Guantanamo Haeftlinge

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ingo_001
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von ingo_001 »

mistervac hat geschrieben:...krass, entbehrt aber nicht einer gewissen Logik...
... zumal die Aletrnativ-Lösungen - aus den hier schon genannten Gründen - bei allen (Dritt)Beteiligten verständlivherweise auf wenig Gegenliebe stossen.
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mistervac
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von mistervac »

..sintemalen die amerikanischen Haftentschädigungen höher sind als die beschämenden 11 Euro, die Deutschland für zu Unrecht erlittene haft berappt.

Fragt sich nur, ob sich dies für die ( nicht auf US Hoheitsgebiet) eingesperrten gefährlichen Kombattanten durchsetzten lässt.
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ingo_001
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von ingo_001 »

Ron hat geschrieben:Ja warum denn nicht zurück in ihre Heimat.
Weil - zumindest die Uiguren in China - wahrscheinlich wenig/nichts von ihrer wiedergewonnenen Freiheit haben würden.
Denn die chinesischen Behörden würden - wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht - hinterfragen, was man denn als friedliebender chinesischer Staatsbürger ausgerechnet im pakistanisch/afghanischen Grenzgebiet zu suchen hatte.
Repressalien gegen diese Heimkehrer wären jedemfalls micht auszuschliessen.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von ingo_001 »

mistervac hat geschrieben:Fragt sich nur, ob sich dies für die ( nicht auf US Hoheitsgebiet) eingesperrten gefährlichen Kombattanten durchsetzten lässt.
Da sich die Anwaltshonorare der US-Anwälte ja %ual am Streitwert ausrichten, dürfte sich durchaus der ein oder andere Anwalt der Sache annehmen. Die Erfolgs- (Einnahme-) Aussichten überwiegen m.E.
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jjflash
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von jjflash »

Ich würde ohne Einschränkung sagen, man solle die Uiguren freilassen, wenn nicht seit Al-Qaida der Terrorismus eine neue, ins Gigantische reichende Dimension hätte. Eine solche Bluttat wie am 11. September oder in Madrid, um nur 2 Beispiele zu nennen, darf nicht mehr passieren. Und da wiegt der Schutz der unschuldigen potenziellen Terroropfer in meinen Augen weitaus schwerer als die Freiheit der potenziellen Täter.
Laut Wikipedia waren sie ja in den Trainingscamps und haben auch ein Motiv zum Terror, nämlich die Bekämpfung z. B. der chinesischen Autoritäten. Und wer sich in einem solchen Camp ausbilden lässt, was ja auch mit der entsprechenden Gehirnwäsche erfolgt, sollte eigentlich auch nicht mehr auf die Leute losgelassen werden.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von ingo_001 »

jjflash hat geschrieben:Laut Wikipedia waren sie ja in den Trainingscamps und haben auch ein Motiv zum Terror, nämlich die Bekämpfung z. B. der chinesischen Autoritäten. Und wer sich in einem solchen Camp ausbilden lässt, was ja auch mit der entsprechenden Gehirnwäsche erfolgt, sollte eigentlich auch nicht mehr auf die Leute losgelassen werden.
Allein schon die Ausbildung in solchen Camps sollte generell ohne Wenn und Aber unter Strafe gestellt werden.
Die Ausbildung fällt definitiv nicht unter "Pfadfinder".
Dass man da von Seiten der unkritischen "Gut-Menschen" relativiet - nach dem Motto: "Aber wir wissen doch gar nicht, ob sie denn wirklich Anschläge verüben wollen/werden" - ist m.E. hochgradig naiv und geradezu weltfremd, der Vorsatz ist da - und das ist entscheidend.
Die "Azubis" wissen, was der Inhalt dieser Ausbildung ist - andernfalls wären sie in Lesezirkeln, Fussballklubs etc.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von ingo_001 »

romeo hat geschrieben:Also zurück in die Ausbildungslager der Taliban??
Die betreffenden Ausbildungslager dürften ja seinerzeit zerstört worden sein - DAS wäre also schwer möglich.
Was gehen würde: Einfach in der näheren Umgebung absetzen - evtl. Gesinnungsgenossen durften auch heute noch dort zu finden sein.
Die Entführten sind damals allein hingekommen, also sollten sie von dort aus auch wieder alleine ihren Weg - wohin auch immer - finden können.
Was sie ja auch getan hätten, wären sie damals von den Amis nicht entführt worden.
Es würden also quasi nur die "Ausgangsbedingungen" wieder hergestellt werden. Wenn man denn die evtl. Entschädigungen dazurechnet, auf die sie ja dann als anerkannt Unschuldige Anspruch hätten, wären sie finanziell wahrscheinlich sogar besser ausgestattet, als zum Entführungszeitpunkt.
Was sie denn dann aus dieser Situation machen, sollte ihnen überlasen bleiben.
Jedenfalls kann es nicht die Sache von Drittländern sein, sich da - wie auch immer - einzubringen.
Die haben nach dem Verursacherprinzip nichts - aber auch gar nichts - mit dieser Thematik zu tun ... und sollten sich da auch nicht einmischen.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von Britt »

