewählt habe. Die Registrierung einer GmBH ist in Deutschland auch aufwändiger. Egal.
Ich habe mir heute noch einmal den aktuellen Stand angesehen, was man benötigt, wenn man eine Wholly Foreign Owned Enterprise in Peking registriert. Dann habe ich mir die Liste angeschaut. Was bekommt man eigentlich an Dokumenten von den Bürokraten zurück?
Wenn man das vergleicht, was die Anzahl der Dokumente bzw. Stempel angeht, nicht mal unbedingt ein Verlustgeschäft.
Also, die folgenden Dokumente muss man vorbereiten:
Name Reservation Form
Application Letter
Articles of Assoctiation
List of Directors /Shareholders
Office Lease Agreement (ok, da braucht man auch einige Dokumente, die der Vermieter vorbereiten muss, ich zähls mal als eines)
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Power of Attorney (d.h. Vollmacht für den Rechtsanwalt)
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Letter of Appointment for legal help für den Anwalt
Inventarliste (manchmal)
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Das habe ich zurückbekommen bzw. diese Dokumente und Stempel musste ich dann in meinem Safe aufbewaren oder an die Wand hängen.
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1 Kopie 税务登记证 Tax Registration Certificate
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Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Das Problem scheint zu sein, daß es von Ort zu Ort unterschiedlich ist. Habe schonmal versucht, mich im Internet kundig zu machen, aber man wird wohl kaum drumherum kommen, vor Ort bei der zuständigen Behörde nachzufragen.admin hat geschrieben:WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Trotzdem erwarte ich den angekündigten praxisnahen Bericht mit Spannung.
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Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Hallo Bossel,
Ich fand es vor allem lustig, einfach mal die Dokumente zu zählen
input - output...
Kim
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Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Und da heisst es immer, die Bürokratie sei eine deutsche Erfindungadmin hat geschrieben:Hallo Bossel,
Ich fand es vor allem lustig, einfach mal die Dokumente zu zählen
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Kim
Falls dem so sein sollte, wird sie in Chine wohl perfektioniert
War nur ein blödes und noch dazu falsches Klieschee - natürlich weiss ich, dass die Bürokratie in China erfunden wurde
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
ich würde in China keinen Zweigbetrieb eröffnen, schlicht und ergreifend wegen der Rechtsunsicherheit.
In D ist wenigstens jede Rechtsvorschrift einklagbar.
In D ist wenigstens jede Rechtsvorschrift einklagbar.
mistervac, seit seiner Kindheit Chinafan, heute seine Träume lebend
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Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Einklagbare Rechtsvorschriften?
In China?
Utopischer Gedanke
In China zählen seit jeher die "Netzwerke".
Man braucht halt jemanden, der jemanden kennt, der an entsprechender Position die richtigen "Hebel" in Bewegung setzt.
Das ist ein wechselseitiges Geben und Nehmen, das sich - wenns denn erstmal läuft und etabliert ist - i.d.R. für Alle Beteiligten auszahlt.
Das mit Bestechung gleichzusetzen, wäre zu kurz gegriffen.
Das Problem ist halt: Wie kommt man, wenn man keinerlei Kontakte/Bezugspersonen in China hat, in diese Netzwerke hinein?
Man sollte sich unsere westliche Sichtweise in dieser Beziehung abgewöhnen, wenn man denn in China mit Chinesen erfolgreich Geschäfte tätigen will.
Die Realität ist einfach die: Entweder in China nach chinesischen Regeln zu spielen - oder es (das Geschaft) eben zu lassen.
In China?
Utopischer Gedanke
In China zählen seit jeher die "Netzwerke".
Man braucht halt jemanden, der jemanden kennt, der an entsprechender Position die richtigen "Hebel" in Bewegung setzt.
Das ist ein wechselseitiges Geben und Nehmen, das sich - wenns denn erstmal läuft und etabliert ist - i.d.R. für Alle Beteiligten auszahlt.
Das mit Bestechung gleichzusetzen, wäre zu kurz gegriffen.
Das Problem ist halt: Wie kommt man, wenn man keinerlei Kontakte/Bezugspersonen in China hat, in diese Netzwerke hinein?
Man sollte sich unsere westliche Sichtweise in dieser Beziehung abgewöhnen, wenn man denn in China mit Chinesen erfolgreich Geschäfte tätigen will.
Die Realität ist einfach die: Entweder in China nach chinesischen Regeln zu spielen - oder es (das Geschaft) eben zu lassen.
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Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Was aber noch lange nicht heisst, dass dann auch ein gerechtes Urteil erfolgt ...mistervac hat geschrieben:In D ist wenigstens jede Rechtsvorschrift einklagbar.
Ganz abgesehen davon, dass mitunter JAHRE ins Land gehen, bevor überhaupt ein Urteil gefällt wird ...
Und wenn das dann entl. durch mehrere Instanzen weiter geht, braucht man Geduld und Beharlichkeit - von dem nötigen Kleingeld ganz zu schweigen. Denn die RS-Versicherung - so man sie denn hat - steht nicht für Alles ein - auch wenns durch die Werbung suggeriert wird.
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Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Dem schließe ich mich zu 100% an!ingo_001 hat geschrieben:Man sollte sich unsere westliche Sichtweise in dieser Beziehung abgewöhnen, wenn man denn in China mit Chinesen erfolgreich Geschäfte tätigen will.
Die Realität ist einfach die: Entweder in China nach chinesischen Regeln zu spielen - oder es (das Geschaft) eben zu lassen.
Es hat mich mehr als ein Jahr "Erfahrung" (Nerven, Geld und Verstand) gekostet, bis ich das endlich begriffen habe. Seitdem laufen meine Geschäfte besser und ich komme mehr und mehr an die "richtigen" Geschäftspartner (sprich Netzwerke!).
Spiele auch mit dem Gedanken, in China eine Firma zu gründen.
Werner (Firma in HK)
Re: WFOE in China - was kriegt man, was braucht man
Ich habe dies aus der Sicht des Gewerbetreibenden darstellen wollen.ingo_001 hat geschrieben:Was aber noch lange nicht heisst, dass dann auch ein gerechtes Urteil erfolgt ...mistervac hat geschrieben:In D ist wenigstens jede Rechtsvorschrift einklagbar.
Ganz abgesehen davon, dass mitunter JAHRE ins Land gehen, bevor überhaupt ein Urteil gefällt wird ...
Und wenn das dann entl. durch mehrere Instanzen weiter geht, braucht man Geduld und Beharlichkeit - von dem nötigen Kleingeld ganz zu schweigen. Denn die RS-Versicherung - so man sie denn hat - steht nicht für Alles ein - auch wenns durch die Werbung suggeriert wird.
mistervac, der in China die (für ihn) richtigen Leute kennt und ganz bewusst hier bleibt
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