Mein Beitrag ist wohl teilweise missverstanden worden, deswegen möchte ich ein paar Sachen klarstellen:
ingo_001 hat geschrieben:

Was ist DAS denn für eine Argumentation?
Es ist VÜLLIG UNERHEBLICH, OB MAN DIE ABSICHT HAT VIELE MENSCHEN ZU TÖTEN - ODER "NUR" EINEN MENSCHEN.
Natürlich habe ich nicht gemeint, "viele" im Gegensatz zu "einem". Ich meinte grundsätzlich töten. Natürlich ist es unerheblich, wie viele Menschen jemand töten will. Dieses "viele" ließ ich nur einfließen, um die Schwere der Vorwürfe bzw. Schuld deutlich zu machen.
ingo_001 hat geschrieben:
Und genau DIESES "Ausbildungsziel" haben ja besagte Camps.
Da sollte man auch nichts anderes hineininterpretieren.
Es ist mir völlig unverständlich, wie man da überhaupt relativieren kann.
Die Lager haben dieses Ausbildungsziel. Und wie ich vorher sagte, hielte ich es für gerechtfertigt, den Aufenthalt dort generell unter Strafe zu stellen.
Jedoch ist es nicht bei jedem, der dorthin geht, Töten die Hauptmotivation. Ich habe das Buch "Ich war gefangen in Guantánamo" des Franzosen Nizar Sassi gelesen.
Er war in einem Ausbildungslager. Aber er war ein Waffennarr und hat sich so von einem Islamisten dorthin locken lassen. Die islamistische Indoktrination hat er eher als unangenehmen Nebeneffekt über sich ergehen lassen. Reichlich naiv natürlich, aber nicht von blindem Fanatismus getrieben.
Das ist zumindest das, was er selbst über sich schreibt. Natürlich kann er lügen, aber so sicher ist das nicht.
ingo_001 hat geschrieben:
GENERELLES STATEMENT:
Auch mit dem "Armuts-Argument" sind Sraftaten - ERST RECHT - WENN DER TOD VON MENSCHEN WISSENTLICH IN KAUF GENOMMEN WIRD ODER GAR BEABSICHTIGT IST - UNTER GAR KEINEN UMSTÄNDEN ZU RECHTFERTIGEN
In keinster Weise habe ich irgendwelche Straftaten mit dem Armuts-Argument gerechtfertigt. Ich habe auch nicht geschrieben, dass die Armut diese Leute zu Verbrechern macht. Ich habe vielmehr gesagt, dass manche Familien, von der Armut getrieben, ihre Söhne in einem sehr zarten Alter in Koranschulen schicken, wo die Ideologisierung und Fanatisierung erfolgt. Die meisten armen Familien wünschen sich wohl auch nicht unbedingt einen "Märtyerer" als Sohn, sondern schicken ihre Kinder dorthin, weil sie dort versorgt sind und religiöse Erziehung als etwas Positives angesehen wird.