Irgendwie schon schizophren: Die USA haben mehr als 300 Mio. Einwohner, aber ca. 50 Guantanamo-Häftlinge können sie nicht aufnehmen. Und es macht mich einfach wütend, wenn die USA ihre Häftlinge nach Europa schicken (wollen), und selbst wahrscheinlich keinen einzigen aufnehmen. Kommt ja nicht gut an bei der Bevölkerung, und und bei China auch nicht.

Man stelle sich vor, es wäre umgekehrt: Die EU hätte Guantanamo eingerichtet und wollte ihre Häftlinge nach Amerika schicken. Die restliche Welt würde sich gegenseitig auf die Schenkel klopfen und vor Lachen nicht einkriegen, und uns ansonsten zu dem gelungenen Witz gratulieren. Aber wir sollen mal wieder amerikanische Probleme auf unserem Kontinent lösen? Sorry für den Populismus, aber die Heuchelei und Doppelmoral der Amerikaner ist manchmal schwer erträglich.

Und das schlimmste ist, dass sie, solange es Leute gibt wie Steinmeier, die bereits die Aufnahme anbieten (obwohl noch gar nicht nachgefragt wurde, und im übrigen die Aufnahme im Kompetenzbereich des Innenministeriums liegt), damit wahrscheinlich auch noch durchkommen. Kein anderes Land auf der Welt könnte sich das erlauben.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von Mathias »

Britt hat geschrieben: ... Man stelle sich vor ... Die EU hätte Guantanamo eingerichtet und wollte ihre Häftlinge nach Amerika schicken. Die restliche Welt würde sich gegenseitig auf die Schenkel klopfen und vor Lachen nicht einkriegen ...
Gute Idee :wink: Vielleicht sollte man genau so auf die amerikanische Anfrage reagieren.
Britt hat geschrieben: ... solange es Leute gibt wie Steinmeier, die bereits die Aufnahme anbieten ...
Zu dem Thema kenne ich mindestens zwei Versionen:

Variante 1, Die Medien: "... Steinmeier habe dem Auswärtigen Amt „Anweisungen“ erteilt, die Aufnahme entlassner Häftlinge zu prüfen, berichtete die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ..."

Variante 2, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: "Soweit eine Aufnahme in den Heimatländern der Betroffenen nicht in Betracht kommt, wie dies bei den Uiguren der Fall ist, liegt die humanitäre Verantwortung für die Lösung der durch die Inhaftierung der Personen entstandenen Situation bei den USA."
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von Bernhard »

jjflash hat geschrieben:Ich würde ohne Einschränkung sagen, man solle die Uiguren freilassen, wenn nicht seit Al-Qaida der Terrorismus eine neue, ins Gigantische reichende Dimension hätte. Eine solche Bluttat wie am 11. September oder in Madrid, um nur 2 Beispiele zu nennen, darf nicht mehr passieren. Und da wiegt der Schutz der unschuldigen potenziellen Terroropfer in meinen Augen weitaus schwerer als die Freiheit der potenziellen Täter.
So einfach ist es m.E. nicht. In Pakistan (und wohl auch anderen islamischen Ländern) gibt es tausende (wenn nicht Millionen) von Familien, die ihre Söhne gern in Koranschulen schicken würden, die die entsprechenden ideologische Ausrichtungen vorbereiten. Grund für all das ist oft die Armut.
Andere Täter kommen nicht aus armen Verhältnissen (Bin Ladens Familie ist tatsächlich sehr reich), und die Gründe, weswegen sie zu Tätern werden, sind sicherlich vielfältig. Jedoch liegt ein entscheidender Faktor in der Ungerechtigkeit der gesamten gegenwärtigen "Weltordnung" und der Rolle, die Amerika und die gesamte westliche Welt darin spielen.
Nach meiner bescheidenen Meinung kann dieses Problem absolut nicht mit militärischen und auch nicht mit polizeilichen Mitteln gelöst werden. Und bei diesen Uiguren hat ein Gericht ja ihre Unschuld festgestellt. Und in einem Rechtsstaat ist es nun einmal so, dass man nicht dauerhaft eingesperrt werden kann, wenn man sonst eine Straftat begehen KÖNNTE. Ausnahme sind rückfallgefährdete Schwerstverbrecher, die definitiv schon eine Greueltat begangen haben.

jjflash hat geschrieben: Laut Wikipedia waren sie ja in den Trainingscamps und haben auch ein Motiv zum Terror, nämlich die Bekämpfung z. B. der chinesischen Autoritäten.
Laut Wikipedia war das ihr einziges Ziel. Deswegen ist die Frage, ob die "Gehirnwäsche" bei ihnen so gewirkt hat, wie bei anderen. Jedenfalls sagen die, die jetzt in Albanien leben, sie hätten keinen Hass auf den Westen gehabt und sich bei ihrer Festnahme sogar gefreut, als sie hörten, sie seien in der Hand der Amerikaner. Dann könne ihnen nichts passieren, meinten sie. Die Quelle habe ich jetzt nicht mehr, aber es war ein SPIEGEL-Artikel, wenn ich mich recht entsinne.
Als ein Problem sehe ich eher an, dass man in Guantánamo wohl zwangsläufig einen Hass auf Amerika entwickelt, auch wenn man ihn vorher nicht hatte. Aber jemanden nicht deswegen nicht freilassen zu wollen, geht natürlich erst recht nicht an.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von Bernhard »

ingo_001 hat geschrieben: Dass man da von Seiten der unkritischen "Gut-Menschen" relativiet - nach dem Motto: "Aber wir wissen doch gar nicht, ob sie denn wirklich Anschläge verüben wollen/werden" - ist m.E. hochgradig naiv und geradezu weltfremd, der Vorsatz ist da - und das ist entscheidend.
Ganz so ist es nicht. Ich halte es auch für diskussionswürdig, einen Aufenthalt in einem Trainingscamp generell unter Strafe zu stellen. Allerdings kann man auch nicht annehmen, dass jeder einzelne ausnahmslos die Absicht hatte, viele Menschen zu töten. Guantánamo-Häftlinge verdienen meiner Meinung nach, dass ihre Fälle individuell geprüft werden.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von Mathias »

ingo_001 hat geschrieben: ... Die betreffenden Ausbildungslager dürften ja seinerzeit zerstört worden sein ...
Es gibt schon noch reichlich davon, leider.
ingo_001 hat geschrieben: ... Die Entführten ...
Die Kandidaten sind in recht eindeutiger Situation aufgegriffen worden und gehören zu den "Glückspilzen" die ihren Abenteuerurlaub überlebt haben.
ingo_001 hat geschrieben: ... Jedenfalls kann es nicht die Sache von Drittländern sein, sich da - wie auch immer - einzubringen. Die haben nach dem Verursacherprinzip nichts - aber auch gar nichts - mit dieser Thematik zu tun ... und sollten sich da auch nicht einmischen ...
Das ist korrekt, allerdings sehe ich eher die verhinderten Gotteskrieger als Verursacher.

Wenn der Westen einerseits nicht das Rückrad besitzt chinesischen Bürgern Asyl anzubieten, andererseits aber vor lauter Political Correctness mal wieder vorauseilend ein schlechtes Gewissen hat, ist es wohl wirklich die beste Lösung sie dort abzusetzen, wo man sie aufgegriffen hat. Ausländische Dschihadisten sind bei den Afghanen mittlerweile allerdings so unbeliebt, das die Uiguren es kaum bis zum Pamir schaffen würden.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von jjflash »

Man darf aber trotz berechtigter Anprangerung von Menschenrechtsversößen in Sachen Guantanamo und der teils in der oft himmelschreienden Ungerechtigkeit auf dieser Welt liegenden Motive nicht vergessen, dass gerade die Terroranschläge der Al-Qaida in Sachen Barbarei und Menschenverachtung ihresgleichen suchen.
Ich bin sogar nicht sicher, ob z.B. ein Stalin oder Mao zu solchen Akten fähig gewesen wäre. Denn deren Gewalttaten sind zum einen nur von Staatsapparaten begangen worden, die wenigstens durch die Bevölkerung geduldet worden sind, also auf einer gewissen Legitimation durch Mehrheitsentscheidung beruhen. Zum anderen besteht ein gewisser Unterschied zwischen meist innerstaatlichen oder in dem Machtbereich eines Staates begangenen Gewaltmaßnahmen und Terrorakten von eher privaten Organisationen, die in alle Welt gerichtet sind. Denn erstere dienen nach Ansicht dieser Staatschefs dem "Wohl" der Mehrheit des Volkes (z.B. Durchsetzung des Sozialismus) und sind meist auf Grundlage einer Doktrin entstanden, während bei Terroranschlägen gerade von Al-Qaida eher der Akzent auf der bloßen Gewaltanwendung liegt, während das Ziel, nämlich die "Verteidigung des Islam", im Verhältnis dazu sehr fern liegt.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von Mathias »

Bernhard hat geschrieben: ... So einfach ist es m.E. nicht. In Pakistan (und wohl auch anderen islamischen Ländern) gibt es tausende (wenn nicht Millionen) von Familien, die ihre Söhne gern in Koranschulen schicken würden, die die entsprechenden ideologische Ausrichtungen vorbereiten. Grund für all das ist oft die Armut ...
Terrorismus ist keine Erfindung der Neuzeit und die Motivation der Terroristen ist vielschichtig. Bei den "Ausführenden" ist es meist eine Mischung aus Armut und politisch bzw. religiös motivierter Resignation. Während der Ausbildungs- und Wartezeit bekommen sie etwas Geld und ihre Familie nach dem Märtyrertod meist ein paar hundert Dollar. Auslöser für die Entscheidung sind oft kriegsbedingte Todesfälle im Freundes- bzw. Familienkreis. In Afghanistan z.B. melden sich seit etwa 2005/2006 deutlich mehr Kandidaten, als "gebraucht" werden.
Bernhard hat geschrieben: ... Andere Täter kommen nicht aus armen Verhältnissen (Bin Ladens Familie ist tatsächlich sehr reich), und die Gründe, weswegen sie zu Tätern werden, sind sicherlich vielfältig ...
Die "Oberschicht" im Terrorismusgeschäft hat andere Motivationen und man findet sie erstaunlicherweise auch fast nie unter den Märtyrern. Sie lieben die Annehmlichkeiten des Diesseits meist mehr als die vage Vorstellung von den Verheissungen die das Jenseits für die Dschihadisten bereit hallten soll. OBL z.B. ist als Sohn der vierten Frau seines reichen Vaters auch innerhalb der Familie nur als "Sohn der Sklavin" bezeichnet worden. Dass sein Vater und seine Halbbrüder sich mit US-finanzierten Infrastrukturprojekten in Saudi-Arabien dumm und dusslig verdient haben, hat sich dann sicher auch nicht positiv auf seine geistige Verfassung ausgewirkt.
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Re: Guantanamo Haeftlinge

Beitrag von ingo_001 »

Bernhard hat geschrieben:Ganz so ist es nicht. Ich halte es auch für diskussionswürdig, einen Aufenthalt in einem Trainingscamp generell unter Strafe zu stellen. Allerdings kann man auch nicht annehmen, dass jeder einzelne ausnahmslos die Absicht hatte, viele Menschen zu töten. Guantánamo-Häftlinge verdienen meiner Meinung nach, dass ihre Fälle individuell geprüft werden.
:roll: Was ist DAS denn für eine Argumentation? :roll:
Es ist VÜLLIG UNERHEBLICH, OB MAN DIE ABSICHT HAT VIELE MENSCHEN ZU TÖTEN - ODER "NUR" EINEN MENSCHEN.
Und genau DIESES "Ausbildungsziel" haben ja besagte Camps.
Da sollte man auch nichts anderes hineininterpretieren.
Es ist mir völlig unverständlich, wie man da überhaupt relativieren kann.
Mit der gleichen "Argumentation" könnte ja auch jeder kommen, der in einem Drogenlabor aufgegriffen wird - nach dem Motto: "Wer sagt denn, dass der Betreffende auch die Absicht hatte, die Drogen an viele Menschen zu verkaufen" :roll:


GENERELLES STATEMENT:

Auch mit dem "Armuts-Argument" sind Sraftaten - ERST RECHT - WENN DER TOD VON MENSCHEN WISSENTLICH IN KAUF GENOMMEN WIRD ODER GAR BEABSICHTIGT IST - UNTER GAR KEINEN UMSTÄNDEN ZU RECHTFERTIGEN :!:


Dann müsste man das gleiche "Recht" auch einem Hartz IV Empfänger zubilligen, der z.B. chronisch krank ist, die nötige Medikation u.U. nicht finanzieren kann und evtl. alllein erziehender von einem oder mehreren Kindern ist.
Und dieses Beispiel ist noch nicht mal an den Haaren herbei gezogen.
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